
EVP-Vorsitzende Weber mit „bedingungsloser“ EU-Unterstützung für die Ukraine
Während EVP-Vorsitzender Manfred Weber sich für den EU-Beitritt Kiews einsetzt, warnt der ungarische Ministerpräsident vor potenziell verheerenden Kosten. Dazu kommen die katastrophalen Folgen für die Landwirtschaft und generell Agrarbetriebe.
Die Spannungen zwischen Brüssel und Budapest sind am Dienstag erneut aufgeflammt, nachdem der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber, erneut gefordert hatte, den Weg der Ukraine in die Europäische Union zu beschleunigen.
In einer Rede vor dem Europäischen Parlament bekräftigte Weber die Unterstützung der EVP für Kiew und argumentierte, dass die Ukrainer die gleichen Chancen genießen sollten wie die Ungarn seit ihrem Beitritt zur Union vor zwei Jahrzehnten.
„Genauso wie die Ungarn vom Binnenmarkt, der politischen Stabilität und der Freizügigkeit profitiert haben, sollte dies auch für das ukrainische Volk gelten“, erklärte Weber und wiederholte damit die auf dem EVP-Parteitag in Valencia in der vergangenen Woche bekräftigte Haltung.
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Die Äußerungen stießen auf scharfe Kritik des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán, der sich seit langem skeptisch gegenüber einer Beschleunigung des EU-Beitritts der Ukraine äußert. In den sozialen Medien warf Orbán Weber vor, die Realitäten zu ignorieren, und behauptete, die Ukraine sei kein Gewinn, sondern ein Risiko für die EU.
At his press conference today, @ManfredWeber sent a message to the Hungarian people. Let’s not remain silent in response!
Hungary was admitted to the European Union because it benefited the member states. It was a good deal. For Germany as well, Herr Weber. The accession of…
— Orbán Viktor (@PM_ViktorOrban) May 6, 2025
„Ungarn wurde in die Europäische Union aufgenommen, weil es für alle ein gutes Geschäft war, auch für Deutschland“, schrieb Orbán. “Der Beitritt der Ukraine ist kein gutes Geschäft. Er ist eine Belastung. Es ist ein großer Fehler, europäische Gelder in die Ukraine zu schicken, anstatt sie zur Stärkung der schwächelnden europäischen Wirtschaft zu verwenden.
Es ist Zeit, dass die europäischen Staats- und Regierungschefs anfangen, das europäische Volk zu vertreten, Herr Weber!“, fügte er hinzu.
Während Weber die Mitgliedschaft Ungarns als moralisches Argument für die Aufnahme der Ukraine darstellte, lehnte Orbán dies sowohl aus praktischen als auch aus demokratischen Gründen ab. Er argumentierte, dass die Korruption, der anhaltende Krieg und die fragilen Institutionen der Ukraine deren Aufnahme derzeit unhaltbar machten, und betonte die Bedeutung der nationalen Souveränität angesichts des seiner Meinung nach zunehmenden Drucks aus Brüssel.
„Das ungarische Volk lässt sich von Kiew oder Brüssel nicht vorschreiben, wie es seine Rechte auszuüben hat“, erklärte der Ministerpräsident.
Orbán warnte ferner, dass die Aufnahme der Ukraine schwerwiegende wirtschaftliche Folgen für Ungarn haben könnte, und ging sogar so weit zu behaupten, dass dies den Staatsbankrott bedeuten würde. Er forderte die ungarischen Bürger auf, ihre Meinung dazu im Referendum ‚Voks 2025‘ zu äußern.
Vernichtung der heimischen Landwirtschaft und Agrarindustrie
Ein EU-Beitritt der Ukraine vernichtet auch die Landwirtschaft und die Ukraine avanciert etwa zum neuen (und bald einzigen) Zuckerproduzenten der EU. Das EU-Großkapital verdient daran, die traditionelle heimische Produktion verschwindet. Das zeigt wie berichtet das Beispiel der Marchfelder Zuckerfabrik, die seit mehr als 100 Jahren existiert.
Nun schließt das Agrana-Werk an den Toren Wiens. Es wird nicht die einzige EU-europäische Zuckerproduktion sein, die pleitegeht – der neue Zuckerproduzent für die EU ist die Ukraine: Das Großkapital erzielt neue Rekordsummen, während Arbeitsplätze und Industrie in West- und Mitteleuropa verschwinden.
Ist dieser Wirt ein Agent Putins oder ein angefressener Bürger?
Der Wirt vom Marchfelder „Gasthaus zur Zuckerfabrik“ (neben dem kaputten Agrana-Werk) erklärt in einem Video, wie die vom europäischen Großkapital ausgebeutete Ukraine, die EU-Zuckerwirtschaft pulverisiert. pic.twitter.com/V1ZEGNIXKy
— Thomas Oysmüller (@TOysmueller) April 1, 2025
Neben dem Agrana-Werk steht das Gasthaus zur Zuckerfabrik, ebenfalls eine Institution des Ortes und mehr als 100 Jahre alt. Seit Jahrzehnten war es der Ort für die Arbeiter zur Mittagspause. Andreas Sinnhuber, vor knapp 20 Jahren auch einmal Bürgermeister, ist bekannt dafür, dass er mit der Politik nicht zimperlich umgeht.
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Beispiel Zucker: Wie die Ukraine Europas Landwirtschaft vernichtet
Diesem Ingenieur der Physikalischen Technik namens Manfred Weber sollte sich mal der Plagiatsjäger Dr. Stefan Weber vornehmen.
Einfach aus dem Grund, dass die die besonders laut und ungut das Maul aufreissen einen besonderen Grund dafür haben.
Gegen Läuse im Pelz ging man als Kammerjäger mal mit der DDT Bestäubungsdose vor, bevor der Pelz weggeworfen wurde.
Bevor die Eu weggeworfen wird kann ja mal ein viel umweltffreundlicherer Jäger versuchen, zu retten was zu retten ist.
Es könnte auch den ehrwürdigen, bis ins Mittelalter zurückreichenden Beruf der Weber zur Ehre gereichen!
Auch mit dem schönen Satz “ ist es noch so fein gesponnen es kommt doch an die Sonnen“ !
Manfred Weber ist ein extrem schmutziger Finger, der sich ja auch bereits in Washington einen gerechtfertigten Ruf als ausgewiesener Anti – Demokrat erworben hat (siehe Rumänien).