Versöhnung nach Corona – aber wie?

26. Mai 2024von 26,4 Minuten Lesezeit

Alle sprechen von „Versöhnung“ nach Corona: die Regierungen und ihre Getreuen ebenso wie die Regierungskritiker. Aber wie kann die bitter notwendige Versöhnung gelingen, bevor aus der Spaltung unserer Gesellschaft am Ende Fürchterliches hervorgeht? Meine Meinung: durch exakte Analyse der Situation, pragmatische Überlegungen, klare Forderungen und zielstrebiges Handeln. Wenn wir nicht wissen, wo wir stehen und wo wir hin wollen, werden wir auch nirgendwo hinkommen.

In diesem Beitrag möchte ich mich zunächst der Analyse der Situation widmen: aus der Position eines Menschen heraus, der in regimekritischen Kreisen bestens vernetzt und bekannt ist, der aber gleichzeitig während der ganzen Pandemiezeit sehr streng darauf geachtet hat, sich nicht in einer „Informationsblase“ einfangen und von anderen Gruppierungen der Gesamtgesellschaft isolieren zu lassen, sondern regelmäßig sowohl die Medien des Regimes als auch die Medien seiner Kritiker zu konsumieren, Kontakte zu beiden Seiten zu pflegen und wo immer es ging Brücken zu bauen.

Was während Corona mit unserer Gesellschaft geschah

Die Coronazeit war aus meiner Sicht eine Zeit der Spaltung und der Glaubenskämpfe, vergleichbar den Religionskriegen im 16. und 17. Jahrhundert. Aufgrund unvollständiger, widersprüchlicher und – wie wir heute wissen – in großen Teilen fragwürdiger Information der Bevölkerung durch die Regierungen waren die meisten von uns mit essentiellen Fragen alleine gelassen (dank sozialer Isolation und Kontaktbeschränkungen im wahrsten Sinne des Wortes!) und mussten, jeder für sich, die folgenden Einschätzungen vornehmen:

  1. „wie schlimm ist die Bedrohung durch Corona?“
  2. „welche Maßnahmen wirken gegen Corona?“
  3. „welche Maßnahmen rechtfertigt die Lage?“

Als die „Krise“ begann – also eigentlich, als man von ihr hörte, ohne selbst noch etwas davon wahrgenommen zu haben oder betroffen gewesen zu sein –, beriefen die Regierungen dieser Erde Pressekonferenzen ein, traten vor die Kameras und beschworen „Einigkeit“ und „Zusammenhalt“. Zu diesem Zeitpunkt war die Bereitschaft, zusammenzuhalten, durchwegs gegeben.

Mit Ausnahme einiger weniger Einzelfälle war beinahe jeder Mensch bereit, seinen Teil zur Abwendung einer großen Gefahr von der Gesellschaft beizutragen. Die meisten warteten begierig darauf, zu erfahren, was sie tun konnten. Die Regierungen der Erde hatten die einmalige Chance, über alle bisherigen politischen Differenzen hinweg Einigkeit unter den Bewohnern der Welt herzustellen. Alles, was es dazu gebraucht hätte, wäre ein überzeugendes und transparentes Krisenmanagement auf der Grundlage überprüfbarer Fakten gewesen.

Doch die Regierungen verschenkten diese Chance. Sie setzten darauf, nur bestimmte ausgewählte Berater zu befragen, nur mit bestimmten ausgewählten Meinungen an die Öffentlichkeit zu gehen und ließen keine kontroverse Debatte zu. Anstatt Menschen durch Überzeugung mit Argumenten gewinnen zu wollen, schüchterten sie sie durch Drohung, Nötigung und Zwang ein. Die öffentlich-rechtlichen Medienanstalten folgten der Regierungslinie, und die meisten privaten Medien taten es ihnen gleich.

Ob Regierungen und regierungsnahe Medien dies aus Überzeugung oder aus unlauteren Gründen taten, tut an dieser Stelle nichts zur Sache, denn im Ergebnis bewirkte es dasselbe: eine tiefe Spaltung der Gesellschaft. Es entstanden im Wesentlichen vier „Corona-Lager“, die einander heute noch misstrauisch bis feindselig gegenüberstehen.

