Trumps Friedensrat: Das Ende der UNO?

23. Januar 2026von 4,4 Minuten Lesezeit

Der „Friedensrat“ von Trump wurde gegründet und tritt explizit in Konkurrenz zur UNO auf, die schon seit Jahren in ihrer Funktion versagt hat und sich stattdessen mit Klima- und Pandemieindustrie sowie Agenda 2030 zur Weltregierung aufspielt. 

Trumps „Friedensrat“ sorgt für Aufsehen. Manche belächeln ihn, manche erachten ihn als bedrohlich, manche als gefährlich. Regierungschefs aus der ganzen Welt haben bereits zugesagt, drei europäische Länder (Weißrussland, Ungarn, Albanien), große Teile der arabischen Welt, auch Russland wird wohl teilnehmen, dazu mehrere BRICS-Staaten, China prüft den Beitritt – abgelehnt haben bisher nur EU-Staaten. Die Pläne des Friedensrates gehen weit über Gaza und Palästina hinaus, er soll internationale Konflikte beilegen – und zwar laut Charta ausdrücklich in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen.

Die Vorbehalte gegenüber dem Friedensrat sind absolut logisch. Trump, ein Mann der westlichen Oligarchie mit nicht zu leugnendem Hang zum Größenwahn, soll nicht nur „Ratsvorsitzender“ sein, sondern auch entscheidende und unbestrittene Macht besitzen – bis hin zur Wahl seines Nachfolgers. Staaten können beziehungsweise müssen sich zudem einkaufen, um einen unbefristeten Sitz zu bekommen. Putin erklärte bereits, dass die russische Milliarde (eine Milliarde Dollar ist „Mitgliedsgebühr“) von eingefrorenen russischen Assets kommen soll.

Die (politische) Kritik am Friedensrat der Trump- und US-Kritiker bezieht sich hauptsächlich auf Palästina, was kaum überrascht, hat man sich doch seit dem Gaza-Krieg, angeführt von der postmodernen (durchgeimpften) Linken, auf dieses Thema reduziert. Der Friedensrat würde Palästina „auslöschen“, den „Völkermord“ fortsetzen, so die Kritik. Dass aber fast die gesamte Welt – auch Katar und die Türkei, als engste Verbündete der Hamas über die Muslimbruderschaft – am Rat teilnehmen werden, ignoriert diese Argumentation. Oft wird dann auch noch der UNO gleich nachgetrauert, diese müsse man (genau so wie das Völkerrecht) unbedingt verteidigen.

Allerdings wäre ein Abschied von der UNO weit weniger bedauerlich, als viele denken. Gerade TKP-Leser dürften das wissen, liegt die Etablierung von TKP doch vor allem in der von – von der UNO-Sonderorganisation WHO koordinierten und geförderten – Lockdown-Politik.

Die UNO wurde 1945 gegründet, um den Weltfrieden zu sichern und Kriege zu verhindern – nicht, um den „Klimawandel“ zu stoppen, Lockdowns über die Welt zu bringen oder eine „Agenda 2030“ über die Welt zu spannen. Ihre Kernaufgabe, den Frieden zu sichern, konnte die UNO nicht sicherstellen. Der (moderne) Nahostkonflikt dauert seit der Gründung Israels (übrigens durch UN-Mandat). Was sich entwickelte, ist eine Konfliktindustrie (deutlichster Ausdruck die UN-Organisation UNRWA) und Konfliktmanagement, zur Frage nach Konfliktlösungen kommt es in der UNO nicht mehr.

Die jüngere Geschichte bringt freilich die Ukraine auf den Tisch. Ein Krieg in Europa, für manche der brutalste seit dem 2. Weltkrieg, eskalierte trotz UN-Resolutionen. Der Sicherheitsrat, das Herzstück der UN, ist durch Vetorechte der Großmächte gelähmt. Russland und China blockieren Maßnahmen gegen ihre Interessen, während die USA und der Westen ähnlich handeln.

