Razzia gegen Soros-Stiftung in Indien

20. März 2025von 2,2 Minuten Lesezeit

In Indien wurden acht verschiedene Büros, die im Zusammenhang mit der Open Society Foundation von George Soros stehen, durchsucht.

Ärger für George Soros in Indien: Indische Behörden haben im Rahmen von Ermittlungen zu mutmaßlichen Finanzverstößen acht Standorte durchsucht, die mit dem Milliardär in Verbindung stehen. Es geht um ein Netzwerk um die berüchtigte gegründeten Open Society Foundations (OSF) sowie ihrem weniger bekannten Investmentzweig, dem Soros Economic Development Fund (SEDF).

Die indische Enforcement Directorate (ED) ermittelt offenbar schon länger rund um mutmaßliche Devisenverstöße und durchsuchte nun acht „Räumlichkeiten“, die Rede ist von Büros, in Bengaluru, der Hauptstadt des Bundesstaates Karnataka.

Die OSF antwortete auf journalistische Anfragen zur Razzia nicht. Die India Exxpress war eine der ersten Medien die mehr dazu wussten:

Die Räumlichkeiten einiger Begünstigter der OSF und der SEDF, darunter auch solche mit Verbindungen zu internationalen Menschenrechtsorganisationen, sowie eines Unternehmens namens Aspada Investments Pvt Ltd wurden auf Grundlage des Foreign Exchange Management Act (FEMA) durchsucht, so Quellen.

ED-Quellen nannten Aspada Investments den Anlageberater bzw. Fondsmanager der SEDF in Indien. Quellen zufolge wurde die Aspada Investment Company von der OSF auf Mauritius gegründet, um Finanzmittel nach Indien zu kanalisieren. Aspada Investment Advisors Pvt Ltd (AIAPL) wurde am 4. Februar 2013 in Bengaluru gegründet, um die Investitionen der SEDF in Indien zu verwalten und zu beraten. Es wurde bekannt, dass die SEDF mehr als zwölf Unternehmen in Indien mit insgesamt 3 Milliarden Rupien finanziert hat, und die ED sammelt Beweise, so Quellen.

Quellen zufolge ergab eine vorläufige Untersuchung, dass die OSF am 30. Mai 2016 vom Unionsministerium des Innenministeriums (MHA) in die „Prior Reference Category“ (PRC) eingestuft wurde. „Seitdem benötigt die OSF die vorherige Genehmigung des MHA, um Geld an FCRA-registrierte Organisationen in Indien zu überweisen. Die SEDF ist der Social Impact Investment-Zweig der OSF“, so Quellen.

Um diese Beschränkungen zu umgehen, „hatte die OSF Tochtergesellschaften in Indien und brachte Gelder in Form von ausländischen Direktinvestitionen und Beratungsgebühren ein. Diese Gelder wurden zur Finanzierung der Aktivitäten von NGOs verwendet, was einen Verstoß gegen die FEMA darstellt“, so Quellen aus der ED.

Die ED untersucht die Endverwendung der FDI-Gelder.

Quellen zufolge wurde festgestellt, dass der SEDF drei indischen Unternehmen Mittel für „verschiedene Aktivitäten im Zusammenhang mit dem NGO-Sektor unter dem Deckmantel von FDI oder Beratungs-/Dienstleistungsgebühren“ zur Verfügung gestellt hat. Insgesamt erhielten diese drei Unternehmen zwischen 2020/21 und 2023/24 rund 250 Millionen Rupien.

Bild „Anti George Soros sentiment graffiti in Resen Macedonia 2018“ by Resnjari is licensed under CC BY-SA 4.0.


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Ein Kommentar

  1. Varus 20. März 2025 um 11:52 Uhr - Antworten

    Dieser Artikel erwähnt es nicht, aber ich erinnere mich noch an die Vorgeschichte – Soros hat Indien den hybriden Krieg erklärt, worüber TKP berichtete: https://tkp.at/2023/03/05/washington-moechte-indiens-premier-narendra-modi-stuerzen/ Kein Wunder, dass die Weltmacht zum Gegenangriff übergeht.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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