
Nicht HUXIT, sondern HUNCUT: Wird Ungarn die EU verlassen?
Das Verhältnis zwischen Ungarn und der EU-Führung in Brüssel als gespannt zu bezeichnen ist eine Untertreibung. Ein Huxit steht schon länger im Raum und die Magyaren orientieren sich immer mehr nach Osten. „Huncut“ ist sowohl eine Kombination aus Hungary und cut, als auch ein ungarisches Wort, das schelmisch bedeutet.
Es gibt also ein neues Wort für Ungarns möglichen Bruch mit der Europäischen Union: „Huncut“, schreibt der Magyar Hírlap-Kolumnist László Bogár. Dank Zsolt Ungvári gibt es einen neuen Namen für den möglichen Austritt Ungarns aus der Europäischen Union: HUNCUT anstelle von HUXIT, womit gemeint ist, dass sich Ungarn aus dem System der europäischen Integration „herausschneidet“, schreibt Bogár und stellt zunächst eine geopolitische betrachtung voran:
„Es liegt im vitalen Interesse des US-Imperiums, dass die westliche „Peripherie“ Eurasiens in einem selbstzerstörerischen Krieg versinkt, bis das Schicksal der Konfrontation zwischen den USA und China entschieden ist.“
Vor dem Huxit oder dem Huncut, der für viele Beobachter eine hohe Wahrscheinlichkeit besitzt, sollte ein ruhige Analyse vorhergehen. Die Frage ist also nicht tabu. Er fasst dann die Überlegungen zusammen, die angestellt werden sollten, um sicherzustellen, dass eine solche Entscheidung auch im Nachhinein die richtige ist.
Zunächst sei festzustellen, dass sich die geopolitischen Determinanten Ungarns durch einen möglichen Austritt nicht wesentlich ändern würden, da dieselben globalen und regionalen Machtdeterminanten vorherrschen. Die Frage ist also, ob Ungarn damit nach dem Austritt besser umgehen kann.
- Mayer, Peter F.(Autor)
Ungarn und Serbien arbeiten eng zusammen und beide Länder haben kürzlich umfassende und weitreichende Verträge mit China abgeschlossen, anlässlich des Staatsbesuchs von Chinas Präsident Xi Jinping. Bogár analysiert:
„Die Zukunft der Welt, einschließlich Europas und Ungarns, wird grundlegend von den Folgen des zu Ende gehenden Jahrhunderts des amerikanischen Weltimperiums und vermutlich des Niedergangs eines halben Jahrtausends globaler Vorherrschaft des Westens bestimmt werden. Das Schicksal der Europäischen Union, ja Europas insgesamt, wird davon grundlegend bestimmt werden, und in diesem Koordinatensystem sollte unser möglicher Austritt sorgfältig geprüft werden, um die richtige Entscheidung zu treffen.
Es wird immer wahrscheinlicher, dass der globale Konflikt zwischen dem amerikanischen Imperium und China und hoffentlich eine Art friedliche Einigung die Zukunft unseres Kontinents und unseres Landes bestimmen werden.“
Im schlechtesten Fall gebe es einen langwierigen, jahrzehntelangen Weltkrieg mit Amerika und China an der Hauptfront, aber auch mit entscheidenden Auswirkungen auf das Schicksal Europas und Russlands und ihre Beziehungen zueinander.
Aber Ungarn müsse auch auf die Möglichkeit vorbereitet sein, dass dieser Weltkrieg mit einem beispiellosen Niedergang Europas als Ganzes einhergehen könnte, denn wie eingangs erwähnt, sei es im vitalen Interesse des amerikanischen Imperiums, dass die westliche „Peripherie“ Eurasiens in einen selbstzerstörerischen Krieg abgleitet, bis das Schicksal der Konfrontation USA-China entschieden ist.
Der anhaltende Niedergang Deutschlands und die anhaltende Verschlechterung seiner Beziehungen zu Russland werden das europäische Machtgefüge höchst instabil machen. Für Deutschlands östliche und westliche Nachbarn und Rivalen, Frankreich und Polen, bedeute dies eine Stärkung ihrer eigenen Machtrolle, und die daraus resultierende Überbetonung der Ambitionen, insbesondere im Falle Polens, werde die Wahrscheinlichkeit eines langwierigen europäischen Krieges erhöhen.