Statt Frieden zu schaffen, hat die UN oft nur als Forum für rhetorische Schlachten gedient -und die Welt wieder an den Rand eines Weltkriegs geführt. Statistische Daten untermauern dies: Laut dem Uppsala Conflict Data Program gab es seit 1946 über 250 bewaffnete Konflikte, und die UN konnte nur in wenigen Fällen nachhaltig intervenieren.

Zugleich entwickelte sich die UNO zu einem globalpolitischen Player, mit einer Agenda, die weit von ihrem ursprünglichen Mandat entfernt ist. Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist ein Paradebeispiel. Mit 17 Zielen, die von Klimaschutz bis Armutsbekämpfung reichen, hat die UN Milliarden in Programme gesteckt, die nicht nur ineffizient sind. Sie bedienen einen privaten „philanthropischen“ Apparat, an dem westliche Oligarchen verdienen und dessen Politik – bei genauerem Hinsehen alles andere als menschen- und umweltfreundlich ist – sondern das Gegenteil. Zugleich untergräbt diese Agenda aktiv die nationale Souveränität.

Und wenn wir über diese UNO sprechen, muss man auch über die WHO sprechen. Die Lockdown-Politik und das Covid-Manöver – ebenfalls im Kontext der Agenda 2030 zu sehen – führte nicht nur zu massiven wirtschaftlichen und sozialen Schäden, sondern hat ganz konkret Menschen getötet – in einer Zahl, die man vermutlich noch immer nicht fassen kann. Diese Politik wurde von der WHO gefördert und empfohlen. Sie empfahl die radikale Einschränkung von Menschenrechten – die restliche UNO beklatschte das.

Ohne Trumps Rat zu loben oder zu bejubeln – weit davon, hat der doch noch nichts geleistet – wäre eine Schwächung der UNO angesichts dieser Fakten zu bedauern? Trumps Plan – absolut mit Vorsicht zu genießen schlägt immerhin einen Rat vor, der sich ausschließlich auf Friedensverhandlungen konzentriert. Bill Gates und die Klimaindustrie – und das WEF mit ihrem Kapital (das bekanntlich als private Organisation einen Kooperationsvertrag mit der UNO hat) bleibt draußen.

Was aus Trumps Friedensrat werden kann, muss und wird auf einem anderen Blatt bewertet werden. Doch die UN hat versagt – mehr als versagt. Sie treibt eine menschenfeindliche – und für viele tödliche Agenda voran – die sich perfide als humanistisch tarnt. Sie ist ein Koloss geworden, der mehr Ressourcen in Klimagipfel und Impfkampagnen steckt als in echte Friedensarbeit.

Man bräuchte ihr nicht nachzutrauern. Aber ein solcher Koloss wird ohnehin schwer zu erlegen sein.


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Das größte Verbrechen in der Menschheitsgeschichte?

Putins langer Krieg

14 Kommentare

  1. no-op 25. Januar 2026 um 11:28 Uhr - Antworten

    @Daisy:

    „Es ist heute allgemein Konsens bei seriösen Historikern, die keine Parteibrille tragen, dass die N. Linke waren.“

    Solche Formulierungen beweisen eindeutig Ihre dogmatische Verblendung, denn Sie werden damit jedes Gegenargument als „unseriös“ eines Parteibrille-Träger verwerfen können.

    Was Links und Rechts ist, kann nicht von „seriösen Historikern, die keine Parteibrille tragen“ bestimmt werden, sondern ist das Resultat von komplexen historischen Prozessen, Diskussionen und Kompromissen: so wie eben alle anderen historischen und ideologische Begriffe wie Fortschritt, Demokratie, Kapitalismus, Sozialismus etc.

