Solidarität mit Haaretz, einem regierungskritischen Medium aus Israel

28. November 2024von 4,8 Minuten Lesezeit

Israel ist ja – bekanntermaßen – die einzige Demokratie im Nahen Osten. Daher werden im Land Presse- und Meinungsfreiheit großgeschrieben. Sollte man annehmen. Die Realität ist eine geringfügig andere. Das zeigt der Umgang mit Haaretz, dem einzigen mir bekannten regime-kritischen und englischsprachigen Medium des Landes, überdeutlich.

Vor kurzem erhielt ich einen Haaretz-Newsletter der ungewöhnlichen Art. Ich musste Folgendes lesen – hier in deutscher Übersetzung:

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu versucht in seinem Streben nach unkontrollierter Macht, Haaretz zu boykottieren, in der Hoffnung, uns zum Schweigen bringen zu können. Dies geschieht, während seine Regierung alle Kontrollen und Gegengewichte abbaut und die Wächter der Demokratie zerschlägt.

Netanjahu will ein Israel ohne unabhängige Justiz regieren, die Polizei und die Sicherheitsorgane in private Milizen verwandeln – und natürlich ohne freie und kritische Medien, die ihm im Weg stehen.

Die Entscheidung der israelischen Regierung, Sanktionen gegen Haaretz zu verhängen, ist nur ein weiterer Schritt auf dem Weg der Zerstörung durch den Premierminister. Wir lassen uns von den Drohungen Netanjahus und seiner Propagandamaschine nicht abschrecken. Wir werden nicht kapitulieren, wir werden weiterhin unseren Lesern dienen und unsere journalistische Freiheit schützen und dabei nur das öffentliche Interesse im Auge haben.

Jetzt ist die Zeit, sich uns anzuschließen! Kaufen Sie jetzt ein Haaretz-Abonnement und Sie abonnieren unabhängigen, kritischen Journalismus, der sich dem Kampf für die israelische Demokratie verschrieben hat.

Mit freundlichen Grüßen,

Aluf Benn, Haaretz-Chefredakteur

Haaretz wurde 1918 gegründet und ist damit die wohl älteste Tageszeitung Israels. Ich lese Haaretz schon seit Jahren, da das Medium mir ermöglicht, mich über die Entwicklung in Israel mit regierungskritischem Blick auf dem Laufenden zu halten. Insbesondere die Artikel von Gideon Levy, Mitglied des Herausgeberkreises der liberalen Tageszeitung, gehen immer wieder auf das Unrecht gegenüber den Palästinensern ein.

Das findet man sogar in der ansonsten wenig kritischen Wikipedia: „Levy diente ab 1974 in den israelischen Streitkräften als Reporter für den Armeesender Galatz. … Seit 1988 veröffentlicht er die Kolumne Twilight Zone über die Lebensverhältnisse der Palästinenser in den von Israel besetzten Gebieten.“ Seine Haltung zur Okkupation: „Besatzung wird weiterhin schleichend, aber beschleunigt in Annexion übergehen, die rasch zum Apartheid-Staat führen wird; ‚jüdisch‘ schlägt ‚demokratisch‘; Nationalismus und Rassismus werden sich regierungsamtlicher Beglaubigung erfreuen – auch wenn es sie schon seit langem gibt.

Die Kritik seiner Position, Levy wurde und wird gerne als „selbsthassender Jude“ bezeichnet, fehlt dort natürlich ebensowenig und spricht für sich: „Die beständige Kritik Levys an der Politik des Staates Israel und an deren Unterstützung durch die Mehrheit der israelischen Gesellschaft polarisiert. Kritiker werfen ihm eine antiisraelische Haltung sowie die Unterstützung eines „palästinensischen Radikalismus“ vor. Ein Vortrag Levys im Mai 2017 in München zum Thema „50 Jahre Besatzung“ wurde von Protesten von Unterstützern der israelischen Regierung begleitet, die ein Verbot der Veranstaltung forderten. Ein solches Verbot wurde von der Stadtverwaltung auch erwogen, mangels damals noch fehlender rechtlicher Grundlage jedoch nicht ausgesprochen. Levy, der internationalen politischen Druck auf Israel für notwendig erachtet, wurde Nähe zur propalästinensischen BDS-Kampagne vorgeworfen, die von ihren Kritikern als antisemitisch abgelehnt wird.

