Deutsche Ampel plant Holz-Steuer

12. August 2024von 2 Minuten Lesezeit

Jetzt ist auch Brennholz „klimaschädlich“ – eine Steuer dürfte folgen. Holzenergie dürfte damit künftig teurer werden  – begründet ideologisch und voller Widersprüche. 

Der Plan der „klimaneutralen“ EU schlägt sich immer schneller in der Brieftasche der Menschen nieder. So ist die Absicht der deutschen Regierung bekannt geworden, dass eine sogenannte „CO2-Abgabe“ (im Grunde eine neue Steuer, nur mit anderem Namen) auf Holzenergie geplant ist. Außerdem gilt der Brennstoff, ob nun Pellets, Scheitholz oder Hackschnitzel, nun als „klimaschädlich“. Bisher galt er als „klimaneutrale, erneuerbare Energie“.

Ideologische Hintergründe

Holz, das beim Wachstum genau so viel CO2 bindet, wie es bei der Verbrennung abgibt – also selbst im CO2-Klimanarrativ macht der Plan der Ampel keinen Sinn – lieferte bisher drei Viertel der erneuerbaren Energie am deutschen Wärmemarkt. Aber jetzt ist Holz „klimaschädlich“, durch eine Neuberechnung des „CO2-Rechners“ und diese basiere „ausschließlich auf Basis wissenschaftlicher Studien und Erkenntnisse“.

Die Holz-Steuer wäre eine logische Folge, das Wirtschaftsministerium kommentiert die Pläne nicht. Kein besonders gutes Zeichen für deutsche Verbraucher. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger spricht von einer „ideologisch motivierten Verteuerung der Holzenergie“, die verhindert werden müsse.

Dass eine ideologische Absicht dahinter steckt, ist nicht von der Hand zu weisen. Verantwortlich für die Aberkennung der „Klimaneutralität“ ist das Umweltbundesamt. Dessen Präsident sitzt zugleich auch in der Heinrich-Böll-Stiftung, der Kaderschmiede der Grünen. Außerdem ist er Mitglied in der Beratergruppe der Lobbygruppe Agora, die für eine „klimaneutrale EU“ und die „Energiewende“ lobbyiert – und durch einen großen Skandal rund um Wirtschaftsminister Habeck bekannt geworden ist. Auch Österreichs Klimaministerium fördert die Gruppe Agora. Ein ideologischer – grüner -Einschlag wäre demnach also leicht zu finden.

Und die Logik dahinter ist zudem sehr seltsam. Im Gründe dürften dann überhaupt keine Bäume mehr gepflanzt werden oder stehen bleiben. Denn auch wenn sich Holz natürlich kompostiert, entsteht CO2 – und sogar auch noch Methan.

Bild „Nahaufnahem von gestapeltem Brennholz“ by Ivan Radic is licensed under CC BY 2.0.

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13 Kommentare

  1. Jurgen 13. August 2024 um 21:31 Uhr - Antworten

    Ja, bin ausgesprochen dafür, das Brett vor dem Kopf jedes Politikers massiv zu besteuern! Bei zunehmender Dicke sogar exponentiell!

    • Jurgen 13. August 2024 um 22:11 Uhr - Antworten

      Außerdem kann das nur eine Ente sein, denn im Handelsrecht darf man jede Vertragsofferte ganz ungestraft ablehnen und Hoheitsrechte kann der Bund nicht mehr nachweisen!

  2. Pet van de Werft 13. August 2024 um 8:49 Uhr - Antworten

    Brennholz ist doch bereits CO2 besteuert, nicht direkt, aber sehr wohl indirekt.
    Brennholz machen benötigt Maschinen, diese Maschinen benötigen Diesel und Benzin. Alles CO2 besteuert.

  3. Jan 13. August 2024 um 8:17 Uhr - Antworten

    Es gibt bereits eine Diesel- und eine Holzverknappung. Bei Diesel entsteht sie aus dem seit Jahren stattfindendem Rückgang von Crude, einem schwererm Öl, bei Holz aus der Übernachfrage in Ermangelung von Alternativen aus Russland. Es ist einfach zu wenig Energie verfügbar, gleich zu welchem Preis, da die Solar/Wind-Technik nicht funktioniert.

    Man versucht, den Rückgang, der eigentlich ein Versagen darstellt, ideologisch zu begründen.

    Es ist damit zu rechnen, dass dieses Prinzip Schule macht, also: Hungerkrisen – super fürs Klima! Mehr Arbeitslose – praktischer Klimaschutz! Fehlende Schülerlotsen – die Regierung investiert in die Zukunft!

    • Jurgen 13. August 2024 um 22:07 Uhr - Antworten

      Und ich Dödel wollte schon einen Elektromotor auf die Kardanwelle flanschen, Batterie und PV-Module hinzufügen, um den Diesel zu elektrifizieren damit unterwegs dann einfach durch nur rumstehen wieder selbst aufgetankt werden kann…

  4. Elias O. 13. August 2024 um 5:17 Uhr - Antworten

    Wann kommt endlich der „Klimaschutz“ beim Krieg?
    Solargewehre, Co2-neutrale Bomben & Lastenfahrräder für den Leichentransport, E-Panzer …..

    Das ganze ist so absurd geworden, dass einem im Grunde die Worte fehlen.

