
Minnesota-Schüsse: Inszenierter Aufstand gegen Trump
ICE-Agenten erschießen US-Bürger – Medien und Demokraten schreien „Faschismus“. Doch hinter den Kulissen wird der Druck auf Trump orchestriert, um einen Aufstand nach BLM-Vorbild zu inszenieren. Die Show ist eigentlich leicht zu durchschauen.
Der innenpolitische Konflikt zwischen Trumps MAGA-Bewegung und der linksliberal-demokratischen (urbanen) Bevölkerung spitzt sich zu. Ein weiterer tödlicher Zwischenfall – für viele eindeutig ein Mord eines ICE-Agenten an einem Amerikaner – heizt die Stimmung massiv weiter an. Ein „Black Lives Matter“ 2.0 – eine linke bis linksliberale militante Straßenbewegung, die schon Trumps erste Amtszeit massiv beschädigt hat – dürfte nur der aktuelle Schneesturm verhindern. Deshalb wurde außerhalb von Minnesota noch nicht größer mobilisiert.
Man braucht nur die deutschsprachigen Leitmedien von ÖRR bis Spiegel im Blick zu haben, um zu sehen, dass die Morde sofort politisch instrumentalisiert werden, um Trump und seine Administration unter Druck zu setzen. Österreichische Nachrichtensendungen machen die Unruhen irgendwo in Amerika zum Hauptthema, während man etwa regionale Wahlen im Inland (wo die SPÖ massiv verloren hat) als Randnotiz erwähnt. TKP hat bereits vor fast drei Wochen über den kommenden „BLM-Aufstand“ in den USA berichtet. Offensichtlich soll eine massive militante und gewaltbereite Protestwelle die Administration in Washington unter Druck setzen.
Dass die umstrittene ICE-Behörde der Auslöser ist, passt ebenfalls ins Bild. Sie wird von den Demokraten seit Trumps zweiter Amtszeit massiv kritisiert und soll das globalistische Narrativ stützen, dass Trump einen neuen Faschismus über die USA bringen würde und die ICE-Agenten seine Schlägertruppen seien.
Während es zweifellos autoritäre und auch überwachungsstaatliche Entwicklungen in den USA gibt – wobei Trump auch gewählt wurde, weil er statt eines liberalen Staates mehr „Law and Order“ versprochen hat –, gibt es nicht wirklich einen Beleg dafür, dass die ICE-Agenten etwas Wesentliches an ihrer Arbeit geändert haben.
Das soll die Polizeigewalt nicht relativieren und schon gar nicht verharmlosen – diese ist weitaus heftiger, als man es sich in Österreich oder Deutschland vorstellen kann, und ein jahrzehntealtes politisches Thema in den USA. Es sagt aber sehr viel über aktuelle politische Interessen und mediale Kampagnen.
Von 2010 bis 2020 wurden insgesamt 59 Schusswaffeneinsätze durch ICE-Agenten dokumentiert, dabei gab es 23 Tote sowie Dutzende Verletzte und Schwerverletzte. Der Unterschied: Keiner dieser Vorfälle brachte es auch nur annähernd zu Schlagzeilen. Sehr oft kam es zu Anklagen, den Agenten wurde Mord vorgeworfen – auch wenn es nur selten Verurteilungen gab.
Gegenwärtig steht eine massive mediale und öffentliche Fokussierung auf einzelnen Fällen im Vordergrund – um gegen Trumps Abschiebepolitik und die dazugehörigen Operationen (Razzien, Massenverhaftungen) zu protestieren.
Die zweite Trump-Administration hat die Immigration Enforcement massiv ausgeweitet: Über 350.000 Verhaftungen und Abschiebungen in den ersten Monaten. Allerdings liegen die Zahlen weiterhin deutlich hinter dem Jahr 2012. Damals schob Obama 409.000 Personen aus den USA ab – 2025 schob Trump 290.000 Menschen ab. Daher kommt auch die Kritik aus dem eigenen MAGA-Lager: Trump würde eine Abschiebepolitik inszenieren, mit Razzien und öffentlichkeitswirksamen Massenverhaftungen, während er – aufgrund des Interesses des Industriekapitals – weit weniger abschiebt, als möglich wäre.
Laut trumpfeindlichen Medien wie The Guardian gab es seit September 2025 etwa 16 Schusswaffenvorfälle (andere, auch offizielle, Zahlen sind deutlich niedriger) durch ICE – darunter auch die zwei tödlichen Schüsse in Minnesota. Im Vergleich zu den oben erwähnten Zahlen von 2010–2020 klingt das nach einer alarmierenden Steigerung. Allerdings liegt historisch betrachtet die Rate tödlicher Einsätze (Shootings bei Festnahmen, Verfolgungen) in Phasen intensiver Durchsetzung ähnlich.
In den Obama- und frühen Trump-Jahren (2010–2020) dokumentierte The Trace insgesamt rund 59 Schusswaffeneinsätze durch Immigration Agents mit etwa 23 Todesopfern über ein Jahrzehnt – also durchschnittlich 2–3 tödliche Fälle pro Jahr. Unter Biden blieben die Zahlen niedrig, da der Fokus auf Grenzsicherung lag und eine aktive Abschiebepolitik zurückgefahren wurde.