    In den USA ist zB heute Kapitalismus glelichbedeutend mit „freier Marktwirtschaft“. Da muss man sich z.B als Antikapitalist erstmal Mühe geben, um zu verstehen, wovon die Rede ist. Viele Europäer sehen wiederum im Begriff „Sozialismus“ eher eine ideal funktionierende demokratische Marktwirtschaft.
    Ob dabei der „real existierende Kapitalismus“ oder der „real existierende Sozialismus“ dann das Etikett „L“ oder „R“ bekommen, meist mit einer verkürzten ethisch-moralischer Beurteilung wenn nicht Veruteilung, ist dann schon fast irrelevant…

  2. Varus 24. Januar 2026 um 8:06 Uhr - Antworten

    tritt explizit in Konkurrenz zur UNO auf, die schon seit Jahren in ihrer Funktion versagt hat und sich stattdessen mit Klima- und Pandemieindustrie sowie Agenda 2030 zur Weltregierung aufspielt.

    Aha. Röper zum Verein im Artikel „Wie Trump sich zum König der Welt machen will“: „… Trump will mit dem Friedensrat eine Art „Weltregierung“ installieren, deren Vorsitzender mit diktatorischen Rechten er selbst sein will. Und er will das Amt „vererben“ können, man könnte also tatsächlich von einer Art Monarchie sprechen, die Trump als Weltregierung installieren will – mit sich selbst König Donald I. …“

    Soros-Weltregierung gegen Trump-Weltregierung? Zwei Murks-Vereine…

  3. VerarmterAdel 23. Januar 2026 um 18:07 Uhr - Antworten

    „Der „Friedensrat“ von Trump wurde gegründet und tritt explizit in Konkurrenz zur UNO auf, die schon seit Jahren in ihrer Funktion versagt hat und sich stattdessen mit Klima- und Pandemieindustrie sowie Agenda 2030 zur Weltregierung aufspielt.“

    Die Naivität deutscher Kommentator:innen ist immer wieder beeindruckend.

    Die UNO hat nicht versagt sondern mit diesem korrupten Verein von Sesselpupern wurde genau das erreicht, was die Kommunisten, die die UNO gegründet haben, im Sinn hatten.

    Die sog. Vereinten Nationen sollen vermutlich wirklich abgeschafft und ersetzt werden durch eine noch um Lichtjahre verkommenere Organisation in dem kleinen, massenmrodenden Dercksland, wobei das Noahidische Rechtssystem weltweit eingeführt werden soll, das die Massenredröm Gottes als auserwähltes Volk mit Narrenfreiheit und den Rest als Dreck betrachtet werden soll und vermutlich wird.

    Roman Tribunal of False Judgement Pushing Noahide – the bridge – https://thebridgelifeinthemix.info/british-law/roman-tribunal-false-judgement/

    Trump ist nicht einer von den Guten sondern einer der Schlimmsten überhaupt.

    Trump’s Board of Peace Bandits – https://thefreedomarticles.com/trumps-board-of-peace-bandits/

    Israel now OPENLY claiming Cyprus is part of…“Greater Israel“!!! | Greek News On Demand / ΕΛΛΗΝΙΚΑ ΝΕΑ ΤΩΡΑ – https://greeknewsondemand.com/2026/01/22/israel-now-openly-claiming-cyprus-is-part-of-greater-israel-2/

    Greater ISrarell ist letztlich die gesamte Welt!

  4. Der alte Marxist 23. Januar 2026 um 17:25 Uhr - Antworten

    Richtig: der UNO und all der mit ihr verbundenen Organisationen (WHO, IPCC) braucht man keine Träne nachzuweinen. Nun ist eben Trump ihr Totengräber. Natürlich mag man seine wild-west Methoden samt Personenkult verabscheuen, aber andererseits gilt der Spruch: „Ist dies Wahnsinn, hat es doch Methode“. Auch wenn Trump kein Hamlet ist (er ist jedenfalls nicht so zögerlich wie der Prinz), vermag er vielleicht doch auch seine wahren Absichten zu verschleiern und seine Feinde zu täuschen. Wir sehen nur die Show, aber nicht, was sich hinter der Bühne abspielt.

