
Studien über Testosteron Booster
Eine neue Studie zeigt, dass bei Männern Testosteron seit über 50 Jahren zurückgeht. Frühere Studien haben Verbindungen untersucht, die zu einem messbaren Anstieg des Testosteronspiegels beim Menschen führen können.
Eine systematische Überprüfung von Santi et al aus dem Jahr 2025 umfasste 1.064.891 gesunde Männer in 1.256 Artikeln und 1.504 Studiengruppen für die 1971–2024. Sie zeigte einen signifikanten negativen Trend beim Serumtestosteron in den letzten fünf Jahrzehnten in allen Altersgruppen. Der umfassende Rückgang der Testosteron-Serumspiegel im Laufe der Jahre wurde durch eine angepasste Metaregressionsanalyse unter Berücksichtigung der Anzahl der in jeder Studie einbezogenen Probanden, des Alters der Probanden, des BMI und des für die Testosteronmessung verwendeten Assays bestätigt. In dieser Population wurde kein zeitlicher Trend hinsichtlich des BMI beobachtet.
Die Studie stellt auch fest dass, die Luteinisierendes-Hormon-Serumspiegel, verantwortlich für Stimulierung so die Synthese und Ausschüttung von Testosteron, unter Berücksichtigung des Alters der Probanden einen signifikanten Rückgang im Laufe der Jahre zeigen.
Testosteron hat aber bei beiden Geschlechter eine Reihe wichtiger Funktionen. Es ist wichtig für Energie, Stimmung, Körperzusammensetzung, Libido/sexuelle Funktion, Erzeugung roter Blutkörperchen, Knochendichte und kardiometabolische Gesundheit. Ein jahrzehntelanger Rückgang in der Bevölkerung hat offensichtliche Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit und die Gesundheit von Männern.
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Infolgedessen wächst das Interesse an sogenannten „Testosteron-Boostern” – Verbindungen, die vermarktet werden, um diesen Hormonrückgang zu verbessern oder umzukehren.
Nicolas Hulscher verweist auf eine Studie aus 2023 von Morgado et al mit dem Titel „Do “testosterone boosters” really increase serum total testosterone? A systematic review“ (Erhöhen „Testosteron-Booster“ wirklich den Gesamt-Testosteronspiegel im Serum? Eine systematische Überprüfung) in der insgesamt 52 Studien überprüft wurden um funtkionierende Testosteron Booster zu finden.
Darin wurden 27 Testosteron-Booster untersucht:
10 Studien zu Cholecalciferol; 5 zu Zink/Magnesium; 4 zu Tribulus terrestris und Kreatin; 3 zu Eurycoma longifolia und Withania somnifera; 2 zu Betain, D-Asparaginsäure, Lepidium meyenii und Isoflavonen; die übrigen waren Einzelberichte. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die meisten keine Erhöhung des Gesamttestosterons bewirken.
Ausnahmen bilden β-Hydroxy-β-methylbutyrat und Betain, die für männliche Sportler als wirksam angesehen werden können. Eurycoma longifolia, eine Mischung aus Extrakten der Fruchtschale von Punica granatum und den Samen von Theobroma cacao (Tesnor™) sowie gereinigtem Shilajit-Extrakt (PrimaVie™) kann als möglicherweise wirksam für Männer mit spät einsetzendem Hypogonadismus angesehen werden. Eurycoma longifolia und Withania somnifera sind möglicherweise wirksam für gesunde Männer, und ein nicht-hormoneller Aromatasehemmer (Novadex XT™) ist möglicherweise wirksam für männliche Sportler.
Von insgesamt 28 Verbindungen erhöhten also nur zwei (HMB β-Hydroxy-β-methylbutyrat und Betain) in placebokontrollierten Studien am Menschen konsistent das Gesamt-Testosteron im Serum.
Fünf weitere – Tongkat Ali (Eurycoma longifolia-Wurzel), Ashwagandha (Withania somnifera-Wurzel), Shilajit (gereinigtes Mineralharz aus dem Himalaya), Granatapfel-Kakao-Mischung (Punica granatum-Schale + Theobroma cacao-Samen) und ein nicht-hormoneller Aromatasehemmer – zeigten in einzelnen oder kontextspezifischen Studien eine mögliche kurzfristige Wirksamkeit.