Die vier Corona-Lager

Wenn man jene Menschen, die reines Mitläufertum leben und sich immer der gängigen – oder als gängig angenommenen – Mehrheitsmeinung anschließen, außer Betracht lässt, kann man ganz im Groben die Standpunkte der Menschen der Postcoronazeit in die vier „Lager“ der „Regierungstreuen“, der „Verängstigten“, der „selbständigen Denker“ und der „Regimegegner“ einteilen.

Die Regierungstreuen

Manche Menschen beschlossen, aus ganz verschiedenen persönlichen Motiven heraus, nur „offiziellen Quellen“, also insbesondere dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, zu vertrauen. Sie nahmen eine für sich selbst und alle anderen lebensbedrohliche Situation wahr, die jede Maßnahme rechtfertigte und gegen die es glücklicherweise ganz einfache Maßnahmen gab: Maske, Abstand und Impfung. Sie machten fleißig mit und fragten sich, warum nicht jeder andere auch einfach mithalf, um die Krise schnell zu bewältigen. Sie versuchten zunächst, als verlängerter Arm der Regierung selbst für die Maßnahmen zu werben, später sogar andere zu den Maßnahmen zu zwingen.

Zu diesem Lager gehörten nicht nur jene Menschen, die ein blindes Vertrauen in eine bestimmte Partei oder eine bestimmte politische Person oder Institution hatten, sondern auch sehr viele gänzlich unpolitische Menschen, die es einfach gewohnt waren, dass sie in allen Lebensbereichen bequemerweise das Denken und vor allem das Entscheiden an Dritte abgeben durften: im Familienkreis an die Eltern, den Partner oder die Partnerin, in der Ausbildung an das Lehrpersonal, in der Arbeitswelt an den Arbeitgeber oder das Arbeitsamt, in der Gesundheit an Arzt oder Krankenhaus und in politischen Fragen an die Regierung bzw. den Staat.

Je länger die „Pandemie“ dauerte, umso mehr wurde aus ihrem Erstaunen über renitente Maßnahmenkritiker oder Maßnahmenverweigerer Wut – und schließlich Hass. Besonders stark wurde dieser Hass verständlicherweise immer dort, wo die betreffenden Menschen selbst in ihrem Umfeld geliebte Personen an den Tod verloren hatten, die offiziell Covid zugeschrieben wurden. Der Glaube an die „offiziellen Quellen“ in Verbindung mit dem Verhalten eben dieser „offiziellen Quellen“ führte dazu, dass diese Menschen nicht der „Pandemie“, sondern den Maßnahmenkritikern und Maßnahmenverweigerern die Schuld am Tod ihrer Liebsten gaben.

So lernten sie, Menschen mit anderen Informationsquellen als „Mörder“ zu empfinden, prägten für sie den Kampfbegriff „Coronaleugner“ und hassen sie bis heute mit äußerster Leidenschaft.

Die Verängstigten

Sehr viele Menschen verfolgten, ebenso wie die Regierungstreuen, ausschließlich die „offiziellen Quellen“, stellten diesen jedoch – bewusst oder als Bauchgefühl – ihr eigenes Urteilsvermögen gegenüber. Sie sahen im Fernsehen die Berichte über die schlimmste Krankheit seit Menschheitsgedenken, konnten aber auf den Straßen keine Leichenberge entdecken. Sie lasen in der Zeitung von der Nützlichkeit von Masken gegen Viren, wussten aber, dass ein Virus viel zu klein ist, um durch eine Maske aufgehalten zu werden. Sie hörten im Radio von den „nebenwirkungsfreien Impfungen“, wussten aber, dass es noch nie ein Medikament ohne Nebenwirkungen gegeben hat.

