WSJ-Bericht: USA schmuggelten Tausende Starlink-Terminals in den Iran

15. Februar 2026von 2,7 Minuten Lesezeit

Die USA schmuggelten im Januar Tausende Starlink-Terminals in den Iran, um regierungskritische Demonstranten im Land zu unterstützen, berichtete The Wall Street Journal.

Dem Bericht der Zeitung zufolge kaufte das Außenministerium vor einigen Monaten 7.000 Starlink-Terminals mit dem Ziel, sie an regierungskritische Kräfte im Iran zu liefern, und etwa 6.000 davon wurden im Januar in das Land geschmuggelt, nachdem die iranische Regierung im Rahmen ihrer Maßnahmen gegen die Proteste den Internetzugang gesperrt hatte.

Der Bericht widerspricht der Behauptung der Trump-Regierung, dass sie die Demonstranten nicht materiell unterstützt habe, obwohl Präsident Trump die Proteste öffentlich ermutigte. „Iranische Patrioten, PROTESTIERT WEITER – ÜBERNEHMEN SIE IHRE INSTITUTIONEN!!! Merkt euch die Namen der Mörder und Peiniger. Sie werden einen hohen Preis zahlen“, schrieb Trump am 13. Januar auf Truth Social. „Ich habe alle Treffen mit iranischen Beamten abgesagt, bis das sinnlose Töten von Demonstranten AUFHÖRT. HILFE IST UNTERWEGS. MIGA!!!“

Die Unruhen führten zu bewaffneten Zusammenstößen zwischen iranischen Sicherheitskräften und kurdischen Militanten, die Berichten zufolge aus dem irakischen Kurdistan, wo die USA militärisch präsent sind, nach Iran eingedrungen waren. Die iranischen Behörden gaben Ende Januar bekannt, dass sie eine Lieferung von 51 Starlink-Terminals in der iranischen Region Kurdistan, die an das irakische Kurdistan grenzt, beschlagnahmt hätten.

Das Military Watch Magazine erklärt noch offener, dass die USA und Israel Mörder- und Terrorbanden organisiert und finanziert hatten:

„Die nachgewiesene Fähigkeit westlicher und von Israel unterstützter paramilitärischer Gruppen, weiterhin Angriffe innerhalb des Iran durchzuführen, stellt jedoch nach wie vor einen großen Schwachpunkt dar.“

Von einer Bekannten mit angeheirateten Verwandten im Iran habe ich diesen Erlebnisbericht erfahren:

„Verwandte haben an einer regierungskritischen Demonstration teilgenommen. Plötzlich hat eine Frau in der Mitte unter den Demonstranten eine Maschinenpistole unter dem Gewand hervorgezogen und wild um sich geschossen. Vermutlich ca 10 oder mehr Tote, viele Verletzte, ein Cousin darunter.“

Die Stalink-Terminals haben zur zentralen Koordination der Putschisten gedient. Sobald die Sicherheitskräfte des Iran diese Verbindungen kappen konnten, brach der Putschversuch rasch zusammen.

Sanktion um Iranern zu schaden und Unruhen zu schüren

US-Finanzminister Scott Bessent prahlte ebenfalls damit, wie die US-Sanktionen die iranische Wirtschaft zum Einsturz gebracht und die Proteste ausgelöst hätten. „Was wir im Finanzministerium getan haben, ist, eine Dollarknappheit im Land zu schaffen … Dies gipfelte im Dezember in einem raschen und, wie ich sagen würde, grandiosen Höhepunkt, als eine der größten Banken im Iran zusammenbrach. Es kam zu einem Ansturm auf die Bank“, erklärte Bessent letzte Woche vor einem Senatsausschuss.

„Die Zentralbank musste Geld drucken, die iranische Währung stürzte ab, die Inflation explodierte, und so kam es, dass das iranische Volk auf die Straße ging“, fügte er hinzu.


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Ein Kommentar

  1. Jakob 15. Februar 2026 um 10:03 Uhr - Antworten

    Ich bleibe dabei:
    Die einzigen Mörder- und Terrorbanden sind die Regierungen von US, GB, ISR und FR. Alle anderen so bezeichneten sind Handlanger. Ausgebildet, ausgerüstet und losgelassen von eben diesen.

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