EU Impfpass wird in 9 Ländern getestet

12. August 2024von 2,8 Minuten Lesezeit

Die EU-Spitzen treiben seit einiger Zeit die Einführung eines globalen Impfpasses noch intensiver voran als selbst die WHO. In 9 Ländern läuft gerade ein Pilotprogramm. Es heißt, er sei völlig freiwillig. Freiwillig, solange die Pilotprojekte durchgeführt werden, sicher. Aber was dann?

Wer bezahlt den neuen Impfausweis? Auf der Website steht nur, dass die EU einen Teil der Kosten trägt, aber nicht, wer die anderen Geldgeber sind. UVABECO wird fünf neue Tools einführen, die alle darauf abzielen, die Impfbemühungen zu verbessern. Darunter eben ein grenzüberschreitender Impfausweis, der eine lebenslange Kontinuität der Versorgung ermöglicht.

„Die 14 Partner von EUVABECO werden sich zusammenschließen, um eine Übersichtsstudie durchzuführen, die darauf abzielt, innovative Impfpraktiken in ganz Europa zu ermitteln. Durch die Anwendung der Delphi-Panel-Methode werden wir einen Konsens über die Praktiken erzielen, die in unseren Pilotprojekten eingesetzt werden sollen. Diese gemeinsamen Bemühungen werden in die Entwicklung von Umsetzungsplänen einfließen und den Weg für zwölf Pilotprojekte in Belgien, Deutschland, Griechenland, Lettland, Luxemburg, Polen und Portugal zwischen September 2024 und August 2025 ebnen. Diese Projekte werden als wichtige Plattformen dienen, um die Umsetzungsstrategien zu testen und zu verbessern. Im Anschluss an die Pilotphase werden die Verfahren validiert, um ihre Eignung, Übertragbarkeit und Nachhaltigkeit in den Mitgliedstaaten zu bewerten. Letztendlich werden die validierten Pläne den Mitgliedstaaten zur Verfügung gestellt, um eine breite Akzeptanz zu fördern.“

Bislang gibt es aber nur 9 Partnerländer.

Interessant ist, dass Österreich da nicht dabei ist. Die Einheitspartei (ÖVP-GRÜNE-SPÖ-NEOS) im Parlament hat kürzlich einen eigenen verpflichtenden eImpfpass abgesegnet, der dem Gesundheitsministerium sowohl Überwachung als auch Verkaufs- und Marketingaktionen für Impfprodukte der Pharmabranche ermöglicht.

Warum hat die EU ihren alten Impfausweis (mit digitaler Brieftasche) an die WHO abgegeben, und jetzt schafft sie einen weiteren digitalen Impfausweis? Ihre Steuergelder haben diese Abscheulichkeit offenbar zweimal bezahlt. Diese Karte ist freiwillig (solange wir sie testen).

Der Unterschied zwischen der Europäischen Impfkarte und dem digitalen Covid Zertifikat wird so erklärt:

Der Europäische Impfausweis (EVC) ist ein persönliches Dokument, in dem alle verabreichten Impfungen festgehalten werden, um die Kontinuität der Versorgung zu gewährleisten. Er gehört Ihnen und wird von Ihnen selbst verwaltet, so dass Sie eine vollständige Aufzeichnung Ihrer Impfungen für Ihr eigenes Gesundheitsmanagement haben. Es handelt sich um ein freiwilliges Instrument und ist in der EU nicht vorgeschrieben.

Das digitale Covid-Zertifikat (DCC) wurde speziell geschaffen, um Reisen und den Zugang zu bestimmten Dienstleistungen während der Covid-19-Pandemie zu erleichtern. Das Zertifikat war vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2023 aktiv. Es wurde von allen 27 EU-Mitgliedstaaten anerkannt und enthielt Informationen über den Covid-19-Impfstatus, aktuelle Testergebnisse oder die Genesung von Covid-19.

Die Ziele all dieser Initiativen sind offensichtlich: Bessere Überwachung für alle. Schaffung von Instrumenten der Verkaufsförderung für Pharmaprodukte mit Steuergeldern.

Bild „Grippe Impfung“ by Tim Reckmann | a59.de is licensed under CC BY 2.0.

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10 Kommentare

  1. Jurgen 13. August 2024 um 22:21 Uhr - Antworten

    Die amtshörigen Deutschen lassen sich eben immer noch alles (von oben) gefallen… DABEI GIBT ES KEINE ÄMTER MEHR, WEIL ES KEINE STAATSHAFTUNG UND KEINE BEAMTEN MEHR GIBT, sondern nur noch Angestellte mit Dienstausweis anstatt eines Beamtenausweises… und angestellt ist die Regierung (Bundesrepublik Deutschland) bei den Alliierten. Der Bundeskanzler als Vorstand des Ganzen haftet sogar mit seinem Leben (die anderen hält der CIA kurz). Glaubst Du etwa nicht? Ist aber trotzdem so.

