Der Klima-Kapitalismus führt zu exorbitanten Profiten

14. Dezember 2024von 9,9 Minuten Lesezeit

Wir bauen mehr Windräder und Solarflächen, wandeln dann die überschüssige Energie in Wasserstoff um, ersetzen das Gasnetz durch ein Wasserstoff-Netz und im Jahr 2045 sind wir unabhängig von fossilen Energieträgern und klimaneutral. Klingt das nicht gut, ist leicht zu begreifen und im Angesicht der drohenden Klimakatastrophe außerdem alternativlos?

Es ist ein Ziel, für das gegenwärtig viele Menschen bereit sind, sich einzuschränken, zu verzichten und zu bezahlen. Doch da, wo es Verlierer gibt, gibt es auch Gewinner. Für wen oder was verzichten und zahlen wir da?

Wahrheit statt Wissenschaft

Das Klima muss geschützt werden. Von uns Menschen. Denn wir sind Schuld an der globalen Erwärmung, dem Schmelzen der Gletscher und Polkappen, dem Anstieg des Meeresspiegels. Wir stoßen zu viel CO2 aus, verbrennen zu viel Gas, Öl und Kohle. Nur durch die Reduzierung des CO2-Ausstoßes lässt sich dieser Trend aufhalten. Wir müssen sofort handeln, um unsere Lebensgrundlagen zu erhalten.

So das beunruhigende Narrativ, das über die letzten Jahrzehnte aufgrund seiner beständigen Wiederholung immer präsenter und drängender wurde und nun fest in den Köpfen verankert ist. Aus ihm entsteht die Angst vor der Zukunft, die Angst um das eigene Leben und der Versuch, mit dem Kampf gegen den Klimawandel, diese Angst zu besiegen. Eine tiefgreifende Veränderung unserer Wirtschaft und Gesellschaft erscheint alternativlos.

Vergessen wird dabei, dass dieses Narrativ ausschließlich auf [falschen] mathematischen Modellen gründet. Wir können die Vorhersagen dieser Modelle nicht beweisen, oder sie sind bisher nie eingetroffen. Wir haben keine wiederholbaren Experimente, die immer gleiche oder ähnliche Ergebnisse liefern. Eine empirische Prüfung ist nicht möglich. Das Narrativ ist somit nicht verifizierbar oder falsifizierbar, also nicht überprüfbar oder widerlegbar – für Karl Popper die Grundvoraussetzung jeder tatsächlich wissenschaftlichen Theorie. Trotzdem gilt die Theorie der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung als einzige und unumstößliche Wahrheit. Die Modelle können allerdings die Vergangenheit nicht korrekt beschreiben und sind damit für Naturwissenschaftler bereits falsifiziert.

Das von dieser vermeintlichen Wahrheit verursachte Gefühl der Angst verhindert eine rationale und wissenschaftlich-kritische Betrachtung. Angst und Vernunft schließen sich gegenseitig aus. Wir können nicht gleichzeitig ängstlich und vernünftig sein.

Zusätzlich wird die freie Kritik, der Diskurs, der für jeden Fortschritt essentiell ist, von Politik und Medien unterdrückt. Kritiker sind nicht mehr gleichberechtigt. Wissenschaftler, die Forschungsergebnisse publizieren, die nicht zum Narrativ passen, finden keine Beachtung. Sie kommen in der Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht vor.

Die Wahrheit wird nicht nach dem Popper’schen Prinzip: „Ich kann mich irren, du magst Recht haben, aber gemeinsam werden wir vielleicht der Wahrheit auf die Spur kommen.“ gesucht, sondern mit einer irrationalen, intellektuellen Überheblichkeit vorgegeben. Dieser Autoritätsanspruch steht dem Prinzip der Wissenschaft entgegen.

Versuch und Irrtum, Unparteilichkeit und Toleranz, das Entdecken von Fehlern durch die Kritik der Anderen – das alles wird ersetzt durch den Glauben an die unfehlbare Methode, mit mathematischen Modellen die Entwicklung des Klimas vorherzusagen.

Wir vergessen, dass wir nicht in die Zukunft sehen können, dass die Zukunft nicht aus der Vergangenheit ableitbar ist, dass wir das Klima als komplexes dynamisches System weder besitzen noch beherrschen können und das jede Prognose mit der größten Unsicherheit behaftet ist. Die Theorie der menschengemachten globalen Erwärmung steht damit auf äußerst wackeligen Füßen.