Solche Menschen machten sich auf die zahlreichen Widersprüche zwischen der Kommunikationsstrategie der Regierungen und ihrer eigenen Lebenserfahrung einen eigenen Reim. Sie wussten, dass vieles von dem, was der Staat von ihnen verlangte, widersinnig und nutzlos war, wagten es aber nicht, Widerstand zu leisten. Sie fürchteten um ihre soziale Anerkennung, um ihren Arbeitsplatz, um ihre Karriere oder einfach nur um ihr unbeschwertes Leben. Sie hatten nicht die Kraft oder den Willen, sich zu widersetzen, und fügten sich ins – aus ihrer Sicht – Unvermeidliche. Zum Teil mit der Hoffnung, dass es schnell vorbei sein würde, wenn sie bloß nicht widersprachen.

Diese Gruppe der Verängstigten fürchtete alles Mögliche, nur nicht das Virus. Je länger die – unwillig erduldeten – Maßnahmen andauerten, umso mehr wurde aus ihrem Erstaunen über die Heftigkeit der vielen nicht nachvollziehbaren Maßnahmen Wut – und schließlich Hass. Je nach charakterlicher Veranlagung des Einzelnen richtete sich dieser Hass wahlweise gegen die politischen Entscheidungsträger, die anderen Corona-Lager oder aufgrund der eigenen Unfähigkeit zum Handeln sogar gegen sich selbst.

Die Selbstdenker

Zahlreiche andere Menschen hatten von Beginn an das Bedürfnis, die Informationen der Regierungen und des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu hinterfragen. Sie suchten nach Quellen für die Gefährlichkeit der Lage, für die Nützlichkeit der von den Regierungen präsentierten Maßnahmen und dachten außer an den Nutzen dieser Maßnahmen auch an deren mögliche Nebenwirkungen auf gesundheitlicher, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Ebene.

Sie versuchten, eine eigenständige Abschätzung der Verhältnismäßigkeit durchzuführen, und traten zu diesem Zweck zuerst an die politischen Entscheidungsträger heran. Ihr ursprüngliches Ziel war es, durch kontroverse Debatte eine möglichst objektive Meinungsbildung für sich und andere zu ermöglichen.

Doch da die Regierungen den Diskurs verweigerten, keine nachprüfbaren Fakten für ihre Entscheidungen vorlegten, sondern auf „Alternativlosigkeit“ und den „wissenschaftlichen Konsens“ plädierten, scheiterte dieser Versuch. Je länger die „Pandemie“ dauerte, umso mehr wurde aus dem Erstaunen über die Gesprächsverweigerung der Politik Wut – und schließlich Hass.

Der Hass dieser Menschen richtete sich – und richtet sich in vielen Fällen bis heute – gegen die politischen Entscheidungsträger und ihre Berater, aber auch gegen die Profiteure der „Pandemie“ in Gesundheitswesen, Pharmabranche, Politik und Medien.

Die Regimegegner

Wieder andere Menschen waren, aus ganz verschiedenen persönlichen Motiven heraus, bereits vor Corona misstrauisch gegenüber dem Zustand unserer Demokratie, unserer Rechtsstaatlichkeit und der Integrität unserer politischen Entscheidungsträger.

Einige von ihnen hatten viel Zeit damit verbracht, frühere Vorkommnisse des politischen Geschehens (je nach persönlichem Interesse etwa die Ermordung von John F. Kennedy, die Hintergründe des Vietnamkriegs oder die Anschläge des 11. September 2001 in New York und deren weltpolitische Folgen) kritisch zu hinterfragen. Manche von ihnen hatten in ihrer persönlichen Lebensgeschichte Enttäuschungen mit dem Staat erlebt (z.B. Erfahrungen mit den Schattenseiten der Jugendfürsorge oder frühere eigene Erfahrungen mit Machtmissbrauch und Ungerechtigkeit im Bürokratiedschungel). Andere von ihnen hatte sich schon lange mit rechtshistorischen oder gesellschaftstheoretischen Fragen beschäftigt und die Legitimität der repräsentativen Demokratie an sich oder der aktuellen Ausprägung in Form der bestehenden Nationalstaaten (einzelner oder aller) in Frage gestellt.