  2. Jan 12. August 2024 um 15:54 Uhr - Antworten

    Die werden ständig den einen oder anderen Impfpass verpflichtend machen, zB zum Tanken EU-Impfpass und für Tschick holen WHO-Impfpass. Und wenn sie nicht umtragen, können sie doppelt soviele Impfungen verkaufen.

    Genial!

  3. HelmutK 12. August 2024 um 10:18 Uhr - Antworten

    Wie im Juli auf tkp berichtet soll im Oktober eine
    „Internationale Konferenz zum Training der nächsten Pandemie“ stattfinden.

    Das Programm dieses Gipfeltreffens der Massenmörd.. wird in dem Dokument genannt: „International Bird Flu Summit“

    Das erste Topic lautet „Mass Fatality Management Planning“

    (Planung des Managements von Massensterben)

    An der Planung des Massensterbens sind natürlich auch Militärs und Geheimdienste beteiligt um die Kontrolle über das Volk zu behalten.

    Es wird vermutlich noch drastischer als in der ersten Fake-Pandemie zugehen. Hoffentlich gibt es noch genügend Idioten unter den Geimpften, die alles mitmachen und die erwünschte Zahl an Verstorbenen generieren. Gehirntote wie Antifa, Klimairre und „Gegen Räää…chts“-Protestler als Zielgruppe der Massenmörd.. wären ja noch genügend vorhanden.

  4. Gabriele 12. August 2024 um 9:39 Uhr - Antworten

    Bin neugierig, wie lange sich die Hydra bei denen ruhig verhält, die nicht bei ELGA sind und deren Online-Impfpass gähnend leer ist… und mit welchen Frechheiten sie dann aufwarten.

    • Dorothea 12. August 2024 um 10:28 Uhr - Antworten

      Bei Elga bin ich zwar, aber trotzdem wird mein E-Impfpass leer bleiben.

  5. R.Fongern 12. August 2024 um 9:32 Uhr - Antworten

    Alles was die EU veranlasst,wird schließlich zwangsweise von ihr durchgesetzt.Wir erleben es täglich hautnah ,wie die EU mit den Mitgliedsländern und deren Bevölkerung verfährt.

  6. federkiel 12. August 2024 um 8:59 Uhr - Antworten

    Es soll ja Menschen geben, die seit Jahrzehnten keine Impfung erhalten haben, was steht denn dann im Impfpass?

  7. Daisy 12. August 2024 um 8:23 Uhr - Antworten

    Da ich annehme, dass die Impffreudigkeit aufgrund der vielen Nebenwirkungen stark abgenommen hat, wird es wohl nur im Bereich der defacto Zwangsimpfungen „Freiwillige“ geben – das sind mal wieder die Kinder, das Gesundheitspersonal etc. oder wenn man verreisen möchte…

    • Dorothea 12. August 2024 um 9:11 Uhr - Antworten

      Viele meiner Verwandten und Bekannten arbeiten im Gesundheitswesen. Das „Reisen“ war für sie der allererste Grund, dass sie sich impfen ließen und damit zum EU-Impfpass zu gelangen.
      Noch heute „bedanke“ mich bei denen (Sarkasmus), dass sie ohne diese Bauernfängerei zu hinterfragen, mitgemacht haben. Das eigene Wohlergehen und die egoistischen Bedürfnisse standen über unser aller Grund- und Freiheitsrechte. Mittlerweile sind einige dieser Menschen ernsthaft erkrankt und an ein Verreisen ist sowieso nicht mehr zu denken. Einen Deal mit dem Teufel einzugehen, kann nicht gutgehen.

      • Daisy 12. August 2024 um 9:58 Uhr

        Ja, ich kenne auch solche, die sich wegen des Verreisens und Wirtshausgehens „impfen“ ließen und weil „sie es beruflich/gesellschaftlich gebraucht“ haben und etliche von ihnen haben mir nun klar gesagt, dass sie sich nie wieder impfen lassen würden, gar nichts mehr, nicht mal FSME. Das sind aber Menschen, die zum anderen immer gesagt haben, dass sie eine Impfpflicht ablehnen. Einer ist sogar aus der SPÖ ausgetreten (auch wegen Babler) und Blauer geworden. Wenn sie militant gewesen wären, hätte ich die Beziehung ja beendet. Aber das tut schon gut, wenn man mir dann sagt: „Du hast recht gehabt. Das war ein riesen Schwindel.“ Sie wissen nun auch, wie man bei den Fallzahlen getrickst hat usw. Da musste ich sie gar nicht missionieren, denn das bewirkt zumeist nur Abwehr. Nein, sie sind von selbst draufgekommen und daher sitzt das hoffentlich ganz tief und fest. Diese Menschen sind zumind. partiell aufgewacht, weshalb ich ja meine, ein großer Hit wird das Projekt nicht, wenn es wirklich „freiwillig“ ist.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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