    Jedenfalls wird man davon ausgehen können, dass Putin nicht zusagen wird, wenn es nicht klare Absprachen (mit Trump und Verbündeten) gibt, welche russische Interessen berücksichtigen. Wenn es Trump tatsächlich gelingen sollte, auch die Chinesen an Bord zu holen (eine Einladung haben sie offenbar schon), dann könnte tatsächlich eine Dynamik entstehen, die nach dem Ausscheiden Trumps (das nicht mehr sehr weit entfernt ist) vielleicht den Grundstein einer neuen Weltordnung legen könnte (auch wenn es vielleicht nicht im Sinne des Erfinders sein wird).

  5. Daisy 23. Januar 2026 um 12:18 Uhr - Antworten

    Die Trampolinspringerin hat dort übrigens auch eine Rede gehalten, in einem kl. Nebensaal mit wenig besetzten Stühlen. Der Applaus war verhalten…

    Trump jedoch hat gesagt: Is nich gegen die Uno gerichtet.. Putin macht mit. Er spendet Geld aus dem „Eingefrorenem“…(er hat wohl Humor). Ich finds gut. Endlich mal nichtlinke Kooperationen. Das bedeutet Nâgel mit Köpfen. Wir reden nicht. Wir tun es 👍

    • Jakob 23. Januar 2026 um 14:04 Uhr - Antworten

      Daisy, der erste begeisterte Untertan seiner Hoheit Donald des Blonden.

      Zur Freude der Venezolaner wurde der demokratisch gewählte Diktator Maduro von ihm entfernt.
      Zur Freude der Weltgemeinschaft tritt der nicht gewählte Clubobmann seine Herrschaft an. Clubmitgliedschaft nur durch Bezahlung eines Mitgliedsbeitrages von 1 Mrd. Dollar.
      Hurra hurra.

      • OMS 23. Januar 2026 um 16:12 Uhr

        Wo die USA ihre Finger im Spiel haben, kommt immer nur Leid und Zerstörung heraus. Trump, ein Kriegspräsident wie Obama, geht über Leichen und duldet keinen Widerspruch. Dieser größenwahnsinnige US-Präsident wird noch viel Unheil über die Welt bringen, aber keinen Frieden! Iran steht schon auf der Wunschliste und dann China. Das kann und wird nicht gut gehen!

    • Jochen Mitschka 23. Januar 2026 um 15:17 Uhr - Antworten

      Die Begeisterung für eine vor-aufklärerische Ordnung, in der eine einzige Person wie Ludwig XIV entscheidet, in der Demokratie und Gewaltenteilung nicht mehr existieren, erinnern an den Beginn des Siegeszuges des Faschismus. Vorwärts in die Vergangenheit!

      Zur Erinnerung:

      Der Faschismus entstand nach dem Ersten Weltkrieg in Italien. Benito Mussolini, ein ehemaliger Sozialist und Journalist, gründete 1919 die „Fasci Italiani di Combattimento“ – paramilitärische Gruppen, die gegen Sozialisten, Kommunisten und liberale Demokraten vorgingen. Sie appellierten an Kriegsveteranen, Nationalisten und die unzufriedene Mittelschicht, die unter wirtschaftlicher Instabilität, Inflation und Streiks litt.

      Der Name „Faschismus“ leitet sich von „fascio“ ab, einem antiken römischen Bündel von Ruten, Symbol für Einheit und Stärke.1921 wurde die Bewegung zur Partito Nazionale Fascista (PNF). Im Oktober 1922 organisierten Mussolinis „Schwarzhemden“ den „Marsch auf Rom“, eine Drohgebärde gegen die schwache Regierung. König Viktor Emanuel III. ernannte Mussolini zum Premierminister, um Chaos zu vermeiden.

      Bis 1925 baute er eine Diktatur aus: Opposition wurde unterdrückt, Gewerkschaften zerschlagen, Presse zensiert. Der Faschismus propagierte Ultranationalismus, Korporatismus (Zusammenarbeit von Staat, Arbeitgebern und Arbeitern), Anti-Kommunismus (!!) und Führerkult (!!).

