Studie aus Afrika zeigt Temperaturabfall von 2,5 °C in 7000 Jahren

4. Mai 2025von 3 Minuten Lesezeit

Das derzeitige Klima ist um einiges kälter als die von Rockefeller gegründete IPCC in ihren aktuellen Modellvorhersagen behauptet. Das ergab auch die Rekonstruktion der mittleren Lufttemperaturen in niedrigen Breitengraden in Afrika.

Die Rekonstruktion der Temperaturen in der jüngsten Interglazialzeit hat sich bisher eher auf höhere Breitengrade konzentriert. So etwa stammt der Temperaturverlauf, wie oben in der Grafik zu sehen, aus Eisbohrkernen in Grönland. Vor etwa 3500 Jahren war es laut den Daten aus Grönland um etwa 3 bis 3,5 Grad wärmer als heute. Seither gibt es einen ziemlich kontinuierlich Rückgang der Temperaturen, unterbrochen durch die Antike und die Mittelalterliche Warmzeit. Die Daten aus Grönland werden auch von Untersuchungen in der Adria oder bei Sizilien bestätigt. Die Antike und die Mittelalterliche Warmzeit werden auch von Daten aus Finnland, den Alpen oder durch die Besiedlung Grönlands durch die Vikinger bestätigt

Das IPCC und die Netto-Null-Anhänger ignorieren diese Fakten. Die Modelle der IPCC, die Erwärmung mit menschengemachten CO2 behaupten und vorhersagen, haben natürlich keine plausiblen Erklärungen dafür, da die Freisetzung durch Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas in größerem Maßstab erst etwa ab 1850 begonnen hat.

In einer soeben erschienen Studie von Guillemette Ménot et al mit dem TitelMid- to Late-Holocene branched GDGT-based air temperatures from a crater lake in Cameroon (Central Africa)“ (GDGT-basierte Lufttemperaturen aus einem Kratersee in Kamerun (Zentralafrika) vom mittleren bis zum späten Holozän) werden nun die Befunde aus den höheren Breiten durch die aus niedrigeren Breiten bestätigt.

Die Forscher schreiben: „Afrikanische Regionen in niedrigen Breitengraden sind in globalen Rekonstruktionen der Kontinentaltemperaturen tendenziell unterrepräsentiert, was sowohl unser Verständnis als auch die Zuverlässigkeit von Vorhersagen zu vergangenen und zukünftigen Veränderungen der Temperatur und Niederschlagsmenge in diesen Teilen der Welt einschränkt.“

Da in Afrika das „Fehlen kontinuierlicher Sedimentarchive und quantitativer Temperaturproxies … insbesondere außerhalb Ostafrikas“ die Bestimmung durchschnittlicher Temperaturen bisher erschwert hat, haben die Forscher in afrikanischen Seen andere Methoden sozusagen geeicht.

„Durch die Analyse der GDGT-Verteilungen in Bodenwasserläufen, Wassersäulen und Oberflächensedimentproben aus insgesamt 11 kamerunischen Seen konnten wir nachweisen, dass der Methylierungsgrad von brGDGTs (durch MBT′5Me) als zuverlässiger Indikator für die Rekonstruktion der mittleren jährlichen Lufttemperaturen dienen kann.“

Angewendet auf einen Kratersee in Kamerun konnten die Forscher zeigen, dass ist gegenüber vor 7000 Jahren einen Temperturarückgang der mittleren jährlichen Lufttemperaturen von über 2,5 Grad gab:

„Darüber hinaus liefern wir die erste Rekonstruktion der GDGT-basierten Lufttemperaturen für einen Kratersee in Kamerun (Zentralafrika) für das mittlere bis späte Holozän, die einen Temperaturrückgang von 2,5 °C in den letzten 7000 Jahren zeigt, was mit kürzlich veröffentlichten Aufzeichnungen für Ostafrika übereinstimmt, aber die aktuellen Modellvorhersagen übertrifft.“

Diese Studie bestätigt die wachsende Zahl von Daten und Fakten, die für das Holozän, also der derzeitigen Interglazialzeit, erhebliche Schwankungen der Temperaturen beweisen. Sie zeigen weiter, dass wir derzeit sogar in einer der kältesten Epochen leben. Und wir wissen auch zu Warmzeiten immer zu kultureller Blüte geführt haben.

