
Kommunikation Arzt-Patient nur mehr digital zwecks Daten für die EU
Ab Oktober setzt es in Ungarn heftige Strafzahlungen falls Ärzte und Patienten nicht voll auf digitale Kommunikation umsteigen.
Es gibt verschiedene Wege die von den globalistischen Organisationen EU, WHO UNO und den Oligarchen etc betriebene Digitalisierung aller Menschen durch eine digitale ID durchzusetzen. Besonders gut geeignet ist das Thema Gesundheit und das Arzt-Patienten-Verhältnis, wie wir die letzten Jahre nur zu deutlich erfahren haben. Auch Ungarn, sonst mit Brüssel im Clinch, setzt voll auf die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Das könnte aber auch damit zusammenhängen, dass der Kommissar für Gesundheit und Tierschutz in der Kommission Leyen II, Olivér Várhely, aus Ungarn kommt.
Femina.hu schreibt, dass es alle betrifft, die zum Arzt gehen: Ab Oktober wird es eine Verschärfung im Gesundheitswesen geben. Wichtige Änderungen treten ab dem 1. Oktober in Kraft. Dies betrifft neben Patienten auch Hausärzte und Gesundheitsdienstleister.
Ein Beispiel sind die Änderungen bei den Fachüberweisungen. Bislang konnte jemand, wenn er einen Facharzt mit Überweisung aufsuchte und dann aufgrund der Notwendigkeit weiterer Tests oder Kontrollen neu erscheinen musste, dies ohne Überweisung innerhalb von drei Monaten tun, sofern es bei demselben Facharzt war. Nach den anstehenden Änderungen muss jedoch in allen Fällen der Hausarzt eine neue Überweisung ausstellen.
Die neue Regelung sanktioniert aber die Verwendung papierbasierter Überweisungen. Gesundheitsdienstleister, die keine Behandlung auf Grundlage einer elektronischen Überweisung durchführen, müssen mit einem Abzug von zehn Prozent des Finanzierungsbetrags, maximal jedoch 1.000 Forint, rechnen. Dieselbe Strafe wird verhängt, wenn die Behandlung nicht im elektronischen Gesundheitsdienstleistungsraum (EESZT) erfasst wird.
Auch die Finanzierung der Hausärzte wird sich ändern: Stellt ein Arzt mehr als zehn Prozent seiner Überweisungen auf Papier aus, werden seine Sozialleistungen gekürzt. Das Gesetz fördert die Nutzung von E-Überweisungen deutlich, auch mit Kostenabzügen.
Das ist ist Voraussetzung dafür, dass die EU in ihrem sogenannten Gesundheitsdatenraum alle Gesundheitsdaten aller EU-Berger erfassen kann.
Am 28. November 2023 hatten die federführenden Ausschüsse des EU-Parlaments für die Schaffung eines „Europäischen Raums für Gesundheitsdaten“ (EHDS) gestimmt, mit dem Informationen über sämtliche ärztliche Behandlungen eines Bürgers zusammengeführt werden sollen. Abmelden davon ist nicht vorgesehen.
Damit wird die Entmachtung der Nationalstaaten zugunsten eines zentralen Superstaats weiter vorangetrieben. Alle wichtigen Kompetenzen, selbst solche, die bisher auf Ebene von Bundesländern angesiedelt waren, sollen einer „Europäischen Exekutive“ übertragen werden. Darunter alles was das Gesundheitswesen betrifft.
Und genau das war der Auftrag den die Kommissionspräsidentin Leyen dem ungarischen Kommissar erteilt hatte. Beim Ressort „Gesundheit“ ist für Leyen offenbar zentral die „Vollendung der EU-Gesundheitsunion und die weitere Diversifizierung von Lieferketten“. Primär geht es also um den Ausbau der illegitimen Zentralmacht und die Unterstützung von Big Pharma. Der Kommissar solle sich für die Fertigstellung des europäischen Gesundheitsdatenraums einsetzen und dabei auch Themen wie KI berücksichtigen, lautete einer der Aufträge von Leyen.
Und Várhely hat mit Hilfe von Orbán und der ungarischen Regierung geliefert.
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Auftrag von Leyen an Gesundheitskommissar: illegitime Zentralisierung der Gesundheitspolitik
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