Trotzdem gründen ganze Forschungseinrichtungen, Arbeitsplätze, Industriezweige und Milliarden an Investitionen auf ihr. In ihrem Namen wurde das Ministerium für Wirtschaft und Energie im Jahr 2021 zum Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Der neue Name legt nahe, dass Klimaschutz und Wirtschaft eng miteinander verbunden sind. Tatsächlich hat das Ministerium bisher zahlreiche neue Gesetze geschaffen, die primär der Industrie der erneuerbaren Energien dienen.

Disruption statt Naturschutz

Mit der symbolischen Sprengung der Kühltürme des Kernkraftwerkes Grafenrheinfeld setzte die Politik diesen Sommer ein Zeichen. Die Kernkraft-Lobby hat ihren Einfluss zugunsten der Lobby der „erneuerbaren! Energien verloren. Die ausgereifte Technologie der Kernenergie wird plötzlich und allein in Deutschland durch die im Vergleich primitive Technik der Photovoltaik- und Windkraftanlagen ersetzt. Hinzu kommen neu festgelegte hohe Einspeisevergütungen, Förderungen und zu zahlende Umlagen. Die politisch geschaffenen Anreize und Profitpotenziale führen zu einem rasanten Ausbau der erneuerbaren Energien.

Riesige Flächen werden mit Solarmodulen überbaut, zahllose Umspannwerke errichtet. Die Stahlbetonfundamente von 1300 Windrädern, die etwa die Energiemenge eines Kernkraftwerks erzeugen können, versiegeln ca. 2.600.000 m² Boden und wiegen 5.200.000 Tonnen. Anlagen werden in Schutzgebiete gebaut, Wälder für den Bau von Windrädern gerodet. Die Artenvielfalt geht in diesen Gebieten stark zurück.

Stahlrohre, sogenannte Monopiles mit einem Durchmesser von 12 Metern und einem Gewicht von 2500 Tonnen pro Stück werden als Fundamente für riesige Offshore-Windparks in den Meeresboden gerammt. Das Ökosystem Meer wird bedenkenlos und nachhaltig geschädigt. Der Bedarf an seltenen Erden, die gerade für die Offshore-Windräder benötigt werden, steigt und mit ihm die Naturzerstörung, die mit ihrem Abbau einhergeht.

Diese Materialschlacht dient, so das Wirtschaftsministerium, dem Klimaschutz. Denn es wird ja, zumindest dann, wenn die Anlagen fertiggestellt sind, weniger CO2 erzeugt. Ausgestattet mit dieser Überzeugung werden ehemalige Naturschützer zu Klimaschützern. Sie erkennen nicht, dass Klimaschutz kaum etwas mit Natur- und Umweltschutz zu tun hat.

Es ist richtig, sich um unseren Planeten zu sorgen. Wir verschmutzen die Natur, die Meere, die Böden, die Wälder. Wir produzieren zu viele materielle Güter, konsumieren sie, erzeugen giftige Chemikalien, holzen Regenwälder ab, fördern Öl, Kohle, Gas und Eisenerz und zerstören die Lebensräume wildlebender Arten. Alles für das wirtschaftliche Wachstum, für die Rendite, den Profit. Alles für das Rentabilitätsprinzip, ohne das der Kapitalismus nicht funktioniert.

Aber machen wir gegenwärtig denn nicht genauso weiter? Diesmal halt im Namen des Klimaschutzes und mit der Irrationalität, die aus der Angst vor einer Klimakatastrophe entsteht?

Ohne diese Angst, die scheinbar eine große Masse an Menschen ergriffen hat, ohne die Überzeugung und den Glauben an die Vorhersagen der Klimamodelle, ohne die resultierende Opferbereitschaft, wäre das extreme Wachstum der Industrie der erneuerbaren Energien kaum möglich.

Verlierer statt Gewinner

Doch nicht nur sie generiert enorme Profite aus dem Klima-Narrativ. Die Auto-Industrie profitiert vom Verkauf neuer E-Autos. Die Landwirtschaft und die Ernährungsindustrie erzeugen mehr fleischlose Produkte mit hoher Marge. Bauunternehmen, Dämmstoff- und Heizungsproduzenten profitieren von den neuen Klimaschutzvorschriften. Sie alle unterwerfen sich dem Klima-Narrativ in der Hoffnung auf Wachstum.