      Der Faschismus breitete sich in den 1920er und 1930er Jahren welweit, weil Herrscher begeistert waren, die „müden“ Untertanen wieder motivieren zu können. Mussolini inspirierte Faschismus Bewegungen global, als Antwort auf die Weltwirtschaftskrise, Kolonialverluste und den Aufstieg des Bolschewismus. Viele sahen in ihm eine „dritte Weg“ zwischen Kapitalismus und Kommunismus – autoritär, aber modernisierend.

      Europa: In Deutschland adaptierte Adolf Hitler faschistische Elemente in den Nationalsozialismus (NSDAP). 1933 wurde er Kanzler, schaltete Demokratie aus. Ähnlich in Spanien: Francisco Francos Falange Española (ab 1931) siegte im Bürgerkrieg (1936–1939). In Portugal etablierte António de Oliveira Salazar 1932 den „Estado Novo“. Weitere Gruppen in Ungarn (Pfeilkreuzler), Rumänien (Eiserne Garde) und Großbritannien (British Union of Fascists unter Oswald Mosley).

      Außerhalb Europas: In Japan förderte das militaristische Regime (ab 1930er) expansionistischen Nationalismus, ähnlich faschistisch. In Südamerika beeinflusste er Perón in Argentinien (ab 1946) und Vargas in Brasilien (1930–1945). Sogar in den USA gab es Sympathisanten wie die German American Bund.

      Der Siegeszug basierte auf scheinbaren Erfolgen: Italien stabilisierte Wirtschaft, baute Infrastruktur (z.B. Autobahnen). Viele Intellektuelle und Politiker – darunter Churchill anfangs – lobten Mussolini als Bollwerk gegen Chaos. Bis Ende der 1930er, vor dem Zweiten Weltkrieg und den NS-Gräueln (Holocaust, Konzentrationslager), wirkten faschistische Regime als attraktive Modelle für autoritäre Modernisierung. Erst ab 1939/40 wurde die brutale Realität – Expansionismus, Rassismus, Krieg – evident, was zum Untergang führte.

      • Jakob 23. Januar 2026 um 16:26 Uhr

        Faschismus dürfte für Daisy nicht ganz unsympathisch sein:

        „Endlich mal nichtlinke Kooperationen /
        Das bedeutet Nâgel mit Köpfen. /
        Wir reden nicht. /
        Wir tun es “

        Vom Duktus her sehr nahe am Nazi-Sprech.

      • Fritz Madersbacher 23. Januar 2026 um 23:34 Uhr

        @Jakob
        23. Januar 2026 um 16:26 Uhr
        „Faschismus dürfte für Daisy nicht ganz unsympathisch sein“

        Vielleicht lernt sie auch noch Geschichte, bevor sie sich weiter verbissen ihre erlernten Glaubenssätze einredet und wiederholt:
        „… H. war linksextrem … Echte Rechte haben keine Ideologie … Es ist auch bei den Rechten eine Ideologie zu verorten: Freiheitsliebe … Sie glauben bestenfalls an die Natur und an die Logik …“ (@Daisy, 23. Januar 2026 um 12:05 Uhr – „Deutschland und Österreich – mehr Unterschiede als man glaubt“, 23. Januar 2026)

