
Nächste US-Bundesstaaten klagen Pfizer
Fünf Bundestaaten schließen sich der Klage von Kansas gegen Pfizer an. Darunter ist Idaho. Doch es gibt auch kritische Stimmen zu diesem juristischen Vorstoß.
Vor einer Woche hat TKP berichtet: Nach Texas klagt nun auch Kansas den Pharmakonzern Pfizer. Es geht um irreführende Angaben und um die Verheimlichung von Informationen. Ganz ähnlich wie schon in Texas. Kurz: Im Raum steht der Vorwurf von Betrug. Und wie der Generalstaatsanwalt angekündigt hatte, folgen andere Bundesstaaten dem Beispiel.
Manöver oder aussichtsreich?
Insgesamt werden fünf US-Bundesstaaten den Pharmariesen klagen, darunter – und das ist bisher bekannt- Idaho. So viel sagte Generalstaatsanwalt Kris Kobach bereits. Der Staat fordert „zivilrechtliche Geldstrafen, Schadensersatz und Unterlassungsansprüche wegen irreführender und trügerischer Aussagen bei der Vermarktung des COVID-19-Impfstoffs“.
Besonders brisant ist die Klage in Bezug auf Schwangere. So sagt Kobach:
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
„Pfizer hat seinen Impfstoff als sicher für schwangere Frauen vermarktet. Im Februar 2021 besaßen sie jedoch Berichte über 458 schwangere Frauen, die den COVID-19-Impfstoff von Pfizer während der Schwangerschaft erhalten hatten. Mehr als die Hälfte der schwangeren Frauen berichtete über ein unerwünschtes Ereignis, und mehr als 10 % berichteten über eine Fehlgeburt.“
Laut einer im Februar 2022 in der Zeitschrift Medicine veröffentlichten Studie war der Prozentsatz der „unerwünschten Ereignisse“ – ein Begriff, der jede negative Reaktion bezeichnet – bei schwangeren Frauen um etwa 17 Prozent höher als in der Allgemeinbevölkerung.
Kobach sagt auch, dass Pfizer den Impfstoff als sicher in Bezug auf Herzerkrankungen wie Myokarditis und Perikarditis vermarktet hat. Er verwies auf eine Frage, die Albert Bourla, CEO von Pfizer, im Januar 2023 gestellt wurde, ob der Impfstoff schwere Myokarditis verursache, worauf Bourla antwortete: „Wir haben kein einziges Signal gesehen, obwohl wir Milliarden von Dosen verteilt haben. Wie Pfizer jedoch wusste, haben die Regierung der Vereinigten Staaten, das US-Militär, ausländische Regierungen und andere festgestellt, dass der COVID-19-Impfstoff von Pfizer Myokarditis und Perikarditis verursacht hat.“ Trotzdem hat man den Stoff weiter als „sicher und wirksam“ vermarktet.
„Je nach Reaktion von Pfizer“ rechnet Kobach mit weiteren Bundesstaaten, die den Konzern klagen werden. Fünf weitere hat er bereits angekündigt.
Zu den Klagen gibt es aber auch kritische Stimmen, nämlich von der Journalistin Sasha Latypova, die früher in der Pharmabranche tätig gewesen ist. In einer ausführlichen Analyse, die sie damit beginnt, zu sagen, dass sie ein solches juristisches Manöver bereits monatelang vorhergesagt hat, schreibt sie abschließend:
Ich hoffe, Sie können den Fall des Generalstaatsanwalts von Kansas als das erkennen, was er ist – ein politischer Stunt und eine Übung zum Crowdfunding, die die Verbrechen der Operation Warp Speed beschönigt und darauf abzielt, die Fähigkeit der Regierung zu erhalten, dieses Verbrechen immer wieder zu wiederholen.
Es handle sich letztlich um eine Täuschung, die eine relevante und echte Strafverfolgung von Pfizer vorgaukeln würde. Das läge an einer juristischen Finte. Denn sowohl Texas als auch Kansas klagen auf der Grundlage der Verbraucherschutzgesetze der Bundesstaaten. Allerdings gelten Covid-Impfstoffe nicht als Verbraucherprodukte. Zudem galt Pfizer während des rechtlichen Schutzes von „Operation Warp Speed“ und agierte nicht als „private Firma“ sondern unter dem Defense Production Act ein Teil der US-Regierung. Die Klage werde deshalb ins Leere laufen.
camorra, cosa nostra, ndrangheta, pfizer: wer passt da nicht so recht hinein? pfizer – weil die viel, viel mehr blut an ihren händen kleben haben als die anderen drei zusammengerechnet.