Die übrigen 21 „Booster” – darunter Vitamin D, Tribulus, ZMA, Kreatin, Bockshornklee, Maca – konnten den Testosteronspiegel bei Erwachsenen mit ausreichender Nährstoffversorgung nicht zuverlässig erhöhen, können jedoch für Menschen mit einem Mangel von Vorteil sein.
Während Nahrungsergänzungsmittel marginale oder kontextspezifische Vorteile bieten können, bleiben die wichtigsten Faktoren für einen hohen Testosteronspiegel grundlegende Lebensstilfaktoren – regelmäßiges Krafttraining, ausreichende Sonneneinstrahlung und Schlaf, nährstoffreiche Vollwertkost und eine gesunde Körperzusammensetzung.
Eine Verbindung, die in der Studie fehlt, aber weitgehend in der Naturmedizin empfohlen wird, ist Butea. Butea Superba, auch als Plossobaum bezeichnet, ist im südlichen Asien und Südostasien beheimatet. Die Pflanze wächst als Liane und kann bis zu zwölf Meter hoch werden. Zur Anwendung kommen die getrockneten Wurzeln der Pflanze. Vor allem in Thailand schätzt man die positive Wirkung auf Libido und Vitalität.
Dazu gibt es eine Studie von W. Cherdshewasart et al mit dem Titel „Clinical trial of Butea Superba, an alternative herbal treatment for erectile dysfunction“ (Klinische Studie zu Butea Superba, einer alternativen pflanzlichen Behandlung für erektile Dysfunktion):
Eine dreimonatige randomisierte Doppelblind-Studie wurde mit Freiwilligen mit erektile Dysfunktion (ED) im Alter von 30 bis etwa 70 Jahren durchgeführt, um die therapeutische Wirkung des Rohpräparats aus Butea superba-Knollen auf ED zu bewerten. Bei vier der fünf deskriptiven Bewertungen des IIEF-5-Fragebogens zeigte sich eine signifikante Verbesserung. Die Auswertung der sexuellen Leistungsdaten ergab, dass 82,4 % der Patienten eine deutliche Verbesserung zeigten. Die hämatologische und blutchemische Analyse ergab keine offensichtlichen Veränderungen. Das Pflanzenpräparat scheint die erektile Funktion bei ED-Patienten ohne offensichtliche Toxizität zu verbessern.
Image by StockSnap from Pixabay
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Wie auch immer, ich denke das ganze LGBTQ-irgendwas+ konnte nur deswegen Resonanz in der Bevölkerung erzeugen. Bzw wurde LGBTQ gehypt, damit die Heranwachsenden bei Schwierigkeiten der geschlechtlichen Idenditätsfindung nicht merken, dass sie eigentlich Umweltverschmutzungsopfer sind.
Manche vermuten die Ernährung ist schuld. Insbesondere der Protein Anteil. Manche sagen der Vegetarismus. Schwer zu sagen. An irgendwas muss es liegen. Soja … ;)
Vielleicht hilft das ja, aber ganz sicher benötigen wir hier keine asiatischen Pflanzen, die gabs hier in den letzten 10.000 Jahren auch nicht.
So gesehen haben Skinners Friends an den Zigarettenboxen ja nicht nur einen definitiv herzlichen, sondern auch einen vermeintlich friedensstiftenden Hintergrund ;-) Ich will hier keine Lanze für das Rauchen brechen, die Raucher tun mir aber als erste Opfer eines total gagagegangenen und grotesk bevormundenden Hygienestaates leid.
Übrigens wurden die pösen Zigaretten mittlerweile in ganz Gagaland durch (noch völlig schockbildfreie) E-„Vapes“ ersetzt. Die in geringen Dosen seit den „Indianern“ bekannte, spirituell-(gesundheits)fördernde Wirkung des Tabaks als Heilkraut wurde somit beseitigt und das schädliche starke Suchtmittel Nikotin (als Testosteronstifter ;-) zuzüglich Zusatzstoffen erhalten. Und nachdem die „Vaporizer“ weder wirklich noch als Phallussymbol noch als cool durchgehen, spricht das neue E-Rauchen überwiegend junge Frauen an. Was wiederum zum Siegfrieden zusätzlicher MaurerInnen und damit tendenziell zu weniger Geburten führen wird, nicht wahr? Bis dann, „Gesundheit“ und „impfen“ nicht vergessen!