      • Daisy 24. Januar 2026 um 7:40 Uhr

        Fritz, Sie haben meinen Text zerfranst und nur Passagen ausgeschnitten. Es ist eine de facto Fälschung, ich wurde so etwas nie tun. Zudem, was macht das hier? Sie meinen ernsthaft, dass ich ein N-Sozialistin bin, weil ich „Nägel mit Köpfen“ gesagt habe? Die Adventisten des echten S-ismus, denn der bisherige hat zu viele Gräueltaten verübt, s. Schwarzbuch, beschäftigen sich natürlich sehr intensiv damit, welche Keulen man gegen politisch Andersdenkende auspacken könnte, um sie zunächst mal zu mobben, dann zu sperren, wegsperren und dann, weil die Gefängnisse schon überquellen, zu entfernen. Und sie merken gar nicht, dass das immer dasselbe ist, s. Gulag. So wissen Linksextreme, dass H.s Lieblingsspeise Eiernockerln waren und jeder, der die auch mag, ist klarerweise schon ein Naso. Wahrscheinlich hat er auch „Nägel mit Köpfen“ gesagt – diesbzgl. stimmt es, ich befasse mich nicht mit dieser Zeit. Der N-Sozismus ist eine Abart bzw. Glaubensgemeinde, ähnlich wie es beim Islam verschiedene Auffassungen gibt, die sich oft spinnefeind sind, aufgrund der Konkurrenz, s. auch Christentum, Protestanten, Katholiken, 7-Tages-Adventisten etc. – so gibt es auch beim S-ismus, der auch eine Art Religion ist wie jede Ideologie, eben diese verschiedenen Auslegungen der Hl. Schrift = Das Kapital.

        „H. war linksextrem. „Wer einmal schon für Adolf war“..etc. Echte Rechte haben keine Ideologie. Sie glauben bestenfalls an die Natur und an die Logik,“ schrieb ich. Der unangenehme Wahlspruch „Wer einmal schon für Adolf war, wählt Adolf (Schärf) auch in diesem Jahr, haben sie natürlich herausgelöscht…die Bildungslücke:
        https://www.welt.de/geschichte/article191925515/Raeterepublik-1919-Hitlers-politische-Karriere-begann-im-Linksextremismus.html

        Aber zweifelsfrei ist auch die FPÔ eine sozialistische Partei, wie übrigens jede andere Partei auch, denn sie müssen ja immer den Armen das Himmelreich auf Erden versprechen, damit man sie wählt. Sie nennt sich auch „Soziale Heimatpartei“. Und es gibt bei dieser Partei einen braunen Bodensatz, den sie versucht, einzudämmen, aber das sind halt auch Wähler. Ich denke, sowas um 3% herum werden es schon sein. Auch die Burschenschafter finde ich etwas gruselig, ehrlich gesagt. Das sind schon seltsame Traditionen, besonders, was den Schmiss betrifft. Es gibt schon seltsame Spinner. Retter der dt. Sprache usw., auch etwas, was ich für ôd halte, wenn jemand zB „Heimseite“ sagt. Aber die Parteien sind alle links, mehr oder weniger. Am wenigsten wahrscheinlich die (V)P, die nur Klientelpolitik betreibt und sonst gesinnungslos ist, aber im Wahlkampf täuscht man auch christlich soziale Ambitionen vor.

        Auch Menschen im Einzelnen sind nicht links oder rechts, sondern immer gemischt. Wer besonders autoritätenhörig ist, der richtet sich nur an dem aus, was die Baddei ihm ansagt oder was in seiner „Hl. Schrift“ steht, und denkt nicht selbst. Aber das könnte mir nie passieren.

        Es war nicht mein Hauptthema, aber ich kanns natürlich nachweisen. Es ist legitim, das zu analysieren. So ist das hier geschehen:
        Lesen Sie das mal:
        https://wie24.com/nazis-links/
        Natürlich ist das Web voll mit linken „Faktencheckern“, die leugnen wollen, dass die damaligen S-isten auch S-isten waren. Genauso wie heute die 7-Tags-Adventisten des echten S-ismus behaupten, dass alle S-isten und angeblich Linke des Establishments bisher Rechtsextreme gewesen wären und seien. Das ist die typische linke Kindesweglegung. Der wahre und reine S-ismus kommt erst noch. Er kann erst funktionieren, wenn wir die Menschen zu Ameisen umwandeln. Der Faschismus wird immer an der Kooperation der Politik mit dem Großkapital verortet. Aber genau das ist ja so typisch.
        Das Wahlprogramm der N-S:
        Zitat von Link, s.oben:
        *Grund- und Boden-Enteignungen

