Machtkampf in der Weltoligarchie? Angriff auf WEF und Klaus Schwab im WSJ

1. Juli 2024von 3,5 Minuten Lesezeit

Das Weltwirtschaftsforum WEF ist eines der wichtigsten PR-Instrumente der Großkonzerne und der Weltoligarchie. Es dient gleichzeitig auch als Ausbildungsstätte für Politiker, die zumindest in alle EU-Regierungen eingepflanzt werden konnten. Aber nun schießt das Wall Street Journal scharf auf den WEF-Chef Klaus Schwab wegen sexueller Verfehlungen. Machtkampf im Finanzkapital?

Das WEF und sein Chef sind eine Erfindung von Henry A. Kissinger, der Schwab im Rahmen eines Internationalen Seminars in Harvard um 1960 anwarb, das von der Central Intelligence Agency der USA finanziert worden war. Obwohl diese Finanzierung in dem Jahr aufgedeckt wurde, in dem Klaus Schwab Harvard verließ, blieb die Verbindung weitgehend unbemerkt – bis die Geschichte von Johnny Vedmore recherchiert wurde, der sie im März 2022 in Unlimited Hangout veröffentlicht hat.

Nun gibt es offenbar innerhalb der Eliten ein Machtkampf ausgebrochen. Das mächtige Wall Street Journal beschuldigt Klaus Schwab und das WEF auf seiner aktuellen Titelseite sexueller Belästigung und der Diskriminierung von Frauen und Schwarzen.

Mehrere weibliche Mitarbeiter des WEF haben Schwab in einer öffentlichen Erklärung der sexuellen Belästigung beschuldigt. Schwab wird auch vorgeworfen, Frauen und Schwarze zu diskriminieren. Die Vorwürfe wurden durch eine Untersuchung des Wall Street Journal aufgedeckt. Nach Angaben des Magazins haben mehrere Mitarbeiter behauptet, Schwab schaffe ein feindliches Arbeitsumfeld.

Der Bericht zitiert interne Beschwerden, E-Mail-Verkehr und Interviews mit Mitarbeitern und Personen, die mit den Praktiken vertraut sind. Zu den Diskriminierungsvorwürfen gehörte die Politik von Schwab, Mitarbeiter über 50 zu entlassen, um das Durchschnittsalter der Belegschaft zu senken.

Die Untersuchung ergab, dass der WEF-Personalchef Paolo Gallo sich weigerte, diese Richtlinie ohne triftige leistungsbezogene Gründe zu befolgen. Als Gallo sich jedoch weigerte, entließ Schwab ihn.

Im Jahr 2017 entließ Schwab Berichten zufolge eine junge Mitarbeiterin, nachdem sie ihm mitgeteilt hatte, dass sie schwanger sei. Die Frau sagte, Schwab habe seinen Unmut darüber geäußert, dass sie nicht in der Lage sei, im gleichen Tempo zu arbeiten.

Viele andere Mitarbeiterinnen berichteten, dass sie nach ihrer Schwangerschaft oder nach der Rückkehr aus dem Mutterschaftsurlaub aus dem Unternehmen gedrängt wurden oder berufliche Rückschläge hinnehmen mussten. Mindestens sechs weibliche Beschäftigte wurden Berichten zufolge entlassen oder sahen sich in ihrer beruflichen Laufbahn beeinträchtigt, nachdem sie schwanger geworden oder aus dem Mutterschaftsurlaub zurückgekehrt waren.

Unter Schwabs Aufsicht über das Forum wurde „eine frauen- und schwarzfeindliche Atmosphäre“ am Arbeitsplatz „zugelassen“, so das Medienunternehmen. Interne Beschwerden wurden auch eingereicht, nachdem schwarze Angestellte unverblümt beschimpft und aus dem Forum ausgeschlossen oder an der Beförderung gehindert wurden.

Laut internen Beschwerden, die der Zeitschrift vorliegen, benutzten die Manager des Forums das N-Wort gegenüber schwarzen Mitarbeitern. Schwarze wurden Berichten zufolge bei Beförderungen übergangen oder „aus Davos ausgeschlossen“.

Ein halbes Dutzend Frauen gab an, von leitenden Angestellten sexuell belästigt worden zu sein, von denen einige noch immer in der Organisation tätig sind. Zwei Frauen berichteten, sie seien vor Jahren von VIP-Gästen bei WEF-Veranstaltungen sexuell belästigt worden.