Klimawandel ist immer und überall, hat aber wenig bis gar nichts mit „menschengemachtem CO2“ zu tun.


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5 Kommentare

  1. Jurgen 5. Mai 2025 um 20:11 Uhr - Antworten

    Die Oligarchen Idioten im Deep State machen sich die Welt, wie sie ihnen gefällt… Hauptsache der Gewinn stimmt für sie und die Menschen rackern sich für das Kapital ab, das mit Nullgeld à la Fiat die viele investierte Zeit immer regressiver bezahlt.

  2. Wolliku 4. Mai 2025 um 12:50 Uhr - Antworten

    Man erwischt sich als Leserbriefschreiber wieder einmal, wie man sich quasi täglich durch die Klimawelt schwurbelt. Besonders beliebt ist das Thema wieviel Eis an den Polen hätten sie denn gerne? Folgt man dem EU-Klimadienst Copernicus bewegen wir uns global temperaturtechnisch nahe am Eem-Interglazial vor 125000 Jahren. Aber ob es heuer erstmals an den Polen eisfrei wird? Die Daten im Meereisportal.de stimmen den Aktivisten und Apokalyptiker aber nicht besonders hoffnungsfroh. Und jetzt will auch Afrika sich nicht an der Erderhitzung durch CO2 beteiligen, hallo? Die Afrikaner sehen die Erderhitzung sowieso entspannter als die heimischen Apokalyptiker. Denn das schlechte Gewissen leitet bereits manch einen Euro aus dem CO2-Zertifikatehandel auch gen Afrika. Nach den Ausbeutungen des schwarzen Kontinents über Jahrhunderte bin ich aber darüber keineswegs entsetzt. Diese Untersuchungsergebnisse aus Afrika sind von mir jedoch höchst geschätzt. Bis heute wird ständig von gewichtigen Einrichtungen des IPCC betont, römische und mittelalterliche Warmzeiten wären allenfalls lokale bzw. regionale Phänomene gewesen. Der globale Klimawandel wäre rein durch anthropogene Treibhausgase verursacht. Ich bin da ganz bei dem Geostatistiker Demetris Koutsoyiannis und Mitarbeitern. Demnach gibt es nur eine unidirektionale Beziehung zwischen Temperatur und CO2. CO2 folgt der Temperatur und nicht umgekehrt. Die Afrikaner sollten ob dieser Geodaten nicht gram sein.

  3. Jan 4. Mai 2025 um 11:10 Uhr - Antworten

    Eine Eiszeit ist definiert als: mindestens einer der beiden Pole vereist.

    Selbst mit einem bedenklich geringen IQ ist es möglich zu erkennen, dass wir in einer Eiszeit leben.

    Die Intelligenz der Dumpfbacken hat offenbar ein kritisches Niveau erreicht! Es kann nicht mehr lange dauern, dann bricht alles zusammen, weil die Dumpfbacken ständig gegen den Türstock rennen und nicht mehr außer Haus kommen.

  4. cwsuisse 4. Mai 2025 um 10:58 Uhr - Antworten

    Die wissenschaftliche Diskussion ist schwer zu beurteilen. Eins aber kann jeder normale Mensch mit Leichtigkeit im Internet überprüfen: die Klimapolitik der letzten 15 Jahre, welche hunderte von Milliarden gekostet hat, ist völlig wirkungslos, denn die CO2 Werte steigen jedes Jahr mit Beharrlichkeit weiter an.

    • Oderint 4. Mai 2025 um 14:35 Uhr - Antworten

      Wenn Sie von einem Flugzeug abspringen, fallen Sie nach Öffnen des Fallschirms langsamer, aber Sie fallen.

      Der weitere Anstieg des CO2 ist kein Beweis für die Wirkungslosigkeit der Klimapolitik.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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