
Texas-Flut: Ursache Cloudseeding?
Wurde die verheerende Sturzflut in Texas durch die Geoengineeringmethode Cloudseeding ausgelöst? Die Debatte in den USA heizt das Thema an, auch der Mainstream berichtet und bestätigt die Operation kurz vor der Flut.
Cloudseeding ist eine Methode, die Regen fördert. In der Regel wird Silberiodid in Wolken eingebracht, wodurch Niederschlag gefördert wird. Die Praxis ist weltweit seit Jahrzehnten verbreitet. TKP hat darüber bereits diese Woche berichtet, es gibt Vermutungen, dass die Flutkatastrophe in Texas mit der Cloudseedingtechnologie zusammenhängt. Texas führt Cloudseedingoperationen seit 1997 durch, die Affäre bringt Geo-Engineering wieder auf den Tisch der US-amerikanischen öffentlichen Debatte.
Texas ist Cloudseeding Hochburg
So hat am Dienstag auch bereits ein US-Mainstreamfernsehsender, NBC, über die Theorie berichtet. Mittlerweile wurde bestätigt, dass die Firma „Rainmaker“, ein Start-Up mit finanziellen Kontakten zur US-Oligarchie (Peter Thiel), nur zwei Tage vor der Flut eine Cloudseedingoperation durchgeführt hat.
Hier das kurze Video aus dem US-Fernsehen:
Bei einem 20-minütigen Flug wurde Silberiodid in die Atmosphäre freigesetzt, das auf zwei Wolkensysteme zielte. Dies geschah unweit von jener Region, die danach von einer Sturzflut erfasst wurde. Die Wolken hätten sich aber am selben Tag aufgelöst, heißt es. Das Unternehmen hat den Flug bestätigt, bestreitet aber, dass die Operation etwas mit den schweren Überschwemmungen zu tun hatte. Die Menge an Regen, die durch Cloudseeding erzeugt werde, sei minimal, heißt es vom Geo-Engineering-Unternehmen. „Sicher und wirksam“ sozusagen, Nebenwirkungen ausgeschlossen.
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Das Texas Department of Licensing & Regulation hat zahlreiche Cloudseedingoperationen in Texas seit 1997 anerkannt, die weite Gebiete abdeckten, mit dem Ziel, die Niederschläge durch die Freisetzung von Silberiodid zu erhöhen. Im US-Bundesstaat gibt es sieben aktive, staatlich geförderte Cloud-Seeding-Programme, die das Wetter auf einer Fläche von 30 Millionen Hektar verändern.
Eine jüngste Gesetzgebung in Florida verbietet solche Praktiken seit dem 1. Juli 2025. Das Gesetz klassifiziert Geoengineering- und Wettermodifikationsaktivitäten als schweres Vergehen. TKP hat darüber berichtet.
Eine öffentliche Debatte über den breiten Einsatz von Methoden wie Cloudseeding gab es nie. Die Technologie wurde einfach eingeführt. Zu welchem Zweck genau, ist durchaus umstritten: Eine Studie der Universität Tel Aviv aus dem Jahr 2010 deutet darauf hin, dass Cloudseeding wenig Einfluss auf die Niederschläge hat. Warum wird es dann eingesetzt?
Das Unternehmen Rainmaker wirbt mit dem Spruch, „die natürliche Welt zu verwalten“. Gehören dazu auch biblische Sturzfluten?
Bild „P1520550“ by chemtrailchaser is marked with CC0 1.0.
Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.
Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.
RFK Jr unterstützt Bewegung gegen Geoengineering
Geoengineering for „Please god let it rain Brains!“
Ein Regenschirm ums Kinn geschnallt bei einer Barfusswanderung am gewittrigen Berg, löst auch so manches herandräuende Problem!
In diesem Zusammenhang ist folgende Karte interessant:
https://x.com/KathrynProciv/status/1941976273636503764
Hier noch zur Ergänzung:
https://x.com/muckrakingmedia/status/1943300965429285052
Und hier noch ein Wetterradarbild aus der Zeit:
https://x.com/ReedTimmerUSA/status/1941948380613312744
Die Cloudseeding-Theorie erscheint mir da eher unwahrscheinlich. Vielmehr ist diese Gegend einerseits offenbar ein Hotspot für solche Extremwetterereignisse, andererseits zeigt das Wetterradar auch ganz deutlich, dass die Wetterlage schon entsprechend war.