Regionale US-Behörde verbietet Covid-Impfungen

6. November 2024von 2,5 Minuten Lesezeit

Zum ersten Mal wurde in einigen Bezirken im Bundesstaat Idaho die Covid-Impfung verboten. 

Sechs Bezirke im US-Bundestaat Idaho verimpfen seit einigen Tagen keine Covid-19-Impfstoffe mehr. Ein solcher Schritt geschieht in den USA erstmalig, nachdem eine regionale Gesundheitsbehörde sich im Verwaltungsrat dazu entschieden hat. Damit ist in diesen Bezirken die Covid-Impfung de facto verboten.

So schreibt auch CNN, dass „das Gesundheitsamt des Südwestdistrikts scheint das erste in der Nation zu sein, dem die Abgabe von Covid-19-Impfstoffen untersagt wurde.“ In Idaho, das in der Wahlnacht für Donald Trump gestimmt hat, ging man so weit wie sonst nirgends. In Texas hat man den Gesundheitsämtern schon länger verboten, für die Covid-Spritzen zu werben. In Florida wird von staatlicher Seite abgeraten, allerdings kann man sich weiter impfen lassen.

In Idaho kommt der Stopp aber nicht aufgrund medizinischer Bedenken.

„Mir ist nichts dergleichen bekannt“, sagte Adriane Casalotti, Leiterin der Abteilung für Regierungs- und Öffentlichkeitsarbeit der National Association of County and City Health Officials. Sie sagte, die Gesundheitsämter hätten das Angebot des Impfstoffs aus Kostengründen oder wegen der geringen Nachfrage eingestellt, aber nicht aufgrund eines Urteils über das medizinische Produkt selbst“. Am 22. Oktober stimmte der Vorstand des Gesundheitsamtes mit 4:3 Stimmen für das Verbot, die medizinische Leitung sprach sich dagegen aus. Denn der Impfstoff sei „notwendig“. Doch nicht.

Während die Meldung große Wellen schlug, betreffen die sechs Bezirken letztlich nicht besonders viele Menschen:

Der sechs Bezirke umfassende Bezirk an der Grenze zwischen Idaho und Oregon umfasst [unter anderem] drei Bezirke im Großraum Boise. Die Nachfrage nach Covid-Impfstoffen im Gesundheitsbezirk ist zurückgegangen – von 1.601 Impfungen im Jahr 2021 auf bisher 64 im Jahr 2024. Zudem gilt Idaho als generell impfskeptisch. Der Bundesstaat hat landesweit die höchste Impfbefreiungsquote bei Kindern.

Die Entscheidung war aber wild umkämpft, und ergab sich auch durch Druck der Zivilgesellschaft. So berichtet der Mainstream weiter.

„Unsere Bitte an den Vorstand ist, dass wir in der Lage sein sollten, diese (Impfstoffe) mitzuführen und anzubieten, da wir immer diese Diskussionen über Risiken und Nutzen führen“, sagte Dr. Perry Jansen auf der Sitzung. „Dies ist kein blinder Ansatz, bei dem jeder eine Spritze bekommt. Dies ist ein durchdachter Ansatz“.

Dem Plädoyer von Jansen standen mehr als 290 öffentliche Kommentare gegenüber, von denen viele ein Ende der Impfpflicht oder der Finanzierung der Impfstoffe durch den Steuerzahler forderten, was beides im Bezirk nicht der Fall ist. Auf der Sitzung sprachen viele Personen, die landesweit dafür bekannt sind, dass sie sich gegen Covid-Impfstoffe aussprechen, darunter Dr. Peter McCullough, ein texanischer Kardiologe, der „Notfallkits gegen Ansteckung“ verkauft, die Ivermectin und Hydroxychloroquin enthalten – Medikamente, die nicht zur Behandlung von Covid-19 zugelassen sind und gefährliche Nebenwirkungen haben können.

Bild „United States and Idaho State Flag“ by J. Stephen Conn is licensed under CC BY-NC 2.0.

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2 Kommentare

  1. Jan 6. November 2024 um 10:01 Uhr - Antworten

    Es gibt mehrere gute Arbeiten, die erklären, warum Ivermectin und Hydroxychloroquin bei schwerer Erkrankung biochemisch wirksam eingesetzt werden können. Dass sie off label eingesetzt werden müssen, ist bei dieser FDA kein Qualitätsmangel.

    Es ist natürlich immer gut, einen erfahrenen Arzt hinzuzuziehen. Aber was kann man machen, wenn die alle Gift spritzen wollen?

  2. Dorothea 6. November 2024 um 10:01 Uhr - Antworten

    Österreich, eines der ersten Länder mit einem Covid-Impfpflichtgesetz. Man glaubt es kaum, vereint mit Ecuador, Indonesien, Tadschikistan, Turkmenistan. Den Vatikan nicht zu vergessen! Österreich, das letzte Land mit einem Covid-Impfverbot?
    Wenigstens gibt eine gute Nachricht: im blau-gelben Impfbus, der Mitte November in N.Ö. unterwegs sein wird, gibt es keine Möglichkeit, eine Covid-„Schutzimpfung“ zu erhalten.

    Kommentar der Grünensprecherin war unter anderem: „Im Land NÖ setzt man lieber auf blaue Impf-Ideologie.“
    Eine Verhöhnung von impfgeschädigten oder nach der C-Injektion verstorbenen Menschen. Darunter sehr viele junge Leute, die minderjährige Kinder hinterlassen, oder arbeitsunfähig gespritzt, für ihre Angehörigen nicht mehr sorgen können.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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