Eine kleine Minderheit hatte aus diesen und weiteren Elementen ein gefestigtes, staatskritisches bis staatsfeindliches Weltbild entwickelt, lehnte die repräsentative Demokratie grundsätzlich ab und konnte aufgrund dieser gefestigten Ablehnung schon vor 2020, je nach eigenem Blickwinkel, durchaus als „Staatsreformer“, „Staatsverweigerer“ oder „Staatsdelegitimierer“ eingestuft werden (zumindest in Hinblick auf die aktuelle Staatsform der repräsentativen Demokratie mit geringer Bürgerbeteiligung) bzw. trug sich mit verschiedensten Arten von – friedlichen oder gewaltsamen – Umsturzgedanken von der Wiedererrichtung unterschiedlicher historischer Regimes bis hin zur uralten Utopie von der Errichtung eines paradiesischen Zustandes auf Erden zu ihren Lebzeiten.

Als einziges der vier „Corona-Lager“ entwickelte die Gruppe der gefestigten Regimegegner durch die „Pandemie“ keinen Hass. Sie sahen in allem, was geschah, eine Bestätigung ihrer vorgefassten Meinungen und ordneten jedes Ereignis in ihr individuelles Weltbild ein. Sofern sie zur Kategorie hassfähiger Menschen gehörten, war der Hass schon länger in ihnen vorhanden und wurde durch Corona allenfalls verstärkt. Sofern sie zur Kategorie der positiven Utopisten gehörten, verstärkte die Zeit der „Pandemie“ allenfalls die Dringlichkeit ihres Bedürfnisses, möglichst rasch die Welt zu verbessern – woraus sich in einigen Fällen ein missionarisches Sendungsbewusstsein und großer Eifer in der Überzeugung anderer von den eigenen Lehren entwickelte.

Die Auswirkungen der Pandemie je nach Lagerzugehörigkeit

Je nach Ausgangslage hatte die Pandemie auf die vier „Corona-Lager“ unterschiedliche Auswirkungen:

Auswirkungen auf die Regierungstreuen

Das Lager der Regierungstreuen wurde zu einem gewissen Teil für seine Positionierung belohnt. Sei es materiell durch Geld und Einfluss, sei es einfach nur durch das Bewusstsein „die Guten“ gewesen zu sein und „das Richtige“ getan zu haben. Je mehr seine Angehörigen sich als „Helden“ fühlen, fühlen sie sich gleichzeitig allen anderen überlegen. Schließlich haben sie viele Leben gerettet – sei es durch Passivität während der Lockdowns, sei es durch Aktivität als Denunzianten oder Erpresser anderer. Natürlich haben sie auch den „lebensrettenden Pieks“ mit Begeisterung empfangen und überall wo sie konnten dafür geworben.

Dieser Teil der regierungstreuen Gruppierung ist begierig darauf, seinen Status – nach außen wie nach innen – als „Helden“ zu erhalten und bereit für den nächsten Regierungsaufruf zum Heldentum. Jeden Zweifel an der Richtigkeit der Maßnahmen, der Wirksamkeit und Harmlosigkeit der „Impfung“ oder am Handeln der politischen Entscheidungsträger oder der Medienlandschaft fassen seine Angehörigen als persönlichen Angriff auf, der ihr „Heldentum“ schmälert. Je mehr Menschen öffentlich Zweifel äußern, umso mehr rotten sie sich untereinander zusammen, bestärken sich gegenseitig und strengen sich an, alle anderen „Corona-Lager“ herabzusetzen oder zum Schweigen zu bringen.

Zu einem gewissen anderen Teil wurden Regierungstreue jedoch auch enttäuscht: all jene unter ihnen, die am eigenen Leib oder im engsten Umfeld erfahren bzw. beobachten mussten, dass die Maßnahmen der Regierungen entweder nicht wirkten oder sogar Nebenwirkungen entfalteten, verloren – soweit sie nicht das eigene Leiden auf das Virus schieben konnten und sich immer noch in der „Heldengruppe“ wähnen – ihr Urvertrauen in die politischen Entscheidungsträger und befinden sich in einem Zustand geringer bis großer Unsicherheit. Manche von ihnen kaschieren das durch besonders auffällig zur Schau gestellte Regierungstreue und benehmen sich trotz innerer Konflikte nach außen wie die „Heldengruppe“. Die meisten aber verhalten sich zurückhaltend, still oder sogar versöhnlich gegenüber Andersdenkenden. Mit jedem Tag, der vergeht, werden mehr von ihnen offen für Aufklärung, Ursachenforschung und unabhängige Information.

