
Kuba vor Fidel war der Sudelplatz für US-Reiche
Immer wieder wird behauptet, der böse Kommunismus habe die gute Gesellschaft in Kuba beseitigt. Die Tatsachen sehen anders aus. Kuba war ein von Reichen mit Monokulturen ausgebeutetes Land, indem andere Reiche Triebe ausleben konnten, zulasten der indigenen Bevölkerung. Schauen wir genauer hin.
Vor Fidel Castro war Kuba kein ausgewogenes, vielfältiges Agrarparadies nach dem Vorbild des „freien Marktes“. Es war eine US-amerikanische Zuckerrohrmonokultur, deren Land in Großgrundbesitz konzentriert war und nur einem Abnehmer, in einer Währung und für einen einzigen Zweck diente. Zucker für das Imperium zu niedrigsten Preisen zu produzieren. Bis 1959 war Zucker der dominante Export (über 80 % der Ausfuhren), hauptsächlich in die USA, wo Kuba eine Quote zu festen, oft niedrigeren Preisen als andere Lieferanten hatte.
Der zweite Fokus der Aktivitäten lag auf einem Tourismus für das Imperium, in dem Mafia, Casionos und Bordelle die Hauptrolle spielten. Der Tourismus war von Mafia-Interessen dominiert, mit Casinos und Prostitution als Schlüsselbranchen. Havana galt als „Tummelplatz“ für US-Amerikaner und Mafia-Figuren wie Meyer Lansky.
Was die Revolution erbte
Dies führte zu einer Abhängigkeit von Importen, da fruchtbares Land für Exportkulturen reserviert war, was die lokale Ernährung benachteiligte. Kuba importierte bis zu 50 % seiner Lebensmittel, trotz landwirtschaftlichem Potenzial. Das waren die „wirtschaftlichen Grundlagen“. Die indigene Bevölkerung und arme Schichten profitierten wenig, während eine kleine Elite und US-Unternehmen dominierten. Diese Struktur wird in historischen Analysen auch gerne als „Klientelstaat“ beschrieben.
Wenn man ein Land in eine Plantage verwandelt, importiert es einen Großteil seiner Lebensmittel. Denn das beste Land ist für Exportkulturen reserviert, die ausländischem Profit und nicht der lokalen Ernährung dienen. Und die Revolution erbte diese Struktur. Kuba begann nicht mit einer „normalen Wirtschaft“ und zerstörte sie dann mit dem Marxismus.
Die Revolution verwandelte einen Klientelstaat der Gangster, in dem Washington und eine winzige lokale Elite den Boden besaßen.
Was tat Fidel Castro? Er zerschlug die Plantagen. Er verteilte das Land neu. Er entsandte Alphabetisierungsbrigaden aufs Land. Er verwandelte eine halbfeudale Insel in eine Gesellschaft, in der Bauern Ärzte, Ingenieure und Lehrer werden konnten. Fidel Castro initiierte 1959 die Erste Agrarische Reform, die Latifundios (Großgrundbesitze) zerschlug und Land an über 100.000 Bauernfamilien verteilte. Dies reduzierte ausländischen (v. a. US-) Besitz und schuf Kooperativen sowie staatliche Farmen.
Die Antwort der Vereinigten Staaten auf diese Dreistigkeit waren die Invasion in der Schweinebucht 1961, Wirtschaftskrieg, also ein Embargo ab 1960, dann total ab 1962, Terrorkampagnen und unzählige Mordanschläge. Es gab über 600 Attentatsversuche auf Castro und CIA-gestützte Terroroperationen (z. B. Operation Mongoose). Außerdem ständige Versuche, die Insel zu isolieren und auszuhungern.
Die USA behaupten, die sowjetische Unterstützung Kubas sei ein Beweis für Fidels Inkompetenz gewesen. Tatsächlich war sie die einzige Großmacht, die bereit war, mit einem Land Handel zu treiben, das Washington zu erwürgen versuchte. Die Sowjetunion war die einzige Großmacht, die Handel anbot, da die USA Druck auf andere Länder ausübten. Dies ist belegt; das Embargo kostete Kuba schätzungsweise 130 Mrd. USD seit 1960.