Die aktuelle Zunahme korreliert primär mit dem exponentiell höheren Volumen an Operationen: Mehr Agenten im Feld, mehr Interaktionen, mehr Risiken bei Verfolgungen (viele Schüsse in Autos). Es gibt keine Belege für eine grundlegende Änderung der Use-of-Force-Politik oder eine signifikante Steigerung pro Einsatz. Die Wahrnehmung „mehr Gewalt“ entsteht durch höhere Sichtbarkeit und Konzentration auf spektakuläre Einzelfälle in urbanen Gebieten – die allerdings in den USA eine traurige Realität sind. (Täglich kommt es in den USA zu etwa 50 Ermordungen.) Dazu kommt aktuell, dass Aktivisten aktiv – teilweise auch bewaffnet – versuchen, die ICE-Agenten zu behindern.
Hinzu kommt die Kontinuität der Person an der Spitze: Tom Homan, aktuell „Border Czar“ und ehemaliger ICE-Direktor, leitete bereits unter Obama die Abschiebeoperationen. 2015 erhielt er von Präsident Obama den Presidential Rank Award – die höchste Auszeichnung für zivile Bundesbeamte – für seine Leistungen bei Abschiebungen.
Derselbe Mann wird heute von Kritikern regelmäßig als „Nazi“, „Rassist“ oder „Gestapo“ bezeichnet, etwa nach Vorfällen wie Minneapolis. Homan selbst hat mehrmals darauf hingewiesen, dass solche Rhetorik Gewalt gegen Agenten anheize (z. B. 1.300 % mehr Angriffe auf ICE-Mitarbeiter laut DHS 2026). Die Polarisierung zeigt: Die gleiche harte Durchsetzungspolitik, die unter Obama ausgezeichnet wurde, wird unter Trump als autoritär dämonisiert. Warum das so ist, das möge jeder selbst vermuten. Die Demokraten sehen sich im Aufwind, Trumps Zustimmungsrate ist nicht sehr hoch, er wird nicht nur von links, sondern auch von rechts kritisiert. Die MAGA-Bewegung läuft nach links aus („Ich will mehr Abschiebungen, aber das ist zu brutal.“) und nach rechts („Trump steht unter zionistischer Kontrolle und schiebt nicht ab, weil Musk und Thiel billige Arbeiter wollen.“) – die Unruhe in Minnesota wird ihm weiter zusetzen. Zudem dürfte eine US-weite Straßenbewegung wie bei BLM im Frühjahr 2020, die in massiven Plünderungen und Ausschreitungen geendet ist, nur noch vom wärmeren Wetter aufgehalten werden.
Abschließend noch die Perspektive der ehemaligen Trump-Vertrauten und Ex-Kongressabgeordneten Marjorie Taylor Greene – eine rechte Politikinfluencerin, die mit Trump gebrochen hat. Sie schreibt zu den Unruhen in Minnesota:
Während Sie vom politischen Industriekomplex manipuliert werden und Ihnen in den sozialen Medien und Nachrichten ständig erzählt wird, worüber Sie sich empören sollen, denken Sie einmal darüber nach.
Die Republikaner haben das Flüchtlingsprogramm mit fast 6 Milliarden Dollar Ihrer Steuergelder aus dem Haushaltsgesetz des Heimatschutzministeriums finanziert, obwohl Sie wegen der Finanzierung der Flüchtlinge völlig außer sich waren, als Sie den Betrug in Somalia aufgedeckt haben [TKP hat darüber berichtet.]
Und das DHS-Haushaltsgesetz finanziert die gesamte Heimatschutzbehörde (DHS), einschließlich der ICE.
Jetzt haben Sie sich wahrscheinlich schon über 30 Mal ein Video einer Schießerei angesehen, um herauszufinden, was passiert ist, während in Minnesota ein fast schon Bürgerkrieg geschürt wird.
Aber schauen Sie hinter die Kulissen und konzentrieren Sie sich auf die Details.
Das DHS-Gesetz finanziert sowohl die ICE als auch die Flüchtlingsprogramme.
Das DHS-Gesetz finanziert gleichzeitig die Verdopplung der H2B-Visa und die Abschiebungen.
Sehen Sie, wie die Einheitspartei in Washington beide Seiten finanziert und Sie dann manipuliert und dazu bringt, sich gegenseitig zu hassen?
Das alles wird inszeniert, um Ihre Empörung zu schüren, und so verdienen sie ihr Geld.
Wenn das amerikanische Volk aufhört, sich gegenseitig bekämpfen zu lassen, wird es den politischen Industriekomplex besiegen, der uns alle spaltet, und sich dafür einsetzen können, dass die Amerikaner wirklich an erster Stelle stehen.