Generell steigen die Preise sämtlicher Produkte, deren Herstellung Energie verbraucht, wenn die Energie teuer ist. Hohe Energiepreise erzeugen Inflation. Kurzfristig kann das zu höheren Gewinnen führen, die ebenso die Staatskasse füllen.

Aber was bedeuten hohe Energiepreise auf lange Sicht? Was ist mit den Unternehmen, die auf billige Energie angewiesen sind und wie steht es um die Konkurrenzfähigkeit deutscher Produkte auf dem Weltmarkt? Energie ist in beinahe jedem Land günstiger als in Deutschland.

Ist es möglicherweise ein Irrsinn in einem Industrieland gerade eine Energielobby ans Ruder zu lassen? Wird unsere Wirtschaft im globalen Wettbewerb nicht spätestens mittelfristig abgehängt?

Der Ausbau der „erneuerbaren“ Energien wird stattlich gefördert. Betreiber der Anlagen erhalten eine garantierte Einspeisevergütung pro Kilowattstunde, die über ihren Gestehungskosten (Herstellungskosten) liegt. Dazu kommen Umlagen, wie beispielsweise die Offshore-Netzumlage, die die Betreiber von Offshore-Windparks für den verspäteten Anschluss an des Landnetz entschädigt.

Die Verknappung des Strom-Angebots durch den Verzicht auf russisches Erdgas, die Sprengung einer Nordstream-Pipeline und die Stilllegung sämtlicher deutscher Kernkraftwerke treiben die Strompreise in die Höhe. Aufgrund des Merit-Order-Prinzips bestimmen zu Zeiten hoher Stromlast nun die teuer produzierenden Gas- und Kohlekraftwerke den Strompreis.

Zu diesen Zeiten generieren die Solar- und Windkraftanlagenbetreiber exorbitante Profite. Sie erhalten denselben Preis wie die Gas- und Kohlekraftwerke, haben jedoch wesentlich geringere Gestehungskosten. Gaskraftwerke, deren Neubau jüngst vom Wirtschaftsministerium angekündigt wurde und ein hoher Gaspreis lassen ihre Profite in traumhafte Höhen steigen. Für diese Profite hat die Politik den Weg bereitet und sie baut diesen Weg gegenwärtig weiter aus.

Profite, Umlagen sowie Förderungen zahlt der Verbraucher. Er ist der Leidtragende, er ist das Opfer der Energiepolitik. Seine Kosten steigen.

Die Opferrolle wird ihm jedoch nur dann bewusst, wenn er imstande ist, das Klima-Narrativ kritisch zu hinterfragen. Ist er dazu nicht in der Lage, sondern fest von ihm überzeugt, so ist er zu großen Opfern bereit. Im Schatten der zukünftigen Klimakatastrophe erscheinen sie gar notwendig und gerechtfertigt.

Die rational agierenden Investoren dagegen, sind die Gewinner. Sie tragen so gut wie kein unternehmerisches Risiko, denn die Abnahme ihres Stroms ist gesetzlich garantiert. Ihre zukünftigen Profite sind sicher.

Ein durchschnittliches Windrad mit einer Leistung von 6 Megawatt wird bei einem Vergütungsanspruch von 0,1 Cent/kWh mit etwa einer Million Euro pro Jahr über 20 Jahre gefördert. Das übersteigt bei weitem die Kosten für die Errichtung. Neben den Investoren freuen sich die Landbesitzer, denn sie erhalten bis zu 460.000 € Pacht pro Windrad und Jahr von den Anlagebetreibern. Eine Win-win-Situation.

Die politischen Klimaschutzmaßnahmen führen zu maximalen Profiten der Klima-Industrie, zu maximaler Produktion von Photovoltaik- und Windkraftanlagen und gegenwärtig zu maximalen Strompreisen.

Verlierer sind Natur und Umwelt, die vielen kleinen Stromkunden, deren Zahlungen in die Taschen der wenigen großen Investoren fließen und letztendlich die Industrie, die auf günstige Energie angewiesen ist.

