Wie man Impferfolge vortäuscht: Windpocken

21. Februar 2026von 3,2 Minuten Lesezeit

Lange hatte sich für die Windpocken kaum jemand interessiert. Es handelt sich schließlich um eine harmlose Kinderkrankheit, die überdies in den letzten Jahrzehnten immer seltener geworden ist.

Warum sollen jetzt Antigene des behaupteten Virus dem Masern-Mumps-Röteln-Impfstoff zwingend beigefügt werden? Woher resultiert die angebliche Impfnotwendigkeit? Steigende Fallzahlen an Windpocken werden nicht einmal von offiziellen Stellen ins Feld geführt. Lediglich 2-3% eines Geburtsjahrganges erkranken noch an den Windpocken. Seit Einführung einer Meldepflicht pendeln die Fallzahlen in Deutschland zwischen 6.000 und 25.000:

Quelle: Statista; Statistisches Bundesamt Wiesbaden

Dennoch werden die wenigen Fälle als Erfolg einer Impfung angeführt, die seit 2004 von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen und seither offensiv an die Eltern herangetragen wird. Die Impfquoten stiegen seither je nach Altersgruppe für mindestens 1 Dosis auf 70-80%. Eine Verminderung der Zahl der Erkrankungen seit 2013 ist allerdings nicht erkennbar.

Gleichzeitig ist der Anteil Geimpfter bei den Erkrankungsfällen bis 2017 von 0,7 auf 15% angestiegen.Worin besteht der Erfolg?

Zahlenakrobatik des RKI

Die Impflobbyisten des RKI arbeiten wieder einmal mit einem Zahlenschwindel. Im Jahr 2004, dem Jahr der Impfempfehlung, behauptete das Epidemiologische Bulletin des RKI noch sage und schreibe 750.000 Windpockenfälle! Woher stammt die Zahl? Vom RKI ohne Quellenangabe aus einem Jahr ohne Meldepflicht! (Robert Koch Institut: Epidemiologisches Bulletin Nr. 49 vom 3. Dezember 2004)

Innerhalb von 10 Jahren wäre dann die Inzidenz um 98% auf 10-20.000 Fälle zurückgegangen. Weder kann dies eine nur allmählich steigende Impfquote, noch eine besondere gesellschaftliche Entwicklung erklären. Zwischen 2004 und 2013 gibt es keine Ereignisse, auf die man einen derart dramatischen Rückgang zurückführen könnte.

Einzig plausible Erklärung: die 750.000 Windpockenfälle gab es vorher gar nicht! Die „Schätzung“ des RKI dürfte einfach darauf beruhen, dass jedes Kind in Deutschland die Windpocken bekäme. 750.000 entspricht der Stärke eines damaligen Geburtsjahrganges!

Es handelte sich damit um die größtmögliche Annahme, da bekanntlich jedes Kind die Windpocken nur einmal bekommt. Auch so kann man Impferfolge herbeireden, die es nicht gibt. Ein gleiches Vorgehen praktizierte das RKI schon bei den Masern. Hatte man dort im Jahr 2000 noch über 6000 Fälle behauptet, waren es nach Einführung einer Meldepflicht zwei Jahre später nur noch 600-700 Erkrankungen!

Der wahre Hintergrund

Trotz der erkennbaren Erfolgsabsicht des RKI, kommen die Windpocken jetzt wieder in den Fokus, da die Hersteller des Masernimpfstoffes, die schon lange auf ein Monopräparat verzichten, den bisherigen 3fach-Impfstoff (Masern-Mumps-Röteln) um die Windpocken erweitern wollen. Damit soll eine weitere harmlose und nach Definition selbst der EU seltene Krankheit durch die Hintertür in das Impfzwangprogramm integriert werden. Dafür gilt es offenbar, Aufmerksamkeit zu schaffen.

Die Schutzempfehlung entlarvt sich angesichts der vom RKI mitgeteilten Gefährlichkeit von Windpocken bei Kindern. Bei 1 Todesfall und etwa 2,5 Hospitalisierungen pro 100.000 Erkrankten käme es bei der derzeitigen Inzidenz von 10.000 Fällen pro Jahr zu 1 Todesfall in 10 Jahren und einer einzigen stationäre Aufnahme alle 2 Jahre! Dafür soll jedes Jahr ein Geburtsjahrgang von 750.000 Kindern geimpft werden?

Angesichts dieses Missverhältnisses geht es offenbar nicht um einen Gesundheitsschutz, zumal die Gürtelrose als angebliche Spätfolge der Windpocken nicht zurückgegangen ist, sondern trotz steigender Impfquote immer mehr Erwachsene erkranken.


Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Univ.-Doz.(Wien) Dr. med. Gerd Reuther ist Radiologe, Medizinaufklärer und Medizinhistoriker. Er hat 8 Bücher veröffentlicht. Darunter „Heilung Nebensache. Eine kritische Geschichte der europäischen Medizin“, „Hauptsache krank? 300 Jahre Immunisierungsversuche.


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8 Kommentare

  1. HelmutK 21. Februar 2026 um 14:47 Uhr - Antworten

    Wenn man dem Impfprinzip tatsächlich noch glauben will (was ich NICHT tue) dann widersprechen Mehrfach-Impfungen dem Sinn der Impfung genauso wie jede xRNA-Impfung (die sind noch viel schlimmer).