Die Tagesschau wird jedenfalls weiter erklären, dass Trump kurz davorsteht, den Faschismus in den USA durchzusetzen. Über mehr sollte man nicht nachdenken. Und schon gar nicht soll man fragen, wovon man eigentlich zuhause ablenken könnte, wenn man amerikanische Innenpolitik zum Hauptthema macht.
Bild „Protest against ICE in Minnesota – ICE NOT WELCOME“ by Fibonacci Blue is licensed under CC BY 4.0.
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Minnesota und Mogadischu: Betrug, Diaspora und Streit um Somaliland
Die Tatsache, das ICE schon früher Menschen erschossen hat, enthebt sie ja nicht ihrer Verantwortung. Dies Behörde veranstaltet eine Hetzjagd auf Menschen, ohne jegliche Rechtsgrundlage, wie einer Hausdurchsuchung oder einem Haftbefehl. Egal ob die Menschen kriminell waren oder sind, oder seit Jahren in einem Asylverfahren hängen und dabei arbeiten, deren Kinder zur Schule gehen und vermutlich auch Steuern zahlen.
Was am wirklich dreist und unverschämt ist, ist die Tatsache, daß sich die Trump Administration hinstellt und glatt den Menschen ins Gesicht lügt, zeigen doch die Videos sehr deutlich was passiert ist. Notwehr? Vonwegen. Das Opfer wurde insgesamt mit 10 Schüssen niedergestreckt, das nennt man „Übertötung“. Pretti ist kein Terrorist, sondern wollte einer Frau helfen, die mit Pfefferspray niedergespritzt wurde.
Tom Homan erdreistet sich auch noch, seine Leute als Opfer hinzustellen, und nicht etwa die Ermordeten, es sei ja deren schuld, wenn sie auf die Straße gehen…………..Was für eine Chuzpe.
Und ich muß mich sehr wundern, wie das hier im Blog gesehen wird.
Bevor man weitreichende politische Analysen anstellt, sollte man zuerst die Fakten prüfen!!! Ich habe mir das Interview von Judge Andrew Napolitano mit Scott Ritter angesehen. Da gab es auch Filmmaterial zu dem Vorfall. Falls dieses den Vorfall korrekt wiedergegeben hat, war es einfach eine Hinrichtung. Der Typ war bereits überwältigt und man hat ihm einfach einen Genickschuss verpasst.
Ja, das ist ganz klar, typisch „Demokraten“, die ja bekanntlich nicht demokratisch sind, s. auch Wahlbetrug. Die wollen nur die Macht und dann das Land ausbeuten und ruinieren mit ihren irren Weltuntergangsagenden und Gendergaga. Die Migrationsagenda ist Teil dieser Zerstôrungswut. Sie verusacht Chaos und Zunahme von Gewalt, abgesehen von dem enormen finanziellen Schaden. Trump wurde u.a. deshalb gewählt, Ordnung zu schaffen. Zuwanderung soll geregelt sein und so war das auch die längste Zeit in den USA üblich. Viele wollten dort einwandern, aber die Bedingungen waren streng. So mußte man zB einen Arbeitsgenehmig haben, die Sprache können, einen Wohnsitz haben usw. Das alles wurde von den „Demokraten“ einfach ignoriert. Sie öffneten die Grenzen wie Scheunentore und mit Hilfe von Sxrosch strömten die Gefängnisinhalte des Südens hinein.
Clinton und Obama befeuern nun auch den Aufstand gegen Trump und stacheln die Straße an. Würde mich auch nicht wundern, wenn Schwartz die verhetzten und verblendeten jungen Menschen finanziert, die sich vor die ICE -Agenten werfen, um sie zu behindern und zu provozieren.
Natürlich aber müssen diese Vorfälle geklärt werden und die Polizisten sind so zu schulen, dass sie alles tun, um keine txdlichen Schüsse abzugeben. Ich kann mir aber vorstellen, dass das die Bedrohungslage nicht immer ermöglicht und daher schnell entschieden wird. Dabei kommt es zu diesen bedauerlichen Vorfällen. Tipp, es wäre vielleicht gut, wenn man die Polizei nicht behinderte, nicht provozierte, keine Waffen mitführte und den Anweisungen der Beamten ohne Widerstand folgte.
Wenn mich ein Kieberer anhält und die Papiere haben möchte, bin ich immer total freundlich und mache alles wie verlangt. Hat man mich beim Rasen erwischt, entschuldige ich mich etc. Daher habe ich sowas immer gut überlebt und die Strafen waren nur gering…unvorstellbar, dass ich dabei eine Waffe zückte und den Polizisten beschimpfte, oder losraste und den Kollegen touschierte..natürlich benimmt sich dann auch die amerikan. Polizei anders ihre Kollegen als bei uns…
Nah endlich! Der erste Artikel der auf die Inszenierung dieser „Hinrichtungen“ hinweist! Alle Stellungnahmen von „Nahestehenden“ weisen ebenfalls darauf hin. “ Er war Demokrat, setzte sich für die armen Einwanderer ein und als Krönung war er allerdings Pfleger in einem Militärkrankenhaus für verletzte Soldaten.