Kuba lieferte Zucker, Zitrusfrüchte, Nickel und Arbeitskräfte. Die UdSSR lieferte Öl, Maschinen, Getreide und – ja – Lebensmittel. Das war Handel und Spezialisierung, Lieferkettenservice. Japan, die Golfmonarchien, Singapur, Südkorea und viele europäische Staaten importieren auch große Teile ihrer Lebensmittel. Niemand spricht dort von einem Versagen der „wirtschaftlichen Grundlagen“. Man nennt es komparativen Vorteil.
Nach der Auflösung der Sowjetunion (1991) litt Kuba unter der „Sonderperiode“ mit massiven Importrückgängen (von 8 Mrd. USD 1989 auf 2 Mrd. USD 1992). Die Macht der USA verhinderte, dass andere Abnehmer für die Sowjetunion eintraten. Für Kuba wird es zum „Beweis für Inkompetenz“ erklärt, weil ein sozialistisches Land unter Belagerung agiert. Sie sagen: „Am Ende hat dieser Volksheld nichts erreicht.“
Tatsächlich verwandelte Fidel Castro Kuba, einst ein Spielplatz der Casinos und der Kinderprostitution, in ein Land mit allgemeiner Alphabetisierung, mit einer Lebenserwartung, die vergleichbar ist mit der reicher Länder und zeitweise über der der Vereinigten Staaten lag, und in ein Land mit einer niedrigeren Säuglingssterblichkeit als viele Städte in den USA aufweisen.
Kuba hat eine Alphabetisierungsrate von 99%, eine der höchsten weltweit. 95 Ärzte kommen auf 10.000 Einwohner (2021), die höchste Arztdichte weltweit; Kuba exportiert Ärzte (z. B. Brigaden nach Afrika, Lateinamerika, sogar in den Westen). Kuba ist ein Land, das Ärztebrigaden, nach Afrika, Lateinamerika und sogar in westliche Länder entsandte., obwohl es selbst unter Embargo stöhnte. Ja, es exportierte sogar Ärzte, die sich auf Grund ihrer Erfahrung durch die Auslandseinsätze selbständig machten und in anderen Ländern ansiedelten.
Dennoch wagt niemand sich gegen die Macht der USA zu erheben, und das Land in seine Lieferketten aufzunehmen, leidet es unter ständiger Sabotage. Nur 145 Kilometer von einem Staat entfernt, der mehr für sein Militär ausgibt als die meisten anderen Länder der Welt zusammen. Nochmal: Kuba wurde von einem „Spielplatz der Casinos und Kinderprostitution“ (vor 1959) zu einem Land mit starkem Sozialsystem. Und das soll nun wieder geändert werden.
Kuba ist eine kleine Insel, die sich weigerte, eine Plantage und billiges Vergnügungsviertel für reiche Amerikaner zu sein. Ein Staat, den man erpresst durch einen Wirtschaftskrieg mit Blockade und dem man sagt: „Ergebt euch, und wir werden euch ausreichend ernähren.“
Kuba leidet unter „Sabotage“ durch das Embargo, das wirtschaftliche Entwicklung behindert (z. B. Ölblockade 2026 führte zu Stromausfällen, Müllbergen und Knappheit). Die Nähe zu den USA verstärkt den Druck, da das US-Militärbudget enorm ist.
Kubas wahres „Verbrechen“ war nicht schlechte Wirtschaft. Es war auch nicht der Handel und die Kooperation mit Ländern, die sich nicht der US-Erpressung unterwerfen wollten.
Sein Verbrechen war der Beweis, dass eine kleine, von Schwarzen und People of Color bewohnte Insel die Vereinigten Staaten vertreiben und sich dennoch weigern konnte, um Vergebung zu betteln.
an Daisy……
Aus sicherer Quelle weiß ich, dass mein Kommentar im Jahre 3333 freigeschaltet wird!
Nö! 4444
Ihr Kommentar muss noch freigeschalten werden.
Kuba und auch Venezuela waren in der Hand reicher Familien.
Wie solche Herrschaften in Südamerika mit Hilfe grossmachtgefälliger Poltik ihre Macht untermauert bekamen, ist doch wohl nichts absolut neues.
Wikipaedia wurde vor Jahren schon bezüglich zehnsuhrierter Artikel sogar vom Ö1 Kolleg kritisiert.
Solange Wiki nicht gegen Konzerninteressen schreibt werden keine Bezahltschreiberlinge eingesetzt!
Da kann es sogar noch vorsichtig verwendet werden.