Darüber hinaus erfährt man dort aber auch „Levy bezeichnet seine Einstellung zum Zionismus als ambivalent und gab 2010 an, Antizionist zu sein„. Er stellt aber die Existenz Israels nicht komplett in Frage, was – nachdem sein Vater vor dem Holocaust 1939 aus dem Sudetenland nach Tel Aviv geflohen ist – auch nicht weiter verwundert.

Genau das macht Haaretz für mich zu einer glaubwürdigen Quelle, deren Existenz für die Wahrheitsfindung in meinen Augen unverzichtbar ist. Scharfe Israelkritik aus den Mündern oder „Federn“ jüdischer Israelis, die mehrheitlich im Land leben, kann nicht eben mal als „antisemische Lüge“ abgetan werden. Obwohl: ein Land, das die Holocaust-Überlebende Vera Sharav wegen Holocaust-Verharmlosung juristisch verfolgt, ist wohl auch dazu in der Lage.

Genau wegen seiner scharfen Israel-Kritik wird das Medium seitens der Regierung unter Druck gesetzt. Der jetzt verfügte Boykott untersagt es staatlichen Stellen, mit der Redaktion zu kommunizieren oder Werbung zu schalten.

Auf der Webseite von Haaretz  musste ich am 26.11.2024 dann lesen:

Boykott von Haaretz: Teil von Netanyahus Masterplan zur Zerstörung der Pressefreiheit in Israel

… Die am Sonntag von der israelischen Regierung getroffene Entscheidung, Haaretz zu boykottieren – … – ist kein Einzelfall.

Es deckt sich mit einem anderen Vorfall, bei dem eine der wichtigsten investigativen Journalistinnen Israels, Ilana Dayan, brutal angegriffen wurde, als sie es „wagte“, CNN-Moderator Christian Amanpour zu sagen, dass die israelischen Medien das Ausmaß der humanitären Krise in Gaza nicht zeigen. Kurz nach diesem Interview wurde Dayan mit Hetze, Hassreden und Drohungen in den sozialen Medien und per SMS an ihr privates Mobiltelefon bombardiert und ihr Recht, Fakten zu nennen, wurde eindeutig delegitimiert.

Da es sich bei dem Artikel um einen „Premium“-Artikel von Haaretz handelt, habe ich nur diese kurzen Ausschnitte zitiert bzw. übersetzt. Der Masterplan wird im Artikel in allen Dimensionen präsentiert. Wer ihn lesen möchte: man kann sich kostenlos bei Haaretz  registrieren und einige Artikel pro Monat kostenlos lesen. Man kann sich aber auch eine Subskription gönnen und das Medium, dem regierungsseitig Werbeeinschaltungen entzogen wurden, damit monetär unterstützen.

Der Angriff auf die Pressefreiheit ist ein weiteres Mosaikteil, um die eingangs zitierte Lieblingsfloskel deutscher Medien und Politiker „der einzigen Demokratie in Nahen Osten“ ad absurdum zu führen.

Es gäbe noch zahlreiche andere.


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10 Kommentare

  1. Antermoya 28. November 2024 um 21:40 Uhr - Antworten

    Man kann Israel, einen Staat, der seit seiner Gründung mit mindestens einem seiner Nachbarn und einem Teil seiner eigenen Bevölkerung im Kriegszustand ist, nicht mit einem europäischen Staat vergleichen, auch wenn da derzeit „faschistoid“ regiert wird.
    Das Land, das von sich hochtrabend behauptet, das einzige demokratisch regierte im Nahen Osten zu sein, kann doch von seinen Bürgern nicht erwarten, ebenso lang eine Medienzensur aufrecht halten zu können, nur weil diese sogenannten Demokraten nicht willens sind, in Frieden mit den Nachbarn zu leben.
    Dass ein Grossteil der Israelis seinen Frieden will, zeigte der grosse Marsch letztes Jahr VOR dem 7. Oktober, als es um die Demontage des Rechts durch Netanjahu ging.
    Davon redet heute keiner mehr.
    Auch nicht davon, dass er wegen Korruption vor Gericht gestellt wird, wenn er den Kriege beendet.

