Experiment zu Klimasensitivität von CO2: je höher die Konzentration desto geringer der Einfluss

11. Oktober 2024von 4,8 Minuten Lesezeit

Klimawissenschaftler behaupten immer wieder, dass die wachsende CO2 Konzentration eine lineare Erhöhungen der Temperatur zur Folge hat. Dies widersprecht jedoch nicht nur den physikalischen Grundlagen und Gesetzen, sondern auch Experiment und Messung und ist daher falsch. Das zeigt neuerlich eine Studie einer Gruppe unabhängiger Klimaforscher.

Für das Verständnis des Beitrags verschiedener Treibhausgase werden Kenntnisse in Atomphysik, Molekularphysik und Optik (AMO) benötigt. Die Physiker Wijngaarden und Happer haben festgestellt, dass die wärmende Wirkung jedes einzelnen CO2-Moleküls mit zunehmender Konzentration deutlich (logarithmisch) abnimmt. Dies ist einer der Gründe, warum es keine unkontrollierte Erwärmung der Atmosphäre gab, als die CO2-Konzentration annähernd 20 Mal so hoch war wie heute. Diese unbequeme Tatsache, so wichtig sie auch ist, wird beharrlich geleugnet, denn sie untergräbt die Theorie eines zukünftigen katastrophalen Klimawandels durch CO2. Es gilt der Grundsatz des abnehmenden Ertragszuwachses.

Die grafische Darstellung zeigt die Abhängigkeit von CO2 Gehalt in der Luft mit dem Einfluss auf die Temperatur:

Die blaue Kurve zeigt, wie sich der Wärmestrahlungsfluss Z(C) von der Erde in den Weltraum mit der Konzentration C von Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre verändert. Die vertikalen roten Linien zeigen den Rückgang des Strahlungsflusses in den Weltraum, der durch eine sukzessive Erhöhung der CO2-Konzentration C in 50-ppm-Schritten verursacht wird. Die Erhöhungen sind so klein, dass sie hier mit dem Faktor 100 multipliziert werden müssen, um in der Grafik erkennbar zu werden.

Genau diese Abhängigkeit beweist die Studie von Hammel, E. et al mit dem Titel CO2 Back-Radiation Sensitivity Studies under Laboratory and Field Conditions“ (CO2-Rückstrahlungs-Empfindlichkeitsstudien unter Labor- und Feldbedingungen).

Es wurde die Infrarot-Rückstrahlung mit einem relativ kostengünstigen Versuchsaufbau und einer Testkammer mit ansteigenden CO2-Konzentrationen gemessen.

Die Mess-Ergebnisse bestätigen frühere Erkenntnisse über CO2-induzierte Infrarotstrahlungssättigung unter realistischen atmosphärischen Bedingungen.

Die Forscher haben die Mess-Anordnung auch verwendet, um die Auswirkungen von stärkeren und seltenen Treibhausgasen auf den thermischen Antrieb vor einem klaren Nachthimmel zu untersuchen.

In der Zusammenfassung schreiben sie:

„Unsere Ergebnisse und ihre Interpretation sind ein weiteres Indiz für eine kritischere Herangehensweise bei der Klimamodellierung und gegen eine monokausale Interpretation von Klimaindizes, die nur durch anthropogene Treibhausgasemissionen verursacht werden. Physikalische Grundlagen in Verbindung mit Messungen und Daten aus der Literatur lassen uns zu dem Schluss kommen, dass die CO2-induzierte Infrarot-Rückstrahlung einem asymptotischen logarithmischen Verhalten folgen muss, was auch in der Klimawandel-Gemeinschaft weitgehend akzeptiert wird.“

Zur Klimasensitivität bei Verdoppelung der derzeitigen CO2-Konzentrationen wird auf Basis der Messungen auf unter 1˚C geschätzt. In der Studie wird das durch diese Grafik verdeutlicht, die im Ergebnis der obigen entspricht:

Abbildung 16. Einfluss der Verdoppelung derCO2-Konzentration auf das Gesamtabsorptionsvermögen.

„Diese Studie zeigt eine Obergrenze der zusätzlichen ATE von 1,5 %. Durchschnittliche Oberflächentemperaturen von TS = 288˚K entsprechen 390 Wm-2 Schwarzkörperstrahlung. Aus den vorangegangenen Überlegungen haben wir gelernt, dass eine Verdopplung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre von 400 auf 800 ppm eine maximale Änderung der in der Atmosphäre absorbierten Energie um 1,5 % bedeutet, d. h. eine Zunahme der Rückstrahlung um maximal 3 Wm-2. Mit Hilfe der Stefan-Boltzmann-Formel erhalten wir dann eine erste Schätzung eines entsprechenden Temperaturanstiegs oder GH-Beitrags von 0,5˚K bei einem Atmosphärengehalt von 800 ppm im Vergleich zu den derzeitigen 400 ppm. Dies stimmt auch sehr gut mit den Ergebnissen von Wijngaarden und Happer überein.“

Das Gesetz der abnehmenden Erträge sagt im Prinzip aus, dass eine Erhöhung von 30 auf 40 ppm eine gleiche Temperaturerhöhung hervorruft wie von 300 auf 400 ppm oder 3000 auf 4000 ppm, eben nach einer logarithmischen Funktion.

