
5 Stunden Epstein-Verhör im Kongress
Am Mittwoch musste sich US-Justizministerin Pam Bondi einer Kongressanhörung zur Causa Epstein stellen. Fünf Stunden stand die Trump-Vertraute im Verhör. Die Affäre spitzt sich weiter zu.
Trump und seine Administration geraten durch die Epstein-Files immer weiter unter Druck. Beispielhaft dafür war die gestrige Anhörung der Justizministerin: Überlebende saßen im Publikum, trugen Shirts gegen die starken Schwärzungen und wurden mehrmals erwähnt, doch Bondi ignorierte sie demonstrativ und forderte stattdessen, über die angeblich großartigen Erfolge der Trump-Präsidentschaft zu sprechen.
Die oppositionellen Demokraten (und vor allem der abtrünnige Republikaner Thomas Massie) werfen Bondi vor, Namen potenzieller Mitwisser – darunter mächtige Figuren mit Nähe zu Trump – zu schützen. Jerry Nadler aus New York fragte direkt: „Wie viele von Epsteins Mittätern haben Sie angeklagt?“ Die Antwort: null. Nadler stellte fest: „Die Antwort auf meine Frage […] ist null.“ Er warf Bondi vor, Verbrechen zu ignorieren, während Bondi ablenkte und von „Theater“ sprach.
Noch schärfer wurde es bei Rep. Ted Lieu (Demokrat aus Kalifornien), der Bondi vorwarf, unter Eid zu lügen – speziell zu Trumps Beziehung zu Epstein. Lieu: „Sie lügen gerade unter Eid.“ Bondi konterte aggressiv und behauptete wieder, dass Epstein nur von den „großartigen Dingen“ ablenken würde, die Trump schaffe.
Gegen Jamie Raskin, den ranghöchsten Demokraten im Ausschuss, sagte sie giftig: „Sie gescheiterter Anwalt – nicht einmal ein Anwalt.“ Raskin hatte sie zuvor beschuldigt, Opfer zu ignorieren und Täter zu schützen: „Sie stellen sich auf die Seite der Täter und ignorieren die Opfer. Das wird Ihr Vermächtnis sein, wenn Sie nicht schnell handeln, um den Kurs zu ändern.“
Die Demokraten haben – soviel hat die Anhörung deutlich gezeigt – das Thema Epstein für sich so richtig entdeckt. Seltsamerweise erst sechs Jahre nach dem (angeblichen) Selbstmord – und erst, seit Trump das Weiße Haus erobert hat. Die nun veröffentlichten Akten waren auch unter Biden schon verfügbar. Damals forderte aber niemand die Veröffentlichung oder gar weitere Ermittlungen. Nun sehen die Demokraten plötzlich eine politische Justiz.
Epstein: Generalstaatsanwältin Pam Bondi sagte heute vor dem Justizausschuss des Repräsentantenhauses aus:
Einst wie ein Tiger abgesprungen landete sie heute als Bettvorleger.
Im Video: Bondi soll unter Eid gelogen haben. Ted Lieu fordert ihren Rücktritt.
Weitere Kostproben?… pic.twitter.com/Cn6lK1OwNV
— henning rosenbusch (@rosenbusch_) February 11, 2026
Die Abgeordnete Nancy Mae warnte danach in den Medien vor „welterschütternden Namen“ aus Politik und Medien – das, was Bürgerjournalisten seit vielen Jahren sagen.
In der Öffentlichkeit – auch in der MAGA-Bewegung – gerät Bondi immer weiter unter Druck. Trump steht aber demonstrativ hinter ihr. Die Anhörung endete ohne neue Enthüllungen oder Zusagen zu Anklagen – ein Schauspiel aus Wut, Ausweichen und persönlichen Angriffen, weit entfernt von sachlicher Aufklärung über eines der dunkelsten Kapitel der US-Geschichte. Für Trump wird die Epstein-Causa ein ziemlicher Supergau. Der Geist ist aus der Flasche und scheint nicht mehr einzufangen zu sein. Die Schwärzungen dürften sich – so wie es aktuell aussieht – nicht ändern.
der tenor lag auf epsteins großem vermögen seiner macht und gesellschaftlichen bedeutung und seinen ständig damit geknüpften beziehungen zu entscheidungsträgern in der
international politik. es ging ihm laut bericht nur um die unterstützung israels, dessen ausdehnung
und die notfalls durch erpressung erreichte hilfe für den fortschritt dieses staates.
Situationsverschärfend skrupelloser ist, dass die verbrecherischen politischen Überlegungen und Planungen, die sich in den Epstein-Files finden, kaum beachtet werden.
Es gibt eine Email vom 20.02.2011 von einem geschwärzten Absender an Epstein:
„Cool!!! I´ve been thinking a lot about that question that you asked bill gates how do we get rid of poor people as a whole` and I have an answer comment regarding that for you […) When can I call you today o discuss this??“
Der Schreiber fragt also, wann er mit E. telefonieren kann, denn er hätte einen Kommentar zu Epsteins Frage an Bill Gates, „wie man die armen Leute im Ganzen los werden kann“.
Wer das für einen Einzelfall, die Idee eines Verrückten, hält, sei daran erinnert, dass diese Frage schon seit über einem Jahrzehnt diskutiert wird. Die radikalen Klimaschützer haben längst den Menschen als Klimaschädling ausgemacht und propagieren Verzicht auf Nachwuchs, um die Schädlinge zu reduzieren.
Yuval Harari, der Berater von Klaus Schwab, hat in seinem Buch „Homo Deus“ überlegt, was man mit all den durch KI überflüssig gemachten Menschen anfangen soll. Er zieht u.a. in Erwägung, sie mit Spielen zu beschäftigen, aber das löst das Problem des Menschen als angeblichen Klimaschädling nicht.
Die Geschichte lehrt uns, dass radikale Ideen, einmal ausgesprochen, materielle Gewalt werden können.
Die Nazis waren nur die grauenvolle Spitze des Eisbergs des eugenischen Zeitgeistes, der die Meinung vertrat, es gäbe lebensunwertes Leben. Manche, die diese Ideologie teilten, endeten später selbst als Opfer ihres Denkens. Nun wird offenbar in den selbsterklärten Eliten wieder so eine tödliche Frage diskutiert.
Nicht nur das. Der WEF-Präsident Borge Brende, empfahl Epstein am 16.09.2018 das WEF als „Zentrum“ der „Neuen Weltordnung“: „exactly, we need a new global architecture. WEF Davos “is uniquely positioned- public private,“ Epstein antwortet: „davos can really replace the UN…“
Wie um Brende zu illustrieren kam kürzlich die Meldung, dass die UN zusammenbrechen würde, wenn die USA ihre Zahlung einstellen sollten. Nicht mehr Staaten, sondern Unternehmen sollen die Weltordnung bestimmen.
Ein Unternehmens-Kartell, so glauben seine durchgeknallten Schöpfer, ist schwerer angreifbar.
Quelle – Epsteins „Netzwerk“ geht es um die globale Macht – Vera Lengsfeld – 11. Februar 2026
„… Trump und seine Administration geraten durch die Epstein-Files immer weiter unter Druck. …“
Dann haben sich die US-amerikanischen weltweiten Raubzüge; aktuell auf Kuba und Grönland bald erledigt; zugunsten von Kuba und Grönland (Dänemark). Vielleicht ist für Bondi und Trump noch ein Pätzchen auf unbefristete Dauer im Kittchen oder in der Klapse frei(?)
es gibt von al jazeera eine serie im tv, die die epstein angelegenheit betrachtet. alles fakten.
siehe in you tube.