
Vitamin C richtig verwendet heilt Krebs
Seit einigen Jahrzehnten wissen wir, dass Vitamin C Krebs heilen kann, so man es richtig anwendet, nämlich hochdosiert und intravenös gegeben. Das wird jedoch im Medizinstudium nicht unterrichtet und es wissen die wenigsten Ärzte. Der Grund ist, dass die Pharmabranche mit Chemotherapie Zig Milliarden Euro verdient – jedes Jahr.
Bekannt ist aber (meistens) die grundlegende Wirkung, die bereits im Namen Ascorbinsäure enthalten ist. Denn als man untersuchte, warum Zitronen die Zahnfleischprobleme – Skorbut – bei Reisen mit dem Segelschiff verhindern, gab man dem Stoff den Namen Anti-SKORBUT-inische Säure. Es ermöglicht nämlich die Hydroxylierungsreaktionen in der Kollagenbiosynthese. Kollagen ist der wichtigste Faserbestandteil von Haut, Knochen, Sehnen, Knorpel, Blutgefäßen und Zähnen.
Die Verwendung als Cofaktor bei der Kollagenbiosynthese stellt eine der wichtigsten biochemischen Funktionen der Ascorbinsäure dar. Im kollagenen Binde- und Stützgewebe kommt es unter Mitwirkung von Vitamin C zur Hydroxylierung von Prolin zu Hydroxyprolin und von Lysin zu Hydroxylysin.
Aber zurück zur Rolle als Krebs-Killer. Erstmals entdeckt wurde sie vom schottischen Onkologen Ewan Cameron, der mit intravenös gegebenen Vitamin C Erfolge bei unheilbar kranken Krebs-Patienten erzielte. Zusammen mit dem Chemie Nobelpreisträger Linus Pauling führte er in den 1970er-Jahren zwei kontrollierte retrospektive Studien durch, bei denen sie Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen täglich 10 Gramm Vitamin C verabreichten. Dabei beobachteten sie eine Verlängerung der Überlebenszeit. Auch eine japanische Studie, die 1978 publiziert wurde, zeigte ähnliche Effekte des Vitamin C bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen – Referenzen siehe unten.
- Schubert, Dr. Dr. Christian(Autor)
Vitamin C und Wasserstoffperoxid killen Krebs
H2O2 ist ein Metabolit des Vitamin C. Metaboliten sind die Produkte aus enzymkatalysierten Reaktionen, die natürlicherweise in den Zellen vorkommen.
In kurzer Blick ins Lehrbuch der Biochemie zeigt uns, dass H2O2 im Körper bei vielen Prozessen vorkommt. So zum Beispiel bei der Biosynthese von Vitamin C in Säugetieren. Dabei wird das Lacton der Gulonsäure durch ein Flavoprotein zu Ascorbinsäure (also Vitamin C) dehydriert, wobei H2O2 entsteht. Den Menschen (und einer Reihe von Affenarten) fehlt das Gulo-Gen, weshalb wir kein Vitamin C selbst synthetisieren können, sondern es mit der Nahrung aufnehmen müssen.
Professor Dr. Burkhard Kleuser, der von 1984 bis 1988 Chemie und Lebensmittelchemie sowie von 1990 bis 1994 Biochemie studierte, also ein Naturwissenschaftler, erklärt in einem längeren Artikel in der Pharmazeutischen Zeitung die Wirkungsweise bei den von Ewan Cameron und Linus Pauling beschriebenen Studien:
„… gezeigt werden, dass die orale Gabe der höchst verträglichen Dosis von 3 g alle vier Stunden zu einer maximalen Plasmakonzentration von 0,22 mmol/l führt. Hingegen wurden maximale Plasmakonzentrationen von mehr als 13 mmol/l erreicht, wenn die Vitamin-C-Dosis intravenös appliziert wurde. Ähnliche Ergebnisse findet man auch bei Tumorpatienten.“
Wir kommen nun wieder zu Wasserstoffperoxid:
„In hohen millimolaren Konzentrationen, die nur durch intravenöse Applikation erreicht werden können, wirkt Vitamin C als Prooxidans und führt zur Bildung von Wasserstoffperoxid, das in der Lage ist, Tumorzellen zu schädigen.“
In niedrigerer Konzentration wirkt Vitamin C als starkes Antioxidans, in hoher als Pro-Oxidans. Wir sehen wieder einmal, dass die Dosis das Gift macht.