Wie genau Wikip. „links“ eingestuft werden kann, entzieht sich meinen Bemühungen.
Es lassen sich hier Experten aus und wenn es nicht ausgerechnet Politik betrifft, dann handeln diese Kaliber schon aus Beschaffungsgründen, aus Hierarchieverfangenheit eher rechts ab.
In einem Stadium der Metamorphose bezüglich Statuserhalt wären auch vormalige Linke, linke jüngere mit wenig Kapital noch keine Menschenfresser und der Diskussion würdig.
Wenn Kapital und politische Interessen verbandelt werden hat das schon ein gewisser Benito ganz eigen formuliert. Für mich gibt es jetzt die altbekannten Fahsschisten und die Neohos (die sowieso,) die Neofahahaschisten, oft aus „einstigen“ linken Sphären. Und Nasis gibt es auch noch als Sonderform der Psychiatrischen Abwegigkeiten. ( Psychiater sind allerdings oft auch selber Sonderformen.)
Da nach der französischen Revolution nicht diejenigen, die heute als die Erblasser des Kapitalunwesens bezeichnet werden könnten, links in den Auditorien saßen, kann ich Ihnen beim besten Willen nicht folgen!
Eventuell sollte ich den Adili aus Aodili doch noch vor dem Laptop aufhängen um endlich genug Klarheit im Kopf zu bekommen? Am Hals vielleicht für homöopathischen Zugang. Blutverlust ist Gift im Kopf ,aber wenigstens verdünnt mittels Abstand?
… und witzig auch, daß sich dieses „berühm- berüchtigte“ > Guantanamo < (U$-Marine Base) schon ewig und richtig „auf Kuba drauf“ befindet !?! – Wiki gucken – nicht un-interessant … ;-)
An Kuba biss sich schon der US-Präsident Pierce die Zähne aus. Er wird (deshalb ? ) auch nicht als sehr bedeutend dargestellt.
Übrigens wäre es besser den Link über den Verbrecher Meyer-Lansky mit seinem Wikipedia-Eintrag zu hinterlegen. Hier ist die Wiki (zufällig?) informativ.
Das als linkslastig eingestufte Wiki sieht das ganz anders. Auch sonst findet man eine solche Interoretation nicht…man muss schon extrem linksextrem sein…
Wiki schreibt…
Anfang 1959 stürzten die kubanischen Revolutionäre unter der Führung von Fidel und Raúl Castro, Camilo Cienfuegos und des Argentiniers Ernesto Guevara, genannt Che, den kubanischen Diktator Fulgencio Batista und errichteten ab 1961 (Deklaration von Havanna) einen sozialistischen Staat. Die damit verbundenen Enteignungen von US-Firmen und US-Bürgern führten zu einem dauerhaften Embargo der USA und weiterer westlicher Staaten gegen Kuba. Kuba suchte und fand Unterstützung bei den sozialistischen Staaten Osteuropas, insbesondere der damaligen Sowjetunion.
Aufgrund der strategischen Lage Kubas eskalierte 1962 der Konflikt zwischen den USA und der UdSSR in der sogenannten Kubakrise. Noch heute leidet Kuba unter wirtschaftlichen Sanktionen und ist als eines von wenigen Ländern nicht Mitglied in supranationalen Bündnissen.
In mehreren Flüchtlingswellen verließen tausende Kubaner ihre Heimat, von denen sich ein Großteil in Florida, insbesondere in Miami (siehe Little Havana), ansiedelte.
Link im Anschluss…
Kuba wurde als Vorzeige-Kxmmunxismus-Staat von der SU gepäppelt, aber natürlich auch von den Ostblockstaaten DDR etc.. Als UdSSR aufgrund der systemimmanenten Misswirtschaft zusammenbrach, ging auch Kuba ein. Es kam zu Hungersnöten. Wieder haben sich die Menschen prostituiert und versucht, vom Torismus zu leben. Jeder, der in der Baddei was werden wollte, fuhr dann nach Kuba auf Urlaub, zumeist von der Baddei (Sozis und Kummerln) finanziert. Kuba musste man als Sozi immer unterstützen, denn nach diesem Muster erträumen sich ja Blobbfish & Co auch hier den Staat. Wer was hat, wird enteignet, wems nicht passt, der geht in den Knast oder muss auswandern. Die Staatsform Kubas gilt daher als Diktatur, lt. Wiki, „Einparteiendiktatur“.
