12 Fragen – Die Islamische Partei Österreichs (IPÖ) antwortet

17. Juli 2024von 4,2 Minuten Lesezeit

Als Vorbereitung zur kommenden österreichischen Nationalratswahl haben wir die Kleinparteien nach ihren Inhalten befragt. Die IPÖ hat die Fragen nach ihren politischen Postionen als 3. Partei beantwortet.

Da der Name „Islamische Partei Österreichs“ naturgemäß spezielle Vermutungen hervorruft: die Aussage „wir trennen strikt Kirche und Staat“ hat überrascht. Die Antworten kamen von Gustav Jobstmann.

1. Warum treten Sie als eigenständige Partei bei Nationalratswahl an?

Um Muslime eine Plattform und Vertretung zu bieten, das Zusammenleben mit ihnen in Österreich zu verbessern, Ängste zu nehmen, um sie dann noch besser integrieren zu können.

2. Wie steht Ihre Partei zur EU und zur WHO? Agieren diese Organisationen im Sinne der Bürger, besteht Reformbedarf bzw. sind sie überhaupt reformierbar, sodass Österreich sie besser verlassen sollte?

Wir sind Befürworter der EU und WHO, bei gleichzeitiger Reformierung beider Blöcke und mehr nationaler Rechte und Mitbestimmung.

3. Wie soll sich Österreich in den aktuellen Konflikten (Russland/Ukraine, Palästina/Israel) verhalten, wie kann es seine neutrale Rolle wieder sichtbarer machen?

Mehr Engagement in den Krisengebieten auf humanitärem Sektor und als Vermittler zw. allen Fronten mit „Friedenskonferenzen“ in Wien.

4. Österreichs Wirtschaft hat in den letzten Jahren mit erheblichen Problemen zu kämpfen, worunter auch die Menschen leiden. Welche Maßnahmen planen Sie im Bereich Wirtschaft und Soziales?

Österreich gehört zu den wohlhabendsten, politisch-stabilsten Ländern der EU, allerdings tritt Ö bei der Standortattraktivität auf der Stelle.

Es besteht Reformbedarf bei der Steuerlast, Bürokratie, Budget und Finanzierung.

Im Bereich „Soziales“ braucht es Reformen gegen die Rezession und die Bildungsmisere.

5. Wie stellen Sie sich eine zukünftige Migrations- bzw. Asylpolitik vor?

Hier stellen wir uns eine geregelte Zuwanderung von gut ausgebildetem Personal (Lehrer, Pfleger, Ärzte, Handwerker) vor, Asylbewerber sollen erst nach positiver Aufnahme ins österreichische Sozialsystem aufgenommen werden, sonst nur Grundversorgung!

6. Das Schulwesen steht nicht erst seit Corona unter Druck. Die Digitalisierung hält Einzug in die Schulen, Schüler und Lehrer zeigen sich überfordert. Wird Ihre Partei im Bildungswesen Reformen durchführen?

Schulautonomie – Ziel der Schülerinnen und Schüler muss sein, ihre Talente und Bedürfnisse noch stärker als bisher in den Vordergrund zu stellen, unabhängig von sozialer Herkunft, Geschlecht, Sprache, ethnischer Herkunft und Religionszugehörigkeit.

Die zentrale Aufgabe für Bildung, Wissenschaft und Forschung ist es, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für Schule, Universität und Forschungseinrichtungen zu schaffen.

  • kompetenzorientierter Unterricht muss österreichweit gestärkt werden!
  • weitere Möglichkeit wäre ein „Schuleingangsscreeining“, wo die Fähigkeiten bereits vor dem Schuleintritt erfasst werden könnte.
  • Lehrpläne gleichermaßen auf die Entwicklung von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen ausrichten.
  • Bildungspflicht verfolgt das Ziel, Schülerinnen und Schüler beim Aufbau jener grundlegenden Kompetenzen in Deutsch, Mathematik und Englisch besonders zu unterstützen (Stützunterricht).

7. Nehmen die öffentlich-rechtlichen Medien ihre Aufgaben wahr oder besteht aus Ihrer Sicht hier Handlungsbedarf insbesondere in Anbetracht der zwangsweisen Haushaltsabgabe?

ORF soll unabhängig sein, selbstverständlich auch von der Politik, er soll auch ökonomisch unabhängig sein, Einnahmen von der Werbeseite, sowie Pay-TV oder Teleshopping-Formate, Spenden und geringere, leistungsbezogene Gehälter.