Zwang statt Freiheit

Auf Kosten der Bevölkerung entstehen somit neue große Vermögen. In der Geschichte gab es beispielsweise im dritten Reich eine ähnliche Vermögensbildung einzelner Industrieller. Ist die damalige Zwangsarbeit mit dem gegenwärtigen Zwang zur Zahlung hoher Energiepreise und zur Befolgung der neuen Klimagesetze zu vergleichen?

Die Verbraucher sind jedenfalls auf die Energie angewiesen. Sie müssen die hohen Preise zahlen und die Versorgungsunternehmen treiben mit allen Mitteln ihre Gebühren ein.

So ist der Aufschwung der Industrien, die vom Klima-Narrativ profitieren kein gesunder Schumpeter’scher Aufschwung, der von selbst kommt, sondern ein künstlich, mit politischen Maßnahmen erzwungener Aufschwung. Ohne die neuen Klimaschutzgesetze gäbe es ihn nicht. Ein künstlicher Aufschwung ist wesentlich fragiler und stärker gefährdet als ein natürlicher. So ist ebenfalls die Gefahr eines Zusammenbruchs ungleich größer.

Unsere Gesellschaftsordnung gründet auf wirtschaftlichem Wachstum und Profit. Gegenwärtig wird dieser Profit jedoch unter einem inhumanen Zwang generiert. Inhuman aus dem Grund, da er den Menschen Opfer abverlangt und diese Opfer mit einer prognostizierten aber nicht nachweisbaren Klimakatastrophe begründet.

Die Vorstellung dieser in der Zukunft liegenden Katastrophe ist jedoch lediglich eine Vorstellung. Sie ist nicht real. Real dagegen ist die Verknappung der Ackerflächen und die resultierende Steigerung der Nahrungsmittelpreise. Gerade die Menschen in den Entwicklungsländern sind auf günstige Nahrungsmittel angewiesen. Real ist die Inflation. Real ist das Schrumpfen der Wirtschaft und der Investitionstätigkeit in Deutschland. Real ist der entstehende Müllberg und das Problem des Recyclings. Real ist der Anstieg der Armut.

Womit ist der Profit des neuen Klima-Kapitalismus gerechtfertigt? Steht den enormen Kosten ein adäquater und empirisch belegbarer Nutzen oder Mehrwert gegenüber? Führen die Veränderungen im Namen des Klimaschutzes zu gesellschaftlichem Fortschritt? Verbessern sie das Leben der Menschen? Oder ist der Profit lediglich ein willkürlicher und erzwungener, der jeglichem ökonomischen Anstand entbehrt?

Ganz gleich, ob sich das Klima-Narrativ in Zukunft bewahrheiten wird oder nicht, gegenwärtig führt die in seinem Namen etablierte Politik zu Inflation, gesellschaftlichen Verwerfungen, wirtschaftlichem Niedergang und Naturzerstörung sowie zu exorbitanten Profiten der Investoren auf Kosten der Bevölkerung.

Das ist im Gegensatz zu den Prophezeiungen der Klimamodelle empirisch nachweisbar. Das ist die greifbare Realität. Der Wille zum Klimaschutz mag viel Gutes mit sich bringen, die mit ihm einhergehende Zukunftsangst verursacht jedoch eine große Unsicherheit und bringt die Gesellschaft in Gefahr.

Vor dieser Gefahr sei hiermit gewarnt. Denn: Narrative sind nicht unsterblich. Staaten können bankrott gehen und erneuerbare Energien können wir nicht essen.

10 Kommentare

  1. cwsuisse 14. Dezember 2024 um 20:15 Uhr - Antworten

    Die Klima-Planwirtschaft führt unter dem Strich nicht zu exorbitanten Gewinnen, sondern zu der Zerstörung der europäischen Volkswirtschaften. Das haben wir vom Zerfall der Sowjetunion gelernt, die 1922 gegründet und 1991 beendet wurde.

  2. Andreas I. 14. Dezember 2024 um 14:11 Uhr - Antworten

    Hallo,
    apropos Wissenschaft; es wird als ,,Prognose“ verkauft.
    Prognose ist das Fremdwort für Vorhersage.
    Verstärkt wird der seriöse wissenschaftliche Eindruck, indem Computermodellierung als,,Prognose der Wissenschaftler“ verkauft wird.
    Und so muss es auch formuliert werden, denn ,,Vorhersage der Betreiber digitaler Glaskugeln“ hätte nicht die gwünschte Wirkung.