        Verstaatlichungen von Trusts

        Gewinnbeteiligung an Großbetrieben

        Kommunalisierung der Groß-Warenhäuser

        Abschaffung des mühelosen Einkommens (Stichwort: Einnahmen durch Zinsen) 

        Ersatz einer materialistischen Weltanschauung dienenden Rechtsordnung

        Todesstrafe für Wucher und Schieber

        Gemeinnutz vor Eigennutz

        Stärkung des Staatsapparates“ Zitat Ende

        Parallelen zu anderen s. Systemen:

        Zitat Anfang: „Etablierung einer Kommando- bzw.  Planwirtschaft

        Entrechtungen und Beschränkungen von privaten Unternehmen (falls noch nicht verstaatlicht)

        Umverteilen von Besitz (zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung)

        Einführung von extrem hohen Steuersätzen für Reiche und Unternehmen (falls noch nicht verstaatlicht)

        Fokussieren auf den Gemeinschaftsgedanken, bei dem der Einzelne nicht viel zählt („Wir statt Ich”,  „Volksgemeinschaft statt Individualismus”)

        Ausrichtung auf einen übermächtigen Staat

        Auf Staatsziele abgestimmte Produktion 

        Ausweitung von Bürokratie (Beamtentum)

        Niederschlagung, Unterdrückung oder Einschränkung der Opposition

        Vernichtung oder Beschränkungen von freien Gewerkschaften

        Machtkonzentration in den Händen einer einzigen Partei oder/und eines einzigen Diktators

        Gleichschaltung bzw. die Ausrichtung von Medien, Vereinen, Verbänden und anderen Organisationen auf eine sozialistische Weltanschauung 

         Verstaatlichung oder Zusammenlegung von mehreren Organisationen in eine besser kontrollierbare Organisation.

        Indoktrination und sozialistische Erziehung der Bevölkerung (vor allem der Jugend)

        Glorifizierung des Arbeiters

        Kontrolle der Medien

        Einschränkung des Meinungskorridors (Schreib- und Sprechverbote)

        Intensive Bespitzelung

        Drangsalierung oder Beseitigung von Systemkritikern

        Ausschluss und Verfolgung bestimmter Bevölkerungsgruppen 

        Unterdrückung von Demokratiebestrebungen

        etc.“ Zitat Ende
        Kkingt verdammt klar nach S-ismus…

        Es ist heute allgemein Konsens bei seriösen Historikern, die keine Parteibrille tragen, dass die N. Linke waren. Andersdenkende landen auch heute wieder im Gefängnis. Wer hat die Denunziantenstellen in D eingerichtet? Die S-istin Nancy.. Alternative werden verfolgt usw. „Der Kampf gegen Rechts“ wird auf allen Ebenen gefördert. Auch unter H. gab es diesen „Kampf gegen Rechts“ übrigens, zu finden u.a. bei Rxitschuster. Zuletzt schließt man die Opposition aus, was typisch antidemokratisch ist. Auch hier fallen sie immer wieder mit Mobbing und Wadlbeißerei auf und versuchen, aus einfachen Sätzen eine faschistische Gesinnung zu konstruieren mit dem Zweck, den anderdenkenden User (ich mag die Amis) zu sperren oder gar anzeigen zu können. Mir geht das so am Keks. Es gibt nur zwei Rxssen, hat Frankl mal gesagt, die Anständigen und die Unanständigen. Ja, die gibts. Und was den Rxssismus betrifft, so lässt die eine Abart gerade die Sau gegen „die Russen“ heraus und die andere gegen „die Amis“ – aber wie. Ich bin von beidem frei, denn ich weiß, es gibt überal gute und weniger gute Menschen. Ich mag die Russen und ich mag die Amis im Allgeneinen, wie man hier immer wieder nachlesen kann, und weswegen ich oft beschimpft und angefeindet werde. Ich habe keine Ressentiments, auch nicht gegen J., denn schon meine Eltern sind nach dem Krieg geboren und haben mich nicht so erzogen. In unserer Bibliothek, die sehr umfangreich ist, fand sich zB „Die Welt von Gestern“ von Stefan Zweig. Wer sich geschichtlich bilden möchte, sollte das lesen. So humanistisch wie meine Erziehung war, könnte mir ein derartiger Hass auf ganze Völker nie passieren.

