Elon Musk bestätigt „massivem Cyberangriff“ auf X/Twitter

11. März 2025von 6,1 Minuten Lesezeit

X-Eigentümer Elon Musk hat bestätigt, dass seine Social-Media-Plattform von einem „massiven Cyberangriff“ betroffen ist. In einer Erklärung am Montag bestätigte Musk, dass der Angriff für die globalen Ausfälle der Plattform verantwortlich war.

Gestern am Vormittag waren erstmals Ausfälle von X/Twitter bemerkbar. Die Seite lud nicht. Auf der Twitter Outage Map war zu erkennen, dass zunächst hauptsächlich Europa betroffen war, was derzeit noch immer sichtbar ist. Musk merkte an, dass der „massive“ Hacking-Versuch „immer noch“ andauert. Nutzer berichteten, dass sie nicht auf die X-App oder die Website zugreifen konnten oder dass sie nicht auf Beiträge zugreifen konnten. Auch TKP hatte Probleme Postings auf X zu veröffentlichen.

Als Reaktion darauf schrieb Musk am Montag:

„Es gab (gibt immer noch) einen massiven Cyberangriff auf X.

„Wir werden jeden Tag angegriffen, aber das wurde mit vielen Ressourcen durchgeführt.“

„Entweder ist eine große, koordinierte Gruppe und/oder ein Land beteiligt.“

Musk fügte hinzu, dass sein Unternehmen die Angriffe ‚verfolgt‘. Wenig später sagte Musk, dass der Cyberangriff von einer großen koordinierten Gruppe oder sogar einem Staat organisiert worden sein könnte. Als Nächstes berichtete er in einem Interview mit einem Journalisten von Fox News über die ukrainischen IP-Adressen, die mit dem Versuch in Verbindung gebracht wurden, die Arbeit des sozialen Netzwerks zu stören:

Eine Einbettung von Postings wie üblich funktioniert noch immer nicht. Ruft man die Funktion auf so sieht man dieses Bild:

Laut DownDetector meldeten die Nutzer der Plattform erstmals am Montag nach 11 Uhr (MEZ) Probleme. Nach einer gewissen Zeit schien die Zahl der Meldungen zu sinken, bevor sie gegen 17 Uhr wieder anstieg. DownDetector schrieb in einem Beitrag Plattform, dass seit 11:30 Uhr mehr als 350.000 Meldungen über einen möglichen Ausfall eingegangen seien.

Die Tatsache, dass die Angriffe um 11 Uhr MEZ begannen, was 5 Uhr EST entspricht, lässt vermuten, dass europäische Angreifer am Werk sind.

Der Ausfall kommt angesichts eines öffentlichen Wortgefechts zwischen Musk und Außenminister Marco Rubio mit dem polnischen Außenminister Radoslaw Sikorski am Sonntag.

Musk hat sich auch Feinde in England gemacht mit der Aufdeckung des riesigen Vergewaltigungsskandals, bei dem Premier Keir Starmer als oberster britischer Strafverfolger untätig zusah.

Auch mit der deutschen regierenden Einheitspartei (CDSU/SPD/Grüne/FDP) legte Musk sich an und interviewte Alice Weidel.

Ebenso fand er nicht gut, dass die EU einen Staatsstreich in Rumänien organisiert um die Wahl von Calin Georgescu zu verhindern, der einige unbequeme Wahrheiten über die in der EU herrschenden Eliten veröffentlicht hatte. Georgescu erklärte öffentlich, dass das WEF die europäischen Staats- und Regierungschefs kontrolliere. Er sagte außerdem, dass pädophile Oligarchen die UN sowie die globalen Systeme des Kindersexhandels kontrollierten und für das spurlose Verschwinden von 8 Millionen Kindern pro Jahr verantwortlich seien.

Die EU, angeführt vom britischen Premier Starmer, will unbedingt den Krieg in der Ukraine fortführen. Musk sagte auf X, dass der Ukraine-Krieg mit Russland ernsthaft behindert würde, wenn er den Starlink-Internetzugang in dem osteuropäischen Land abschalten würde.

Nachdem Russland die Infrastruktur der Ukraine zerstört hatte, versorgte Musks Unternehmen SpaceX das Land über sein Starlink-Satellitennetz mit kostenlosem Internetzugang.

Am Sonntag schrieb Musk, der derzeit als leitender Berater von Präsident Donald Trump tätig ist, dass Starlink als „Rückgrat der ukrainischen Armee“ gedient habe.