    Und Vorhersagen können ihrem Wesen nach nicht beweisbar oder widerlegbar sein. Vorhersagen können wahrscheinlich oder unwahrscheinlich sein (deren Zutreffen). Würde also gesagt werden: ,,Die Vorhersage ist wahrscheinlich“, gäbe es nichts dagegen einzuwenden. Das wäre richtig (sofern die Vorhersage tatsächlich wahrscheinlich ist :)

  3. local.man 14. Dezember 2024 um 10:46 Uhr - Antworten

    Nun es braucht ja eine Erzählung, ein Narrativ.

    Wahrheit erleben wir dabei genauso wenig, wie bei der Corona-Story, bei der Migration, beim Krieg, bei der digitalen Währung und was sich die Herrschenden und ihre Denkfabriken noch so ausgedacht haben zum Erhalt der Machtpyramide.

    Im Bereich Klima sind wir alle die Bösen. Der Finger wird wie eh und je auf jeden Einzelnen gerichtet und übergeordnet wird dann die Kollektivschuld angewandt, um eine Mitmachspirale in Gang zu setzen. Das haben wir ja schon bei Corona erlebt, wie sich dieses Model der Herrschaft ausbreitet.

    Ich habe mir mal den Spaß gegönnt und 10 verschiedene CO2 Fußabdruckrechner probiert.
    Jeder davon hat mich zum Sündenbock runtergeputzt, egal wie niedrig ich meine Eingaben auch machte es ware immer drüber, der letzte Rechner hatte sogar die 0 als Ziel. Also man könnte auch sagen, meine Existenz ist das Problem.
    Diese Rechner haben nur eine Aufgabe und spiegeln kein Stück Realität oder Wahrheit wieder. Sie sollen suggerieren, das man ein Sünder ist und das man in der Strohhütte leben soll.
    Genau dafür sind diese Dinger gemacht und wohl auch, um eine Übersicht durch Dateneingabe zu erhalten, weil die meisten Menschen da ja nunmal ihren Verbrauch errechnen lassen und damit annähernd ihre realen Daten eingeben in Sachen Verbrauch.

    Es gibt natürlich ganz simple Lösungen für die Energieprobleme. Bauen wir die Energieerzeugung auf, die funktioniert und nicht eine, die es eben nicht tut und nur über die Märchenerzählung prima ist.
    Nur haben die Herrschenden eben andere Pläne.

    Vor 2 Jahren stand auf meiner Nebenkostenabrechnung eine kleine Tabelle mit CO2 Verbrauchswerten.
    Letztes Mal sind aus der kleinen nichtssagenden Tabelle 1,5 A4 Seiten geworden mit detailierter Angabe über meinen CO2 Verbrauch, nur die Werte waren alle mit einer 0 versehen.

    Da sieht man schon das neue Niederhaltungs- und Herrschaftsmodell auf einen zufliegen.
    Es ist nur eine Frage der Zeit, dann werden sich diese Spalten mit Nullen, mit tollen Fantasie-Co2 Verbrauchsdaten füllen und ich stehe wieder unter der Knute eines neuen Sklavensystems, mit mir als Feind und zahlenden oder eingesperrten Trottel für etwas, dass künstlich erschaffen wurde und mir ans Bein gebunden wird.. wie uns allen schlussendlich und darüber dann der neue Glauben entsteht. Die Medien und die Systemstruktur werden ihr übriges tun. Irgendwann wird es dann die Normalität sein und alle halten es für ganz selbstverständlich, so wie wir ja auch dieses System von vor Corona als Normalität verstanden haben, was es niemals war…

  4. therMOnukular 14. Dezember 2024 um 10:34 Uhr - Antworten

    Der Klimaschutz führt zur Verarmung der Gesellschaft.
    Die Verarmung der Gesellschaft für zu Revolutionen.
    Revolutionen führen zu einer Abkehr von Weltuntergangs-Demagogen.

    Eines Taqes ist der Bogen überspannt und es wird schnalzen. So, wie die Politik am Watschenbaum rüttelt und uns auch noch im Krieg verheizen will….wird diese Form der Gewalt auf sie zurückfallen. Politisch motivierte Morde werden zunehmen – im selben Maß, wie die Politik Verzweiflung säht.