Andere Mitarbeiterinnen berichteten von anzüglichen Bemerkungen und unangemessenem Verhalten von leitenden Angestellten. Schwab, der im vergangenen Monat offiziell von seiner Rolle als geschäftsführender Vorsitzender zurücktrat, wurde als jemand beschrieben, der von der Spitze aus einen Ton der Sexualisierung und Objektivierung vorgab.

Bei einem Vorfall sagte Schwab, dass er sich wünschte, sie wäre Hawaiianerin und dass er sie gerne in einem freizügigen Kostüm sehen würde.

Schwab hat alle Vorwürfe vehement bestritten.

Die Frage ist, wer da gegen wen vorgeht. Denn dass das WSJ tatsächlich wegen ungebührlichen Verhalten eine Titelstory verfasst kann man ausschließen.


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24 Kommentare

  1. Samuel Roesen 5. Juli 2024 um 9:12 Uhr - Antworten

    Ich verstehe nicht, wie ein Rothschield verwandter, der es nicht einmal schafft Haare auf seine James Bond Bösewichtglatze zu zaubern, die Welt regieren will?

  2. xbtory 2. Juli 2024 um 12:13 Uhr - Antworten

    Auch da nichts als das alte Affenschaukeltheater. Köpfe werden ausgewechselt, Zeitgeist, Regierungen, Konzertmedien-Aufregungs-Aufmacher werden umetikettiert – aber im Hintergrund bleibt alles beim Alten:

    Superprofite für Supermilliardäre.

  3. Jurgen 2. Juli 2024 um 11:06 Uhr - Antworten

    Ich halte das alles nur noch für Rückzugsgefechte. Der Plan Deutschland zu deindustrialisieren ist bereits durchgeführt (Morgenthau) und man kann beim Zusammenrumpeln jetzt zuschauen, geht exponentiell weiter. Dito Finanzsystem.

    Man sollte nur sich davor hüten Bürgergeld zu beantragen. Damit unterschreibt man die handelsrechtlich basierten Verträge der Oligarchen. Es ist daher allerhöchste Zeit sich in Solidargemeinschaften einzufinden oder solche selbst aufzubauen…

    • Ulrich5411 2. Juli 2024 um 11:52 Uhr - Antworten

      ZITAT – Es ist daher allerhöchste Zeit sich in Solidargemeinschaften einzufinden oder solche selbst aufzubauen…

      JA JA und nochmals JA – leider kapieren das immer noch die Allerwenigsten und selbst in den „Gemeinschaften“ regiert vielerortens noch der „alte“ Guru und der Spaltpilz. Es muss noch sehr viel passieren, bevor auch dort eine wirkliche Vernunft mit Einsicht und Transparenz das tägliche Miteinander durchdringen wird …

      Leider! aber eines Tages werden wir das erleben.

  4. HWH 1. Juli 2024 um 23:24 Uhr - Antworten

    Wird doch am Ende nicht etwa Macron sein Nachfolger werden? 😇
    Gewisse physische und psychische Parallelen wären ja bereits vorhanden! 🥳

    • HWH 1. Juli 2024 um 23:28 Uhr - Antworten

      Parallelen zu Napoleon waren hiermit gemeint…

  5. Georg Uttenthaler 1. Juli 2024 um 22:30 Uhr - Antworten

    Die „Davos- Bande“ in der Kurz, Merkel, Macron, Trudeau, Baerböcklein usw. ihre Befehle erhalten, lenken gerne von dem eigentlichen Skandal ab.
    Nämlich, dass man sich jeden Frühling in Davos überlegt, wie man uns das Fell über die Ohren ziehen kann. Die Medien sollten endlich einmal fragen, wie es sein kann, dass eine private Organisation und durchgedrehte, machtgeile und faschistoide Milliardären mit Hilfe von Politmarionetten w.o. den Gang der Welt bestimmen können.

    Warum fragt das keiner? Was soll dieser „NICHT GEWÄHLTE“ WEF-Verein? Welche Legitimation hat er? Wieso, wenn nicht wegen einer wie auch immer gearteten Abhängigkeit, finden sich die 3000 Politiker, Bankster, Pharma und Großkapital- Vertreter der Welt auf Zuruf in Davos ein?