8. Wie stehen Sie zu den Corona-Maßnahmen (Lockdown, Masken, Impfpflicht) und deren Aufarbeitung?

Lockdown war in dem Ausmaß überzogen und war wirtschaftsschädlich, wie auch destruktiv.

Masken waren gesundheitsschädlich, Impfpflicht war gesundheitsgefährdend, verantwortungslos und kriminell.

Es fehlt immer noch an einer seriösen Aufarbeitung, die verfolgt und abgeschlossen gehört! Verantwortliche gehören nach wie vor zur Verantwortung gezogen.

9. Welche Rolle spielen für Sie Klimawandel und CO2-Belastung bzw. Umweltschutz?

Maßnahmen:

  • Wechsel zu Ökostrom
  • Umstieg auf Fahrrad, Bus oder Bahn
  • Weniger Fleisch und Milchprodukte auf den Teller
  • Bioprodukte aus der Region
  • Kurzstreckenflüge canceln
  • Gülle nur noch bodennah ausbringen, Gülle zusammen nur mit Regenwasser ohne Güllefass ausbringen. Boden schonend durch „Gülleverschlauchung“ gleichmäßig dosiert an den Boden abgeben.

CO2 Belastung/Reduktion:

  • Neuartig erforschte Kerosin-Treibstoffe für Aviation verwenden,
  • umstellen auf Wasserstoff bei Autos,
  • Verwendung von Windenergie, Wasserkraftwerke und div. Solar-Energiearten,
  • mehr energiesparende Haushaltsgeräte verwenden/erzeugen.

10. Wie positionieren Sie sich zur LGBTQ+-Bewegung?

Gar nicht!

11. Viele Bürger haben in den vergangenen Jahren das Vertrauen in unsere Demokratie verloren. Welche Maßnahmen sind aus Ihrer Sicht notwendig, um Demokratie & Rechtsstaat zu stärken?

Wichtigstes Merkmal eines Rechtsstaates sind Rechtssicherheit und Rechtsgleichheit.

Der liberale Rechtsstaat legt fest:

Alle Menschen, die sich in Österreich aufhalten, dürfen alles tun, was ihnen nicht durch das Gesetz verboten ist.

Der Staat hingegen darf nur das tun, was das Gesetz erlaubt. Die Gesetze sind die Grundlage staatlicher Macht. Um die Demokratie zu stärken, braucht es die „ direkte Demokratie“ und Politiker mit universitärer Ausbildung – das Recht geht vom österreichischen Volk aus, die Politiker sind Diener des Volkes und nicht umgekehrt!

12. Welches Thema, das hier nicht angesprochen wurde, liegt Ihnen noch am Herzen?

Unsere Partei ist eine liberale, demokratisch-gewählte Partei, wir wollen die Frauenrechte stärken, anerkennen alle Religionen dieser Welt, trennen strikt „Kirche und Staat“ und lehnen Gewalt ab!


Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.

Folge uns auf Telegram und GETTR



12 Fragen – Partei XXX antwortet

Prost: Bierpartei schüttelt Innenpolitik durch

24 Kommentare

  1. Wonderwoman 18. Juli 2024 um 5:55 Uhr - Antworten

    Parteien werden noch schnell aus dem Boden gestampft mit dem Ziel, dem jeweiligen politischen Gegner bei der Wahl Stimmen wegzunehmen und so ein unerwünschtes Wahlergebnis zumindest abzumildern. Mir ist das egal, solange es nicht die FPÖ betrifft. Ein Herr p.t. Ebner ist der Proponent einer Partei „Ja zu Österreich“ (oder JAZUÖ)), macht einen guten Eindruck und will anscheinend Ähnliches wie Kickl. Während die DNA dankenswerterweise nicht antritt, sammelt Ebner Unterschriften , wird wahrscheinlich nicht ins Parlament kommen, hätte aber dann, falls ihn ein paar unbedarfte Gemüter wählen, denen Kickls „Tonalität“ nicht paßt den Vorteil, daß die Mainstream Medien mit kaum verhohlenem Triumphgeheul verkünden könnten, das Wahlergebnis der FPÖ wäre „unter den Erwartungen geblieben“. Wenn etwas bewirkt werden soll, dann müssen die Kräfte gebündelt bleiben. Ich kenne nicht wenige Leute, die sich für Politik nicht interessieren, aber Kickl auf keinen Fall wählen würden.

