Die Entwaffnung der Österreicher schreitet voran

24. September 2025von 3 Minuten Lesezeit

Trotz massiver Kritik wird eine Änderung des Waffengesetzes durchgesetzt. Damit wird der private Waffenbesitz der Österreich weiter reguliert und gibt dem Staat Mittel in die Hand, die Bevölkerung zu entwaffnen. 

Die Kritik ist laut, doch die österreichische Regierung setzt eine Verschärfung des Waffenrechts in Österreich durch. Dies wurde im Juni angekündigt – TKP hat berichtet. Am heutigen Mittwoch trifft sich der Nationalrat zu Beratungen – der Nationalrat beendet damit auch seinen Sommerurlaub. Man bespricht auch Volksbegehren – unter anderem das Volksbegehren „Kein NATO-Beitritt“.

Das verschärfte Waffengesetz, womit das Mindestalter für den Besitz von Schusswaffen der Kategorie B wie Pistolen und Revolver von 21 auf 25 Jahre und der Kategorie C (z.B. Flinten) von 18 auf 21 Jahre angehoben und Prüfungen erweitert werden. Ein klinisch-psychologisches Gutachten braucht es dann auch nicht nur beim Erstantrag, sondern auch nach einer fünfjährigen Probephase verpflichtend sein – ein potentielles Einfallstor des Staates, um die viele unbescholtene Bürger zu entwaffnen. Es sei nur daran erinnert, dass auch Impfskepsis gerne mal als psychologische Pathologie ausgelegt wird. Auch Flinten und Büchsen fallen künftig unter eine Waffenbesitzkarte.

Das Gesetz brachte über 400 Stellungnahmen im parlamentarischen Verfahren ein. Hier sind Auszüge aus vier Stellungnahmen, die besonders viel Unterstützung bekommen hat.

Internationaler Schützenbund:

Die Kriminalitätsstatistik sagt deutlich aus, dass verantwortungsvoller Waffenbesitz nicht im Widerspruch zur öffentlichen Sicherheit steht: Von ~32.000 Polizisten in Österreich sind ca. 0,003% in letale Ereignisse verwickelt, von ~14.000 Berufssoldaten in Österreich sind ca. 0,006% in letale Ereignisse verwickelt, von ~ 132.000 Jägern in Österreich sind ca. 0,0008% in letale Ereignisse verwickelt, von den ~ 220.000 anderen legalen Waffenbesitzern in Österreich sind ca. 0,0009% in letale Ereignisse verwickelt.

Mit einer Änderung des derzeitgen Gesetzes hätte der herangezogene Anlass auch nicht verhindert werden können. Der Täter des Terroranschlages von Graz hat unter anderem eine abgesägte Schrotflinte (verbotene Waffen nach § 17 (1) 3.) verwendet und nach Medienberichten auch Rohrbomben (verboten durch das Kriegsmaterialgesetz) vorbereitet.

ASKÖ Sportschützen:

Die Novelle ist eine Reaktion auf den Anschlag in Graz. Ursache war jedoch nicht das Waffenrecht, sondern die fehlende Weitergabe psychologischer Gutachten des Bundesheeres an die Waffenbehörden. Wäre diese Lücke geschlossen gewesen, hätte der Täter keine Waffe legal erworben können. Die Novelle bekämpft diese Ursache nicht und ist daher reine Symbolpolitik.

Fazit: Anstatt die sicherste Gruppe von Waffenbesitzern, die Sportschützen mit zusätzlichen, teuren und ineffektiven Tests zu belasten, sollte der Fokus auf einer fairen und einheitlichen Handhabung der psychologischen Überprüfung liegen. Entscheidend wäre die gesetzlich abgesicherte Datenweitergabe zwischen den Behörden, nicht eine Mehrfachprüfung mit fragwürdigem Nutzen

Monika Donner:

Die geplante Verschärfung des Waffengesetzes widerspricht in seiner Gesamtheit dem Schutzbedürfnis des Individuums, nämlich dem im Naturrecht und Menschenrecht verankerten Recht auf Selbstverteidigung. Es ist deshalb in seiner Gesamtheit abzulehnen! Das Gegenteil hat zu erfolgen, nämlich die Liberalisierung des Waffenrechts.

Edelweiss Adventure:

Österreich hat bereits eines der strengsten Waffengesetze Europas. Straftaten mit legal besessenen Schusswaffen sind extrem selten. Die geplanten Verschärfungen treffen vor allem gesetzestreue Bürger, ohne die Sicherheit tatsächlich zu erhöhen. a. Kernkritikpunkte • Altersanhebung auf 25 Jahre unverhältnismäßig, widerspricht Wehrpflicht-Logik. • Abkühlphase von 4 Wochen überzogen, wirkungslos gegen geplante Taten. • Mehrfache psychologische Gutachten teuer, ohne Sicherheitsgewinn. • Befristung von WBK/Waffenpässen bedeutet Generalverdacht. • Rückwirkende Vorschriften verfassungswidrig. • Symbolgesetzgebung belastet Bürger, statt illegale Waffen zu bekämpfen.