    Ganz genau so ist es, alles was dort von „geistig schwer kranken“ ausgeheckt wird, geht gegen die Weltbevölkerung also gegen jeden von UNS, die man auslöschen will, weil wir nutzlose Esser sind. Die „Eliten“ wollen eine Welt für sich allein und das ist äußerst pervers, wird aber leider nicht angeklagt, weil man es nicht wahrhaben will.
    ABER! Frankreich mit der Abwahl einer WEF- Marionette und die Gründung der „rechts der Mitte Allianz“ von H.Kick und Orban in Wien sind der Beginn der „Rückabwicklung des WEF.

  6. Glass Steagall Act 1. Juli 2024 um 20:48 Uhr - Antworten

    Schwab stand do sowieso an der Schwelle der Ablösung. Da hilft ein kleiner Skandal und es geht noch schneller. Oder jemand hat etwas persönlich gegen Schwab und will ihn „unehrenhaft“ aus dem WEF werfen.

    Wie können wir als Volk es schaffen, dass sie die Machteliten gegenseitig fertig machen? :-)) Wir brauchen viel mehr von solchen Skandalen oder wir müssen einen Bandenkrieg der Eliten anzetteln.

  7. Hasdrubal 1. Juli 2024 um 19:55 Uhr - Antworten

    Das Böse Medium berichtet heute im Artikel „Dystopie nach Art des WEF: Pläne zur Kontrolle über Zugang zu Wasser und Sauerstoff“ über Sommer-Davos Ende Juni – die wollen die CO2-Zertifikate auf 100% des CO2 weltweit einführen, was auch den Globalen Osten und Süden bedeutet. Ferner Zertifikate auf Wasser und Sauerstoff sowie Bevölkerungsreduktion – wer für das Atmen nicht bezahlt, dem wird Sauerstoff abgedreht?

    • Jan 2. Juli 2024 um 22:04 Uhr - Antworten

      Wir haben vier Jahre Grundrechte ohne Notlage ausgesetzt, komplett strafffrei, die Täter sind noch im Amte.

      Man ersetzt das Recht durch die richtige Einstellung. War auch im Kommunismus und im nicht mehr nennbaren deutschen -ismus so.

  8. Caja Maat 1. Juli 2024 um 19:22 Uhr - Antworten

    Klingt hoffnungsvoll! Doch ein anderer wird übernehmen und weitermachen.

    Allerdings glaube ich eher an eine Intrige. Schwab protegiert sehr viele schwarze Politiker oder Manager. Ein Blick auf seine Schaufenster-Manager und Managerinnen reicht. Ihm als Globalisten ist die Hautfarbe völlig egal. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß er Angestellte „sexistisch“ anmacht. Spätestens seit Me-too läßt man das besser. Ich denke eher, sie können ihn anderweitig kompromittieren und er fällt seinen eigenen Spielregeln zum Opfer.

    Meiner persönlichen Meinung nach hat Schwab einen großen, vermutlich unverzeihlichen Fehler gemacht als er sich mit seinem Buch in die Öffentlichkeit stellte. Viele kannten den WEF nicht wirklich und schon gar nicht, was er wirklich macht und wer dahinter steckt. Man sah die Treffen von Davos als „irgendwas mit Wirtschaft“. Doch Schwab ist alt. Er wollte bevor er geht, noch allen zeigen wer der Boss ist. Wer Staatschefs bzw. Präsidenten macht. Er ist seiner Eitelkeit zum Opfer gefallen.

  9. […] Die Untersuchung ergab, dass der WEF-Personalchef Paolo Gallo sich weigerte, diese Richtlinie ohne triftige leistungsbezogene Gründe zu befolgen. Als Gallo sich jedoch weigerte, entließ Schwab ihn. weiterlesen… […]

  10. Daisy 1. Juli 2024 um 19:06 Uhr - Antworten

    Und ich dachte immer, er steht auf so stark geschminkte Typen wie Macron, Trudeau, Kurz…

    • Hasdrubal 1. Juli 2024 um 20:01 Uhr - Antworten

      Man kann kaum Normalität erwarten bei Leuten, die bereit sind, sogar Sauerstoff in der Atmosphäre in den Besitz Globaler Finanzkonzerne zu überführen (heutiger Artikel in einem Medium über Sommer-Davos Ende Juni). Es ist eine Mischung aus exzessiver Gier mit purem Wahnsinn.