    „Klimaschutz“ produziert Menschen, die nichts mehr zu verlieren haben. Klar machen die „Politiker“ heute schon Gesetze, um sich vor diesem zu erwartenden Hass (aus purer Selbstverteidigung) zu schützen.

  5. Wolliku 14. Dezember 2024 um 10:09 Uhr - Antworten

    Für Jemanden der sein ganzes berufliches Leben für Umwelt- und Naturschutz eingesetzt hat, sich naturwissenschaftlich ausbilden ließ, Ökologie und Geographie als komplexe Wissenschaften verstand, ist es kaum nachvollziehbar, das Zeitgenossen es anders sehen könnten als der Verfasser dieses Beitrags. Konsenslügen, CO2-Ablasshandel und religiöse Wahnvorstellungen beherrschen den Klimaschutz und gewählte Politiker werden zu Obertänzern um das Goldene Kalb. Ich bin mir gar nicht sicher, was für den Menschen und den Globus gefährlicher ist. Der islamische Dschihad zur Errichtung des Gottesstaats oder die Klimakirche, die die aggressive Neuordnung der Zivilisation auf der Grundlage von Klimamodellen prophetisieren. Vielleicht ist der Wahn doch bald ausgeträumt. Die Hoffnung stirbt zuletzt und in Amerika kommen wieder Menschen an die Macht, die den Mammon Mammon sein lassen, wenn die monetären Zahlen stimmen und die rosarote Brille als eine Erfindung der Grünen ablehnen.

    • cwsuisse 14. Dezember 2024 um 20:20 Uhr - Antworten

      @ Wolliku: Ich warte immer noch auf fachkundige Antworten auf meine Fragen: (i) Wieso sind die ca. 15 Milliarden Jahrestonnen CO2 aus der Lungenatmung von Mensch und Säugetieren nicht klimawirksam? (ii) Warum steigt trotz der immensen Investitionen in den Klimaschutz der CO2-Wert jedes Jahr weiter? (iii) Wieviel Jahre muss die globale Durchschnittstemperatur 1,5 Grad überschritten, bis offiziell eingeräumt wird, dass das 1,5 Grad Ziel unerreichbar ist?

  6. Jan 14. Dezember 2024 um 10:09 Uhr - Antworten

    Den Vorwurf des fehlenden Empirismus besteht innerhalb der Volkswirtschaft selbst. Es gibt in der Peakoil-Debatte den Vorwurf, dass jene Volkswirte, die zB über die großen Vermögensverwalter die Energiewende steuern, dies dogmatisch und autoritär tun, wie die Volkswirtschaft es seit ihrer Begründung tut. Die Wissenschaft ist eine Hure und liefert die absurdesten Machbarkeitsstudien dazu. Dies alles ist aber bereits in der Ära Merkel gelaufen.

    Die Ölförderung ist am sinken, obwohl die Nachfrage aufgrund in Asien steigt. Da Europa keine fossilen Ressourcen hat, setzt man auf Wind und Solar, um sich unabhängig zu machen. Die Idee ist, dass ein subventionierter Einstieg über Skalierungseffekte zu fallenden Preisen führt. Nichts davon ist eingetreten.

    Logischerweise ist der anthropogene Klimawandel mit dem Verbrauch fossiler Brennstoffe verbunden, da diese absolut zurückgehen und zwar schnell, wird der Klimawandel keine reale Rolle mehr spielen. Das Problem wird der Energiemangel in einer Zivilisation sein, die alle Verfahren auf Petrochemie umgestellt hat und sich an andere Verfahren nicht einmal mehr erinnert. Selbst Biolandwirtschaft ist ohne Diesel nicht möglich. Über Jahrhunderte wurden Wohnung und Stall unter einem Dach gebaut, um von der mikrobiologischen Wärme der Mistmatratze zu profitieren. Wie wäre das im heutigen Baubestand umsetzbar?

    Empirische Tests zum Ölpreis sind allerdings gefahren worden, zuletzt 2019, als die OPEC+ höhere Preise versucht hat durchzusetzen, um das defizitäre US-Fracking zu stützen, das 30% des Weltbedarfs liefert. Die Folge der höheren Preise war ein Absatz- und Konjunktureinbruch. Die Ökonomien können die höheren Kosten nicht erwirtschaften.

