
Kreuze verbrennen, oder: Gedenken an die 2. Republik
Anlässlich des heutigen Nationalfeiertages in Österreich bieten sich einige Gedanken an die zunehmend verschwindende 2. Republik an. Anlässlich der dräuenden Regierungsbildung von ÖVP, SPÖ und NEOS bwz. Grünen bietet sich der 26. Oktober als Erinnerung an, denn am Nationalfeiertag gedenken die Österreicher der Etablierung der „immerwährenden Neutralität“ – währenddessen die Spitzen der Republik unser Land immer weiter in Richtung NATO treiben.
Österreichs Identität war – wie es auch in der Bundeshymne heißt – vielfach „heiß umstritten“, folgt man Friedrich Heers „Klassiker“ mit dem Titel Der Kampf um die österreichische Identität aus dem Jahr 1981.
Dieser Tage liest sich der knapp über 40 Jahre alte Band wie eine zunehmend seltsam anmutende Darlegung; zu groß ist die Differenz – Diskrepanz – zwischen dem, was die 2. Republik seit 1945/55 ausmacht(e) und dem, was dieser Tage aller Orte zu beobachten ist.
Von politisch-medialem „Chefpersonal“ (sic) ohne jegliche Eigenschaften (frei nach Robert Musil) bis hin zu der immer unverhohlener vorangetriebenen Aushöhlung der Neutralität über das budgetäre Fiasko bis hin zu dem Totalschaden Bildungspolitik.
Die kürzlich erfolgten Nationalratswahlen haben recht eindeutig gezeigt, dass die Protagonisten dieser Misere – allen voran die ÖVP unter Karl Nehammer sowie die Grünen unter Werner Kogler und deren Chaotentruppe – sich weiterhin zunehmend verzweifelt um die Macht im Staat bemühen. Unterstützt werden diese beiden sowie der antichristlich eingestellte SPÖ-Vorsitzende Andreas Babler und die pro-NATO-NEOS (evtl. bietet sich der Parteiname „NATOS“ an) von dem Bundespräsidenten.
Alle diese Herr- wie Damschaften betreiben knallharte Interessenspolitik gewürzt mit einer heftigen Prise an Selbstaufgabe und Unterwürfigkeit gegenüber der EU-Kommission in Brüssel.
„Der Souverän“ hingegen findet, von Wahlen abgesehen, kaum, wenn überhaupt Beachtung.
Und alle diese Dinge sollten Erwähnung finden, bevor wir uns der Misswirtschaft der letzten Bundesregierungen zuwenden: Von den Corona-„Hilfen“ über massiv steigende Preise – was letztlich lediglich die Manifestation der Geldentwertung (Inflation) ist – also der von der Regierung erzeugten massiven Vermehrung der im Umlauf befindlichen Geldmenge, die wenig mehr als eine Form der Besteuerung ist.
Betrachtet man die ökonomischen Optionen der nächsten Jahre, so steht auch ein Staatsbankrott – gleich wie dieser von den „Experten™“ dereinst bezeichnet werden sollte – früher oder später auf dem Programm. Vergessen sollte hierbei übrigens nicht, dass auch der Staatsbankrott eine Form der Steuer wie jede andere ist
Totengräber der Republik
Grabesruhe liegt über dem Land. Zu erwarten, dass es mit diesem Personal Veränderung geben kann, ist in etwa so realistisch wie eine Diskussion über den unangemessenen Einfluss der von der UNESCO-vorangetriebenen Umstellung der Inhalte des Unterrichts im Sinne der Agenda 2030. Oder eine Debatte über den fortgesetzten (?) Nutzen der EU-Mitgliedschaft, den von gewissen Kreise immer offener angestrebten NATO-Beitritt oder der Vereinten Nationen.
In einem republikanisch-demokratischen Gemeinwesen sollten diese und viele andere Dinge eigentlich problemlos diskutiert werden können. Dass dies im Nationalrat bzw. in den „Leit- und Qualitätsmedien™“ nicht der Fall ist, spricht Bände über den Niedergang.
Letztlich sei an dieser Stelle auch noch knapp auf die einzige Parlamentsfraktion hingewiesen, die sich zumindest teilweise noch in der 2. Republik befindet: die FPÖ.
Wiewohl der Name Programm sein könnte – und, zugegeben, unter Herbert Kickl auch in weiten Teilen wurde – so steht die FPÖ weitgehend alleine mit ihren Positionen: Neutralität, weniger EU (m.E. ist eine „ÖXIT“-Debatte unausweichlich), keine Agenda 2030 in den Kindergärten, Schulen und Universitäten.
