
CIA-Ideen: Heimliche Gehirnmanipulation mit Impfungen
Ein deklassifiziertes CIA-Dokument aus dem Jahr 1952 skizziert frühe Experimente zur Verhaltenskontrolle und zur heimlichen Manipulation des Geistes – auch durch die unauffällige Verabreichung von Substanzen über Impfungen.
Hin und wieder erhält die Öffentlichkeit einen kleinen Einblick in militärische, wenn auch schon lange vergangene Forschung. Aktuell rückt ein siebenseitiger CIA-Bericht aus dem Jahr 1952 wieder in den Fokus. Das Dokument mit dem Titel „Special Research for Artichoke“ und dem Anhang „Suggested Fields for Special Research Relative Artichoke“ wurde bereits 1983 freigegeben, aber 2025 erneut in den öffentlichen CIA Reading Room hochgeladen. Das Dokument skizziert Vorschläge, wie Chemikalien entwickelt werden könnten, die das menschliche Verhalten und Denken verändern – und wie sie heimlich unters Volk gebracht werden können.
Die Ideen stammen aus dem Project Artichoke, einem streng geheimen Programm der CIA, das von 1951 bis 1956 lief. Artichoke war der direkte Vorläufer des berüchtigten MKUltra-Programms (zur Verhaltens- und Gedankensteuerung) und konzentrierte sich auf Verhaltenskontrolle, Verhörmethoden und psychologische Manipulation. Ziel war es unter anderem, Methoden zu finden, um Personen unwissentlich zu beeinflussen oder Informationen zu erzwingen.
Im Kern fordert das Memo eine intensive Forschung zu Chemikalien und Drogen, die entweder sofort wirken (etwa als „Wahrheitsserum“ ähnlich wie Amytal oder Pentothal) oder langfristig Einfluss nehmen. Besonders brisant: Die Autoren schlagen vor, solche Substanzen unauffällig zu verabreichen – über Nahrung, Wasser, Alkohol, Zigaretten oder sogar medizinische Behandlungen wie Impfungen und Injektionen („vaccinations, shots, etc.“). Die Idee war, Drogen zu entwickeln, die Angst, Nervosität, Depression oder Lethargie auslösen, ohne dass die Betroffenen Verdacht schöpfen.
Ein aktueller Daily Mail beschreibt die Pläne treffend als „erschreckenden Plan zur Manipulation von Menschen durch verdeckte Drogenversuche“. So wurde diskutiert, Substanzen so zu tarnen, dass sie ganze Bevölkerungsgruppen erreichen könnten. Was davon in die Realität umgesetzt wurde, weiß die Öffentlichkeit freilich nicht.
Project Artichoke entstand im Kalten Krieg, als die USA fürchteten, sowjetischen Techniken der Gehirnwäsche hinterherzuhinken. Die CIA experimentierte mit Hypnose, sensorischer Deprivation, Gasen und extremen Verhörmethoden – oft an unwissenden Testpersonen. Das Buch von John Marks von 1991 gilt als zentrales Überblickswerk dazu.
Project Artichoke ging nahtlos in MKUltra über, das in den 1950er- und 1960er-Jahren weitaus umfangreichere Menschenversuche umfasste – darunter LSD-Gaben an ahnungslose US-Bürger. Viele dieser Experimente wurden in den 1970er-Jahren durch Kongressuntersuchungen (Church Committee) enthüllt und als ethisch verwerflich verurteilt.
Der Öffentlichkeit wird erklärt, dass die militärische Forschung zu Verhaltens- und Gedankenkontrolle danach abgenommen habe und mit dem Ende des Kalten Krieges zu Ende gegangen sei – sowohl in den USA als auch in Russland. Das CIA-Dokument zeigt einmal mehr, dass das Militär in den 50er-Jahren bereit gewesen ist, jegliche ethischen Grenzen zu überschreiten. Das Original ist auf der CIA-Website einsehbar und zeigt in ungeschwärzter Form die skrupellosen Überlegungen der damaligen Forscher.
Irgendeine Änderung diesbezüglich zu bemerken?
Doch ja: Ethische Grenzen zu überschreiten beschränkt sich nicht nur auf das Militär, sondern wandert hinab zum einzelnen Bürger um seine jedwede Gier zu befriedigen.
In D im Krisenfall Beimengung von Sedativa im Trinkwasser
Im fundamentalbrachialster Siegesverstiegenheit Totalster Herrschaft Aller Zeiten gibt als auch gab es keine einzige Extemstperversität, welche nicht schon längstens von sich selbst bei Weitestem übertroffen worden war.