Italienische Anzeige gegen EU und Pharma: Umfassende Vorwürfe um Covid-Impfstoffe

13. Juni 2025von 2,6 Minuten Lesezeit

Ende Mai berichtet der italienische Mainstream von einer umfassenden Anzeige gegen Ursula von der Leyen, Pfizer-Chef Bourla und andere im Zusammenhang mit den Covid-Impfstoffen.

Das etablierte Mainstream-Medium Il Giornale d’Italia berichtete vor rund drei Wochen von einer „beispiellosen Anzeige“ im Zusammenhang mit den Covid-Impfstoffen. Auf 450.000 Seiten seien Beweise gesammelt worden, um Vorwürfe wie Mord, Bestechung, Betrug bei der öffentlichen Versorgung, Betrug im Handel, Falschaussagen gegenüber Justizbehörden, ideologische Fälschung, Körperverletzung und Verabreichung gefährlicher Arzneimittel zu belegen.

Mehrere Verbände haben die Anzeige eingereicht, die in der Sendung Fuori dal Coro während eines Berichts über Schäden durch den Covid-Impfstoff enthüllt wurde. Der Bericht, der zur Hauptsendezeit ausgestrahlt wurde, gab an, dass die Organisationen Osa Aps, Osa Polizia und SFD bei einer (anonym bleibenden) Staatsanwaltschaft Anzeige gegen die Führungsspitze der EU und Big Pharma erstattet haben. Die Vorwürfe umfassen Mord, Bestechung, Betrug bei der öffentlichen Versorgung, Betrug im Handel, falsche Angaben gegenüber Justizbehörden, ideologische Fälschung, Körperverletzung und Verabreichung gefährlicher Arzneimittel.

Angezeigt wurden Ursula von der Leyen, Pfizer-CEO Albert Bourla, die damalige EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides, der damalige EU-Vizepräsident Margaritis Schinas, EMA-Direktorin Emer Cooke sowie der CEO und Mitbegründer von BioNTech SE, Ugur Sahin.

Osa Aps steht für „Operatori Sicurezza Associati“, eine italienische Organisation, die sich nach eigener Aussage für die Verteidigung der Werte und Prinzipien der italienischen Verfassung einsetzt. Es handelt sich um eine Vereinigung von Sicherheitskräften. Osa Polizia ist eine Polizeigewerkschaft. Antonio Porto, ein führendes Mitglied der Gewerkschaft, hatte bereits in einem früheren Untersuchungsvorwurf schwere Vorwürfe gegen die Politik erhoben – TKP hat berichtet. Die dritte Organisation SFD dürfte ebenfalls aus diesem Umfeld kommen, manche Quellen geben an, dass es sich um eine Vertretung aus der Finanzpolizei

Die italienische Zeitung meldet kurz und knapp aus der Redaktion:

„Die Anklage stützt sich auf 450.000 Seiten der „Pfizer Papers“, Dokumente über Nebenwirkungen von Impfstoffen und wissenschaftliche Studien von Dr. Gabriele Segalla sowie Bewertungen der EMA und die Vernehmung des ehemaligen Ministers Roberto Speranza. In den Dokumenten werden auch mindestens 542 schwerwiegende neurologische Nebenwirkungen erwähnt, die unweigerlich Auswirkungen auf das Leben der Menschen hatten.“

Das TV-Format Fuori dal Coro hat sich schon öfter als coronakritischer Punkt in der italienischen Medienwelt hervorgetan. TKP berichtete im Dezember 2023 darüber, dass die Show des privaten TV.-Senders Rete 4 Ermittlungen gegen den ehemaligen Gesundheitsminister Italiens rund um die Covid-Politik enthüllt hatte.

Alle bisherigen Ermittlungen wurden eingestellt. Die drei Organisationen, die die neue Anzeige eingereicht haben, fordern seit knapp einem Jahr eine Wiederaufnahme der Ermittlungen. Ob die neue Anzeige zu einem Verfahren führt, ist daher höchst fraglich. Die Anzeige dürfte ein (weiteres) öffentlichkeitswirksames politisches Statement bleiben.

Bild „Slovenian Presidency to focus on digital and green reforms and future of Europe“ by European Parliament is licensed under CC BY 2.0.

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Ein Kommentar

  1. Vivarium Eins 13. Juni 2025 um 20:39 Uhr - Antworten

    Das ist eine weltweite Verschwörung

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