Social-Media-Verbot: Angriff auf Internet und Meinungsfreiheit

29. Januar 2026von 2,8 Minuten Lesezeit

Österreich macht sich wieder einmal zum EU-Vorreiter und treibt aktuell das Social-Media-Verbot bis 14 Jahre massiv voran. Noch dieses Jahr dürfte es in Kraft treten. Was als „Kinderschutz“ verkauft wird, ist ein Kampf gegen Meinungsfreiheit und Kritik.

Vorbild Australien (wo das Verbot Kinder auf chinesische und weniger regulierte Apps ausweichen lässt), ÖVP-SPÖ wieder einmal einig: Im Herbst 2026 soll das Social-Media-Verbot für Kinder bis 14 Jahren in Kraft treten. Die Verliererkoalition hat den „Kinderschutz“ entdeckt – besonders absurd, nachdem diese politischen Kräfte die Lockdowns beschlossen haben, die vor allem für Kinder massive psychische Schäden hinterlassen haben. Nun wird das Verbot mit dem Schutz vor Suchtpotenzial und psychischen Einflüssen argumentiert.

Kritiker sehen in dem Vorstoß weniger Kinderschutz als einen Versuch, Meinungsfreiheit zu „regulieren“. Das Verbot könnte eine Klarnamenpflicht durch die Hintertür mit sich bringen, was viele Personen wohl hindern könnte, sich im Netz kritisch zu äußern. Pikanterweise lässt man in den Regierungsmedien auch Ingrid Brodnig sprechen. Sie wird als „Digitalexpertin“ verkauft und als Kämpferin gegen „Desinformation“. Für sie geht das Verbot als „Ansatz“ nicht weit genug und sie fordert generell eine strengere Regulierung von Social Media für alle Altersgruppen – nur so lasse sich die „Demokratie“ schützen.

Wie das Verbot technisch umgesetzt wird, ist offen. Der kritische Bürger Stefan Fügenschuh hat eine Idee: „Social Media wird für alle verboten, als über-14-Jähriger kann ich mich dann über ID-Austria wieder anmelden. Dass ich weiter auf X sein darf, ist dann quasi eine Großzügigkeit der Regierung.“ Das ist vielleicht etwas zugespitzt, im Kern könnte das aber durchaus Realität werden.

Die FPÖ sieht in den Regierungsplänen ebenso Zensurpläne: „Das ist ein massiver Angriff auf die Medienfreiheit und das Recht junger Menschen, sich frei und unabhängig informieren zu können. Der Jugendschutz wird von den Systemparteien dabei nur vorgeschoben, in Wahrheit geht es ihnen nur um den ‚Schutz‘ der Jugendlichen vor regierungskritischen Inhalten! Deshalb haben die Einheitsparteien in politischer Tateinheit mit dem EU-Establishment die sozialen Medien längst zu ihrem ‚Feindbild Nummer eins‘ gemacht, weil sie ihnen als ‚Fluchtwege‘ der Menschen aus den immer enger gezurrten Meinungskorridoren ein massiver Dorn im Auge sind!“, argumentiert FPÖ-Mediensprecher Hafenecker.

Österreich scheint wieder einmal Vorreiter in der EU zu werden. Auch bei der Einführung von digitalen Ausweisen und zentralen Identitätssystemen („ID Austria“ etc.) ist man abgesehen vom Baltikum weit voran. Genau diese Infrastruktur ermöglicht dann auch eine effektive Alters- und Identitätsprüfung bei Plattformen.

Theoretisch könnte ein Verbot unter 14 Jahren daher problemlos auf eine verpflichtende digitale Altersverifikation ausgeweitet werden – ein Schritt hin zu einer umfassenderen Kontrolle des digitalen Raums für alle Bürger. Das muss nicht über Nacht geschehen oder gemeinsam mit dem Verbot für Kinder, doch das System ist dann bereits geschaffen und ausgerollt und kann auch Jahre später erweitert werden – vielleicht bei einer „Pandemie“.

Während das Verbot keine Probleme junger Menschen löst, kann die kritische Öffentlichkeit aber an die Leine genommen werden.

Bild „Generation Z“ by ccnull.de Bilddatenbank is licensed under CC BY 2.0.

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2 Kommentare

  1. local.man 29. Januar 2026 um 12:28 Uhr - Antworten

    Jeder weiß doch wem dies dient und wen es weiter unterwerfen wird.
    Es ist auch immer die gleiche Masche, was auch eine gewisse Logik in sich trägt.

    Es geht nicht um Kinder in dieser Sache, genauso wenig wie es bei jeglicher weiteren Überwachung durch dieses Konstrukt um Schutz und Sicherheit geht, oder bei einer Seuche um Führsorge, wenn mal wieder allen alles verboten wird und der Goldstandard genau nur diese eine Sache dich aus dem Labyrinth des Irrsinns scheinbar befreit, in Wahrheit genau das erreicht wurde, was die ganze Zeit eines der Hauptziele war und ist natürlich.
    Ist hier wieder genau dasgleiche Spielchen.. Das erste Etappenziel ist es, die Menschen zur Nummer im Netz zu machen und ihnen die digitalen Fußfesseln und Handschellen anzulegen und später Stacheldraht in den Kopf zu platzieren. Danach kommen dann die eigentlichen Konsequenzen daraus.. Sicherlich wieder schleichend.. Irgendwann, wenn es fest integriert ist, wird man erwachen, wenn man etwas nicht mehr darf, abgeschalten, sanktioniert(bestraft) wird, etwas vorenthalten, man reguliert wird, man einfach nur ein noch besserer moderner Skalve ist, als ohnehin schon, dem man dann auch noch seine Taten im Netz, als Waffe an den Kopf halten wird. Eine Unfreiheit deren Ausmaße kaum vorstellbar sind, wenn diese digitale Netz sogut wie alle Lebensbereiche durchdringt, selbst ein Waldspazierung mit CO2 Strafen belegt werden wird..

    Und leider, meine lieben Mitmenschen, wird dies nicht aufhören. Dieses Machtkonstrukt hat sich von der Ebene der Bürger und der Gesellschaft komplett entkoppelt und ist durch uns auf keine Weise durch die Mittel des Systems mehr einzufangen, da es überall unterwandert wurde und in den privaten Händen überführt wurde. Und da kommen dann wieder diese aufgespielten Idiologien dazu, was richtig und falsch ist.

    Die Ursachen liegen aber auch schon viele Jahrzehnte bis Jahrhunderte zurück. Es ist ein Pfad der beschritten wurde und uns hier hin geführt hat. Ein vergiftetes System und eine Machtpyramide, mit völlig falschen Glaubenssätzen und Fehlkonstruktion, im Sinne weniger Menschen.

    Andere Wege, eher kaum denkbar, oder werden sofort mit irgendwelchen Soziallismuskeulen oder dergleichen niedergeknüppelt und mit dem alten bisherigen Mustern übermalt..
    Am Ende, selbst wenn hier Robos und oder Technik generell alles erledigen wird, werden noch immer die gleichen Parolen ausgegeben und weiß Gott was für Scheinrealitäten oder Vernichtungsfeldzüge erzeugt, damit sich grundlegend nichts ändert.

  2. fdik 29. Januar 2026 um 12:18 Uhr - Antworten

    Die Kackbratzen, die gerade noch schuld an Omas Tod waren und deren Schulbildung sabotiert wurde, müssen “wir” jetzt “schützen”, und deshalb kommen alle Untertanen unter die Knute der digitalen Versklavung.

    Aber klar doch.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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