Auch Kalifornien geht gerade mal pleite, weil die Wirtschaft abwandert. Und auch NY (der Bgmst. ist auch ein Vorbild von Blobb, der dort schon auf Steuerzahlerskosten hingepilgert ist) geht diesen sozialistischen Weg, gut erklärt in YT, Aktien im Kopf…
New York im SCHOCK: Wütende Menge gegen Mamdani!
Und er sagt auch: Am Ende des Experiments sagen sie dann, schuld waren die Kapitalisten, der Ami!!, oder das war ja kein echter Sozialismus…dwn echten S. kann es nur geben, wenn es keine Amis mehr gibt ;-). Der auf Kuba ist jedoch echt, oder? Weil es gibt ja keine Opposition. Der in Venezuela auch…dort gibt es btw lustigerweise die sog. „Rentenwirtschaft“…alle leben von einer Rente , aber trotz Erdöl verarmen sie. Schuld ist natürlich auch dort der böse Ami.
Kuba hat sich offenbar früher in den 40ern prostituiert, wie man das auch von anderen armen Ländern kennt – zunächst Ostblock nach der Wende, Thailand usw.. Das ist bedauerlich, aber an sich schon die Schuld der Amis, denn sie hätten das das ja auch ablehnen und in Ordnung bringen können. Naja, warum soviele dann nach Amerika geflüchtet sind, ist auch nicht logisch, wo doch Castro ein Paradies errichtet hat. „I want to be in America“ 🎵
PS: Ich mag die Kubaner. Weil hier das Mobbende Vielnamige meint, ich hasste es. Hass ist mir fremd. Ich hasse die Russen nicht, ich hasse die Amis nicht, ich mag die Jxden… In solchen Kategorien denke ich nicht. Ich kenn ein paar, die dort Urlaub gemacht haben, auch aus der Familie, und denen es gut gefallen hat – Kummerln und einen Gewerkschaftsbonzen, der dort zum Hochseefischen fuhr (ein Hemingway Fan, selbst auch schießwütig, Sozi – Baddeikarriere) – die Insel ist sicher nett. Es ist alles etwas primitiv und daher urig. Es stimmt in jedem Falk, dass Kuba ein gutes Gesundheitssystem hatte und was zur Bildung beitrug – lesen hat man gelernt, wohl aber nur ein bestimmte Auswahl. Wäre gut, wenn man sich wieder mit den Amis verträgt, denn die bringen dann Devisen. Die Investoren werden wohl zurückhaltend sein – die kalifornischen sind grad nach Florida geflüchtet. Leider hat man sie ja enteignet, wie das Venezuela auch getan hat (davon lebt halt der S…..eine Weile) – das Vertrauen ist dahwr perdue…
Weil hier der Kriegsfan gemeint hat, den russischen Stützpunkt kann Kuba dann aufgeben, wenn die Amis ihre in der Nähe Russlands aufgeben. Ja, bloß hat das eine mit dem anderen nichts zu tun. Trump wollte die Amis heimholen, aber das wollen sie ja nicht, die Polen und die Balten…sonst können sie ja nicht mehr so frech kläffen. Wenn die USA das nicht wollen, werden sie das auch erreichen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kuba
Kuba und auch Venezuela waren in der Hand reicher Familien.
Wie solche Herrschaften in Südamerika mit Hilfe grossmachtgefälliger Poltik ihre Macht untermauert bekamen, ist doch wohl nichts absolut neues.
Wikipaedia wurde vor Jahren schon bezüglich zensurierter Artikel sogar vom Ö1 Kolleg kritisiert.
Solange Wiki nicht gegen Konzerninteressen schreibt werden keine Bezahltschreiberlinge eingesetzt!
Da kann es sogar noch vorsichtig verwendet werden.
Wie genau Wikip. „links“ eingestuft werden kann, entzieht sich meinen Bemühungen.
Es lassen sich hier Experten aus und wenn es nicht ausgerechnet Politik betrifft, dann handeln diese Kaliber schon aus Beschaffungsgründen, aus Hierarchieverfangenheit eher rechts ab.
In einem Stadium der Metamorphose bezüglich Statuserhalt wären auch vormalige Linke, linke jüngere mit wenig Kapital noch keine Menschenfresser und der Diskussion würdig.