Als Schlussfolgerung wird angegeben:

„Der experimentelle Nachweis in dieser Arbeit bestätigt frühere Arbeiten, dass eine Erhöhung des CO2 Gehalts in der Atmosphäre bei den derzeitigen Werten nicht wesentlich zur Erwärmung durch mehr Rückstrahlung beitragen kann. Wir haben auch gezeigt, dass zunehmende Treibhausgase wie Freon eine starke Reaktion auf die Rückstrahlung zeigen, wenn sie in unsere atmosphärische Testkammer gegeben werden. Klimamodelle und ihre CO2-Antiebe sollten überarbeitet werden, und es sollten viel mehr experimentelle Beweise für die Reaktion der IR-Strahlung von Treibhausgasen gesammelt werden, bevor die derzeitigen Erwärmungstrends und die Mechanismen des Klimawandels als monokausal für die Theorien über Treibhausgase angesehen werden.“

Zu befürchten ist allerdings, dass genau das nicht passieren wird. Die Klimawissenschaft der von Rockefeller gegründeten IPCC ist in ihrem Kern Politikwissenschaft und hat mit Naturwissenschaften nichts zu tun, wie dieses Zitat belegt.

Im Jahr 1989 hatte der Rockefeller Brothers Fund unter der Leitung von David Rockefeller und Henry Kissinger den Ausschuss der Vereinten Nationen für Klimaänderungen (IPCC) gegründet und finanzierte ihn mit nahezu unbegrenzten Mitteln für die Zukunft.

Die Frage ist natürlich, was die Ursache für den Klimawandel und höhere Temperaturen ist, wenn CO2 nachweislich nicht dafür verantwortlich ist. Die Antwort dafür hat auch kürzlich eine Studie geliefert, die Satellitendaten über Wolken seit 2000 ausgewertet hat.  Der Rückgang der Wolkenbedeckung lässt genau so viel zusätzliche Strahlung der Sonne durch, wie für die Temperaturerhöhung nötig  ist.


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6 Kommentare

  1. Wolliku 12. Oktober 2024 um 10:28 Uhr - Antworten

    Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Nach diesem Motto reisen die Klimapäpste Gore und Kerry mit ihren Privatjets von Klimakonferenz zu Klimakonferenz, vom WEF in Davos, zur WHO und zu ihren Gläubigen in den Regierungen dieser Welt. Sie verkünden ihre Botschaften, kein Arktiseis im Sommer mehr seit 2004 mit fünfjährigen Prognosezeiträumen, stillschweigend ständig verlängert durch demokratische Entscheidungsträger, die ihren Obulus aus dem Klingelbeutel der Klimakirche sicher irgendwie und irgendwann bekommen. Klappt es mit den Vorhersagemodellen nicht, müssen die Narrative geändert werden, die Kriterien vom AGW (menschengemachter Klimawandel) nämlich „zu heiß“ und „zu trocken“ wurden mittlerweile ergänzt um „zu kalt“ und „zu nass“, auf Wunsch mit Kipppunkten aus Potsdam. Die Gläubigen sind von den Treffsicherheiten fasziniert und spenden im Auftrag Aller ohne Unterlass aus den Geldsäckeln in der Hoffnung, das in China kein Sack Reis mehr umfällt. Das größte Problem der Klimakirche hat jetzt einen Namen, heißt Donald Trump, der schon als Kind keine Märchen mochte, sondern nur Dollars. Und die heilige Inquisition der Klimakirche mochte der auch noch nie. Hauptsache er überlebt sie!

  2. palman 11. Oktober 2024 um 22:14 Uhr - Antworten

    . . . und „ICH“ immer noch: – > Der ZEH-Oh-ZWEI-SpurenGas- und PflanzenNahrungs-KRISEN-KLAMAUK ist längst vorbei – lag/liegt (fast) ALLES n u r am EIS-Pulver der FLIEGEREI < !!??!! (EigenReim)
    Mehr dazu auf „greenhousedefect.com“ unter > „Contrails – A Forcing To Be Reckoned With“ < (04/22 mit dt. Info-Post von Mir) !?!
    Geht darin auch um TRAVIS et al. mit der Studie > „Contrails reduce daily temperature range“ < (Nature 08/2002) nach den „VIER-tägigen Flug-Verboten“ in den USA wg. „9/11“ in „2001“ ;-)

  3. Dr. Rolf Lindner 11. Oktober 2024 um 21:12 Uhr - Antworten

    Anthrakadioxidophobie (ADOP, CO2-Phobie, CO2-Wahn), Symptome: Hitzewallungen – deutlich häufiger bei Frauen und dann untypischerweise lange vor der Menopause; CO2-Sehen; Halluzinationen über Strahlen, die vom CO2 ausgesandt werden; Weltrettungsphantasien; Hass auf CO2-Erzeuger; typischerweise pathologische Verfolgung von Menschen, die den Wahnvorstellungen Betroffener nicht folgen; typischerweise ruinöse Vergeudung von finanziellen und materiellen Mitteln, um das Wahnobjekt abzuwehren; kann pandemisch auftreten…

    Ist CO2-Wahn (ADOP*) heilbar?

