
Klimawandel: Arktische Schifffahrt endet wegen zunehmenden Eises vorzeitig
Die Anzeichen mehren sich, dass die Temperaturen an den Polen kälter werden. Tatsächlich haben Messungen gezeigt, dass die Eisflächen sowohl in der Antarktis als auch in der Arktis wachsen. Letzteres hatte die Forschungsfahrt des Eisbrechers Polarstern vom deutschen Wegener Institut vorigen Sommer zu deren Überraschung bestätigt. Im Sommer konnten Kreuzfahrer in Grönland wegen Eislage in geplanten Häfen nicht anlegen.
Für die kanadische Nordwest-Passage (NWP) zeigt eine kürzlich in Nature veröffentlichte Studie eine Verkürzung der Schifffahrtsaison von 14 Wochen. Nun zeigt ein Bericht von Malte Humpert bei gCaptain, dass frühwinterliches Eis den arktischen Schiffsverkehr Wochen vor dem Zeitplan stoppt: „Das sommerliche Schifffahrtsfenster auf Russlands Nördlicher Seeroute schließt sich schon Wochen vor dem Zeitplan. Eine Reihe von Schiffen und Konvois beeilen sich, ihre Fahrten zu beenden, bevor die Route in den nächsten drei Wochen geschlossen wird.“

Quelle: Informationsbüro für den Nördlichen Seeweg (NSRIO)
„Im Gegensatz zu den letzten beiden Sommern, in denen die arktischen Küstengewässer Russlands vollständig vom Meereis befreit waren, gab es in diesem Jahr im östlichen Abschnitt noch Reste von Wintereis. Dies hat dazu geführt, dass die Eisbildung insbesondere in der Laptewsee, der Ostsibirischen See und der Tschuktschensee früh einsetzte.“
NSRIO meldet: Im östlichen Abschnitt der NSR ist weiterhin Eis vorhanden, das die freie Durchfahrt von Schiffen ohne Eisklasse verhindert. Der nukleare Eisbrecher Sibir ist seit Ende Juni in der Ostsibirischen See und der Tschuktschensee im Einsatz, zusammen mit dem nuklearen Eisbrecher Vaygach, der seit Mitte Juli in diesem Gebiet ist. In mehreren Gebieten der Tschuktschen- und der Ostsibirischen See herrschen nach wie vor schwere Eisverhältnisse, was sich unmittelbar auf die Zulassung von Schiffen mit geringer Eisklasse in diesen Gebieten auswirkt. Der westliche Teil der NSR ist weitgehend eisfrei. Oben sehen Sie eine Karte der Eisverhältnisse ab dem 7. August 2024.
Die russische Verwaltung der Nördlichen Seeroute gab bekannt, dass Schiffe ohne Eisklasse die Wasserstraße bis zum 15. Oktober verlassen müssen, etwa 2-3 Wochen früher als geplant. Für Schiffe mit leichter und mittlerer Eisklassifizierung endet die Schifffahrtssaison am 20. Oktober bzw. 31. Oktober.
Der letzte erlaubte Start von Konvois in Richtung Osten wird der 10. Oktober sein, so „dass den Schiffen nur noch eine Woche bleibt, um ihren Arktistransit zu beginnen.
Die diesjährige vorzeitige Schließung erfolgt drei Jahre, nachdem vor drei Jahren ein größerer Zwischenfall knapp vermieden wurde.Im Oktober 2021 reagierten die russischen Behörden zu spät , um die NSR zu schließen, als das winterliche Meereis in die Hauptfahrrinne eindrang und zwei Dutzend Schiffe mehr als einen Monat lang feststeckten. Ende Oktober hatte sich auf Hunderten von Seemeilen des Arktischen Ozeans eine 30 Zentimeter oder dicke Eisschicht gebildet.“
Mehrere Eisbrecher, darunter das mächtige Atomschiff Jamal, eilten aus dem über 3.000 Seemeilen entfernten Murmansk zum Einsatzort, um die gestrandeten Schiffe zu befreien. Mehr als sechs Wochen lang arbeiteten mehrere Eisbrecher daran, die Schiffe zu befreien und sie aus dem östlichen Abschnitt der Nordostpassage in Sicherheit zu bringen. Die Situation löste sich erst Ende Dezember vollständig auf, als die letzten Schiffe befreit wurden.