Er behauptete, dass „ihre gesamte Frontlinie zusammenbrechen würde, wenn ich es abschalten würde“.

Er sagte auch, dass er sich Frieden für die Ukraine wünsche und dass er das Land bei seinen Kriegsanstrengungen durch die Bereitstellung des Starlink-Dienstes unterstütze.

Sikorski antwortete Musk, dass Polen für den Internetdienst bezahle.

„Starlinks für die Ukraine werden vom polnischen Digitalisierungsministerium mit Kosten von etwa 50 Millionen US-Dollar pro Jahr bezahlt“, schrieb Sikorski an Musk.

„Abgesehen von der Frage, ob es ethisch vertretbar ist, das Opfer einer Aggression zu bedrohen, werden wir gezwungen sein, uns nach anderen Anbietern umzusehen, wenn sich SpaceX als unzuverlässiger Anbieter erweist.“

Rubio schrieb zurück, dass Sikorski „die Dinge einfach erfinde“.

„Niemand hat damit gedroht, die Ukraine von Starlink abzuschneiden“, so Rubio.

In Europa gibt es also eine Reihe von Regierungen und Organisationen, Kommissionen, die Konflikte mit Musk haben und über die Mittel für derartige Angriffe verfügen.

Solche Zusammenhänge vermuten auch Antworten auf das Posting von Musk, wie dieses hier:

Ein groß angelegter Cyberangriff auf X ist nicht nur ein Angriff auf eine Plattform – es ist ein Angriff auf die freie Meinungsäußerung selbst. Wenn ein staatlicher Akteur oder eine koordinierte Gruppe dahintersteckt, ist das Motiv klar: Andersdenkende zum Schweigen bringen, die Erzählung kontrollieren und den letzten großen Raum für offene Debatten lähmen. Die Tatsache, dass X den ganzen Tag lang von Angriffswellen heimgesucht wird, deutet darauf hin, dass dies kein Zufall ist. Dies ist ein gezielter Krieg gegen die freie Meinungsäußerung.

Es wäre nicht überraschend, wenn die EU oder ein Geheimdienst eines EU-Mitgliedsstaates involviert wäre. Die Führung der EU hat klar gemacht, dass sie die freie Meinungsäußerung verachtet, insbesondere wenn sie diese nicht kontrollieren kann. Die Brüsseler Bürokraten haben jahrelang versucht, X durch sogenannte „Desinformationsgesetze“ und Zensurrichtlinien zu regulieren, zu bedrohen und zu zensieren. Wenn Gesetze und Drohungen nicht funktionieren, würden sie dann auf Cyberangriffe zurückgreifen? Angesichts ihrer Erfolgsbilanz ist nichts ausgeschlossen.

Machen wir uns nichts vor – der Krieg der EU gegen X ist nur ein Stellvertreterkrieg gegen die Redefreiheit der europäischen Bürger. X steht dem Traum der EU von einer vollständig kontrollierten digitalen Landschaft im Weg, in der nur staatlich genehmigte Narrative erlaubt sind. Die Tatsache, dass X trotz dieser Angriffe in Betrieb bleibt, zeigt, wie verzweifelt die Zensoren sind. Sie wollen eine Welt, in der unabhängige Medien zerschlagen, politische Opposition verboten und Bürger keine Plattform haben, um ihre Herrscher in Frage zu stellen.

Die frühere Biden-Harris-Regierung unterstützte diese autoritäre EU-Politik voll und ganz. Sie arbeitete Hand in Hand mit europäischen Bürokraten, um die Zensur unter dem Deckmantel der „Bekämpfung von Desinformation“ voranzutreiben. Dasselbe Establishment, das politische Gegner in den USA zensierte, unterstützt auch die Bemühungen der EU, die freie Meinungsäußerung in ganz Europa zu unterdrücken. Die Globalisten sehen in X eine direkte Bedrohung ihrer Macht und werden alles tun, um es zu zerstören.

Die Frage ist nun, ob X diesen eskalierenden Angriffen standhalten kann. Es geht hier nicht nur um eine Social-Media-Plattform – es geht darum, ob die Menschen überhaupt frei sprechen dürfen. Die EU und ihre Verbündeten in der Zensurindustrie werden nicht aufhören, bis sie entlarvt und für ihren Kampf gegen die freie Meinungsäußerung zur Rechenschaft gezogen werden.