  2. Melek 17. Juli 2024 um 15:17 Uhr - Antworten

    Besserews zusammenleben…warum fragten sie nicht welche 3 Möglickeiten einem Juden oder Christen(andere sind noch schlechter dran)unter einer I. Herrschaft bleiben?

    https://de.richarddawkins.net/foundation_articles/2014/11/10/sechzehn-gute-gr-nde-den-islam-zu-verlassen

  3. Daisy 17. Juli 2024 um 13:41 Uhr - Antworten

    Je mehr Kleinparteien antreten, umso mehr Stimmen gehen verloren. Gut für die Einheitspartei – sie wird die 2/3 Mehrheit dadurch erlangen – schlecht für die ernsthafte Opposition.

    Prinzipiell unterstütze ich aber eine echte Islam-Partei, denn die würde der SPÖ Stimmen kosten… und es zeigte sich dann das wahre Ausmaß…

    • andi pi 17. Juli 2024 um 14:48 Uhr - Antworten

      @ Daisy
      17. Juli 2024 at 13:41

      wie schon mehrmals gesagt: da bin ich ganz umgekehrter meinung: je mehr parteien antreten und je mehr es ins parlament schaffen, umso bunter, pluralistischer, heterogener. mein vorbild ist da holland, wo derzeit 15 parteien im parlament vertreten sind – also für alle etwas dabei. und die unsägliche 4%-hürde in österreich gehört endlich mal weg. und ich denke, die 2/3-mehrheit der coronamaßnahmen-einheitspartei wird nur dann fallen, wenn die liste petrovic (möglichst deutlich) über 4% kommt.

      ich denke jedoch nicht, dass die meisten parteien, die jetzt unterstützungserklärungen sammeln, ein bundesweites antreten schaffen werden. kpö, bierpartei, liste petrovic halte ich für ziemlich sicher, mfg und wandel/keine könnten es evtl. auch schaffen – bei allen anderen würde es mich aber eher überraschen.

      • Daisy 17. Juli 2024 um 15:22 Uhr

        In Zeiten des Überflusses kann man sich ein Parlament als „Quatschbude“ erlauben. Übrigens am Olymp herrschte auch schon Demokratie, denn die haben viel gestritten. Weswegen ich die griechischen Götter sympathisch finde. Diese Religion sagt mir eher zu als ein Allmächtiger…

        Wir befinden uns jedoch in Krisenzeiten. Und da braucht es bekanntlich einen sog. „Diktator für Krisenzeiten“, also die Bündelung der Kräfte, um eine echte Wende herbeizuführen. Wer das nicht versteht, erkennt den Ernst der Lage nicht. Die Opposition muss sich vereinen.

        Von den immer neu vor Wahlen auftauchenden Kleinparteien ist nichts bekannt, außer ihren Wahlversprechen. Zumeist werden sie im Anschluss, wenn sie die Hürde schaffen, Steigbügelhalter der Einheitspartei, s. Bier, Neos und LiF, das deswegen dann auch wieder weg vom Fenster war. Das einzige Programm war Heides Hass auf Haider…

        Und weil das bekannt ist, bin ich sehr sicher, sie würden nach der Wahl mit der Einheitspartei packeln, sonst vereinten sie sich ja mit der FPÖ. Die MFG zB ist Anti-FPÖ. Und div. andere halten die Blauen eben auch für pfui, weswegen sie nie gemeinsam mir ihr abstimmen würden.

        Und so wird das eben nie was und wir schlittern immer mehr in eine Diktatur. Möglicherweise ist das jetzt dann auch die letzte Wahl überhaupt – ohne massiven Anstieg von Briefwählern geht es sowieso schon lange nicht mehr.

      • Daisy 17. Juli 2024 um 15:30 Uhr

        PS: Bhakdi hat das schon verstanden und sagte, er würde der FPÖ seine Stimme geben, weil es um dieses eine Drittel als Sperrminorität geht. Bhakdi ist deswegen aber bestimmt kein „Rechtsextremer“. Aber er erkennt das Wesentliche.

