
Arabischer Gipfel verabschiedet Ägyptens Wiederaufbauplan für Gaza
Der am Dienstag in Kairo abgehaltene arabische Krisengipfel verabschiedete Ägyptens Plan für den Wiederaufbau von Gaza und betonte die dringende Notwendigkeit eines Waffenstillstands und einer politischen Lösung für die anhaltende Krise.
Arabische Staats- und Regierungschefs einigen sich einstimmig auf einen Fünfjahresplan in Höhe von 53 Milliarden US-Dollar für den Wiederaufbau des Gazastreifens, ohne die Palästinenser zu vertreiben, um dem Vorschlag von US-Präsident Donald Trump entgegenzuwirken, die Küstenenklave zu „übernehmen“.
Der Plan bietet eine Alternative zu US-Präsident Donald Trumps Vorschlag, den Gazastreifen zu entvölkern, um die Enklave unter US-Kontrolle zu „entwickeln“, was Kritiker als ethnische Säuberung bezeichnen. Nach dem ägyptischen Plan wäre die palästinensische Bevölkerung des Gazastreifens nicht gezwungen, das Gebiet zu verlassen.
In seiner Abschlusserklärung bekräftigte der Gipfel die Priorität, einen dauerhaften Waffenstillstand in Gaza zu erreichen, und erkannte die erheblichen Herausforderungen an, die mit seiner Umsetzung verbunden sind. In der Erklärung wurde auch jede Zwangsumsiedlung von Palästinensern abgelehnt und die Unterstützung für eine Zwei-Staaten-Lösung bekräftigt.
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Die arabischen Staats- und Regierungschefs diskutierten über die Schaffung eines neuen sicherheitspolitischen und politischen Rahmens für Gaza und forderten den UN-Sicherheitsrat auf, internationale Friedenstruppen sowohl im Westjordanland als auch in Gaza einzusetzen.
Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Aboul Gheit, erklärte, dass die Abschlusserklärung des Gipfels die Bedeutung des Abschlusses eines Waffenstillstandsabkommens unterstreicht und die Entsendung internationaler Friedenstruppen in den Gazastreifen und das Westjordanland erwähnt.
Auf einer Pressekonferenz mit dem palästinensischen Premierminister zum Abschluss des Gipfels betonte Aboul Gheit, dass der Wiederaufbauplan darauf abziele, sicherzustellen, dass sowohl Gaza als auch das Westjordanland unter einer einheitlichen Autorität bleiben.
Er betonte ferner, dass der außerordentliche Gipfel die arabische Position bekräftigt habe, jegliche Versuche, das palästinensische Volk unter irgendeinem Vorwand zu vertreiben, abzulehnen. Er fügte hinzu, dass der Wiederaufbauplan einen politischen und sicherheitspolitischen Weg für Gaza aufzeige.
Trump hält fest an seinem genozidalen Plan
Trump zeigte sich auch über die Ablehnung seines Plans durch Jordanien und Ägypten überrascht und bemerkte: „Wir zahlen Jordanien und Ägypten jedes Jahr Milliarden von Dollar, und ich war ein wenig überrascht, dass sie das sagen würden.“
Er behauptete außerdem, dass die Menschen in Gaza sich für einen Umzug entscheiden würden, wenn sie die Wahl hätten, in dem belagerten Gebiet zu bleiben oder umzuziehen.
„Es ist ein großartiger Ort“, sagte Trump über Gaza, bevor er sich fragte, warum sich die israelische Besatzung aus dem Gebiet zurückzog. “Ich weiß nicht, warum Israel das jemals aufgegeben hat. Warum haben sie es aufgegeben?“
Die neu US-Führungsspitze ist offenbar wie die vorherige fest im freimaurerisch-christilich-zionistischen Gedankengut und Umfeld verankert. Auch Musk und Kenndy stehen voll hinter den Kriegsverbrechen und Völkermord durch die Israelis.
Jordanien ist allerdings nicht vielmehr als eine US-Kolonie. Die aus Palästina stammende „Königin“ Rania ist Mitglied des Vorstandes des World Econonomic Forum (WEF). Bei meinen Ferien von den Pandemie Maßnahmen im Oktober 2021 in Aqaba konnte ich täglich mehrfach Fracht- und Passagierflugzeuge der US-Luftwaffe beobachten, die ins Land einflogen. Der jordanische Kronprinz kurvte mit seiner Kunstflugstaffel durchaus auch durch den israelischen Luftraum beim unmittelbar benachbarten Eilat.
Stunning lack of engagement with my last tweet – never seen anything like it? Is the link heavily shadow banned? Here’s a pic of the link:
„This is disturbing: Health Secretary RFK Jr Declares “Anti-Semitism” a Public Health Crisis – demanding speech suppression…? pic.twitter.com/vDA2qz42zc
— Ivor Cummins (@FatEmperor) March 4, 2025
Auch Robert F. Kennedy ist mit dabei und erklärt „Antisemitismus“ zu einer „öffentlichen Gesundheitskrise“ und folgt damit argumentativ WHO General Ghebreyeses Adnahom, der Klimawandel zu einer öffentlichen Gesundheitskrise hochstilisierte.
Tatsächlich haben israelische Zinosten mindestens 50.000 Semiten in Gaza ermordet, und Zigtausende in der Westbank, Libanon, Syrien etc. Nur 2% der Semiten sind Juden, 98% jedoch Atheisten, Christen verschiedenster Richtungen, Moslems, ebenfalls verschiedenster Richtungen und andere Religionen. Antisemitismus wird also rein propagandistisch und sachlich falsch gebraucht.
tkp ist einer der anspruchvollsten Blogs – dafür einen großen
Dank! Jedoch bei der Thematik Israel/Palästina gibt es Differenzen und das ist auch gut so. Ich verweise hier z. B. auf „Jüdische Rundschau“ und “ Audiatur online.
„Auch Musk und Kenndy stehen voll hinter den Kriegsverbrechen und Völkermord durch die Israelis.“ Allein dieser Satz ist ungeheuerlich und es verschlägt einem die Sprache.
Kriegsverbrechen und Völkermord sind von den weltweit höchsten Gerichten in Urteilen (!) bestätigt! Stehen Sie hinter Massenmord an Frauen und Kindern, wie er von Zionisten seit 1947 in Palästina betrieben wird und derzeit noch immer in der WestBank?
Wird ja Zeit, dass die auch einmal einen Plan haben. Aber Trump ist damit noch nicht zufrieden. Jedenfalls kannst auch hier sagen: Trump wirkt. Bin schon gespannt auf weitere bessere Pläne der ewig zerstrittenen Arabischen Liga…
Die Bilder aus Gaza zeugen von einem Zerstörungs-, ja Vernichtungswillen durch Netanjahu.