  2. HelmutK 28. November 2024 um 13:38 Uhr - Antworten

    In Palästina kann jeder sehen wie der „Wertewesten“ mit Staaten umspringt, die über keinerlei Macht, über keine Massenvernichtungswaffen verfügen. Es ist höchste Zeit das der Globale Süden sich nicht mehr in von den Atlantikern gegeneinander aufhetzen lässt und gemeinsam agiert. Alle sogenannten „Schurkenstaaten“ sollten über Massenvernichtungswaffen verfügen, damit der terroristische „Wertewesten“ eingedämmt werden kann.

  3. Andreas I. 28. November 2024 um 11:23 Uhr - Antworten

    Hallo,
    ,, … zur propalästinensischen BDS-Kampagne … die von ihren Kritikern als antisemitisch abgelehnt wird.“

    Ein Schelm wer bestätigt findet, dass Wirtschaft und Geld ein wirksamer Hebel sind.

    Wenn Haaretz eine israelische Zeitung ist, also die israelische Regierung etwas israelisches boykottiert, ist Israel dann antisemitisch?! :-D
    Sorry dass ich es nicht mehr ganz ernst nehmen kann, es ist schon zu skurril und nach Jahrzehnten des Völkermordes (der zwar seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht hat, aber salamischeibchenweise seit Jahrzehnten stattfindet) bin ich auch etwas abgestumpft und betrachte den Konflikt nur noch aus militärtaktischer Sicht (wo Ökonomie dazu gehört).

  4. federkiel 28. November 2024 um 9:14 Uhr - Antworten

    Sobald irgend jemand an der Staatsführung Israels Kritik übt, wird das Totschlagargument: „Antisemit“ als Waffe eingesetzt, und das nicht nur von Juden sondern auch ganz besonders in Deutschland, wegen „Staatsräson“. Daß dies nun Juden gegen Juden ausgraben ist ein Fingerzeig, daß es gar nicht um Antisemitismus geht, sondern um ein Abwürgen jeglichen eigenständigen Denkens, um Zerstörung von Existenzen. Im Falle Israels ist es der „Antisemit“, in der Pandemie waren es die Schwurbler und N a z i s, die Diffamierungsworte von Personen und Organisationen werden situativ angepaßt.

  5. audiatur et altera pars 28. November 2024 um 8:47 Uhr - Antworten

    Hierzu ein kleines, nicht allzu abwegiges Gedankenexperiment in Sachen Zukunft:

    Frau stelle sich vor, Österreich würde von radikalen Neutralitäts-Negierern (um nicht zu sagen Negeranten mit Natoneigung in hintangestellter Hüfthöhe) und einem polarisierenden Staatsoberhaupt in einen heißen Krieg mit Russland hineingezogen. Wie würde das offen überschwänglich russlandfreundliche TKP und seine Redakteure wohl höchstwahrscheinlich exekutiv behandelt werden? Besser oder schlechter als das palästinenserfreundliche Haaretz durch den selbstbildlich übergroßen Benjamin und seinen demokratisch gewählten Generalstab?

    Als Hilfestellung und Vorgeschmack mögen etwa die parlamentarischen Wahnsinnsbeiträge des rosaroten Rechtsprechers mit Obi-Erfahrung (um ihn nicht mit Freud und somit b zu schreiben), der Parteiführer u.v.m. etwa zur Impfpflicht dienen!

    Nach erfolgreicher Absolvierung dieses Gedankenexperiments möge frau sich die Frage stellen, ob das Infragestellen der israelischen Demokratie im Kriegszustand von der aktuellen, österreichischen Standardbasis aus angemessen ist.

    • Andrea Drescher 28. November 2024 um 9:35 Uhr - Antworten

      als deutsche mit jüdischen wurzeln ist für mich die „österreichische standardbasis“ kein maßstab und infragestellen eine pflicht … wobei die antwort bei dieser faschistoiden regierung eigentlich klar sein sollte.