Auswirkungen auf die Verängstigten

Das Lager der Verängstigten kann man guten Gewissens mit den Opfern einer Entführung oder eines Gewaltverbrechens vergleichen. Dementsprechend gibt es unter ihnen einen Teil, der eine Art von „Stockholm-Syndrom“ entwickelt hat.

Menschen, die zu dieser Untergruppe gehören, sind sich sehr wohl bewusst, dass ihnen Unrecht zugefügt wurde, jedoch verteidigen sie die Täter mit Leidenschaft. Sie akzeptieren willig die „wir konnten es nicht besser wissen“ Argumentation der politischen Entscheidungsträger und ihrer journalistischen Kolporteure und unterstützen sie durch öffentliche und private Äußerungen von Verständnis für deren Handeln. Wenn sie am eigenen Leib Schmerzen oder Schäden erlitten haben oder wenn ihr Umfeld gelitten hat, argumentieren sie mit der „bitteren Notwendigkeit“ und dem „erbrachten Opfer für die Allgemeinheit“.

Dieser Teil der Bevölkerung wünscht sich am Dringendsten, die Coronazeit so rasch wie möglich zu verdrängen und nicht mehr darüber zu sprechen. Oft hört man aus ihrem „Lager“ die Forderung, man müsse „konstruktiv nach vorne schauen“. Die meisten von ihnen sind felsenfest überzeugt, die „Pandemie“ sei ein einmaliges Ereignis gewesen und könne sich nicht wiederholen. Für Aufklärung oder Aufarbeitung sind sie kaum zugänglich, denn sie haben aktiv den Entschluss gefasst oder verspüren das unbewusste Bedürfnis, sich nicht mehr mit der Vergangenheit beschäftigen zu wollen. Jede Bemühung, mit solchen Menschen ein Gespräch über Rechtsstaatlichkeit, Verhältnismäßigkeit und autoritäre Tendenzen zu führen, wird von ihnen als unbequem bis bedrohlich wahrgenommen und mit Ablehnung bis Hass quittiert.

Der andere, meiner Einschätzung nach vorerst noch kleinere Teil der Verängstigten hat verstanden, dass die politischen Entscheidungsträger nicht ganz so uneigennützig und wohlwollend gehandelt haben, wie sie es uns allen weismachen wollten. Manche unter ihnen haben begonnen, sich ähnlich wie das Lager der „Selbstdenker“ nach unabhängigen Informationsquellen umzusehen. Einige sind bereits zu den „Selbstdenkern“ gestoßen, verkehren in ihren Kreisen und nutzen deren Wissen. Je mehr diese Gruppierung über die lobbyistischen Hintergründe und Strukturen des Pandemiemanagements herausfindet oder erfährt, umso mehr neigen ihre Angehörigen zu Hass auf die politischen Entscheidungsträger und die regimenahen Medien.

Auswirkungen auf die „Selbstdenker“

Zur Strategie der Regimes gehörte, jeglichen Zweifel an der Alternativlosigkeit der Pandemiemaßnahmen im Keim zu ersticken. Öffentliche Äußerungen der „Selbstdenker“ wurden durch umfassende Zensurmaßnahmen in althergebrachten und modernen Medien weitgehend unsichtbar gemacht. Zusätzlich wurden – ob mit Vorsatz oder aus Reflex tut an dieser Stelle nichts zur Sache – altbewährte Methoden autoritärer Staaten eingesetzt: Verspottung, Diffamierung, Schikanierung, wirtschaftliche Schädigung, soziale Ausgrenzung und in vielen Fällen auch Einschüchterung durch hohe Geldstrafen für Meinungsdelikte oder Regelbrüche, Polizeigewalt, Hausdurchsuchungen und Inhaftierungen.