Wenn Kapital und politische Interessen verbandelt werden hat das schon ein gewisser Benito ganz eigen formuliert. Für mich gibt es jetzt die altbekannten Faschisten und die Neos (die sowieso,) die Neofaschisten, oft aus „einstigen“ linken Sphären. Und Nasis gibt es auch noch als Sonderform der Psychiatrischen Abwegigkeiten. ( Psychiater sind allerdings oft auch selber Sonderformen.)
Da nach der französischen Revolution nicht diejenigen, die heute als die Erblasser des Kapitalunwesens bezeichnet werden könnten, links in den Auditorien saßen, kann ich Ihnen beim besten Willen nicht folgen!
Eventuell sollte ich den Adili aus Aodili doch noch vor dem Laptop aufhängen um endlich genug Klarheit im Kopf zu bekommen? Am Hals vielleicht für homöopathischen Zugang. Blutverlust ist Gift im Kopf ,aber wenigstens verdünnt mittels Abstand?
Das kann doch alles gar nicht sein, weil alles was irgendwie in Sozialismus abdriftet, immer versagt und generell total böse und schlecht ist.
Ergo.. ich lese Propaganda. Wenn Kuba maximal kapitalistisch wäre, würden dort alle schon längst in der Utopie leben, so wie wir hier ja auch, oder etwa nicht?
In dem Zusammenhang kann man noch Bacardi erwähnen. Bacardi ist der Hauptverursacher für die amerikanische Sanktionspolitik.
„Während und nach der Ära Reagan wurde der Kampf von Bacardi gegen Kuba durch intensive Lobbyarbeit gegenüber Präsidenten, Abgeordneten, Nationalen Sicherheitsrat, Geheimdienste, FBI, Außenministerium zunehmend intensiviert. “ lateinamerika-nachrichten.de
Physikalische Grundlagen ignorieren, weil alles auf das Grundsystem Marxismus – Kapitalismus zurück geführt wird.
Dabei ist diese künstliche Konkurrenz zur Belustigung des Volkes von den Vorvätern der Epsteins eingeführt worden.
Es muss ja jedem auffallen, dass die „Wissenschaft“ der Nationalökonomie keinen naturwissenschaftlichen Kriterien folgt. Von Adam Smith zum Manchesterkapitalismus gibt es ständig Definitionsänderungen. Das führt zu einem künstlichen Dualismus, der den Blick auf die Fakten verstellt und über Unterstellungen ad hominem geführt wird. Ein Herrschaftssystem.
Das Problem ist natürlich bis heute ein Ressourcenproblem und eines der Insellage. Wo die Wikinger England zu Mackinders „Seemächten“ machten, blieben die Kubaner an der Nabelschnur des Festlands hängen.
Das Vereinigte Königreich hat Rohstoffe, die Industrialisierung erfunden, das Bankensystem, die Geschichte der Hanse. Ganz ähnlich Japan, die mit Disziplin und Bildungsüberlegenheit das Festland in Schach halten konnten. Dazu waren die Kubaner nie in der Lage.
Wenn man die Ursachen dafür eruieren möchte, reicht es nicht zu fragen, wer hat sich an die willkürlichen Regeln eines recht beschränkten Geistes gehalten.
Man muss Kausalitäten herausfinden! Die Frage, warum sich England zur Beherrschung weiter Teile der Welt entwickelt und Kuba und Helgoland nicht, lässt sich nicht durch den Marxismus beantworten. Es ist eine multifaktorielle Entwicklung, bei der Ressourcen ein Rolle spielen, die natürlich adäquat genutzt werden müssen.
Aktuell verknappt sich das Ölangebot und der Aufwand der Förderung vergrößert sich, weil das leicht förderbare Öl bereits weg ist. Man muss nun Ölsande waschen, unter dem Eis bohren oder Kriege führen.
Gleichzeitig ist Wissen ubiquitär verfügbar. Man muss Ressourcen nicht mehr nach England verschiffen, um ihr Produktivitätspotential zu heben, man kann in Saudi-Arabien Fabriken bauen.
Das begünstigt die Ressourcenländer und verschiebt die Macht und das militärische Potential. Es benachteiligt, wie schon ausgeführt, Insellagen.
Dass ein Land von einer Mafia ausgebeutet und schlecht geführt wird, ist auch deshalb möglich, weil das Land nicht in der Lage war, entsprechende Kapazitäten aufzubauen, um sich zu wehren.