„Solange das Vitamin C im Blut zirkuliert, wird nur wenig Wasserstoffperoxid produziert. … Erst wenn Vitamin C aus der Blutbahn ins Interstitium [Bindegewebe] übertritt, kommt es zu einer intensiven Bildung von Wasserstoffperoxid, welches dann als zytotoxisches Molekül selektiv Tumorzellen schädigen kann… . Die Wirkung scheint spezifisch bei Tumorzellen zu sein, weil diese im Gegensatz zu gesunden Zellen häufig keine oder nur geringe Aktivitäten von antioxidativen Enzymen wie Katalase, Glutathionperoxidase und Superoxiddismutase aufweisen, die in der Lage wären, Wasserstoffperoxid zu entgiften.“
Der Molekular-Mediziner und Buchautor Dr. Ulrich Strunz beschreibt in seinem Blog über Krebsbehandlung und die Erfahrungen einer Patientin mit Onkologen:
„Und die bekommt gesagt von ihren Onkologen: Bitte keine Vitamin C-Infusion.
Diese „störe“ die chemotherapeutische Behandlung.“
Und weiter:
„Lassen Sie uns kurz das Hirn einschalten und vernünftig werden:
- Vitamin C hat eine Halbwertszeit im Blut von 2,9 Stunden. Wenn Sie also heute Vitamin C-Infusionen bekommen, morgen die Chemotherapie, das Ganze also zeitversetzt, dann merkt die Chemotherapie von dem Vitamin C gar nichts mehr. So etwas nennt man schlichte Naturwissenschaft. Ich betone das Wort „schlicht!“.
- Viel wichtiger die folgende Überlegung: Wie wirkt Chemotherapie? Dieses Gift erzeugt in jeder Körperzelle massiv freie Radikale. Und hoffentlich in der Krebszelle, die eine höhere Stoffwechselrate hat, mehr freie Radikale als in den gesunden Zellen. Einverstanden. Freie Radikale in dieser Konzentration zerstören, töten Zellen. Beide: Krebszellen und gesunde Zellen. Hoffentlich ist der Krebs früher gestorben als der Patient. Ich meine das ganz anständig und respektvoll. Habe ja selbst oft genug solche Infusionen angehängt …
- Wie wirken Vitamin C-Infusionen? Vitamin C in dieser hohen Dosis (und nur dann) erzeugt massiv H₂O₂, also Wasserstoffperoxid, ein starkes Zellgift, ein freies Radikal in jeder Zelle. Nur: Gesunde Zellen besitzen noch das Enzym Katalase. Und das baut blitzschnell dieses H₂O₂, diese freien Radikale ab. Die arme Krebszelle ist benachteiligt: Hat keine Katalase mehr, ist dem Gift schutzlos ausgeliefert. Stirbt. “
Spannend. Vitamin C wirkt einerseits als Antioxidans, fängt freie Radikale weg, und andererseits als Pro-Oxidans, produziert im Körper H2O2, das in der Lage ist, Tumorzellen zu oxidieren und damit auszuschalten.
Anzunehmen ist, dass Vitamin C auch bei viralen Infektionen auf mehrfache Weise wirken kann, insbesondere wenn es hochdosiert als Infusion verabreicht wird. Wenn von Viren befallene Zellen ebenso wir Tumorzellen keine Katalase haben, dann werden sie samt den Viren von H2O2 gekillt. Umgekehrt wirkt Vitamin C als starkes Antioxidans der durch den Zytokinsturm ausgelöste Entzündung entgegen wirkt, fängt die freien Radikale ein und reguliert das Immunsystem.