All dies zwang einerseits die „Selbstdenker“, in eine Art von „Untergrundgesellschaft“ abzutauchen und andererseits, sich miteinander zu vernetzen. Es entwickelte sich eine ausgeprägte Parallelgesellschaft, in der ein Zusammengehörigkeitsgefühl entstand, das beinahe vollständig die früheren weltanschaulichen Grenzen zwischen politischen Lagern verschwinden ließ, da sich alle Betroffenen vorrangig auf die Gemeinsamkeit des Ausgeschlossenseins und die Bekämpfung der – aus ihrer Sicht – Desinformation von Seiten der Regierenden konzentrierten.

Da die solcherart Ausgeschlossenen im „Untergrund“ aber nicht alleine waren, sondern dort bereits ein vor der Pandemiezeit existierendes Netzwerk von Regimegegnern unterschiedlicher Couleurs vorfanden, kamen sie – großteils unvorbereitet – nicht nur mit coronabezogenen Themen, sondern auch mit den Themen all jener in Berührung, die vorher schon im (selbst so gefühlten) „Widerstand zum Staat“ gestanden hatten.

Ein kleiner Teil der früheren „Selbstdenker“ verlor dort seine Selbständigkeit und wurde von verschiedenen Untergrundgruppierungen „aufgesogen“. Wenige, aber doch etliche Menschen verfielen den Lockungen des einen oder anderen „Gurus“ und wurden zu unkritischen Anhängern all seiner Theorien. Je nach inhaltlicher Ausrichtung des „Gurus“ haben sie sich in weiterer Folge entweder vollständig von der Gesellschaft abgewandt und leben nur noch in ihrer eigenen Informationsblase oder haben sich der einen oder anderen „Bewegung“ angeschlossen, deren Ziele zu ihren neuen, eigenen Lebenszielen wurden.

Dieser kleine Teil der ehemaligen „Selbstdenker“ ist an Versöhnung mit anderen „Corona-Lagern“ nicht im Geringsten interessiert, da er ihnen entweder faktisch den Rücken gekehrt hat oder sie zutiefst verachtet. Dies gilt in Hinblick auf einige der Bewegungen der „Untergrundgesellschaft“ nicht nur für die anderen „Corona-Lager“, sondern auch für alle „Selbstdenker“, die sich nicht demselben „Guru“ oder derselben „Bewegung“ angeschlossen haben.

Der weitaus größere Teil der „Selbstdenker“ hat jedoch nicht die Absicht, auf Dauer im „Untergrund“ zu verbleiben. Viele von ihnen arbeiten aktiv – und sehr erfolgreich – an der Dokumentation dessen, was sie während der Coronazeit erlebt haben. Andere streben politische Ämter an oder haben sie schon erreicht. Wieder andere arbeiten medial, wissenschaftlich oder juristisch an der Aufarbeitung der „Pandemie“, natürlich wiederum mit ganz unterschiedlichen Zielsetzungen.

Da gibt es eine durchaus nennenswerte Untergruppierung, die vor allem auf Rache sinnt. Sie strebt eine Bestrafung aller – aus ihrer Sicht – Täter in großem Maßstab an, von der obersten politischen Ebene bis hin zum eigenen Arbeitgeber und den Nachbarn, wenn diese einem anderen „Corona-Lager“ angehören. Sie träumt von „Nürnberger Prozessen 2.0“ oder einer Verbringung aller politischen Entscheidungsträger und deren journalistischer Sprachrohre vor den internationalen Strafgerichtshof in Den Haag.

Die Mehrheit solcher Menschen mit Rachegelüsten besteht dabei auf einer friedlichen, rechtsstaatlichen Vorgehensweise, eine Minderheit ist auch für härteres Vorgehen zur Erreichung ihrer Ziele offen. Und ganz wenige unter ihnen träumen sogar davon, selbst „die Macht zu ergreifen“ und dann nicht nur mit den politischen Pandemieverantwortlichen, sondern auch mit dem Lager der „Regierungstreuen“ abzurechnen.

Die „Verängstigten“ und die „reinen Mitläufer“ kommen im Weltbild einiger derjenigen, die auf Rache sinnen, überhaupt nicht vor, sondern werden pauschal dem Lager der „Täter“ zugerechnet, bestehend aus Entscheidungsträgern, Multiplikatoren, ausführenden Organen und Mitläufern. Diese erste Untergruppierung hängt einer Art von dogmatischer Lehre an und ist zu Gesprächen mit anderen „Corona-Lagern“ nur dann bereit, wenn die eigenen Anschauungen zu 100 Prozent übernommen und gutgeheißen werden.