      • audiatur et altera pars 28. November 2024 um 12:00 Uhr

        Apropos Maßstab: Die Maschine des dysfunktionalen Alphabet-Konzerns übersetzt hier auf dem authentisch KI-freien TKP-Blog den „Negeranten“ unseres (im Umgang mit Mesdames) polititsch korrekten Nationalhymnendichters falsch mit dem sogenannten „N-Wort“. Ich wäre kein echter Cloud-Serf mit Lehrer-Gen, würde ich die Maschine nicht auch mittrainieren wollen:
        Negerant = Pleitier = Scrooge McDuck gone Donald

    • Andreas I. 28. November 2024 um 11:53 Uhr - Antworten

      An audiatur et altera pars Hallo,
      ,,das offen überschwänglich russlandfreundliche TKP“

      Man höre immer auch die andere Seite.
      Das sollte normal sein.

      ,,ob das Infragestellen der israelischen Demokratie im Kriegszustand von der aktuellen, österreichischen Standardbasis aus angemessen ist.“

      Mal abgesehen davon, ob sich Österreich nicht im Wirtschaftskrieg gegen Russland befindet, hier war letztens ein Artikel über die merkwürdigen Umstände des Lieferstopps von Erdgas zu lesen.
      Es ist immer die Frage, ob man andere kritisieren darf, während es genügend Dreck vor der eigenen Haustüre gibt.
      Und ich finde, wenn auch vor der eigenen Haustüre gekehrt wird, wenn die eigenen Missstände genauso kritisiert werden …
      Entscheidend ist dabei, ob mit gleichem Maß gemessen wird.
      Problematisch finde ich es dann, wenn vergleichbare Missstände im eigenen Land weniger deutlich kritisiert werden, denn das verzerrt das Bild immer zu ,,wir sind die Guten“, halbherzige Kritik ist Pseudokritik.
      Aber wenn, wie gesagt, mit gleichem Maß gemessen wird, dann finde ich Kritik an anderen legitim.
      Zumal in diesem konkreten Fall vor dem Hintergrund des Sterbens in Gaza, da ist doch eher die Frage: Wer kann dazu schweigen?

    • Pfeiffer C 28. November 2024 um 13:34 Uhr - Antworten

      @ audiatur et altera pars – ,,das offen überschwänglich russlandfreundliche TKP“ –

      Der Kreml versuchte, u.a. die russischen Sicherheitsinteressen dadurch deutlich zu machen, wie die USA reagieren würden, wenn in ihrem “Hinterhof” russische Raketen und Truppen stationiert wären.

      In Vertragsentwürfen wurden Zusagen gefordert, die Sicherheitsinteressen Russlands anzuerkennen: Keine weitere Osterweiterung der Nato mehr, keine Stationierung von Raketensystemen an der Grenze und der Rückzug der Nato-Truppen aus den osteuropäischen Ländern.

      Unmöglich, heißt es von den USA, der Nato und der EU. Man könne keinem souveränen Staat verwehren, welchem Bündnis er sich anschließen will. Nato-Truppen an der Grenze zu Russland sind nur zur Verteidigung/Abschreckung da, russische Truppen auf russischem Territorium können nicht zu diesem Zweck da sein, sondern nur zur Vorbereitung eines Angriffskrieges.

      Und Raketensysteme an der russischen Grenze sind nach einseitigem Ausstieg der USA aus dem ABM-Vertrag nach Nato-Sprech nicht gegen Russland gerichtet und haben auch nicht den gleichfalls von den USA aufgekündigten INF-Vertrag verletzt, obgleich die Aegis-Abschusssysteme auch für mit Nuklearsprengköpfen ausrüstbaren Tomahawk-Mittelstreckenraketen dienen können.

      Ziel des durch die für die Ukraine aufgehaltene „offene Tür“ in die Nato provozierten Kriegs war die Schwächung Russlands:

      Russland würden die Waffen ausgehen, die Wirtschaft würde aufgrund der Sanktionen zusammenbrechen, man rechnete mit Aufständen oder gar einem Sturz von Putin. Nichts davon ist eingetreten. Auf ein alternatives Vorgehen hat man sich in der rauschhaften Siegesgewissheit über das Böse nicht vorbereitet.

