
Pfizer stoppte still und leise neues „Wundermedikament“
Still und leise hat Pfizer die Markteinführung eines Medikaments gestoppt, das man massiv beworben und gelobt hat. Es hätte Milliarden einbringen sollen.
Das Medikament Osivelotor befand sich im Dezember in der Phase-3-Studie. Es war die entscheidende klinische Studie für die Markteinführung. Wenige Wochen davor teilte Pfizer den Anlegern bereits mit, dass das Medikament über 4 Milliarden Dollar wert wäre. Dann begrub man es.
Osivelotor hätte ein Medikament gegen die sogenannte Sichelzellanämie (SCD) werden sollen. Diese genetische Erkrankung führt zur Bildung eines abnormalen Hämoglobins, wodurch die roten Blutkörperchen eine sichelförmige, starre Struktur annehmen. Dies kann zu umfassenden Symptomen führen. Medikamente gegen Sichelzellen gibt es nur wenige. Pfizer sah offenbar ein Geschäft. Vielleicht außerdem, weil SCD häufiger in Malariaregionen auftritt.
Noch während der Pharmariese das neue Medikament anpries, zeigten sich sogar die Regulierungsbehörden in den Vereinigten Staaten und Europa dagegen aus. Im Dezember wies die Food and Drug Administration Pfizer an, keine weiteren Patienten in die Phase-3-Studie aufzunehmen. Pfizer verschwieg Tatsache bis Ende Februar. Dann gab man den Stopp des Medikaments im Finanzbericht bekannt. Mit einem Satz:
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
„Die FDA hat kürzlich einen teilweisen klinischen Stopp für Osivelotor verhängt, der es Pfizer verbietet, neue Teilnehmer in die klinischen Studien mit Osivelotor aufzunehmen. Die derzeit eingeschriebenen Studienteilnehmer können das Studienmedikament weiter einnehmen. Die Kommunikation mit der FDA ist im Gange.“
Pfizer relativierte den Schritt der FDA und sprach von einem „teilweisen klinischen Stopp“. Außerdem behauptete man, dass die Patienten die Osivelotor bereits in der Studie einnehmen, es weiterhin einnehmen könnten. Das ist allerdings nicht gesichert. Eben so wenig weiß man, wie viele Patienten das Medikament erhalten haben.
Zwei auf die Behandlung von Sichelzellen spezialisierte Ärzte sagten, Pfizer habe ihnen mitgeteilt, dass die Studie auf unbestimmte Zeit ausgesetzt sei. Mehr Informationen gab es nicht.
Alex Berenson berichtet über den plötzlichen Stopp des neuen „Wundermedikaments“:
Der Schritt der FDA folgte auf die Todesfälle von Patienten, die ein anderes, sehr ähnliches Pfizer-Medikament gegen Sichelzellen namens Oxbryta einnahmen.
Pfizer stellte den Verkauf von Oxbrtya im September abrupt ein, eine Entscheidung, die es als freiwillig bezeichnete. Es erklärte jedoch öffentlich, dass es die Entwicklung von Osivelotor fortsetzen werde. Pfizer erwarb beide Medikamente im Jahr 2022, als es 5,4 Milliarden Dollar für Global Blood Therapeutics ausgab, einen kalifornischen Arzneimittelhersteller, der sich auf Sichelzellenbehandlungen spezialisiert hatte.
In einer Telefonkonferenz mit Investoren am 29. Oktober sagte Dr. Mikael Dolsten, der damalige Chief Scientific Officer von Pfizer, dass Osivelotor „mehr Potenz“ als Oxbryta habe und „sehr gut verträglich“ sei.
Dolsten fügte hinzu, dass Pfizer davon ausgegangen war, dass Osivelotor bis zu 80 Prozent des Wertes des Geschäfts mit Global Blood Therapeutics ausmachte – oder etwa 4,3 Milliarden Dollar zum Zeitpunkt des Kaufs.
„Ich bin optimistisch“, sagte Dolsten. „Und abschließend möchte ich daran erinnern, dass wir bei der Übernahme von GBT [Global Blood Therapeutics] wirklich auf Osivelotor gesetzt haben.“
Auf der Website der EMA wird die Studie an den drei deutschen Standorten schlicht als „ausgesetzt“ bezeichnet. Von Pfizer gibt es keine Stellungnahme.
Gehen wir mal davon aus dass die etwas Gentechnisch verwerfliches gegen Malaria im Bauchladen haben.
Da die Mutation der roten Blutkörperchen in leichter Form, gegen eben diese schützt, werden wohl die Gewinnberechner des Konzerns, andere wichtige Experten werden die wohl nicht haben, die Stopptafel ausgefahren haben.
Was wohl der völlig unabhängige Mister Pfizerpult Kollaritsch, der schon Viagra hochgelobt hat damit dieser Pult besser steht und seine Doktortochter, die immer noch Ärztin in reinster Binich Form trotz Eu FrEUden ist, dazu expertisen?
Ist es nicht alte, amerikanische Tradition Schlangenöl als Wundermittel wie Sauerbier anzupreisen und sich dann aus dem Staub zu machen, wenn die Leute merken, dass es nicht wirkt bzw. umbringt?
Dass die Sichelzellanämie hauptsächlich in Malariagebieten auftritt, liegt an dem evolutionären Vorteil, den die Träger dieser Mutation gegenüber „Gesunden“ im Bezug auf die Malariaanfälligkeit genießen.
Das Interesante ist, dass die FDA „nein“ gesagt hat.
Eines dieser „Biologica“ ist weg, dafür kommen drei neue nach, denn monoklonale Antikörper kann man uns jetzt gegen jede denkbare Erkrankung anzudrehen versuchen. Gerade ist Alzheimer im Focus – das Zeug hat auch schwere Nebenwirkungen, aber das macht ja nix, wenn man dann angeblich die Demenz „verzögern“ kann. Eben auch gegen Asthma… gegen alles und jedes werden sie das Gleiche versuchen.
Insgesamt kommt dann – koste es, was es wolle – vielleicht doch genügend „Erfolg“ zusammen, um die Investoren zu befriedigen.
Es ist so menschenverachtend….weil längst schon feststeht, dass all diese erzwungenen Gentherapien nur in den Abgrund führen, die Menschen insgesamt kranker machen. Und wer auch noch im Ansatz logisch denken kann, weiß, dass dieses Legospielchen mit menschlichen Genen niemals funktionieren kann.
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