Kennedy stoppt millionenschweres Projekt für Covid-Impfung

26. Februar 2025von 2,1 Minuten Lesezeit

Am Montag hätte die klinische Studie für eine neue Covid-Schluckimpfung beginnen sollen, die von den USA finanziert ist. Nun hat Gesundheitsminister Kennedy das Projekt gestoppt.

Ein Projekt aus der Biden-Regierung, das einen neuen Covid-Impfstoff entwickeln sollte, wurde von Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. 240 Millionen waren für das Projekt bereits genehmigt worden, insgesamt sind 460 Millionen Dollar für die Zusammenarbeit mit dem Biotech-Unternehmen „Vaxart“ veranschlagt gewesen.

„Obwohl es von entscheidender Bedeutung ist, dass das Gesundheitsministerium (HHS) die Pandemievorsorge unterstützt, haben vier Jahre der fehlgeschlagenen Aufsicht durch die Biden-Administration es notwendig gemacht, Vereinbarungen für die Impfstoffproduktion zu überprüfen, einschließlich der von Vaxart“, sagte Kennedy in einer Stellungnahme, die Fox News am Dienstag zur Verfügung gestellt wurde. Dort wurde der Stopp exklusiv berichtet.

Kennedy ergänzte:

„Ich freue mich darauf, mit Vaxart und medizinischen Experten zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass diese Arbeit eine sichere, wirksame und fiskalisch sinnvolle Impfstofftechnologie hervorbringt.“

Kennedy erließ am Freitag einen 90-tägigen Arbeitsstopp im Zusammenhang mit dem HHS-Vertrag mit dem amerikanischen Biotech-Unternehmen Vaxart Inc. das an der Entwicklung eines neuen COVID-19-Impfstoffs arbeitet, der oral eingenommen werden kann. Der Stopp erfolgte kurz bevor diesen Montag mit 10.000 Personen die klinischen Tests starten sollten. Die Studie ist nur pausiert, nicht beendet.

Kennedy und seine Gesundheitsbeamten werden in den nächsten 90 Tagen die ersten Ergebnisse der Studie prüfen, bevor sie über die nächsten Schritte entscheiden.

Das Projekt mit Vaxart ist Teil der 4,7-Milliarden-Dollar-Initiative „Project NextGen“ der Regierung Biden, die im Jahr 2023 gestartet wurde und die Entwicklung neuer Impfstoffe unterstützen soll. Der Vaxart-Impfstoff wurde speziell über eine Vereinbarung mit der Biomedical Advanced Research and Development Authority (BARDA) finanziert, einer Abteilung der Administration for Strategic Preparedness and Response unter dem Dach des HHS.

Die BARDA hat Vaxart rund 460 Millionen Dollar für die Entwicklung des neuen Impfstoffs zur Verfügung gestellt, wobei insgesamt 240 Millionen Dollar bereits für die Vorstudie genehmigt wurden, wie Fox Digital berichtet.

Dort heißt es weiter:

Eine kürzlich vorgenommene Vertragsänderung hätte es Vaxart ermöglicht, der BARDA die verbleibenden rund 230 Millionen Dollar für die klinischen Studien in Rechnung zu stellen, doch der Arbeitsstopp hindert das Biotech-Unternehmen daran, der BARDA bis auf weiteres Rechnungen zu stellen. Vaxart kann jedoch noch Rechnungen an das HHS stellen, die sich auf die medizinische Überwachung von Personen beziehen, die an einer ersten Versuchsrunde teilgenommen haben.

Bild „Vaccination Campaign“ by USAID_IMAGES is licensed under CC BY-NC 2.0.

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4 Kommentare

  1. Jan 26. Februar 2025 um 20:35 Uhr - Antworten

    Kein Problem! Die Studie kann ohne Probleme und zuviel Kontrolle in Deutschland durchgeführt werden. Die deutschen Dumpfbacken haben mit ihrem Kreuz am Wahlzettel die Weichen gestellt.

  2. Gabriele 26. Februar 2025 um 19:59 Uhr - Antworten

    „Vax-Art“ – die Kunst des richtigen Impfens…

  3. Nurmalso 26. Februar 2025 um 17:46 Uhr - Antworten

    Über den Magen kann doch keine Immunität aufgebaut werden ? Welche Zellen sollen denn zuerst das Antigen herstellen ? Ein weiterer Traum eines jeden Giftmörders soll in Erfüllung gehen, ein Gift das der Körper selber produziert.
    Ich hoffe Mr. Kennedy hat sich bißchen in die mRNA-Technologie eingearbeitet und in die angeborene u. adaptive Immunantworten.
    Mit Begriffen wie :
    lineare Plasmide für DNA-Vervielfältigungen, Aufbau der Impf-DNA-Baupläne, Promotor eines Gen an denen Polymerasen wie SP6 oder T7 andocken können, SV40-Sequenzen Ja/Nein die die Ausbeute erhöhen,
    D-Nasen für die Reinigung, Lipide oder Protamin Verpackungen, Transfizierung über Endozytose von Herz- u. Gehirnzellen u. Rückemarkzellen ?, MHC-I Komplex, Modifizierung der Uracyl-Base durch ein unnatürliches Pseudo-Uridin nach Kariko/Weissman, Abbau dieser Pseudouridine, u.v.a.m.
    dann 5´-UTR-Bereich in der Impf-mRNA aus der zu entnehmen ist, welche Gen Teile verwendet werden, um die optimale Translation zu einer Proteinausbeute (Antigen) zu erreichen gegebenenfalls eine IRES-Stammschleife mit ihren Vor- u. Nachteilen bei der Translation ….. u.s.w.

    sollte Mr. Kennedy sich auskennen, um hart mit den Zulassungsbehörden ins Gesicht zu gehen. Geeignet ist eine mRNA-Technologie in-vivo nur dann, wenn man nur genau den Zelltyp als Zielzelle/Zielgen damit transfizieren kann die das Antigen herstellen soll und alle anderen Zelltypen verschont bleiben.

    • Jan 26. Februar 2025 um 20:54 Uhr - Antworten

      Interessante Frage, weil es die Themen Shedding, und Livestock mRNA Vaxx berührt.

      Noch kürzlich hat Bhakdi erklärt, er könne sich nicht vorstellen, wie mRNA die Magensäure überstehen könnte. Was ein wenig dagegen spricht ist, dass ein Genaustausch über Vesikel ja offenbar in der Natur stattfindet. Über diesen Mechanismus müssten dann auch von Pfizer veränderte Abschnitte ausgetauscht werden können.

      Bei der Schluckimpfung wäre die Magenpassage sehr einfach durch eine Kapsel oder ein Dragee überwindbar, das sind alte Apothekertechnologien.

      Diese Lipidnanopartikel sollen einfach überall hindurchwandern können. Es könnte also auch noch einen fieseren Weg der Penetration geben. Angeblich soll Einreiben der Haut bereits genügen.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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