
Monsanto klagt gegen mRNA-Hersteller
Monsanto klagt Pfizer und Moderna. Die Bayer-Tochter behauptet, dass die Impfhersteller eine patentierte Gentechnik zur Herstellung der Covid-Impfung verwendet haben.
Der umstrittene Gentechnik-Konzern und Bayer-Tochter Monsanto klagt gegen Pfizer und Moderna. Der Inhalt des Rechtsstreits ist brisant: Monsanto wirft den Pharmakonzernen vor, eine patentierte Technologie zur Stabilisierung von mRNA-Molekülen unrechtmäßig genutzt zu haben. Am 6. Jänner wurde die Klage in Delaware, USA, vorgelegt.
Monsanto argumentiert, dass die Technologien, die in den 1980er Jahren für die Pflanzengenetik entwickelt wurden, ohne Lizenz in den mRNA-basierten Impfstoffen verwendet wurden. Ursprünglich dienten diese Patente der Stabilisierung genetischer Materialien in Pflanzen, um sie resistenter gegen Schädlinge zu machen. Mehr als fünf Jahre nach der Zulassung der mRNA-Behandlungen gegen Covid klagt Monsanto nun. Man sieht dieses Verfahren in den Covid-Impfstoffen angewendet.
„Diese Technologien sind das Herzstück unserer Innovationen“, erklärte ein Sprecher von Bayer. „Wir müssen unser geistiges Eigentum schützen, unabhängig vom Anwendungsbereich.“
- Mayer, Peter F.(Autor)
Monsantos Methoden zur Gentechnik – insbesondere mRNA-Stabilisierungs- und Codon-Substitutionstechniken, die in den 1980er Jahren entwickelt wurden – seien benutzt worden, um das COVID-Spike-Gen neu zu gestalten
.Pfizer und BioNTech weisen den Vorwurf naturgemäß zurück. Man bezeichnet die Klage als „unbegründet und verspätet“. In einer gemeinsamen Stellungnahme erklärt man, dass ihre mRNA-Technologie auf eigenen Forschungen basiere und keine Verletzung von Monsanto-Patenten vorliege. Ähnlich äußert sich Moderna: „Unsere Plattform ist unabhängig entwickelt worden. Wir werden uns energisch verteidigen.“ Berichte deuten zudem auf eine mögliche Klage gegen Johnson & Johnson hin, die jedoch noch nicht bestätigt ist. Trotzdem wirft der Streit nicht nur Fragen zur Gültigkeit der Patente auf.
Nicolas Hulscher, bekannter Impfkritiker, schreibt zum Rechtsstreit:
„Eines der weltweit größten Agrochemieunternehmen – verantwortlich für massenhaften Schaden durch sein hochgiftiges Herbizid Glyphosat – behauptet nun vor einem Bundesgericht, dass die tödlichen COVID-19-‚Impfstoff‘-Plattformen auf gestohlener GVO-Technologie basieren.
Bayers moralische Autorität in diesem Streitfall ist gleich null. Das Unternehmen war eine Kerntochter der IG Farben, jenes Kartells, das Zyklon B für die nationalsozialistischen Vernichtungslager lieferte.“
Er geht davon aus, dass der Megakonzern sein Stück vom 93-milliardenschweren mRNA-Kuchen haben will. Pikanterweise kämpft Bayer selbst mit Klagen wegen Glyphosat. Kritiker sehen in der neuen Aktion einen Versuch, alte Patente zu monetarisieren.
Die Klage bestätigt zudem ein weiteres Mal ziemlich eindrucksvoll, dass es sich nicht um eine herkömmliche Impfung handelt – sondern um Gentechnik. Der Ausgang des Verfahrens könnte durchaus Konsequenzen haben: Höhere Impfstoffpreise bis hin zu echten Problemen für Moderna als mRNA-Spezialist.
Es kommt nicht darauf an, ob eine Technik selbst entwickelt wurde, sondern ob ein Patent darauf bestand.
Ist das der nobelpreisprämierte Ausstausch von Uridin durch Pseudouridin?
Im IG-Farben-Unfeld wurde auch das Haber-Bosch-Verfahren entwickelt, dass die Grundlage für Kunstdünger und für einen erheblichen Bevölkerungszuwachs ist. Sie haben Leben genommen und Leben gegeben.
Es ist nicht so einfach.
Lass die Giganten sich herumstreiten, sind eh alles Betrüger. Die Gerichte verstehen sowieso absolut nichts davon, worum sich die Herren streiten. Werden also unabhängige Gutachten einfordern. Und da geht es schon wieder los., wenn ich Gutachten schon höre.
Zur Stabilisierung der mRNA gibt es viele Arten. Stabilisiert wird schon in uncodierten Bereichen, den UTR-Bereichen. Aber auch in den codierten Bereichen, wo Codons so umgeschrieben werden am Computer, dass Ribonukleasen (RNasen) an den mRNA’s weniger andocken können, um diese zu zerschneiden. Die Impf-mRNA hat außerdem viele Bereiche, wo es zu Basenpaarungen kommt die DNA-Abschnitte darstellen. Hier haben Zerschneide-Enzyme für mRNA keine Chance anzudocken. DNasen wiederum zerschneiden Fremd-DNA, dazu müssen aber Sensoren in der Zelle auch DNA’s erst mal erkennen, um im Zellkern die Baupläne für DNasen zu transkribieren.
Um das Patent über Pseudouridin von Karikó u. Weissman geht es nicht.
Können aber auch die verbotenen Formulierungen sein (ACL 315) die mittlerweile bei Wikipedia entfernt wurden, mit denen die mRNA eingepackt wird. Das ist aber sehr unwahrscheinlich, denn dann hätte man viel eher geklagt gegen BionTech u.a. Man hat den Bauplan der Impfstoffhersteller komplett entschlüsselt und dann die Patentverletzung festgestellt.
„Er geht davon aus, dass der Megakonzern sein Stück vom 93-milliardenschweren mRNA-Kuchen haben will.“ Ja, mehr nicht. Wenn es aber die erwähnten Kosequenzen hätte, ist es spannend.
Ach wie schön – bitte weiter so….gegenseitig auf Milliarden verklagen, bis keiner der Verrückten mehr einen Cent hat. Das wäre großartig.