Ex-Aktivistin entlarvt den Klimabetrug

20. August 2025von 3,7 Minuten Lesezeit

Eine „Klima-Aussteigerin“ aus den USA entlarvt in einer Aufklärungsserie gängige Mythen rund um den Klimawandel, vor allem um jungen Menschen die Angst zu nehmen unter der sie selbst gelitten hat. 

Die US -Amerikanerin Lucy Biggers ist eine Aussteigerin aus der Klimabewegung um Greta Thunberg und andere. Nachdem sie jahrelang tief in der US-Klimabewegung verwurzelt war, geht sie nun gegen die „Klima-Angst“ vor. In einer Aufklärungskampagne mit dem Titel Calming Climate Chart Series“ veröffentlicht sie Videos, in denen sie gängige Klimamythen, die den Klimawandel dramatisieren, zerlegt.

Aktuell hat die Serie von Biggers sechs Videos. Sie versucht andere Klimaaktivisten abzuholen, und erklärt, dass sie selbst unter „Klima-Angst“ litt, bis sie die Daten ausführlich recherchierte: „Die Modelle werden nicht wahr – das zeigt, dass der Klimawandel nicht so dramatisch ist wie vorhergesagt.“ Sie rät Eltern, die Serie mit ängstlichen Kindern zu teilen.

Hier eine kurze Zusammenfassung zu den Inhalten:

Klimamodelle übertreiben die Erwärmung

Biggers stellt ein Diagramm vor, das modellierte und tatsächliche Erwärmungstrends im US-„Corn Belt“ (dem zentralen Maisanbaugebiet) von 1973 bis 2022 vergleicht. Die Modelle prognostizierten eine Erwärmung von bis zu 0,9 Grad Celsius pro Jahrzehnt, doch die Beobachtungen zeigen nur 0,1 Grad für den jeweiligen Zeitraum.

CO₂ fördert globales Grünen

Auf Basis von NASA-Daten zeigt Biggers eine Karte der „globalen Vergrünung“ seit den 1980er Jahren. Durch steigende CO₂-Werte (von 280 auf 420 ppm) hat sich die Blattfläche in manchen Regionen um bis zu 50 Prozent erhöht. Nur 4 Prozent der Flächen weisen Desertifikation auf. Biggers behauptet zwar, dass CO₂ zur Erwärmung beiträgt, betont aber: „CO₂ ist Pflanzennahrung, keine Giftstoff.“ Sie kritisiert die Schwarz-Weiß-Denkweise der Klimabewegung, die sie früher teilte, und fordert mehr Nuancen: „Es gibt unbeabsichtigte positive Effekte wie mehr Grünflächen.“

Weniger Tote trotz steigender CO₂-Werte

Biggers bezieht sich auf Daten eines Klimaforschers und zeigt, dass klimabedingte Todesfälle trotz steigender CO₂-Konzentrationen um 98 Prozent gesunken sind. „Wir sind nie sicherer vor dem Klima gewesen“, sagt sie und kritisiert Medien-Falschinformation, die Jugendliche in Angst versetzt. Der Rückgang sei auf moderne Infrastruktur und Technologien zurückzuführen, die Resilienz steigern – wie Bewässerung und Düngemittel aus fossilen Brennstoffen.

Waldbrände nicht auf historischen Höchstwerten

Das Video analysiert Waldbranddaten in den USA seit den 1920er Jahren: Die Brände haben seit ihren Höchstwerten stark abgenommen, mit nur einem leichten Anstieg in den letzten Jahrzehnten. Biggers wirft den Medien vor, kurze Zeiträume zu wählen, um Trends dramatischer darzustellen, und betont: „Waldbrände sind verheerend, aber nicht apokalyptisch.“ Prävention durch Forstmanagement und Vorbereitung sei entscheidend, nicht Panik vor Klimawandel.

Hitzewellen am schlimmsten in den 1930er Jahren

Biggers präsentiert einen Hitzeindex seit 1895, der zeigt, dass die 1930er Jahre die schlimmsten Hitzewellen in den USA brachten – 1936 hält immer noch den Rekord. Es gebe keinen klaren Aufwärtstrend bei Tagen über 95°F, 100°F oder 105°F. Medien verkürzen oft den Zeitraum, um Zunahmen zu betonen. „Wenn ich das früher gewusst hätte, wäre ich weniger ängstlich gewesen“, gesteht sie und fordert mehr historischen Kontext für junge Menschen.

Kein Anstieg bei Hurrikanen trotz Panikmache

Basierend auf dem IPCC-Bericht AR6 argumentiert Biggers, dass es keine Zunahme in Frequenz oder Intensität von Hurrikanen gibt – mit niedriger Vertrauensstufe in Langzeittrends. Steigende Kosten (Milliarden-Dollar-Schäden) resultieren aus mehr Bebauung in Risikogebieten, nicht aus schlimmeren Stürmen. Sie teilt persönliche Erfahrungen aus New Orleans und kritisiert mediale Angstmacherei: „Hurrikane variieren natürlich, aber die Daten zeigen keine Klimatrends.“

Bild „beach summer“ by røde is licensed under CC BY-NC-ND 2.0.