    Auf einer benachbarten Alm hier wurden kürzlich 50 Hektar Wald geschlägert, um 17 Windräder aufzustellen.
    Durch die 13 Windräder auf der Alm gegenüber ist das dortige Moor ausgetrocknet.
    „Klimaschutz“ ist nur ein versteckter Begriff für neue Geschäfte und Zerstörung.

  5. Daisy 13. August 2024 um 3:28 Uhr - Antworten

    Dabei hatte sich durch die Suizidsanktionen gegen Russland auch der Preis für Brennholz massiv erhöht. Die haben an der Börse spekuliert und dazu das Angebot künstlich verknappt. Die Preise für Gas, Öl etc. sind aneinander gekoppelt. Der Strompreis ist immer noch unverschämt hoch.

    Jetzt noch eine CO2-Steuer darauf einzutreiben, ist eine Chuzpe. Aber Deutschland muss ja aufrüsten, um gegen Russland in den Krieg zu ziehen. Der Ami hats befohlen. Dazu muss man das Geld von den Armen nehmen und es Rheinmetall & Co in den Rachen schieben. Wenn die Menschen im Winter frieren, so freut sich ja auch die Pharmaindustrie und die geldgeile Ärzteschaft, denn da gibt es wieder viele Lungenentzündungen und derlei…

    Das Umweltbundesamt ist schon öfter mit derartigen Irrsinnigkeiten aufgefallen. Es steht zB auch hinter dem Hass auf Dieselmotoren. Ihre Ideologie ist oikophob. Das ist wohl das Hauptmotiv dieser Leute: Menschenhass. Alles soll mit Strom aus Solaranlagen und Windrädern betrieben werden bis zum Blackout, denn dann gibts noch mehr Txte als bei der Genbehandlung…so scheint es…

  6. rudifluegl 13. August 2024 um 0:02 Uhr - Antworten

    Ja klar!
    Wenn die aller Ärmsten bevor sie erfrieren oder verhungern in den Wald gehen um Beeren, Pilze oder Fallholz zu sammeln müssen an den strategischen Rändern Beamte mit transportablen Registrierkassen postiert werden.
    Wäre ja gelacht wenn nicht klar werden würde, wo die Ursprünge und Nachfahren, der Feudalen und der Raubritter, zu finden sind!
    Fehlt nur noch Robin Hood!

  7. Oekologe 12. August 2024 um 22:16 Uhr - Antworten
  8. Glass Steagall Act 12. August 2024 um 21:35 Uhr - Antworten

    Noch so eine absurde Steuer! Die Polit-Marionetten sollen doch einfach zugeben, dass sie weder mit dem Geld der Bürger umgehen können noch dass sie jemals irgendwo ehrlich gewesen wären und dass der eigentliche Plan die totale Enteignung der Bürger ist!

    Wenn sie CO2 einsparen wollen, dann bitte beim Militär, den Superyachten und den Privatflügen der Ampel anfangen! Vorher will ich nichts mehr von CO2 hören!

    • Varus 13. August 2024 um 4:48 Uhr - Antworten

      Ich hoffe, zumindest die nichtwestliche Welt sagt endlich offen, dass die CO2-Kabale nichts als Betrug ist. Bisheriges Nachbrabbeln westlicher Narrationen wird teuer:

      Lula in Brasilien rief nach einer Klima-Weltregierung (TKP berichtete). Kaum eine solche um UNO etabliert, will sie Amazonas konfiszieren.

      Die Chinesen plapperten viel – jetzt wollen die USA BRI-Projekte in Afrika „sanktionieren“, wenn die nur behaupten, diese Projekte seien nicht „Öko“ bzw. „klimaneutral“ genug.

      Auch Putin plapperte schon mal – kürzlich kam der Westen mit einer „Rechnung“ für „Klimaschäden“ vom Krieg als Vorwand, eingefrorene Gelder zu klauen.

      Letztendlich wird gerade bei Sudscha und Kursk entschieden, ob die Welt künftig der CO2-Panikmache folgen muss. Nach vielen Rutube-Bloggern musste Sudscha geräumt werden; einer zeigte dort stolzierende Natsis. Es gibt auch Durchbruch-Versuche zwischen diesem und Belgorod – praktisch überall. Die Russen haben sich Zuwenig vorbereitet – müssen die sich jetzt darauf gefasst machen, für das Ausatmen an Soros zu bezahlen?
      Dafür bricht im Süden die Banderas-Front zusammen – besonders bei Ugledar, Pokrowsk und Torezk. Ob es schneller passiert als die Einfälle an der Nordfront?

      • Glass Steagall Act 13. August 2024 um 10:20 Uhr

        Viele Regierungen und Führer sind machttrunken und da kommt ihnen der CO2-Quatsch gerade recht. Hiermit können sie ihre Macht leichter ausbauen, auch wenn sie wissen, dass es eine Lüge ist. Daran sieht man, auch die vermeintlich besseren Herrscher sind auch nicht viel besser als die anderen.

  9. R.Fongern 12. August 2024 um 20:03 Uhr - Antworten

    Die deutsche Ampel muss endlich verheizt werden,dann erübrigt sich
    die geplante Holzsteuer..Die kommenden Landtagswahlen in Deutschland könnten hierzu schon genutzt werden, die Ampel zum “ Brennholzverleih“ zu befördern und von allen bisherigen und zukünftigen Unsäglichkeiten zu entbinden. Die Wähler sind das Volk und nicht die Ampelregierung.

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