    Das war im Wesentlichen die Prognose der Meadows, die in letzter Zeit nicht zu Unrecht auch auf tkp kritisiert wurde. Den großen Zusammenhang hat sie jedoch richtig dargestellt. Auch das ist Empirie.

    Nach der Warnung von Fatih Birol 2019, dass im Folgejahr ein offizieller supply crunch mit erwartbarem Bankrun zu erwarten sei, gab es 2020 die ersten Lockdowns, laut RKI-Files ohne Notlage. Die Folge war eine Ölschwemme.

    Ich sehe Klimanarrativ und Pandemieinszenierung als Versuch, die absehbaren Disruptionen zu managen, zB weil der reiche Westen über die CO2-Steuer höhere Ölpreise zahlen könnte als Indien. Nicht umsonst wurde eine Partie an die Macht gewählt, die versprach, die Energiewende energisch anzugehen. Das Problem: Die Energiewende funktioniert nicht, die Investitionen sind verloren, wertvoller Ackerboden zerstört.

    Die alten Peakoiler haben 50 Jahre lang jede Idee durchgekaut und durchgerechnet, auch die These des abiotischen Öls, übrigens. Die Energieproblematik, die in Wahrheit eine Ressourcenproblematik ist, wird auch nicht besser durch Bevölkerungsreduktion, weil damit Skalierungseffekte entfallen. Woran wir uns gewöhnt haben, ist nicht selbstverständlich, sondern die Folge von Umständen und Bedingungen. Für günstigen Stahl ist eine Autoindustrie notwendig, ohne muss die Schiffahrt höhere Preise zahlen, was den Handel und damit die Verfügbarkeit von Grundstoffen reduziert. Ähnliche Abhängigkeiten gibt es bei Dünger und Halbleitern.

    Wenn der Staat eine Volkswirtschaft steuert, schafft er Anreize. Die sind natürlich monetärer Art, Futterneid ist unangebracht. Der WEF will offenbar Grundrechte zu Anreizen machen. Das Problem: Die Energiewende funktioniert nicht!

    Wäre der Staat ehrlich, müsste er sagen: Wir müssen morgen komplett anders leben als heute, die meisten Berufe, Verfahren und Produkte wird es nicht mehr geben und sämtliche Investitionen, wie Gebäude, Brücken, Software, Saatentwicklung, Tierzucht, Bücher, militärische Macht sind wertlos.

    Denn morgen brauchen wir anders angepasstes Saatgut und anders angepasste Tiere und andere Häuser und andere Verteidigungssysteme – so wie sie sich in der Vergangenheit ebenfalls gewandelt haben.

    Kein politische Partei könnte ihren Wählern dies zumuten!

    Und daher erzählen sie einen Science Fiction von einem technischen Schlaraffenland der Zukunft, für das die energetische Basis gerade wegbricht.

    • cwsuisse 14. Dezember 2024 um 20:29 Uhr - Antworten

      @ Jan: Meine Thesen: (i) Die Politik weiß, dass der Klimaschutz eine Schimäre ist (ii) Ohne die Milliardenaufwendungen für den Klimaschutz und/oder Krieg und/oder die massiven Ausgaben für die Migration der unqualifizierten Arbeitskräfte wären unsere westlichen Volkswirtschaften satt in der Rezession (iii) In einer offiziellen Rezession würde das überschuldete Finanzsystem schnell kollabieren und der große Reset wäre erforderlich.

  7. Varus 14. Dezember 2024 um 9:48 Uhr - Antworten

    Es ist ein Ziel, für das gegenwärtig viele Menschen bereit sind, sich einzuschränken, zu verzichten und zu bezahlen.

    Alternativ könnte ein lange verschollener Enkel auftauchen, der dringend Geld braucht. Manche Leute glauben einfach alles.

  8. bojownikruchuoporu 14. Dezember 2024 um 9:08 Uhr - Antworten

    Danke für Ihren Artikel. Die Bahamas galt einmal als Flaggschiff der Antideutschen und ist aktueller denn je. Eine kleine Ergänzung zu Ihrem Artikel: https://redaktion-bahamas.org/aktuell/audio/PolOek_Tuebingen.mp3

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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