Stattdessen steht dem Land eine weitere Regierung bestehend aus Revolutionären „von oben“ ins Haus: ein ÖVP-Kanzler, dessen vorgeblich „christlich-soziale“ Partei keine Berührungsängste mit einem Fundamentalkollektivisten hat.
Gleich, wer übrigens Justizminister oder -ministerin werden sollte, die nächsten Jahre werden wohl die weitere, wohl beschleunigte Erosion des Rechtsstaats bringen. Weder steht eine Aufarbeitung der vielen Missstände der Corona-Zeit an, gleich ob es um „Staatshilfen“, die betrügerischen Umstände der „Tests“ oder um die wahnwitzige Geldverschwendung durch die Akquise von Millionen ungenutzter Gentherapie-Giftspritzen geht. Von den Vertrags- und Rechtsbrüchen durch die EU-Kommission ganz zu schweigen.
Es ist letztlich bezeichnend für den Zustand der europäischen Politik, dass ein Totalversager (als Finanzminister) und nachweislicher Pinocchio (Budgetdefizite vor/nach der Nationalratswahl) wie Magnus Brunner nun nicht nur nach Brüssel „hochgelobt“ wurde, sondern ebenda auch noch mit den Migrations-Agenden betraut wurde.
Immerhin aber kann nicht ausgeschlossen werden, dass man mit der „Geheimwaffe“ der geballten Inkompetenz die EU von innen heraus sabotieren möchte. Wenigstens etwas.
Man ist versucht zu sagen: „Sie werden lachen, es ist ernst.“
Die Zeche für die hirnverbrannten „Pläne“ dieser Herrschaften zahlt – wie immer – jemand anderer. Der fromme Wunsch, dass diese Herrschaften „Verantwortung übernehmen“ und gar nicht erst ihre Visionen in die Tat umzusetzen versuchen, verbleibt dies: ein Wunsch. Leider.
Ist diese denn katholisch? Im Land der Woken Freakshow „Olympia“ soll das Christentum zum Disneyland werden, welches der Obrigkeit Geld einbringt – da bekommt sogar die Kirche Zweifel:
https://www.kirche-und-leben.de/artikel/kathedrale-notre-dame-paris-eintritt-kosten-wiedereroeffnung-kirche
Wo sind die vielen Steuergelder, welche das Land kassiert? Wo sind die drei Billionen an Schulden abgeblieben?
In Wien darf man übrigens nur etwa 10-15 Meter weit in den Dom – weiter wird kassiert. Gab es nicht mal einen, der Geschäftermacher aus dem Tempel vertrieb? Vielleicht sollte man seine Abbildungen aus dem Profit Center entfernen, wenn man fröhlich weiter kassieren möchte?
Kirchen waren immer frei zugänglich. Wenn nun Eintritt verlangt wird, ist das ein Zeichen dafür, dass sie keine Gotteshäuser mehr sind.
„Helnwein hängte eine violette Version des berühmten Turiner Grabtuchs über den Altar: Verkehrt herum.“
https://report24.news/tag/stephansdom/
Der Steffl ist schon mehrfach entweiht worden. Durch die Impfstraße und durch die sxtanistischen Ausstellungen…
Auch die Diener Gottes haben das ihre dazu beigetragen, um die katholische Kirche zu entweihen: „Herr, lass Hirn regnen“, „Impfen ist Nächstenliebe“, „Kein Mitleid mit Ungeimpften“ ….. und diese Menschen nehmen Gläubigen die Beichte ab.
Gott sei Dank brauche ich keine Kirche um an Gott zu glauben. Denn anscheinend dient man auch hier „höheren Zielen!“
Die gehören allesamt wegen Hochverrats in den tiefsten Kerker, den wir haben – und der Schlüssel dazu gehört hernach in die Donau.
Ich finde keine Worte, meine Gedanken & Gefühle angesichts dieses Gesamtverbrechens zu beschreiben. Parasitäre Demagogie trifft es nur zur Hälfte.
Widerspruch! Dass die Wähler um ihr Votum betrogen wurden, ist ein verständliches Narrativ des Wahlsiegers; tatsächlich aber waren alle Koalitionsbedingungen vorher kommuniziert. Der Wähler erhält genau, was er sich gewünscht hat: die totale Unterwerfung unter unseren Herrn Ghrebe-Jesus!