Das ist auch eine IQ-Frage. Wer die Mafia anbettelt, das Land zu zerstören, wie in Deutschland, und einem schlechten Programmierer erlaubt, mit Zwang die Bevölkerung zu spritzen, hat keinen Überlebenstrieb. Man kann den Kubanern nichts vorwerfen, die Deutschen sind nicht besser. Dass aber die Moderne in Gebieten entstanden ist, die Mineralien, Energie, Wissen, Stabilität und die Möglichkeit zum Handel hatten und nicht in einer abgelegenen Wüste, hat eine Logik. Und diese Logik ermöglich Vorhersagen, während es der Marxismus oder die Theorie der Verschwörung der Familie R. nicht tut. Das bedeutet nicht, dass da nicht auch etwas dran wäre! Aber die Chemie lässt sich nicht vollständig unter Schwerkraft subsumieren. Die globalen Machtverschiebungen lassen sich nicht durch Marxismus und auch nicht durch eine Theorie über Trumps Psyche vorhersagen!
volksschule?
„Es war eine US-amerikanische Zuckerrohrmonokultur, deren Land in Großgrundbesitz konzentriert war und nur einem Abnehmer, in einer Währung und für einen einzigen Zweck diente. Zucker für das Imperium zu niedrigsten Preisen zu produzieren.“
…
„Nochmal: Kuba wurde von einem Spielplatz der Casinos und Kinderprostitution“ (vor 1959) zu einem Land mit starkem Sozialsystem.“
(Ende eines Ausschnittes aus dem obigen Artikel).
„Außerdem muss Haiti das Geld bei französischen Banken leihen…
Und das zu exorbitanten Zinsen.
Eine doppelte Schuld.“
„Die Gesamtverluste für die haitianische Wirtschaft waren gewaltig. Heute schätzt man sie auf 22-48 Mrd. US$. Dieses System bestrafte Haiti wirtschaftlich für seine Freiheit.“
„Die Bevölkerung leidet bis heute unter dieser Politik.“ 39:04-39:44
Quelle:
Zucker: Genuss um welchen Preis? (1/2) | Doku HD | ARTE
Es mag sein, dass KUBA vor Fidel Castro eine USA-Hölle war. Die ‚Revolution‘ ist in diesem Land jedoch längst völlig entglitten. Wie Kubaner seit vielen Jahren berichten, gibt es dort eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, d.h. es gibt Gleiche und parallel dazu Gleichere.
Manche KUBANER leben in totaler Armut und Hilflosigkeit, die Infrastruktur zerfällt landesweit, und gleichzeitig gibt es privilegierte KUBANER, die (heimlich) in Saus-und-Braus leben können.
Angesichts der aktuellen Drohungen von Trump & Co sagen die Benachteiligten dazu ganz einfach: „Egal, was kommt, schlimmer kann es für uns nicht werden!“
Sehr gern erinnere ich mich an die Kubanerin und die zwei Kubaner, allesamt Studenten, die in Berlin (DDR) an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und an der Humboldt-Universität Berlin studiert hatten. Alles drei feine Menschen, die sich zu benehmen wussten. Ich wüsste gern, was aus den Dreien geworden ist.
Danke für diese profunde Zusammenfassung.
Aber eingefleischte Kuba-Gegner und Trump-Propagandisten wie Daisy wird auch dies nicht zur Vernunft bringen.
Das ist US-Politik. Tue was wir dir sagen, dann darfst du vielleicht leben! Eine freie Entscheidung mit der Waffe an der Brust gibt es dann nicht mehr! Die Liste der geknechteten und zerstörten Länder der Welt durch die USA-Politik ist endlos!
Irgendwo müssten die Amis ein Vietnam 2.0 erleben, damit die 1-2 Generationen traumatisiert und vorsichtiger werden. Schade, dass Mexiko keine US-Truppen zulässt, wie ich gerade im „Zionistischen Einblick“ lese: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/mexiko-drogenkartelle-greifen-regierung-an/
Die Präsidentin könnte gerne schlau werden und die Amis an die erste Linie schicken – besser diese Verluste als einheimische. Das Trumpistan erlebt darauf wieder Särge mit der US-Fahne, was derzeit irgendwie im kollektiven Gedächtnis ausbleibt.
es sind noch nichtmal die hälfte aller länder der erde.