      • Daisy 1. Juli 2024 um 20:15 Uhr

        Habs grad gelesen. Ja, das wolln sie wirklich, die Natur bepreisen, weils beim CO2 so gut klappt. Man könne es gut bemessen. Sie wollen nun nicht nur die KontroIIe über die Nahrung, sondern auch über Atemluft und Wasser. Das wäre ein gutes Geschäft, denn der Mensch braucht das ja. Und Schwab wünscht sich eine Reduktion der Nenschen und mehr KI. Was für ein Mist! Wer stoppt diese Irren endlich?

      • Sabine Schönfelder 1. Juli 2024 um 21:23 Uhr

        Warum denn Sauerstoff ? Sollen sie uns doch das CO2 abkaufen, das wir alle ausatmen. Kuhfürze gibt es für die Hälfte. 🤣🧐👍Hätte noch mehr Ausscheidungsprodukte anzubieten. Die werden aber teuer…😂👍.

  11. Nurmalso 1. Juli 2024 um 18:52 Uhr - Antworten

    ah ja willkommen im Club. Epstein läßt grüßen.

  12. Sabine Schönfelder 1. Juli 2024 um 17:00 Uhr - Antworten

    Na endlich ! Hochmut kommt v o r dem Fall. Hier werden gerade Tatsachen von 👉 erfundenen Narrativen getrennt. Wo bleibt der AUFSCHREI von BLM ?? Schwarze ?? Darf man das noch sagen ? Kommt das nicht gleich hinter Neger und Mohr ? Das sind kallad piebl, Mann-O-METER und Frau :innen…. So viel Tschenderei werdˋn se wohl noch können….

  13. Eispickel 1. Juli 2024 um 16:17 Uhr - Antworten

    Ich zitiere ausnahmsweise Wikipedia da korrekt: „Die politische Ausrichtung des Wall Street Journal gilt als konservativ und den Republikanern zugeneigt.“

    Und aus mehreren republikanisch geführten US-Bundesstaaten gibt es derzeit reihenweise „Absagen“ an WHO und WEF.

    • Ulrich5411 2. Juli 2024 um 12:03 Uhr - Antworten

      DIE Welteliten sind kein homogener Club – und das Gerangel um die neuen Machtpositionen in einer multipolaren Welt beginnt gerade erst …

      auch wenn BRICS von Goldmen Sachsern hofiert wird und sicherlich auch von der höchstkriminellen J.P.Morgan Mafia Bande, so spielen die neuen WeltFürsten ihr eigenes Spiel.

      China und Russland und der „verrückte“ Kim sowie die „Perser“ und die anderen Öldynastien – da kann der gute alte WerteWesten nicht mehr mitstinken.

      leider wird es nicht nur für die verblödete Massenbevölkerung Kollateralschaden geben. Für uns bedeutet es die Sinne zu schärfen und echte Fähigkeiten zu entwickeln. Denn auch die meisten von uns sind ja Kinder der SesselfurzerGesellschaft.

      fühle mich geradezu erleichtert nachdem auch dieser Druck raus durfte …

  14. Lebensfreude 1. Juli 2024 um 16:14 Uhr - Antworten

    Wir benötigen dringend, für all diese Psychopathen, ein abgeschlossenes Gebiet in in der Wüste, in der diese Irren bei Wasser und Brot Sandkörner zählen. Und wehe, es verzählt sich einer! Sie dürfen auch gerne Milliardenhäufchen vor sich aufbauen, Hauptsache, sie belästigen die Menschheit nicht mehr mit ihrer Abartigkeit und ihren menschenverachtenden Geschäften und Machenschaften.

    • Sabine Schönfelder 1. Juli 2024 um 17:02 Uhr - Antworten

      Sie machen mir Lebensfreude…❤️. Eine a u s g e z e i c h n e t e Idee ‼️

  15. Wolfgang Mayer 1. Juli 2024 um 16:00 Uhr - Antworten

    Möglicherweise übersehen die Scharfmacher, dass sie selbst im Satanismus gefangen sind. Pädophilie ist eines dieser bekannten satanischen Spiele! Und es gibt ein großes Potential der Erpressung! Wer nicht spurt, wird rausgeschmissen!

  16. BangBang 1. Juli 2024 um 15:54 Uhr - Antworten

    Zu spät und zu wenig angetreten. Das ist das Los solcher Typen. Nie vergessen, jeder von ihnen hat einen schwarzen Fleck sonst kämen diese Typen nicht in solche Positionen.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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