Dieser darf laut offen kommuniziertem ÖVP/SPÖ-Plan in der nächsten Legislaturperiode entscheiden, ob die Grundrechte aufgehoben werden sollen – einschließlich Recht auf Leben, Meinungsfreiheit und Faires Verfahren!
Wegen der kompletten Abwesenheit von Justitia wird diese „Neue Normalität“ auch umgesetzt werden.
Es ist müßig, über Ökonomie, Neutralität oder Bildung zu debattieren, wenn der Herr Ghrebe-Jesus jederzeit alleinentscheiden darf, ob eine Notlage alles andere außer Kraft setzen muss. Der Nationalrat ist, wie die Gerichte, nur noch ein Kostenfaktor!
Der geringe Durchschnitts-IQ führt dazu, dass der Souverän zwischen seinem drängenden masochistischen Schädigungswunsch (volonté de la majorité) und dem, was gut für die Republik und die Kids ist (volonté générale) nicht unterscheiden kann.
Rousseau hat den IQ der Kälber massiv überschätzt. Unkenrufe, dass die Eugeniker den IQ durch Selektion erhöhen wollten, haben sich mit der letzten Pandemie nicht bewahrheitet.
Der wirtschaftliche und bildungssystemische Totalschaden, den die letzte Regierung in kürzester Zeit bewerkstelligt hat wird negiert und/oder auf Putin und/oder auf den Klimawandel geschoben. Das ist Linie bei den Medien und linie abseits der fpö und den kleineren Parteien.
Das Volk (was soll ich sonst für einen Begriff wählen, hr. Kogler?) hat sich an Irrartionalität, thematische Einengung bis zur Zensur und Selbstzensur bereits zu großen Teilen damit abgefunden und daran gewöhnt, dass die Talfahrt widerspruchslos passiv mitgemacht wird. Das kommende Jahr wird auch den ignorantesten Mitbürgern zeigen was damit gemeint ist. Der pragmatisierte Teil der Bevölkerung wird es weiterhin nicht zur Kenntnis nehmen.
Spannungszunahme erscheint unausweichlich und es zeigt von schlechtem bis nicht vorhandenem nationalem Bewusstsein, dass 4 parlamentsparteien mehr denn je den inneren Feind fpö beschwören anstatt in die gänge zu kommen und die eigene Macht zum Wohle der Bevölkerung, Stabilität der Demokratie und zukünftsfähigkeit Österreichs zu benutzen.
Machterhalt und protektionismus, Erhalt von pfründen, Pflege der günstlinge, etc. All das müsste dringend hintangestellt werden. Ob die Vernunft dazu ausreicht oder die Gier siegt ist ein offenes Match und es gibt leider keinerlei Anzeichen auf das offenkundige einzugehen.
Schönen Nationalfeiertag!
Österreich (und nicht nut Österreich) ist ein repressiver Klassenstaat. Die oberen 10% (inklusive dem darin enthaltenen 1% Ultra-Superreiche) sind gesetzes- also auch steuer- und verfolgungsbefreit.
Praktisch für diese 10% Sozialschmarotzer (aberjadoch) insofern, weil man seit den Lissabon-Verträgen unter Einbeziehung des Militärs mit exekutiver Waffengewalt gegen Massendemonstrationen vorgehen kann!
Wer also kommt uns wirklich „teuer zu stehen“? Wem geht es wirklich „zu gut“? Vielleicht ist es — wenn wir schon unbedingt nach Schuldigen suchen müssen — an der Zeit, den Kopf zu heben und die Blickrichtung zu wechseln — nach oben, nicht nach unten.
Warum sind die Intellektuellen/Künstschaffenden/Kirchen und sonstigen Feiertagsdemokraten auf diesem historischen Auge blind? Es ist wie mit tief Gläubigen, die alles tun, um ihre Religion zu bewahren. Damit sind sie allerdings Teil der Demagogie des Raubtierkapitalismus und damit Teil des Problems und nicht der Lösung.
Textgrundlage – Overton – „Klassenstaat ante portas“ – Roland Rottenfußer – 25. Oktober 2024
Ergänzender Hinweis – das Buch, wie aus dem Ideal der Demokratie die Ideologie der Eliteherrschaft wurde:
„Hybris und Nemesis“ – Wie uns die Entzivilisierung von Macht in den Abgrund führt – von
Rainer Mausfeld – Verlag Westende
Ebenfalls Rainer Mausfeld „Warum schweigen die Lämmer“ liegt am nachtkastl zur täglichen Dosierung und Kalibrierung um das Geschehen und Unterlassungen einzuordnen.