
E-Auto-Besitzer kaufen wieder Verbrenner-PKW
Geht es nach der EU-Kommission, dann gibt es ab 2035 keine Diesel- oder Benzin-KFZ mehr. Immer mehr Besitzer von E-Autos steigen aber auch in Deutschland wieder um auf die guten alten Verbrenner.
Obwohl Elektrofahrzeuge als die Zukunft bezeichnet werden, zeigen neue Statistiken des größten deutschen Autoversicherers, dass viele Besitzer von Elektrofahrzeugen mit der Leistung ihrer Fahrzeuge sehr unzufrieden sein könnten. Für sein „E-Barometer 2024“ hat der größte deutsche Autoversicherer Huk-Coburg seine eigenen Versicherungszahlen ausgewertet. Immer weniger Fahrer von Elektroautos bleiben dem Antrieb beim nächsten Fahrzeugwechsel treu so die Studie.
Waren es noch vor drei Jahren mehr als 85 Prozent der E-Fahrer, die sich bei einem Fahrzeugwechsel erneut für ein Elektroauto entschieden, sank diese Quote in diesem Jahr auf nur noch 66 Prozent ab. Andersherum formuliert: Ein Drittel der E-Fahrer, die sich ein neues Auto zulegten, wechselte in diesem Jahr wieder auf den Verbrenner zurück. Im vergangenen Jahr wechselten 28 Prozent von Elektrofahrzeugen zurück zu Benzin- oder Dieselmotoren, während es 2022 17,5 Prozent waren. Im Jahr davor waren es 14,2 Prozent. Trotz der Behauptung, dass sich die Technologie mit der Zeit nur verbessern wird, scheint es, dass jedes Jahr immer mehr Deutsche wieder auf Verbrennungsmotoren umsteigen.
Da Deutschland der größte Automobilmarkt in Europa ist, werfen diese Daten sicherlich Fragen zum neuen EU-Gesetz auf, das bis 2035 ein vollständiges Verbot von Verbrennungsmotoren für alle Neufahrzeuge vorsieht.
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Viele der Deutschen, die sich anfangs an der Revolution der Elektrofahrzeuge versucht haben, taten dies sicherlich nicht aufgrund von Vorschriften. Viele wurden möglicherweise durch Subventionen der deutschen Regierung für den Kauf von Elektroautos, Umweltbedenken, die Neuheit und den Status dieser Fahrzeuge sowie andere wünschenswerte Merkmale, die in Fahrzeugen der Oberklasse wie Tesla zu finden sind, zum Kauf von Elektrofahrzeugen verleitet.
Geändert haben sich seither auch die Strompreise. Die Daten der internationalen Energieagentur IEA ergeben nochmal ein anderes Bild seit dem Jahr 2000, links die Industriepreis und rechts für Haushalte:

Die EU-Kommission will uns in die totale und einseitigge Abhängigkeit von Strom bringen, eben unter anderem durch das Verbrennerverbot ab 2035. Gleichzeitig verursacht die Klimapolitik enorme Kosten. Die Strompreise für die Industrie sind seit 2000 real um 70 % gestiegen. Die EU-Industrie zahlt inzwischen das 2,7-Fache des Strompreises in den USA (und das 1,9-Fache von China) EU-Haushalte zahlen jetzt den doppelten US-Strompreis (und den 3,3-fachen China-Strompreis).
Mehr E-Autos verursachen darüber hinaus noch einen Rattenschwanz von Problemen, an die offenbar noch kein Politiker gedacht hat. Die Folge sind Preiserhöhungen und Einschränkungen beim Aufladen unterwegs.
Der niederländische Betreiber von Ladestationen Allego führte eine so genannte Blockiergebühr ein, wenn der Aufenthalt an der Ladestation mehr als 45 Minuten dauert. Auch bei AC-Ladesäulen ist das schon üblich aber erst nach 3 bis 4 Stunden und einige Anbieter haben bei DC-Schnellladestatiuonen nach einer Stunde eine Gebühr von 0,12 Euro eingeführt.
All das bietet ebenfalls keinen Anreiz einen Stromer zu kaufen.