    • andi pi 17. Juli 2024 um 17:07 Uhr - Antworten

      @ Daisy
      17. Juli 2024 at 15:22

      also zu zeiten des LiF gab es in meiner wahrnehmung noch keine einheitspartei, sondern durchaus pluralismus. die entstehung der einheitspartei würde ich ganz eindeutig auf den märz 2020 datieren.

      zum anderen: wenn es zu viele punkte gibt, bei denen man ganz unterschiedliche ansichten hat, dann ist es sinnvoller, getrennt zu kandidieren. und so erreicht man auch verschiedene gruppen von menschen. laut wählerstromanalyse der europawahl kamen von den 95.000 stimmen für die DNA, gerade mal 23.000 von der FPÖ. die übrigen 72.000 werden wohl großteils menschen sein, für die die FPÖ trotz übereinstimmung bei der corona- und WHO-thematik aus diversen anderen gründen nicht in frage kommt. das heißt, die DNA hat der FPÖ nicht wirklich geschadet, weil sie großteils menschen aus anderen politischen lagern abgeholt hat. ich denke, der effekt wird bei der liste petrovic noch um einiges stärker sein. weil viele traditionelle linke (damit meine ich nicht die heutigen pseudo“linken“) vielleicht auch mit der DNA nicht so viel anfangne konnten und daheim geblieben sind, während die liste petrovic diese gruppe wohl besser erreichen wird können.

      und was gemeinsam abstimmen betrifft: sollte es z.b. im herbst um die einrichtung eines parlamentarischen corona-untersuchungsausschusses gehen – also da gehe ich fix davon aus, dass den FPÖ und liste petrovic gemeinsam einsetzen werden (auch wenn die FPÖ die dafür nötigen 25% alleine schaffen sollte). den widerstand auf zwei schultern zu tragen, ist in meinen augen besser als einseitig auf einer schulter.

  4. andi pi 17. Juli 2024 um 13:36 Uhr - Antworten

    vielen dank für die klare und treffende antwort auf frage 8!

    insgesamt verstehe ich allerdings den sinn und zweck dieser partei nicht. würde sie für die interessen von muslimen stehen (was völlig legitim ist), müsste sie logischerweise in erster linie von muslimen angeführt werden. also mir erscheint dieses projekt ziemlich sonderbar…

  5. xbtory 17. Juli 2024 um 13:09 Uhr - Antworten

    „Es besteht Reformbedarf bei der Steuerlast, Bürokratie, Budget und Finanzierung.
    Im Bereich „Soziales“ braucht es Reformen …“

    Hmm … „Reformen“, also ich weiß spätestens seit Gerhard Schröder („Agenda 2010“, „bester Niedriglohnsektor Europas“, Hartz4, Krieg in Europa, …) was ich von „Reformen“ zu halten habe.

    Wer so blumig daherredet, hat nichts in der Hand, oder führt nichts Gutes im Schilde.

  6. Peter Grunewaldt 17. Juli 2024 um 11:53 Uhr - Antworten

    wie stehen die zu christlichen kirchen in nordafrika? und umsiedlung ungebildeter, krimineller weisser nach nordafrika?

  7. therMOnukular 17. Juli 2024 um 11:09 Uhr - Antworten

    Sorry, aber wer den CO2 Schwindel glaubt und prolongiert, der kann niemals meine Stimme erhalten.
    So habe ich das auch der Liste Petrovic („ins Stammbuch“ ;)) geschrieben.
    (Abgesehen davon, dass ich als wertfrei „Gottloser“ kein Klientel einer IPÖ darstelle)

    Kleine Kritik auch an Frau Drescher: das Thema Zensuhr hätte man gern explizit ansprechen können.
    Aber generell vielen Dank für die Möglichkeit des „Kennenlernens“ neuer politischer Kräfte. Mich erfreuen sie alle, selbst wenn ich keinen davon wählen sollte.

    Mein Wahl-Wunsch ans Christkind ist sowieso anderer Natur: ich hätte gern, dass nächstes Mal 90% der Migranten FPÖ wählen. Nicht weil ich die FPÖ toll fände – aber weil dann all die „Guten“ aus ihren Sesseln fallen (im doppelten Sinne und egal wie viel Kleber) und aus ihrer Traumwelt gerissen werden. Diesen harten Aufschlag gönne ich denen und würde ihn genüßlich beschmunzeln. In den USA geschieht das schon – in bereits historischen Ausmaßen (wenn auch noch lange nicht bei 90%).