Interessant, danke!
Im Buch „Tödkiche Medizin und organisierte Kriminalität“ von Peter Gøtzsch – 2. Auflage 2015
© 2015 by riva Verlag, ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH
steht auf Seite 50 unter dem Titel „»Hall of Shame« der Pharmariesen auf Platz 1 Pfizer:
Pfizer war 2009 bereit, 2,3 Milliarden Dollar zu zahlen:
Dies war damals der größte Vergleich wegen Betruges mit Medikamenten in der Geschichte der amerikanischen Justiz. Eine Zweigstelle der Firma gestand, Medikamente für nicht zugelassene Anwendungen verkauft zu haben, und zwar »in der Absicht, zu betrügen oder irrezuführen«.
Wie sich herausstellte, hatte das Unternehmen vier Medikamente illegal vermarktet: Bextra (Valdecoxib, eine Arznei gegen Arthritis, die 2005 vom Markt genommen wurde), Geodon (Ziprasidon, ein Antipsychotikum), Zyvoxid (Linezolid, ein Antibiotikum) und Lyrica (Pregabalin, ein Mittel gegen Epilepsie).
Pfizer zahlte eine Milliarde Dollar, um nicht angeklagt zu werden. Dem Unternehmen wurde vorgeworfen, es habe Bestechungsgelder gezahlt und Ärzte üppig bewirtet, damit sie diese vier Medikamente verordneten. Sechs Informanten erhielten 102 Millionen Dollar. Pfizer unterzeichnete ein Abkommen über Unternehmensintegrität mit dem amerikanischen Gesundheitsministerium, das heißt, die Firma verpflichtete sich zu Wohlverhalten während der nächsten fünf Jahre.
Schon vorher hatte Pfizer drei solche Vereinbarungen getroffen und als das Unternehmen der Staatsanwaltschaft im Jahr 2004 erneut versprach, keine illegalen Arzneimittel auf den Markt zu bringen, war es eifrig damit beschäftigt, genau das zu tun, während es die Vereinbarung unterschrieb.
Zyvoxid, Pfizers Antibiotikum, kostet achtmal so viel wie Vancomycin, das ein besseres Medikament ist, wie sogar Pfizer in seinem eigenen Factbook einräumt. Dennoch belog Pfizer die Ärzte und behauptete, Zyvoxid sei am besten.
Selbst als die FDA der Firma verbot, unhaltbare Behauptungen aufzustellen, weil sie gefährlich seien (da Vancomycin bei lebensbedrohlichen Zuständen verwendet wird), hörte Pfizer nicht auf, Krankenhäusern und Ärzten vorzutäuschen, Zyvoxid rette mehr Menschenleben als Vancomycin.
Zu Beginn der sich abzeichnenden Corona-Impfdarstellungsepoche („Hochwirksam und nebenwirkungsfrei“) kontaktierte ich dahingehend Leute wie Kurt Langbein („Bittere Pillen“), die/den ich für integer hielt, mit einem gemeinsamen Fazit:
Alle schwiegen – und wer schweigt, stimmt bekanntlich zu…
Für Pfizer nichts besonderes angeklagt zu werden. Die Pharmabranche ist die Branche mit den meisten Verurteilungen, noch vor den Bankenbranche.
Es dauert normalerweise Jahrzehnte, bis solche Prozesse gewonnen werden können. Die besagten Staaten sollten beim nächsten Mal alles verbieten, was um Covid herum passiert ist. Und da der nächste Angriff auf das Mikrobiom bzw. den Darm erfolgen soll, wäre es wichtig hier bereits vorzubeugen! Die Faktenlage dazu ist schon bekannt. Und es sollten endlich die verantwortlichen Großfamilien wie Rockefeller, DuPont und Morgan verklagt und enteignet werden!