Eine weitere, noch größere Untergruppierung, möchte zwar auch eine faktenbasierte Aufarbeitung der Coronazeit erreichen, aber nicht zum Zweck der Rache, sondern zum Zweck der Prävention. Diesen Menschen geht es vor allem darum, dass das Lager der „Regierungstreuen“ und die politischen Entscheidungsträger begangene Fehler zugeben und bereuen. Je nach Auffassung des Einzelnen können die solcherart „durch Geständnis Rehabilitierten“ entweder in ihren Ämtern und Funktionen verbleiben oder auch nicht. Allen gemeinsam ist jedoch die Forderung nach effektiven Maßnahmen zur Verhinderung einer Wiederholung des – aus ihrer Sicht – erlittenen Unrechts in der Zukunft.

Angehörige dieser zweiten Untergruppierung bemühen sich nach Kräften um Brückenbau zu anderen „Corona-Lagern“, sind immer weniger im „Untergrund“ und immer mehr im öffentlichen Leben der Gesamtgesellschaft anzutreffen und streben großteils ohne dogmatische Ansprüche Verständigung und Allianzbildung mit Andersdenkenden an.

Schließlich gibt es eine dritte, kleinere Untergruppierung, die durch das Erlebte in innere oder äußere Resignation verfallen ist. Einige ihrer Zugehörigen haben sich bereits selbst etwas angetan, andere spielen mit dem Gedanken und werden nur durch die Solidarität unter den „Selbstdenkern“ und dem Gemeinschaftsgefühl davon abgehalten. Die Menschen aus dieser Gruppierung sind kaum noch an Informationen aus und schon gar nicht an Gesprächen mit anderen „Corona-Lagern“ interessiert. Sie haben ihr Ziel im Leben und ihre Lebensfreude eingebüßt, sehen die Welt in düsteren Farben und haben keine Hoffnung mehr auf eine Verbesserung der gesellschaftlichen Situation. Manchmal überschneiden sich die beschriebenen Eigenschaften dieser Gruppierung mit jenen, die einem „Guru“ verfallen sind – nämlich dann, wenn es ein „Guru“ mit negativen Botschaften ist.

Die Regimegegner

Zu Beginn der Pandemiezeit war eine Hochblütezeit für all jene Regimegegner, die sich aus welchen Gründen auch immer bereits länger im „Untergrund“ befunden hatten. Plötzlich strömten Unmengen von Menschen in Kommunikationskanäle, die früher nur ihnen allein vorbehalten waren. Menschen, die entsetzt vom Pandemiemanagement der Regierungen waren, nach Informationen suchten und großteils kein gefestigtes politisches Weltbild hatten. In dieser Zeit waren die Regimegegner unterschiedlichster Couleurs sehr effizient darin, zahlreiche Menschen mit ihren eigenen Ansichten zu konfrontieren und zu großen Teilen auch zu missionieren.

Da unter den Regimegegnern jedoch – wie in jeder gesellschaftlichen Schicht – keineswegs Einigkeit herrscht, entstand schon sehr bald ein großer Konkurrenzdruck zwischen unterschiedlichen Weltbildern und Gedankenmodellen. Manche Akteure gingen in die innere (oder sogar äußere) Emigration und zogen andere Menschen mit sich in isolierte Parallelgesellschaften. Manche Akteure bildeten Allianzen mit ähnlich positionierten Akteuren, woraus größere Netzwerke entstanden. Andere waren weniger teamfähig und stellten alleinige „Erlöseransprüche“ an ihre Gefolgschaft und an die Welt. Mit der Zeit verloren die „Missionare der ersten Stunde“ an Einfluss, indem sie ihre Anhänger durch falsche Analysen und Vorhersagen, durch Streit untereinander, durch Eifersucht aus Gründen der Reichweite und des Geldes oder durch persönliche Charakterschwächen enttäuschten. Dennoch hat fast jeder der „Missionare“ insgesamt gegenüber dem Jahr 2019 an Anhängerschaft – und damit an Einfluss und Ressourcen – gewonnen.