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6 Kommentare

  1. Wolliku 21. August 2025 um 22:39 Uhr - Antworten

    Es gibt immer Menschen die erfolgreich aus der Sekte entkommen. Man kann ihnen nur das Allerbeste als Individuum mit neugewonnener Freiheit wünschen. Natürlich ist die Klimasekte über Jahrzehnte total mächtig geworden, hat schleichend die Regierungen zivilisierter und ehemals gebildeter Völker in Beschlag genommen, die Medien erobert und diese zu uniformen Echokammern degeneriert und sogar Verfassungsgerichte eingehegt. Wie konnte es überhaupt gelingen, das CO2 als Schadstoff der Menschheit zu präsentieren, statt Lobpreisungen für ein Molekül des Lebens zu verteilen. Ich bin weiterhin entsetzt über die Dreistigkeit von politpastoralen Eliten, die Dumpfbackigkeit oder Einfältigkeit der Mitmenschen derart für die Abzocke auszunutzen.

  2. triple-delta 20. August 2025 um 21:27 Uhr - Antworten

    Was heisst hier entlarvt? Das kann nur für diejenigen gelten, denen man auch einreden kann, dass 2×2 5 ergibt.

  3. Jurgen 20. August 2025 um 20:25 Uhr - Antworten

    Entlarvt? Man muss doch nur täglich nach draußen schauen, um zu erkennen, dass das mit dem Klimawandel nur Humbug sein kann, wenn das Wetter manipuliert wird… LOL

  4. Impfgegner2 20. August 2025 um 19:34 Uhr - Antworten

    Ganz aktuell gibt es beim DWD einen Artikel über die Auswirkungen des aktuellen, schon abgeschwächten Hurrikans Erin auf das Wetter bei uns in Europa. Dazu ein Auszug aus dem Artikel:

    „Erreicht der Hurrikan den nördlichen Nordatlantik wird er in die Westwindzone integriert. Dabei findet eine Interaktion mit dem Jetstream statt. In einem Wirbelsturm werden große Mengen an latenter Wärme freigesetzt. Diese Wärmeenergie kann östlich des ehemaligen Hurrikans die großräumige Strömungskonfiguration beeinflussen und gegebenenfalls über Europa einen Höhenrücken verstärken. Damit wird ERIN auch Einfluss auf unser Wettergeschehen nehmen. Allerdings sind die Wechselwirkungen wissenschaftlich noch nicht vollständig verstanden, sodass sich die Wettervorhersage für den mittelfristigen Zeitraum als sehr schwierig gestaltet.“
    Quelle: DWD: „Hurrikan ERIN und dessen Einfluss auf das Wettergeschehen in Europa“, 18.08.2025

    Entscheidend ist der folgende Satz: „Allerdings sind die Wechselwirkungen wissenschaftlich noch nicht vollständig verstanden, sodass sich die Wettervorhersage für den mittelfristigen Zeitraum als sehr schwierig gestaltet.“
    Die Wetterfrösche können also, trotz all der vorhandenen und immer noch besser werdenden Supercomputer – man denke nur an die Cray-Supercomputer aus den 90er Jahren – keine exakter Vorhersage für ca. 1 Woche im voraus treffen, wenn die Bedingungen mal etwas schwierger sind! Heute lächelt man über eine Rechenleistung von 2048 Prozessoren in einem damaligen Cray-Supercomputer!

    Aber es soll seit ca. 10-15 Jahren möglich sein, die Welttemperatur – was immer das auch sein soll – bis zum Ende des Jahrhunderts auf 0,1 Grad Celsius genau zu berechnen!

    Diese Unsicherheiten gibt es nicht nur bei Wirbelstürmen, sondern ganz allgemein bei der Berechnung des Wasserkreislaufs, d.h. des Prozesses der Wolkenbildung und des Niederschlags, vor allem in Verbindung mit der Vegetation (Namen dazu: Anastasia Makarieva und Victor Gorshkov).

  5. Karsten Mitka 20. August 2025 um 16:22 Uhr - Antworten

    Alles Dinge, die eigentlich jeder Mensch weiß, der mal eine Schule besucht hat und auch nur ein Grundinteresse an Biologie und Physik hatte.

  6. therMOnukular 20. August 2025 um 14:29 Uhr - Antworten

    Zum Anstieg der Wirbelstürme fällt mir eine legendäre CNN-Sendung ein, als Don Lemon dort noch „moderieren“ durfte. Man hatte den Chef-Meteorologen der USA zu Gast und wollte von ihm hören, dass der aktuelle Wirbelsturm vom menschengemachten Klimawandel ausgelöst worden sei. Der Meteorologe verweigerte nicht nur, er klärte Don Lemon vielmehr auf, dass aus seinen Daten seit 1760 kein Anstieg, sondern sogar ein leichter Trend zu weniger Häufigkeit und weniger Intensität hervorgeht.
    Don Lemon war total verzweifelt, „aber ich sehe es doch, wenn ich aus dem Fenster sehe“….usw. Er versuchte tatsächlich den geladenen Experten zu belehren – aber der blieb ruhig und standhaft.

    Auch dieses Narrativ wird demnächst in sich zusammenfallen.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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