  8. audiatur et altera pars 17. Juli 2024 um 11:00 Uhr - Antworten

    Bei aller Kritik: Die erste Partei, die die Kriminalität der „Impffplicht“ benennt. Wörtlich übersetzt heißt das, da saß und sitzt ein Haufen Krimineller im Parlament. Gilt das auch für die Verfassungsrichter, die am betreffenden Gesetz so rein gar nichts zu beanstanden hatten, weil es ja – ätsch bätsch – eh nie wirklich wirksam war („legislatives Nudging“ – möglicher vorsätzlicher Missbrauch der Legislative). Das mag spaßig klingen, hat aber einen sehr ernsten Hintergrund: Stehen Parlament-arier in Österreich über dem Gesetz?

    Namentlich folgende:

    Baumgartner, Bayr, Becher, Berlakovich Nikolaus, Bernhard, Blimlinger, Brandstätter Helmut, Brandstötter Henrike, Brandweiner, Bures, Bürstmayr; Deckenbacher, Diesner-Wais, Disoski, Doppelbauer, Drobits; Ecker Cornelia, Egger Kurt, Einwallner, El-Nagashi, Engelberg, Erasim, Eßl;
    Feichtinger, Fürlinger; Gahr, Gerstl, Gödl, Götze, Graf Tanja, Grebien, Greiner Karin, Großbauer;
    Hamann Sibylle, Hammer Lukas, Hammer Michael, Hanger Andreas, Haubner, Hechenberger, Heinisch-Hosek, Herr, Himmelbauer, Hintner, Hofinger Manfred, Höfinger Johann, Holzleitner, Holzner, Hörl, Hoyos-Trauttmansdorff; Jachs, Jeitler-Cincelli; Kaufmann, Keck, Kirchbaumer, Köchl, Köllner, Kollross, Kopf, Koza, Krainer Kai Jan, Kucharowits, Kucher Philip, Kühberger, Künsberg Sarre, Kuntzl; Leichtfried, Lindner, Lindinger, Lopatka; Marchetti, Matznetter, Maurer, Meinl-Reisinger, Melchior, Minnich; Neßler, Neumann-Hartberger, Niss Maria Theresia, Nussbaum;Obernosterer, Oberrauner Petra, Ofenauer Friedrich, Ottenschläger; Pfurtscheller, Pöttinger, Prammer, Prinz;
    Rausch Bettina, Reimon, Rendi-Wagner, Ribo, Rössler; Salzmann, Saxinger, Schallmeiner, Scharzenberger, Schatz, Scherak, Scheucher-Pichler, Schmuckenschlager, Schnabel, Schroll, Schwarz Gabriela, Schwarz Jakob, Seemayer, Seidl, Shetty, Sieber Norbert, Smodics-Neumann, Smolle, Sobotka, Stammler, Stark, Steinacker, Stocker, Stöger Alois, Stögmüller, Strache, Strasser; Tanda, Taschner, Tomaselli, Totter, Troch; Voglauer; Weber, Weidinger, Weratschnig, Werner, Wimmer Petra, Wimmer Rainer, Wöginger; Yildirim, Yılmaz; Zarits Christoph, Zopf, Zorba.

    Darunter sind auch viele Juristen wie zB
    – Reinhold Lopatka (Vollzeitparteisoldat, nach Brüssel vertschüsst)
    – Nikolaus Scherak (gesetzter „Justizsprecher“ der NEOS, mit OBI-Erfahrung)
    – Astrid Rössler (Ex-Autobahnmesswertbeauftragte aus dem Salzburger Justizbiotop)
    – Jörg Leichfried (entschuldigt)
    – Agnes Sirkka Prammer (grüne „Rechtsanwältin“)
    – Julia Herr („Wo bleiben die Klimaziele“)
    – Nina Toamselli (käme sie aus einem Sbg. Traditionscafé, sie würde Braune wählen)
    – Selma Yildirim (Finanzamt Tirol)
    u.m.m.