    Auf der Erde gab es Zeiten,
    da konnten sich üppig ausbreiten,
    die Pflanzen und auch das Getier,
    anders als jetzt im Heut‘ und Hier,
    weil Lebewesens Üppigkeit,
    beruht auf der Abhängigkeit
    von einem ganz bestimmten Gas,
    das gab es da im Übermaß,
    doch das ist fast verschwunden
    tief in der Erde Grunden,
    als Kohle finden wir es dort,
    dazu noch am ganz and’ren Ort,
    in Massen angereichert
    ist es als Kalk gespeichert.
    Das alles haben sie vergessen,
    die heut’gentages wie besessen
    wollen das Gas vermeiden,
    die sind nicht zu beneiden,
    denn wo wollen die enden,
    wenn sich die Zeiten wenden
    und möglichst bald in der Zukunft
    wieder obwaltet die Vernunft?
    Sollt‘ man sie hinverteilen,
    um ihren Wahn zu heilen,
    wo man erzeugt das Lebensgas?
    Nur so aus Spaß – wär‘ das nicht ‚was?

  4. Pet van de Werft 11. Oktober 2024 um 11:58 Uhr - Antworten

    Braucht man wiiiiirklich Experimente, um das Leben auf dem Planeten Erde zu kapieren?
    Zitat „Die Frage ist natürlich, was die Ursache für den Klimawandel und höhere Temperaturen ist, wenn CO2 nachweislich nicht dafür verantwortlich ist. Die Antwort dafür hat auch kürzlich eine Studie geliefert, die Satellitendaten über Wolken seit 2000 ausgewertet hat. Der Rückgang der Wolkenbedeckung lässt genau so viel zusätzliche Strahlung der Sonne durch, wie für die Temperaturerhöhung nötig ist.“

    In der Wüste Sahara , arabische, persische Wüsten, Wüste Gobi ist es heisser als sonst wo, weil…keine Wolken, keine Bäume (wegen fehlendem Niederschlag),…. Vlt sollten die WissenschaftlerTM dorthin mal CO2 messen gehen. Gibt bestimmt eine Korrelation, nein Kausalität.

    Es braucht Regenwolken gleichmässig übers Jahr und Bäume, die WissenschaftTM glaubt es braucht Läuse…

  5. Sabine Schoenfelder 11. Oktober 2024 um 10:57 Uhr - Antworten

    „Dies ist einer der Gründe, warum es keine unkontrollierte Erwärmung der Atmosphäre gab, als die CO2-Konzentration annähernd 20 Mal so hoch war wie heute.“ Die Erde besteht seit 4,6 Milliarden Jahren ‼️
    Diese IPCC-Gründer und Förderer glauben immer noch, daß der größte unwissenschaftliche Quatsch durch s t ä n d i g e s Repetieren in den Köpfen der Menschen verankert werden kann….
    Allein die DDR ist das gelebte Beispiel dafür, daß LÜGE nur mit staatlichem Druck aufrecht erhalten werden kann, und genau DAS wird gerade durch massive Meinungsunterdrückung vorbereitet. Die Abschaffung der Meinungsfreiheit ist der Beweis. 👉 Die Menschen glauben diesen Unsinn n i c h t und fahren freiwillig für viel Geld in den Süden in den „Hitzetod“. 😂
    Der Begriff „KLIMASENSITIVITÄT“ ist, wie sämtliche Modellberechnungen und die „globale Durchschnittstemperatur“ 🤣, ein Manipulationsprodukt der Klimahysterischen, um mit getunten Meßungen, konzipiert aus Ideologie-Fanatismus und Raffgier, künstliche Panik-Daten für den Ahnungslosen zu generieren. 🤮

  6. audiatur et altera pars 11. Oktober 2024 um 10:26 Uhr - Antworten

    Das CO²-Dogma ist ein schönes Beispiel, wie Propaganda zurückfeuert auf jene, die die Propaganda verbreiten. Der Glaube an die eigenen Lügen ist ein Hund. Mann muss schon einen großen Kopf wie Kissinger haben, um so eine schizoide Daseinsform ein publizierendes Leben lang durchzuhalten oder besser: auszuhalten. „Normale“ würden vermutlich verrückt werden, wenn sie wüssten, wie viele ihrer Wahrheiten eigentlich niemals wahr waren. Oder wissen das die Normalen ohnehin und tun nur so als ob? Und sind es bloß die Verrückten, die an die (oder noch verrückter: DIE) Wahrheit glauben?

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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