EU-Kommissionspräsidentin Leyen war maßgeblich daran beteiligt, ein Verbot von Verbrennungsmotoren bis 2035 durchzusetzen. Die derzeitige Regierung unter Führung von Sozialdemokraten, Grünen und Liberalen (FDP) unterstützt ebenso die sogenannte „klimafreundliche Verkehrswende“.
Die Autokäufer lehnen diesen Trend jedoch laut den Daten vollständig ab. Andererseits kaufen Besitzer von Verbrennungsfahrzeugen Elektrofahrzeuge in einer Rekordtief-Rate, seit diese Daten erstmals erfasst wurden. Nur 3,6 Prozent der Käufer von Verbrennungsfahrzeugen steigen in diesem Jahr auf Elektrofahrzeuge um.Der Markt für Elektroautos in Deutschland bricht ein und fällt auf ein neues Rekordtief, nachdem eine staatliche Subvention gestrichen wurde. Huk-Coburg stellt fest, dass Elektrofahrzeuge nur 2,9 Prozent des deutschen Automarktes ausmachen.
Anfang des Jahres sagte Sascha Coccorullo, Leiter der Strategieabteilung bei ADAC SE, dass „das Ziel der Bundesregierung von 15 Millionen Elektroautos bis 2030 bereits jetzt nicht mehr zu erreichen ist“.
Selbst bei optimistischer Betrachtung ist im Jahr 2030 nur ein „Bestand von 8,6 Millionen Elektroautos möglich“.
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Elektro-Autos “ NEIN DANKE“. Die SPD will im Rahmen der Bundestagswahl den Kauf von E-Aitos mit Kaufprämien anheizen und sieht sich jetzt als Robin Hood der Deutschen. Die SPD will wieder sozial sein vor der Bundestagswahl. Das kennen doch die Deutschen. Eine Linkspartei, wie die SPD,die kurz vor dem Wählerkollaps steht,darf wegen verheerender Poltik in den letzten Jahren nicht mehr gewählt werden.
Das wird dann wie auf Kuba, wo nur 50 Jahre alte Autos fahren. ;)
im autodrom fand ich die elektroautos immer recht amüsant, nur die musik war nervig.
abgesehen war es ein staatlicher zwangseingriff in die marktwirtschaft und wettbewerbsverzerrung,
die ausschliesslich elektrofahrzeuge mit subventionen zu protegieren und augenscheinlich verantwortungslose ressourcenverschwendung mit öffenlichen mitteln zu fördern.
gut, das sie sich nun als unverkäuflich erweisen und sich die räder plattsstehen,
vielleicht funktioniert es am gebrauchtwagenmarkt auch mit einer bonusbratwurst?
Tja, solange die E-Autos gefördert wurden, haben manche davon Gebrauch gemacht. Aber Strom kostet mitlerweile mehr als Benzin und man ist mit den E-Autos nicht so flexibel. Das Auftanken dauert zu lange. Sie kônnen zudem nicht in Parkgaragen abgestellt werden, weil sie öfter mal explodieren. In der Stadt ist das ein Problem, denn wo lädt man sie auf, wenn man weder ein eigenes Grundstück noch eine Garage hat?
Man könnte genormte Batterien an Tankstellen tauschen. Dazu wären wieder viele Investitionen notwendig. Alle Hersteller haben unterschiedliche Batterien. Aber selbst wenn man das schaffte, woher kommt der Strom? Dazu könnte man Wind- und Sonnenkraftwerke total vom Stromnetz abklemmen. Die machen das Stromnetz ja eh nur instabil. Man dezentralisiert die Versorgung. Zu jeder E-Tankstelle stellt man Windmühlen in deren Nähe auf…aber das kriegens nicht hin. Dezentralisieren, man stelle sich das vor! Das geht mit Pf.Uschi schon gar nicht.
E-Autos wären in der Stadt gar nicht so schlecht, am Land aber sind sie nicht verlässlich genug. Gäbe es den Zwang nicht, würde der Markt das von selbst regeln. Wie auch bei der Energieversorgung sollte es ein Mix sein, was wo für wen am besten passt, ganz ohne Zwang. Ich finde auch Biodiesel ist eine gute Option. Und solange es genug Erdöl gibt, kann man es ja nützen. Deutschland muss jetzt schon aus Kolumbien und Australien Kohle über die Weltmeere einführen, um die Stromversorgung aufrecht zu erhalten…
Biodiesel ist keine Alternative, weil in die Erzeugung zuviel Energie hineingesteckt wird. Außerdem fressen die nötigen Anbauflächen zuviel Platz und nehmen es der Nahrungsmittelproduktion weg.