    Hinweis: Zum Zeitpunkt der Erlassung der „Impfpflicht“ waren sowohl die relative Ungefährlichkeit des Virus als auch die potentielle Tödlichkeit der „Impfung“ BEKANNT und musste damit gerechnet werden (und war es ausdrückliches Ziel der Politik), dass sich manche durch diese Nudging-„Impfpflicht“ tatsächlich noch in die Spritze treiben ließen. Wie viele Menschen wurden dadurch noch in den sinnlosen Tod oder eine schwere dauernde Verstümmelung getrieben? Der Eventualvorsatz ist evident.
    Auch hieran wird sich übrigens die Glaubwürdigkeit der FPÖ messen lassen (müssen), die mit den Tätern etwa in Salzburg und Niederösterreich nun in einer Regierung sitzt und in Oberösterreich fleißig den „Impfbus“ vor die Schulen schickte …

    PS: Und weil er gerade wieder mehr oder weniger flotte Reden schwingen muss: Da sitzt noch immer ein Bundespräsident in der Hofburg, der alles wider unserer „schönen“ Verfassung ermöglichte. Ist am Ende auch dieser ein Krimineller gewesen? Zumindest nach Ansicht dieser im politmedialen Sumpf Austria so unerfahrenen Partei?

    • andi pi 18. Juli 2024 um 0:52 Uhr - Antworten

      @ audiatur et altera pars
      17. Juli 2024 at 11:00

      es ist etwas schwierig bezüglich des eventualvorsatzes. ich denke, bei der damaligen exekutive (schallenberg, mückstein) ist er ganz klar gegeben. ebenso bei den klubobleuten (wöginger – oder war es damals noch kurz? -, rendi-wagner, maurer – meinl-reisinger ist da aus meiner sicht entschuldigt, weil sie die parteiinterne abstimmung wenigstens freigab). bei all den abgeordneten, die diese allerschwersten menschenrechtsverletzungen seit 1945 brav abnickten, würde ich hingegen fahrlässigkeit vorschlagen. die wussten großteils nicht, was sie taten. wer aber ganz sicher ob des vorsatzes angeklagt gehört, sind diejenigen, die als angebliche pseudo“experten“ bezeichnet werden (popper, klimek, krammer, elling, hutter, nowotny, von laer etc.). die haben sich in meinen augen v.a. des landzwangs (§275 StGB) schuldig gemacht, indem sie ein grippeähnliches virus zur größten apokalypse aller zeiten erklärten und einen sadistischen riesenspaß dran hatten, menschen in angst und schrecken zu versetzen. ich denke, für diese barbarischen unmenschen wäre eine verurteilung zu einer gefängnissstrafe sehr, sehr angebracht.

      • audiatur et altera pars 19. Juli 2024 um 10:30 Uhr

        Parlamentarier sind immun (ja, heißt so). Das betrifft insbesondere ihre Kerntätigkeit und macht sehr Sinn. Die Frage ist, ob dieser Sinn nicht dann zum Unsinn wird, wenn die Demokratie in den Wahnsinn der Tyrannei der Mehrheit abdriftet und diese sich an Leib und Leben der Bürger vergeht unter dem dogmatischen Vorwand eines „Schutzschirms“ o.ä.. Dieser Wahnsinn wurde hier zugleich mit dem Eventualvorsatz ausdrücklich bestätigt. Durch Ralph Schallmeiner (neben ÖVP-Schwarz einer der beiden offiziellen Initia toren des Gesetzes): Er sprach Folgendes ins Protokoll: „It’s a dirty job. But someone’s got to do it!“ Mehr Milgram geht nicht. Und Schallmeiner gehört mit Sicherheit nicht zu den hellsten Kerzen im hohen Haus.
        PS: Der allgemeinen Angstmache hätte der Ex- § 276 StGB den sofortigen Garaus gemacht. Dieser stellte die Verbreitung falscher, beunruhigender Gerüchte unter Strafe. Und wurde vom Parlament im Jahr 2015 abgeschafft. Begründung: Deshalb wurde schon so lange keiner mehr verurteilt. Brauchen „wir“ daher nicht ;-)

  9. Dorothea 17. Juli 2024 um 9:57 Uhr - Antworten

    „Trennen strikt Kirche und Staat“? Aber die Religionszugehörigkeit wird doch von den Frauen durch das Tragen des Kopftuches stets präsentiert. Sogar am Arbeitsplatz.