Derzeit passieren eine Reihe von Containerschiffen, Öltankern, Massengutfrachtern und LNG-Tanker durch die Route.
Im Fernen Osten durchqueren zwei LNG-Tanker und zwei Öltanker, darunter der Suezmax-Tanker Sai Baba, die an die Beringstraße angrenzenden Gewässer. Sie halten sich vom mehrjährigen Eis um die Wrangel-Insel fern, das den ganzen Sommer über die Schifffahrt behindert hat. Ein nuklearer Eisbrecher war den größten Teil des Sommers in Bereitschaft geblieben, um die Fahrrinne offen zu halten.
Weiter westlich entlang der Route befindet sich das erste konventionelle Panamax-Containerschiff in der Arktis auf halber Strecke. Ursprünglich wollte das Schiff auch die Rückreise über die Arktis antreten, wird nun aber wahrscheinlich über den Suezkanal oder die Südafrika-Route nach Asien zurückkehren müssen.

Hier ist die Eisaktivität der letzten Woche in der NSR von der Tschuktschensee im Osten (linke Seite), und bedrohlich in der Laptewsee (rechts).
Bild von Jaana Jolly auf Pixabay
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Das Eis nimmt zu und die Saharah nimmt ab…
Durch vermehrte Regenfälle füllen sich vor langem ausgetrocknete Seen. Nordafrika ergrünt, wie Satelitenfotos und Studien belegen. Die Sahara ist in den letzten 40 Jahren geschrumpft.
https://eike-klima-energie.eu/2024/10/13/ergruenung-seltene-heftige-regenfaelle-im-september-haben-die-seen-in-der-sahara-zurueckgebracht/
Oh! -h …
Bis Mitte der 1980er Jahre wurden wir mit dem baldigen Kältetod, dem endgültigen Versiegen der Fossilen geängstigt, uuuhhh, Sonntagsfahrverbote gegen die Erfrierung, 👉 b i s 1988 das neu gegründete IPCC auf Hitzetote, Klimaerwärmung, Treibhaus- und CO2-Hysterie umschwenkte. 😁👍
So schnell kannˋs gehen.
Jetzt werden wir wohl bald einen Rückwärtstrend erleben. 😂
Hitzetote bei d e r Heizkostenabrechnung ? Eher wohl nicht. Ein neues Narrativ muß her. Mein Vorschlag : CO2 gibt Hitze und Sauerstoff Kälte….??😁✌️ Schätze, demnächst geht es wieder an die 👉 LIEFERKETTEN. 😌
Medikamente und Weizen stecken im Eis fest….in der Nordsee, neben den vereisten Windrädern…🤣🥶🥶
Mantra on: Alles eine Folge des menschengemachten Klimawandels, der eine gewisse Greta in Plem-Plem getrieben und ihr die Kindheit gestohlen hat. Alles, weil Fußvolk zu egoistisch ist, für Klima alles Geld an Gates, Soros und BlackRock abzugeben. How dare you! Mantra off.
Ppm-plemplem
Womit wir heizen, Auto fahren,
einst Pflanzen oder Tiere waren,
CO2 steckt in jedem Leben,
ohne würde es uns nicht geben.
Alles, was Kohlenstoff enthält,
als CO2 kam es auf diese Welt,
dass selbst sogar der Diamant
aus CO2 einmal entstand.
Der Witz ist eindeutig dabei,
auch O2 war ‚mal CO2.
Das C davon wurde gespeichert,
das jetzt unser Leben bereichert.
Drehen auf Urzeit wir die Uhr,
wie hoch war die Temperatur?
Die war nicht hoch, die war nicht niedrig,
auf keinen Fall dem Leben widrig.
Das Gas hundertfach konzentriert
hat nicht das Leben massakriert.
Das soll es jetzt mit ppm?
Die halten mich wohl für plemplem?
Das arme Gretchen :-)