Bogár wird dann schon fast sarkastisch:
„Es ist ein historisches „Geschenk“ für das amerikanische Imperium, wenn diese beiden „starken Männer“ Europas – Frankreich und Polen – ihren Krieg gegen Russland „umsonst“ fortsetzen, während die USA gegen China kämpfen. Ein neuer polnisch dominierter „Cordon sanitaire“ vom Baltikum bis zum Balkan könnte einen permanenten Krieg mit Russland aufrechterhalten. Bevor eine Entscheidung über einen möglichen Huncut getroffen wird, lohnt es sich, über Ungarns geopolitische Rolle in diesen Kämpfen nachzudenken und darüber, wie das Land am besten mit den möglichen Folgen umgehen kann.“
Nachdenken wäre ein Rezept, das auch andere Länder befolgen sollten, insbesondere Österreich. Und falls es zum Huncut kommt, wäre ein Öxit wohl naheliegend. Aber Diskussionen wie die doch einflussreiche konservative Magyar Hirlap zu führen bereit ist, sucht man im österreichischen Mainstream vergebens.
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Eine Verbindung Schweiz-Österreich-Ungarn als neutaler Block wäre immer schon mein Wunsch gewesen. Aber dazu bräuchte man vernünftige Volksvertreter.
genau das sagte ich 1995, als 66,6 % Ösis pro EU wählten. Eine zentraleuropäische Union CH-A-H wäre gut dran, weil es unzählige Milliarden an Transit gebühren kassieren könnte.
Es ist nicht nur Serbien, es rumort in Rumänien, die Slowakei ist sicher auch ein Kandidat. Bulgarien ist noch (zumindest in der Politik, nicht in der Bevölkerung) fest in EU Gleichschritt, ebenso wie Kroatien. Die Frage ist ob das so bleibt wenn Ungarn und Serbien gehen.
Das Problem ist der Zugang zum Mittelmeer oder dem Schwarzen Meer, ohne den kann es haarig werden. Man wusste sehr wohl warum man Serbiens Zugang so arg beschnitten hat. Politisch ist aber Montenegro (noch) neutral und kann ein Zünglein an der Waage werden. Die Eu als Wirtschaftsunion hat große Fortschritte möglich gemacht, politisch hat sie ihre Unabhängigkeit komplett für die USA aufgegeben. Man möge mal nachsehen nach welchem gescheiterten Handelsabkommen das in dieser Form begann. Großbritannien ist auch nicht unter gegangen, die Probleme die es hat haben ganz sicher nichts mit dem Brexit zu tun. Es ist also möglich und ich glaube nicht das der globale Süden Ungarn im Stich lassen würde. Im Gegenteil.
Vielleicht sollten wir über eine Alternative nachdenken. Wie wäre es mit einer EF (= Europäische Föderation)? Einst gab es eine EFTA.
Da Ungarn die EU verlassen haben wird, werde ich nach Ungarn ziehen.
„Die Zukunft der Welt, einschließlich Europas und Ungarns, wird grundlegend von den Folgen des zu Ende gehenden Jahrhunderts des amerikanischen Weltimperiums und vermutlich des Niedergangs eines halben Jahrtausends globaler Vorherrschaft des Westens bestimmt werden“
Wie sich die Dinge im Detail entwickeln werden, darüber läßt sich trefflich spekulieren, aber es ist schon viel, dass die westlichen Dummköpfe, einschließlich jene unseres Landes, dieser unwiderstehlichen historischen Strömung gewahr werden. Allmählich dämmert es auch ihnen, dass sie in ihrer Überheblichkeit auf die abschüssige Verliererstrasse geraten sind, die selbst inszenierte „Pandemie“ und die aktuellen Folgen ihrer Weltherrschaftsbesoffenheit in der Ukraine wie in Palästina lassen ihre endgültige Abdankung als weltweiter Tyrann heraufdämmern …
Eine gute Entscheidung Ungarns die EU zu verlassen.Hoffentlich machen es weitere EU-Staaten nach.
Umterm Additionsstrich:
AUSTRIACUT, aber scho Vorrvorgestern – oder in kadavergehorsamst bunkertreuest alternativlosest vorauseilendster Dankbarkeit die winkende A***karte wachelnd mit bunten Wimpeln ins Nichtendste Regenbogennirwana Aller Zeiten einfahren – wie gewohnt so gründlichst abgewohnt.
Wenn Österreich einen Funken Hirn hätte, dann hätte es schon vor 1994 ein Achse Österreich-Ungarn-Schweiz gesucht und einen Sperrriegel durch die EU gelegt. Alleine schon um eine bessere Verhandlungsposition zu haben! – Aber die repräsentative Politik verkauft immer das Volk, deshalb gehört sie weg! Und die direkte Demokratie muss her, ohne diese „Repräsentanten“. Nicht umsonst versuchen die globalen Eliten, der Schweiz dieses letzte Instrument der Demokratie und Bürger zu entreißen!