    • I.B. 17. Juli 2024 um 10:29 Uhr - Antworten

      Die Islamische Partei behauptet aber auch nicht, dass sie alle Moslems vertritt. Sie hat nicht behauptet, dass sie das Tragen vom Kopftuch in der Öffentlichkeit für gut befindet. Sollte sie striktes Trennen von Kirche und Staat ernst nehmen, müsste sie das vielleicht ablehnen. Allerdings ist bei uns das Tragen eines Kreuzes als Halsschmuck in der Öffentlichkeit auch nicht verboten: (Wortlaut einer Presseerklärung der Frühjahrsvollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz, 21. bis 24. März 2011 in Brixen/Südtirol.)
      „Mit bahnbrechenden Urteilen haben sowohl der österreichische Verfassungsgerichtshof als auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in zwei unterschiedlichen Fällen bekräftigt, dass das Kreuz seinen Platz im öffentlichen Raum hat. Beide Urteile anerkennen das Kreuz als religiöses und kulturelles Symbol, das in den vom Christentum geprägten Ländern Europas ein wichtiges Element einer gemeinsamen Identität ist. Gleichzeitig wird klar festgehalten, dass vom Kreuz kein Zwang ausgeht: Als „passives Symbol“ indoktriniert es nicht, haben 15 von insgesamt 17 Richtern der Großen Kammer des EGMR mit deutlicher Mehrheit festgehalten.“

      Nun ist Österreich zwar noch kein islamisch geprägtes Land, aber entsprechend der obigen Urteile müsste im Zuge der Gleichbehandlung das „Kopftuch“ erlaubt sein, solange kein Zwang davon ausgeht. (Nur zur Klarstellung: Ich bin kein Freund des Kopftuchtragens. Für mich ist es ein Zeichen der Unterdrückung)

      Ich finde die Frage 4 sehr schwammig beantwortet. Das sind nur Schlagwörter und nichts Konkretes.

    • Josef 17. Juli 2024 um 12:29 Uhr - Antworten

      Sie sind für die strikte Trennung von Kirche und Staat. Das entspricht auch dem NT (Mein Reich ist nicht von dieser Welt).
      Sind Sie auch für die strikte Trennung von Moschee und Staat. Das wäre völlig gegen den Koran und die islamische Tradition. Zumindest wenn im Staat die Muslime das Sagen haben.

  10. Jones Plantage 17. Juli 2024 um 9:30 Uhr - Antworten

    Gehst Du zur Wahl, ist das eine Einlassung, Du gibst Dein Einverständnis zum System.
    Du gibst Deine Stimme ab, Du hast also danach keine mehr.
    Deine Stimme kommt in eine Urne
    Du kannst nur wählen, was man Dir erlaubt zu wählen.
    Alle Parteien sind Teil des Systems und nicht Teil der Lösung… damit sind wir wieder bei 1.

    Schon mal nach einer Wahl eine grundlegende Besserung erfahren? Mal Jones Plantage ansehen.

  11. Gabriele 17. Juli 2024 um 9:26 Uhr - Antworten

    Wer’s glaubt…. wird dann Muslim / Muslima.

    • Hasdrubal 17. Juli 2024 um 9:55 Uhr - Antworten

      Sie können doch nicht im Thread zur höchst Woken Partei die binäre Sicht der Welt mit nur zwei Geschlechtern verfolgen. Diese Partei sei für Muslimende:innen aller 60-70 Geschlechter, die an Klima-Weltuntergänge und ähnlichen Woken Murks glauben. Ich hoffe, das werden nicht viele, worauf die Erfinder sich einem ehrlichen Beruf widmen müssen – einen Gemüseladen eröffnen oder etwas ähnliches.

      Erstaunlich, wie viele Leute heute kein anderes Rezept sehen, reich zu werden, als eine neue Partei zu gründen, die aus den Fetzen der Mainstream-Zeitungen sich irgend ein Programm bastelt.

  12. Hasdrubal 17. Juli 2024 um 9:25 Uhr - Antworten

    Weniger Fleisch und Milchprodukte auf den Teller
    Kurzstreckenflüge canceln

    Die Islamistenden:innen scheinen genauso grün verseuchte Gehirne zu haben wie die übrigen Woken. Ein Armutszeugnis.

    Wie wär‘s mit Hadsch auf dem Fahrrad bis Mekka und zurück? Von Wien aus müsste man es in wenigen Monaten schaffen.

    • Peter Grunewaldt 17. Juli 2024 um 11:53 Uhr - Antworten

      nach mekka. und nicht zurück.

  13. Jan 17. Juli 2024 um 9:22 Uhr - Antworten

    Die Muslime sind ja noch immer nicht integriert! „Friedenskonferenzen“ in Wien – kann man sich so etwas absurdes vorstellen? Solange der tranklerte Sonnenkönig regiert, sicha ned!

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Aktuelle Beiträge