Vitamin C hat aber noch eine ganze Reihe von anderen Wirkungswegen. Zum Beispiel die Modulation des Hypoxie-Induzierten Faktors HIF, schreibt Kleuser. In Tumorzellen unterstützt er die Energieversorgung durch Glucose und das Wachstum von Blutgefäßen im Tumor. Vitamin C unterdrückt HIF und bremst damit das Tumorwachstum.
Eine weitere Möglichkeit, wie Vitamin C eine Wirkung auf Tumorzellen ausüben kann, stellt die Modulation des Hypoxie-Induzierten Faktors HIF dar. Hierbei handelt es sich um einen Transkriptionsfaktor, der eine wichtige Rolle in der Zelle bei Minderversorgung mit Sauerstoff spielt. ….
Tatsächlich findet man bei vielen Tumorarten eine erhöhte HIF-Aktivität, was mit einer schlechten Prognose verknüpft ist. Daher ist HIF ein interessantes Target für die Tumortherapie. So konnte der Zusammenhang zwischen HIF-Aktivität, Vitamin-C-Gabe und Tumorwachstum eindrucksvoll im Tierversuch nachgewiesen werden.
Vitamin C ist auch Cofaktor der »Ten-Eleven-Translocation« (TET)- Dioxygenasen, die eine Rolle bei der Entstehung von Leukämien spielen, die durch hoch dosiertes Vitamin C komplett unterbunden werden kann.
Leider ist Wissen über die Biochemie bei Medizinern nicht sehr weit verbreitet. Das hat auch mit der geringen Anzahl an seriösen Studien zu tun. Kleuser dazu:
„Allerdings fehlen bis heute große klinische Studien, die eine Wirksamkeit von Vitamin C bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen belegen. Das könnte an dem mangelnden Interesse von Pharmafirmen an weiteren Forschungsaktivitäten liegen, da Vitamin C nicht mehr patentierbar ist.
Und natürlich verdienen auch Kliniken und die mit Chemotherapie arbeitenden Mediziner. Dann geschehen solche unglaublich skandalösen Geschichten wie mit des sechsjährigen Judah, dem von Kliniken und Ärzten Therapien verweigert wurden, deren Wirksamkeit naturwissenschaftlich zweifelsfrei belegt ist.
Wir wissen wie Vitamin C wirkt, kennen also die Kausalität, was ohnehin wichtiger ist als irgendwelche Beobachtungsstudien von Medizinern.
Allerdings gibt es dank der durch die Covid-„Pandemie“ losgetretenen Diskussionen auch immer mehr Mediziner, die sich mit Naturwissenschaft und Biochemie befassen und die in ihren Ordinationen auch Vitamin C Infusionen anbieten. Diese können durchaus wie ein Jungbrunnen oder Energieschub wirken, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.
Falls sich jemand die Originalarbeiten von Cameron und Puling ansehen möchte, hier sind sie:
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Cameron E, Pauling L: The orthomolecular treatment of cancer, I. The role of ascorbic acid in host resistance. Chem Biol Interact, 1974; 9: 273-283.
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Cameron E, Pauling L: The orthomolecular treatment of cancer. II. Clinical trial of high-dose ascorbic acid supplements in advanced human cancer. Chem Biol Interact, 1974; 9: 285-315.
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Cameron E, Pauling L: Supplemental ascorbate in the supportive treatment of cancer: prolongation of survival times in terminal human cancer. Proc Natl Acad Sci, USA 1976; 73: 3685-3689.
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Cameron E, Pauling L: Supplemental ascorbate in the supportive treatment of cancer: reevaluation of prolongation of survival times in terminal human cancer. Proc Natl Acad Sci, USA 1978; 75: 4538-4542.
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Cameron E, Pauling L: Cancer and Vitamin C. Menlo Park: Linus Pauling Institute of Science and Medicine, 1979.
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