Die Tage werden wieder länger – mehr Sonne für mehr Wärme

23. Dezember 2025von 4 Minuten Lesezeit

Selbst radikale „Green Dealer“ können nicht leugnen, dass es wärmer wird, weil die Tage länger werden und die Sonne höher am Himmel steht. Abgesehen von den Jahreszeiten gibt es aber noch andere solare Zyklen, die die Temperatur massiv beeinflussen. Davon hängt auch die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre ab.

Kürzlich stieß ich im Clintel-Artikel des griechischen Wissenschaftlers Demetris Koutsoyiannis auf folgenden Satz: „Die Ungarische Akademie der Wissenschaften ist eng mit der Klimatologie verbunden, da hier der größte Klimatologe der Geschichte seine Theorie entwickelte, nämlich Milutin Milanković.Es geht um die sogenannten Milanković Zyklen. Sie verändern das Klima und die Temperatur so massiv, dass Berlin unter einer Eisschicht liegt, der Ärmelkanal und die Straße von Gibraltar trockenen Fußes durchquert werden können. Die Milanković Zyklen beschreiben diese erheblichen Veränderungen des Klimas.

In einer Studie von Stuart A. Harris wurde dargelegt, dass wegen eines der Milanković-Zyklen eine Abkühlung insbesondere für die nördliche Hemisphäre bevorsteht:

  • Der Klimawandel in der Vergangenheit und in der Gegenwart wird durch Schwankungen des Sonnenzyklus (Milanković) und deren Auswirkungen auf die Ozeanzirkulation und den Wärmetransport bestimmt.
  • In den letzten Hunderttausenden von Jahren gingen die Temperaturänderungen den nachlaufenden CO2-Veränderungen voraus.

  • Der natürliche 23-tausendjährige (23 ka) Milanković-Zyklus hat begonnen, die Sonneneinstrahlung in der Nordhemisphäre „ab 2020“ zu verringern, und dies „kündigt den Beginn der nächsten Eiszeit an“.

Diese Grafik erklärt die Milancović Zyklen:

Entwicklung von Temperatur und CO2 in der Luft

Seit Millionen Jahren hat sich die Erde nach den Eiszeiten mit ungefähr dem gleichen Muster wieder erholt: eine Erwärmung um 5–6 °C alle ~100.000 Jahre. Die Eisbohrkernaufzeichnungen aus der Antarktis (EPICA Dome C, Vostok) sind eindeutig – die Temperatur steigt immer mehrere hundert bis tausend Jahre vor dem CO2-Anstieg.

Schlussfolgerung aus dem Paläoklimaarchiv: CO2 hat das Ende der Eiszeitgletscher nicht ausgelöst. Was auch unwahrscheinlich wäre, sieht man sich das Bild an, wie sich die Erdbahn verändert und damit der Abstand zur Sonne.

Was tatsächlich eine Deglaziation auslöst, ist die Milanković-Orbitalveränderung, gefolgt vom Rückzug der Eisschilde, sinkender Albedo und Veränderungen in der Ozeanzirkulation. Erst nachdem sich die Ozeane – insbesondere der Südliche Ozean – über Jahrzehnte und Jahrhunderte erwärmt haben, entweicht gelöstes CO2 aus der Tiefe und erhöht langsam das atmosphärische CO2. In die andere Richtung verläuft der Prozess der Wiederaufnahme des CO2 in die Ozeane noch langsamer.

Die vier jüngsten Zwischeneiszeiten der letzten 450.000 Jahre (Temperaturproxy der Antarktis und CO2, nach R. Hannon 2017). In jedem Fall verändert sich zuerst die Temperatur.
MIS 11 (424–374 ka) – Hoxnian/Holstein
MIS 9 (337–300 ka) – Purfleet
MIS 7 (243–191 ka) – Aveley
MIS 5 (130–115 ka) – Eem (letzte Warmzeit)
MIS 1 (11,7 ka–heute) – Holozän

So funktioniert der natürliche Kohlenstoffkreislauf auf glazialen und interglazialen Zeitskalen.

Die paläoklimatischen Aufzeichnungen zeigen, dass CO2 der Temperatur auf einer Skala von mehreren Jahrtausenden folgt. Die Netto-Null-Agenda basiert auf der Behauptung, dass CO2 nun die Temperatur auf einer Skala von Jahrzehnten katastrophal beeinflussen wird. Diese Extrapolation von millenialen Rückkopplungen auf jahrhundertelange Einflüsse ist der eigentliche Kern der Debatte und die einzige Rechtfertigung für Vorschläge, mehr als 100 Billionen Dollar auszugeben und verfügbare Energiesysteme bewusst abzubauen, lange bevor tatsächlich skalierbare, zuverlässige Ersatzsysteme existieren.

Die Interglazialzeiten haben ebenfalls erhebliche Schwankungen in den Temperaturen, so war es etwa in der Antiken Warmzeit um 2 Grad wärmer als heute gefolgt nach etwa 400 CE mit einer deutlichen Abkühlung und kompletten kulturellem Verfall. Änderungen in der Aktivität der Sonne haben seither Warmzeiten wie etwa im Mittelalter, sowie Kleine Eiszeiten von 1645 bis 1715 (Maunder Minimum) und 1790 bis etwa 1830 (Dalton Minimum) verursacht.

Messungen von Chemikern im 19. Jahrhundert zeigen, dass dem Dalton Minimum ein verzögerter Rückgang des CO2-Anteils folgte, mit einem Rückgang der Werte um 1827 mit 415 ppm über 401 ppm in den Jahren 1847 und 1848 zu etwa 280 bis 300 ppm in den Jahren 1873 bis 1879.

In den vergangenen Jahrzehnten erleben wir einen Temperaturanstieg, der einem Rückgang der Wolkenbedeckung und damit der Albedo folgt, wie zuletzt in einer Studie über die Klimaentwicklung in Österreich gezeigt.


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Ein Kommentar

  1. local.man 23. Dezember 2025 um 12:01 Uhr - Antworten

    Mein Beitrag dazu ist.
    Das aktuelle Wetter ist offenbar eine Wunschvorstellung einer Minderheit. Lass es immer so dunkel und kalt sein, damit die Erde nicht verglüht.
    Aber natürlich wissen wir, dass dies nur ein Deckmantel ist für ganz andere Ziele.

    Das was mich aber wirklich umtreibt ist die Tatsache der Wettermanipulation inkl. der Ideen der Sonnenverdunklung. Ein Test dazu soll ja bereits ab April 2026 in den USA wars glaub starten.

    Wieder stellt sich die Frage nach der Machtpyramide. Wollen wir wirklich fremden Leuten erlauben, solche Dinge über unsere Köpfe hinweg und das im wahrsten Sinne des Wortes, durchführen zu lassen, oder uns gar irgendwann mal Sonnenschein zuzuteilen?

    Bitte schaut euch dieses Wetter an und dann denkt mal drüber nach, es wäre stetig ähnlich, selbst im Sommer 10 Dunkel und kaum Temperaturen die nach Lebensfreude rufen..

    Nicht umsonst sind die Sterbezahlen um Weihnachten/Neujahr am Größten. Hat zwar auch vor allem mit der total miesen Ernährung seit Monaten bis dahin zu tun, aber eben nicht nur, sondern auch mit dem Wetter und fehlender Sonne und die Folgen daraus, wie Bewegung und wenig Vit D und wer weiß was noch alles, was wir nocht nicht mal kennen.

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