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7 Kommentare

  1. Kinesiologie Köhn Potsdam 11. März 2025 um 12:33 Uhr - Antworten

    Aus Meldungen habe ich entnommern : Starlink steht der ukr. Armee nicht mehr zur Verfügung, wo die russische Armee geeignete technische Gegenmaßnahmen ergriffen hat. Das hat also mit Herrn Musk vielleicht nicht so viel zu tun.
    Ich bin sehr dankbar dafür, dass wir X haben. Die EU schränkt unsere unabhängige Kommunikation leider immer mehr ein. Diese beruht auf der Möglichkeit, vielfältige Alternativen zu entwickeln und zu verbreiten. Jeder von uns hat die Möglichkeit einen kleinen Beitrag für die Vielfalt zu leisten. https://digitaler-aktivist.de/

  2. Jan 11. März 2025 um 11:26 Uhr - Antworten

    Diese Hacking-Kompetenz traue ich der EU oder Deutschland nicht zu! Das waren die Sharia-Befürworter in Hamburg oder ähnliche Gruppen in einer Schwarmaktion. Vielleicht noch die Chinesen oder afrikanische Erbschafts-Email-Schreiberlinge. Aber EU-Militär? Die haben genug damit zu tun, Leute zu verhaften, die ihre Regierung kritisieren. Und gewählte Präsidenten abzusetzen.

    Natürlich wird Leyen jetzt erklären, sollte Musk nicht nach ihrer Pfeife tanzen, müsse er wieder damit rechnen. Leyen ist ja immun und kann niemals wegen einer Straftat angeklagt werden.

    Für die Dumpfbacken ist das Demokratie und Rechtsstaat.

  3. audiatur et altera pars 11. März 2025 um 8:31 Uhr - Antworten

    Dem Bericht nach scheinen es die bösen Polen oder die bösen Engeländer (also jedenfalls der ausgemachte Feind) gewesen zu sein. Ab wie viel Uhr schießt Mr. Musk zurück?

    Ironie off: Musk (Starlink) ist keine Friedenstaube und hauptberuflich kein ziviler Fahrzeughersteller. Er ist (möglicher Weise sogar der größte) Dauerbeauftragte des militärindustriellen Komplexes. Er lebt also vor allem vom Krieg. Nicht nur von dem im Netz, sondern auch dem realen. Er ist ebensowenig wie Trump ein Held der Meinungsfreiheit (siehe Glen Greenwalds aktuelle Einordnung der Angriffe auf unliebsame Universitäten). Denn Zensur erfolgt heute nicht über das Löschen. Sondern vor allem über das Eigentum an den Plattformen und die Herrschaft über die Algorithmen. Also wer festlegt, was groß gemacht wird und was klein bleibt. Warum OP-Mask (siehe Foto) hier quasi zum Heiligen gemacht wird, darüber darf und sollte man abseits von Entenhausen durchaus nachdenken.

    Musk mit solchen illegalen terroristischen Mitteln anzugreifen ist das dümmste, was man machen kann. Denn es gibt ihm die Möglichkeit in die Helden- und Opferrolle zu schlüpfen. Dabei müsste man ihn einfach nur machen lassen. Er ist selbst sein eigener größter Feind. Und zerlegt sich (und das, für das die USA einmal standen) laufend selbst vor laufender Kamera…

  4. Daisy 11. März 2025 um 8:24 Uhr - Antworten

    Ja, das war höchstwahrscheinlich die EU-Diktatur. Musk ist ihnen ein Dorn im Auge, weil er die ganzen Schwxinereien dieser widerlichen Marionetten- Clique rund um das WEF und die UNO schonungslos aufdeckt.

    Die haben zB so irre Projekte gefördert, Versuchstiere zu Transen umzuwandeln usw. Link folgt.

    Man muss sie entlarven. Musk muss unbedingt weitermachen und alles aufklären. Zudem bin ich der Meinung, er sollte Starlink deaktivieren; denn die Ukraine hat absolut keine Chanse. Bevor noch mehr (besonders Menschenleben) verloren geht, soll sie endlich kapitulieren! Zuletzt hat die Ukraine Moskau mit einem Drohnenhagel übersät. Das war einfach nur ein Angriff auf die Zivilbevölkerung aus Frust und Wut, weil die Ukraine nun auch noch Kursk zurückgeben muss.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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