Immer wieder das Selbe, was grundprimitivst vorherzusehen war und von intellektualiesiertesten Klugsch******InInnen im politischen Mainstream als auch im prächtigst gegenpropagandistisch sich verstetigendst possierlich übereiteltenden sich im stolzesten Übermute wellnesshaft gerierendsten sogenannten selbsternanntesten Bestmenschenalternativwiderstands:
Wer in Zeiten des Offensichtlichsten Niedergangs Aller Zeiten der Illusion frönt, sich an die Spieltische des EU-Casdinos zu begeben wird dort nicht bloß über alle Schlachtbänke gleichzeitig gezogen als verfrühstückt worden sein, sondern alles mit sich in den Abgrund aller Abgründe mitgerissen haben.
Die bürgerliche Arroganz steht der des Adels um nichts nach, immer wenn es darum geht an den Fleischtrögen der Macht diesmal in alleroffensichtlichst pestilentester Gestalt eines prächtigen Hofschranzenkartells vielen untergehenden Mietmaulreservisten Beischänddienste zu leisten um den billigsten Preis sich auf Zeit selbst dem Wahne zu erliegen sich über die Mutter Aller Untergänge zumindest auf Zeit retten zu können – Alles bei Hofe im Rahmen dessen Gravitationskräften der Schwärzesten Löcher Aller Zeiten hat seinen immer mehr ins Unermessliche steigenden Preis, den am Ende Alle zahlen müssen, wie seit Eh und Jeh.
Zur Erinnerung im als auch des Wiederholungszwanges immer wieder Selbigen in allen Gestalten eitelstschrätigstem grundbürgerlichsten Herrschaftsstumpfsinns nicht bloß nur in „Allerunserer“ sich fundamentalkonsequentest selbstabwrackenden Wunderschönsten Operettenrepublik Aller Zeiten:
EU-Dämmerung
Sämtliche Kleinparteien, welche bei der EU-Wahl kandidieren, haben sich längst schon als Honigfallen erwiesen – Selbst die Jenigen, welche den zeitnähesten EU-Austritt anstreben.
Am Ende wird die EU sowieso nur noch mittels offenen Rechtsbruch von ihren kümmerlichen Resten verbleibender Mitgliedstaaten verlassen werden können, so sich diese völlig korrupt unreformierbare kriegsdienlichste Vasallenorganisation nicht bereits vorher schon brachialst selbst abwickelte.
Zur Erinnerung:
Abgesehen davon, daß sich diese Art von „Politik“ schon längstens selbst ad absurdum führte:
Bei den geplanten Österreichischen Nationalratswahlen im Herbst, falls (danach) überhaupt noch Wahlen stattfinden werden, wird dies möglicherweise die letzte Gelegenheit sein, sein Kreuzl auf einen Wahlzettel zu malen.
Als einzige „Option“ in dieser katastrophalen Gemengelage hiesiger Politik erweist sich sowieso ausschließlich die FPÖ, da alles Andere schon bloß arithmetisch ein One-Way-Ticket in den fortgesetzten Untergang darstellt.
Aber auch nur dann, wenn es Kickl nach der Wahl gelingen sollte, mindestens ein gutes Drittel seiner eigenen Partei vollständig auszumisten – Sollte das nicht gelingen, ist endgültig Zappe mit “unserer” Allerwunderschönsten Operettenrepublik Aller Zeiten.
Ich empfehle dringendst sich mit fundamentaler Herrschaftslogik zu beschäftigen bei gleichzeitiger Konzentration auf föderale Subsistenzverwirklichung auf unterster Daseinsebene – Familie, Dorf, Gemeinde – sonst wird das nix.
Fürderhin sei frohes Wählen anempfohlen, besonders unter Bedachtnahme der möglicherweise allerletzten Gelegenheit dazu auf sehr sehr lange Zeit, im Österreichischen Herbst 2024.
„Wir“ in Ö produzieren in jeder Sekunde gnadenlosest selbstverstetigendst selbstvernichtendstes Elend an als auch in „Unserer“ eigenen Bevölkerung allerausreichendst, um „Uns“ auch bloß nur eine einzige Sekunde an sämtlichen EU-Verbrechen fürderhin zu beteiligen zu müssen – Zusätzlich dem eitelsten Wahne Aller Zeiten verhaftetst, dieses auch bloß in geringsten Ansätzen vor Ort überhaupt irgendwie noch abmoderieren zu können.
An Realitätsverweigerung überbieten sich sämtliche Proponenten, welche auch bloß nur daran zu Denken wagen würden fürderhin ihren Fuß über die Schwelle irgendwelcher EU-Gebäude zu setzen.
Thomas Bernhard’s kühnste Übertreibungen gemahnen angesichts Dessens an längst vergessene Kindergeburtstagseinlagen gähnendst nicht einmal lächerlichster Harmlosigkeiten, welche mittels Kuchen und Kaffee ins alltagstaugliche Vergessen längstens hindurchverdaut waren…
Meine Fresse, machst du dir Mühe! Danke dir für den Text!
Kurzfassung: Wenn wir Penner, den Arsch nicht endlich hochkriegen, dann ist es AUS! Z