    Schließlich heißt es ja immer, das man mit der Impfung die abgeschwächte Virusvariante gespritzt bekommt und das Immunsystem damit weniger belastet würde.

    Bei Mehrfach-Impfungen darf sich das Immunsystem dann aber statt mit einem Virus gleich mit vielen Virentypen gleichzeitig rumschlagen, was dem angeblichen Sinn der Impfung komplett widerspricht.

    • rudifluegl 22. Februar 2026 um 2:26 Uhr - Antworten

      Auch auf TKP wurde schon der massive Unterschied zwischen Tot oder Lebendimpfungen erwähnt.
      Dann kommt es noch auf die Lebensumstände an. Peter Aaby hat in Guinea Bissau mit 30 Jahren Arbeit gezeigt, dass durch Totimpfungen vor allem Mädchen draufzahlen.
      Dann wirken manche Impfungen auch indirekt. __Side Effekts.
      Dann ist heutzutage schon mehr als klar, dass in Ländern mit normalen Lebensstandard Impfungen eigentlich überflüssig sind und darüber hinaus Infektionskrankheiten noch nie durch Impfungen harmlos wurden.
      Weiters tricksen Pharmafirmen herum, dass einem schlecht wird. Gifte in der Umwelt die ähnliche Symptome bewirken, Gifte auch in den Injektionen etc. werden negiert und noch nicht mal untersucht.
      Und der Kampf/Krampf begann mit dem Hypochonder Pasteuer und den Verbrecher gegen die Menschlichkeit, Koch.
      Die Ärzte/Leute, die wirklich etwas für die Allgemeinheit bewirkten zB Pettenkofer, Virchow, Beauchamps?
      oder so ähnlich_ sind kaum bekannt.
      Koch und Pasteur sind für den Krieg gegen die Antigene verantwortlich . Für die ungeheuren Verdienstmöglichkeiten der Pharma beim unsinnigen Krieg gegen Viren, Bakterien Pilze etc., die überhaupt erst das Leben auf diesen Planeten entwickeln halfen!!!
      Ich hoffe die Welt besteht noch so lange, dass das 18/19/20/21 Jahrhundert als als das wahre Mittelalter, die wirkliche Aera der Dummheit, da die Mittel zur Erkenntnis ja da wären, erkannt wird!

      • rudifluegl 23. Februar 2026 um 5:06 Uhr

        Pierre Jacques Antoine Béchamp!!!!!
        Beauchamp gehört mehr zur Medzin Ethik.

    • rudifluegl 23. Februar 2026 um 5:11 Uhr - Antworten

      Ah ja!
      Hier kann gesehen werden wie Big Pharmas Wikipaedia und andere GRÖSAZ einen äußerst verdienstvollen Menschen desavouiren!
      Hier werden Verbrecher/hypochonder wieder mal hochgejubelt!

  2. VerarmterAdel 21. Februar 2026 um 10:18 Uhr - Antworten

    „Univ.-Doz.(Wien) Dr. med. Gerd Reuther ist Radiologe, Medizinaufklärer und Medizinhistoriker“ und Mitglied der Kirche des Heiligen Virus. Mehr muss man nicht wissen.

  3. Gabriele 21. Februar 2026 um 10:15 Uhr - Antworten

    Ich hatte Windpocken als Kind nie – erst mit 40 habe ich sie durch mein Kind „mitbekommen“. War nicht lustig, hatte es am ganzen Körper, dazu das Gejammere, man soll die Läsionen ja nicht wegmachen, nur mit allem möglichen Kram einschmieren. Ich habe sie mit Aloe vera pur behandelt, es hat fürchterlich gejuckt. Im Gesicht habe ich alles immer weggekratzt, sonst hätte ich ewig nicht aus dem Haus gekonnt.
    Folgen? Absolut keine. Gesichtshaut nachher schön wie immer. Keine Gürtelrose und Bla bla – bis heute nicht. Nie. Aber nach der Erkrankung fühlte ich mich so richtig „generalüberholt“. So wie es auch sein soll, weil das Immunsystem trainiert wurde. Diese ganzen Lügen darüber sind einfach nur eine Frechheit. Gerade harmlose Krankheiten wie diese sind gut für das natürliche Immunsystem, aber all das soll unseren Kindern genommen werden, damit sie als Zahnrädchen brav funktionieren und sich fürchten.

    • Dr. Rolf Lindner 22. Februar 2026 um 0:04 Uhr - Antworten

      Als krassestes Beispiel für die Gefährlichkeit eines untrainierten Immunsystems ist das Massensterben sehr reinlicher südamerikanischer Eingeborenenpopulationen nach Invasion durch schmuddelige vor allem Spanier bekannt.

      • rudifluegl 22. Februar 2026 um 2:33 Uhr

        Auch ein „netter“ Mythos, der durch Medizinhistoriker wie es auch dr Reuther plus Frau sind, wiederlegt wurde.
        Es wurden ganz einfach Greueltaten getarnt. Sogar von für Massenmmord oft mit verantwortlichen Geistlichen gibt es Zeugnis dafür!

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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