        Lesen Sie, was im Link zusammengefasst wird, wenn Sie sich für Geschichte so sehr interessieren. Mich interessiert diese Zeit nicht besonders, denn ich bin nicht ständig auf der Suche nach Keulen (das sind keine Argumente), die ich Andersdenkenden an den Kopf werfen möchte, um sie mundtxt machen zu können – s. das bekannte System aller Religionen und Ideologien: mobben von Andersdenkenken, sperren, wegsperren, beseitigen… mir sind andere Meinungen wurst. Ich bessere hier auch niemanden aus, nur wenn ich ungut angegangen werde. Lesen Sie mal oben OMS. Sowas lese ich ab und an und denke mir, ojeeee… „Trump, ein Kriegspräsident wie Obama, geht über Leichen“… was soll man dazu sagen? Jetzt hat der Mann schon soviel Frieden gestiftet und gründet einen Friedenrrat, versucht noch immer, den Ukrainekonflikt zu lösen und wird dafür als „Kriegspräsident“ beschimpft. Ohne Worte…

        Warum ich nicht links und daher keine Naso sein kann: Ich hänge weder einer Religion, noch einer Ideologie an. Ich denke selbst und ich liebe die Freiheit. Jeder soll vor seiner eigenen Türe kehren. Dieses Missionarische ist mir auch immer schon am Keks gegangen. Lasst doch die Menschen endlich in Ruhe! Dauernd überlegt ihr, wie andere zu leben hätten. Tut es selbst. Aber Wasser predigen und Wein saufen ist auch so toll. Man hat ja genug getan, indem man anderen gesagt hat, wie sie leben sollen, und jetzt ist man müde von dieser „Arbeit“, darum Prost! Feierabend!

      • Fritz Madersbacher 24. Januar 2026 um 12:00 Uhr

        @Daisy
        24. Januar 2026 um 7:40 Uhr
        Es war mir klar, dass ich mir Ihren Zorn (oder Ihre Ungunst) zuziehen werde mit meiner etwas provokanten Zitierweise. Sie dürfen nicht böse sein, aber ich kann/will Ihnen nicht in derselben Ausführlichkeit antworten, es kann sich ja jeder/jede selbst ein Bild von Ihrem Weltbild machen. Was ich zu sagen habe, hat Herr Mitschka in seinem Kommentar oben (@Jochen Mitschka, 23. Januar 2026 um 15:17 Uhr) gut zusammengefasst unnd ich habe dem wenig hinzuzufügen …

  6. Hausmann_Alexander 23. Januar 2026 um 12:18 Uhr - Antworten

    Vielleicht geht der Friedensrat gegen Menschenhandel vor:

    Ehemaliger UN-Direktor macht schockierende Enthüllungen über 8 Millionen vermisste Kinder
    (2. Juni 2023).

    un cutnews .ch

  7. Jakob 23. Januar 2026 um 11:34 Uhr - Antworten

    Dieser Rat wird in den zukünftigen Geschichtsbücher, sofern es solche noch geben wird, unter der Rubrik ‚Geschichtliche Kuriositäten‘ zu finden sein.

    Sollte es anders kommen, würde ich mich freuen.

    Wie soll Frieden weltweit aussehen, der von einem einzigen, vom Narzissmus und dem menschenverachtendem Todeskult genannt Zionismus getriebenen Mann abhängt?
    Wird Frieden hinkünftig ein „Deal“ werden? Wer bezahlt hat Ruhe?

    Möglich auch dass das Wort ‚Frieden‘ eine orwell’sche Umdeutung erfährt.

    Was haben seine Friedensbemühungen denn bisher gebracht?
    Soweit ich es überblicken kann lediglich neue Konflikte, Provokationen und die Startvorbereitungen für einen neuen Krieg.

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