Da sind Sie nicht auf dem neuesten Stand der Technik. Der neue Biodiesel wird aus altem Speiseöl und anderen Abfällen gewonnen.
https://www.wiwo.de/technologie/mobilitaet/biodiesel-hvo100-neuer-biodiesel-an-deutschen-tankstellen-das-muessen-sie-nun-wissen/29744560.html
Ich hege noch die Hoffnung, dass diese Forschungen (novam-research.com) bald praktisch u. global umgesetzt werden, damit die E-Autos nicht vorzeitig auf dem Schrottplatz landen …
Die gesamte Energiewende dient nur der Deindustrialisierung. Nebenbei ist so ein e-Auto die perfekte Revolutionsprophylaxe. Am liebsten wäre den Protagonisten der Idee, dass die Menschen vom Verbrenner-PKW direkt zum Lastenfahrrad wechseln. Das könnte man dann den Menschen des Globalen Südens auch gleich noch als Vorbild vor die Nase halten. Leben wir 1850, auch so kurz.
2035 besteht die EU-Kommission nicht mehr.
Besuchen Sie Europa, solange es noch steht…
Das E Auto ist eine politische Entscheidung aus dem Jahre 2015. Beim Klimagipfel in Paris wurde trotz eines negativen Nachhaltigkeitsgutachten einer Pariser Agentur das 1,5 Mio. teure Gutachten von
Merkel und dem damaligen französischen Präsidenten in die Tonne getreten.
Umweltsünder E Auto? Die Antwort darauf ist im web.
Diese Entscheidung basierte auf zwei Überlegungen: Ersten, die Europäer fit für den chinesischen Markt zu machen, der über billige Kohleverstromung verfügt, Öl aber importieren muss.
Zweitens auf der Tatsache, dass Europa kein Öl mehr hat und der Weltmarkt bereits eine Unterversorgung aufweist. Dem wollte und will man mit der Energiewende entgegen treten.
Das hat aus zwei Gründen, die damals schon lange bekannt waren, nicht funktioniert: Die Produktion ist mit ihren Spikes zuwenig ausgeglichen und der Energiepreis ist deutlich höher.
Etliche Ökonomen haben vorausgesagt, dass höhere Energiepreise „inflationär“ wirken, sich also nicht aufs BIP durchschlagen. Die Kritiker wurden kaltgestellt. Diese hatten argumentiert, dass Energie eine Produktivitätserhöhung ermögliche, die sich reduziert, wenn sie durch eine komplexere Produktion aufgefressen wird.
Die Kritiker haben Recht behalten! Gilt auch für Bohrungen unter dem Eismeer oder in die Erdmitte.
Merkel sagte: There is no alternative! Das ist vielleicht richtiger als heute wahrgenommen wird.
Der Politik verbleibt daher, die fehlende Produktivität anderswo zu heben. Mein Vorschlag: Justiz, Gesundheit, Verwaltung, Europa.
Ursprünglich war angedacht, für Solar und Wind eine europäische Produktion aufzubauen. Die ist längst pleite. Chinesische Ingenieure sind den deutschen überlegen. Stichwort Pisa.
Wenn der Krieg kommt, werden die Lieferketten eingestellt.
Hallo, ergänzend würde ich noch sagen, dass die Chinesen einen Vorsprung bei den Batterien haben – Herstellung + Rohstoffe – und über Vorschriften den Erwerb von E-Autos forcieren können. Dieser Mix war entscheidend dafür, dass die Europäer – und speziell die deutsche Autoindustrie – aufs E-Auto geschwenkt haben. Sie wollten den Riesenmarkt China nicht verlieren. Jetzt aber sind sie in einem Race-to-the-bottom bei den E-Auto-Preisen und da kann Deutschland – genau wie bei Solar – nicht mithalten. Ob die chinesischen Ingenieure den deutschen wg. Pisa überlegen sind, bezweifle ich. Es gibt auf jeden Fall mehr. Sehr viel mehr!