Bild „Herz-Jesu-Prozession in Matrei, Österreich“ by alschim is licensed under CC BY-NC-ND 2.0.

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2 Kommentare

  1. Karsten Mitka 24. September 2025 um 18:47 Uhr - Antworten

    Die Messerverbotszonen und Kontrollen in Deutschland dienen auch nicht dazu, den Messermusel an seinen Taten zuhindern, den juckt das nämlich reichlich wenig, sondern die deutsche Bevölkerung der letzten Möglichkeiten zur Selbstverteidigung gegen den übergriffigen Staat zu berauben. Kommt irgendwann der Schießbefehl gegen die revoltierende Bevölkerung, hat diese dann sinngemäß nichtmal mehr Mistgabeln und Fackeln.

    • local.man 24. September 2025 um 23:42 Uhr - Antworten

      Ja das ist natürlich auch so.

      Es geht hier weder um Schutz, oder bei Impfungen um Gesundheit.
      Das sind alles Teile der Agenden, oder Gegenmaßnahmen, um die Gegenwehr zu minimieren.

      Denn den Herrschenden Machtsekten ist natürlich klar, dass spätestens dann, wenn die Menschen merken was, digitale IDs, eGeld, Social Score, im Verbund mit totaler Fremdbestimmung/Überwachung, Einkerkerung in 15 Min Städten in Armut und Ausgrenzung bei normalsten Freiheiten, die man nicht mehr zulassen will, anrichten und man dies nicht mitmachen will, die Proteste und Eskalation beim Freiheitskampf gegen diesen Neofaschismus im Kleid von unserer Demokratie losgehen, dass sie uns im Vorfeld schon komplett zahnlos machen.
      Es wird nämlich, aus logischer Konsequenz, Ki überwacht und mit brutaler Zensur dazu führen, dass man schon die kleinsten, im Keim befindlichen Gegenbewegungen aufspühren können wird und sofort radikal zersetzen wird müssen.
      Denn alles, wirklich alles soll ja überwacht werden.
      Selbst wenn Menschen sich irgendwo treffen, wird man mithören.

      Ich glaube den Leuten ist die wahre Bedrohung durch Fortschritt nicht bewusst, da sie über die Möglichkeiten und das was sich die Machtsekte da alles schon ausgedacht hat, absolut nicht informiert sind und total im Dunkeln tappen.
      Es wirkt an der Oberfläche noch irgendwie im Rahmen, auch wenn der Krieg und die Angstmachereim die Spaltung und Veramrung, als nötige Vorstufe schon sehr unzufrieden machen.
      Aber was wirklich kommen wird, ist ja ein radikaler Systemwechsel Top Down.
      Die Roboter/Drohnen mit KI bestückt, die ständige Vollüberwachung und für jeden Mist Authentifizierung per Scan von biometrischen Daten, werden hier eine scheußlichte Dystopie erzeugen. Und ich will mir nicht ausmalen, was die Herrschenden für ihren Transhumanismus, alles für Zwänge und Voraussetzungen erzeugen werden, damit man überhaupt seine vier Wände verlassen können darf.
      Gen-Spritzen und Nanomüll im Körper.. Anschluss an Clouds.. ach ich will darüber gar nicht nachdenken…

      Es geht nur, wenn wir dieses Machtpyramide stoppen und uns ein neues System einfallen lassen.. Der Fortschritt erzwingt hier klare neue Grundpfeiler, Verteilung, Arbeits- Wirtschafts,- Politik & Mediensysteme, andere Bildung und ganz andere Lebensführung als bisher.

      Im Grunde müsste das in den letzten 100 Jahren ja schon längst passiert sein, wenn die Menschheit sich mit dem Fortschritt entwickelt hätte zu ihren Gunsten.
      Da dies aber alles permanent unterdrückt wurde und das Plündermodell beibehalten wurde, stehen wir jetzt vor einem Abgrund und haben noch immer die alten Dogmen eines längst überholten Systems im Kopf eingebrannt, dabei brauchen wir ein ganz anderes Denken..

      Tja.. die Folgen einer Machtpyramide und ihre Niederhaltung und Dauerpropanda..
      Jetzt wollen sie den Bruch, weil es nicht mehr anders haltbar ist. Der Fortschritt erzwingt das. Entweder Dystopie, oder wir beenden diese Machtpyramiden und verteilen die Werte und denken neu..

      Das wird ein riesiges Problem, tiefenindoktriniert wie wir sind, das nun plötzlich ganz anderes umzusetzen.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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