      Nach Vietnam, Afghanistan, Irak, Libyen ff haben sich das transatlantische Trio Infernal (Deep State – Neocons – MIC) nun mit ihren Russland-Ukraine-Hintergedanken verrannt. Mit ihnen sind wie Lemminge die anderen Nato-Staaten mitgezogen.

      Die Freigabe der weitreichenden Waffen für Angriffe tief im russischen Hinterland musste eine Reaktion Russlands hervorrufen: Neben der Demonstration der mit sechs Atomsprengköpfen ausstattbaren 10-Mach Hyperschallwaffe die Veränderung der russischen Nuklearstrategie, die gleich wieder durch eine Veränderung der amerikanischen beantwortet werden musste und das weitere nukleare Wettrüsten beschleunigen wird. Dass die USA verpönte Antipersonen-Minen – wie zuvor Streumunition – an die Ukraine liefern, zeigt, dass man auch auf die Vorbehalte der Alliierten keine Rücksicht nehmen will.

      Textgrundlage Overton – Ukraine: „Es gibt fast keine Hoffnung mehr“ –

      @ @ audiatur et altera pars – und das alles ist nicht „überschwänglich russlandfreundlich“ sondern nüchterne Informationsvermittlung, die in dieser Form in unserem „Neuen Tal der Ahnungslosen“, dem n – o – c – h schönen Europa, nur mehr alternative Plattformen, darunter unser4 famoses TKP veröffentlichen.

      Hier noch ein paar plakative Beispiele, offene Worte unserer amerikanischen „Freunde“:

      💥 US-General Collins :
      „Es ist genug, dass wir Waffen liefern, unsere Söhne sollen nicht in Europa verbluten. Es gibt genügend Deutsche, die für unsere Interessen sterben könnten“
      (Hessisch-Niedersächsische Allgemeine 24.10.1981)

      💥 Samuel Cohen,
      US-Kernwaffenexperte und Mitbauer der für deutschen Boden bestimmten Neutronenbombe, erklärt auf die Frage nach dem Einsatz der Bombe: „Der wahrscheinlichste Schauplatz wäre Westdeutschland: ich halte es für eine akademische Frage, sich den Kopf darüber zu zerbrechen auf welche Art der Feind zu Tode kommt.“
      (Bild-Zeitung, Hamburg 16.10.1977)

      💥 Henry Kissinger 1979 in Brüssel:
      „Ihr Europäer müsst schon verstehen, dass, wenn es in Europa zu einem Konflikt kommt, wir Amerikaner natürlich keineswegs beabsichtigen, mit euch zu sterben“
      (Unabhängige Nachrichten Bochum Nr. 8 1981)

      💥 US-Verteidigungsminister C. Weinberger:
      „Das Schlachtfeld des nächsten konventionellen Krieges ist Europa und nicht die Vereinigten Staaten“
      (Frankfurter Rundschau, 29.4.1981)

      💥 US-Konteradmiral Gene R. La Rocque:
      „Die Amerikaner gehen davon aus, dass der dritte Weltkrieg ebenso wie der erste und der zweite in Europa ausgefochten wird“
      (FrankfurternRundschau,29.4.1981)

      Ihr Kriegsziel, Deutschland und Russland für die nächsten Jahrzehnte zu trennen und so nebenbei von den durch die Spannungen und Kriegshandlungen resultierenden Gewinnen zu profitieren, haben sie schon erreicht.

      • Andreas I. 29. November 2024 um 7:52 Uhr

        An Pfeiffer C. Hallo,
        ,,Unmöglich, heißt es von den USA, der Nato und der EU. Man könne keinem souveränen Staat verwehren, welchem Bündnis er sich anschließen will.“

        Und das ist ja auch richtig so, wenn man das Selbstbestimmungsrecht der Völker befürwortet. Voraussetzung wäre dann aber eine Volksabstimmung.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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