Dennoch herrscht unter den Regimegegnern aus der Vorcoronazeit aktuell eine allgemeine Ernüchterung: egal, auf welche Art von Umsturz oder Wandel sie gehofft hatten, er ist nicht eingetreten. Die meisten versuchen derzeit bloß noch, ihre Anhängerschaft bei der Stange zu halten und werden für viele durch immerwährende Wiederholung derselben Positionen langweilig.

Nur einige wenige Akteure aus der „Regimegegner-Gruppe“ haben die Coronazeit dafür genutzt, ihre Rhetorik und Inhalte so anzupassen, dass sie trotz aller Zensur auch in allgemein bekannten Plattformen auftreten können. Diese Minderheit tut nun dasselbe, was auch der überwiegende Teil des „Lagers der Selbstdenker“ tut: sie versucht, in ihrem Sinne auf das öffentliche Meinungsklima Einfluss zu nehmen. Allerdings nur in Ausnahmefällen mit der Zielsetzung einer Versöhnung, sondern meist mit dem Ziel der eigenen Machtübernahme und/oder der „Zerschlagung des Systems“ (= der repräsentativen Demokratie) zugunsten unterschiedlichster anderer Gesellschaftsformen, zumeist durch Gesellschaftsmodelle aus der Vergangenheit.

Nicht zuletzt findet sich unter den „Regimegegnern“ auch eine sehr große Gruppe an Akteuren, die zwar die repräsentative Demokratie ablehnen, sie jedoch durch eine andere Demokratieform, nämlich die direkte Demokratie mit Bürgerbeteiligung in Sachfragen ersetzen möchten.

Meine Risikobewertung

Auf der Grundlage der obigen Ausführungen sehe ich ein sehr großes Potenzial für eine Eskalation im Verhältnis der unterschiedlichen „Corona-Lager“ zueinander immer noch gegeben. Die Gräben vertiefen sich mehr und mehr, und es ist keineswegs nur ein Graben zwischen den Maßnahmenbefürwortern und den Maßnahmengegnern. Vielmehr ziehen sich Gräben und Risse auch innerhalb dieser beiden Gruppen durch Familien, Unternehmen und frühere Freundeskreise ebenso wie durch alle politischen und unpolitischen Gruppierungen von Menschen.

Spätestens, wenn die politischen Entscheidungsträger und ihre medialen Sprachrohre die nächste „Pandemie“ ausrufen und das ganze Arsenal von Maßnahmen aus der Coronazeit (Maske, Abstand, Lockdown, Tests, Impfungen, Reisebeschränkungen, Impfzertifikate, Impfpflicht) zu ihrer Bekämpfung auffahren, würden diese – teils nur oberflächlich zugeschütteten – Gräben wieder aufbrechen und nicht nur zu einer Spaltung, sondern zu einem Zerreißen unseres sozialen Zusammenhaltes führen.

Wir wären also, vor allem da unsere politischen Entscheidungsträger mit Gewissheit davon ausgehen, dass die nächste „Pandemie“ uns bereits bevorsteht und uns durch internationale Verträge gezielt darauf vorbereiten – sehr gut beraten, im Interesse aller Teile unserer Bevölkerung so rasch wie möglich, idealerweise noch vor der nächsten „Pandemie“ eine Versöhnung anzustreben, wenn wir keine zivilen Unruhen oder Schlimmeres erleben wollen.

Übersicht und Dynamik der Anhängerströme

Führen wir uns noch einmal vor Augen, in welche „Lager“ wir als Gesamtgesellschaft durch die Coronamaßnahmen und das Pandemiemanagement der Regierungen gespalten wurden. Ich markiere gleichzeitig in der folgenden Aufstellung jene Gruppierungen durch Fettdruck, die eventuell in Frage kommen, aktiv eine Versöhnung der „Corona-Lager“ herbeizuführen:

  1. Regierungstreue

    1. Überzeugte „Helden der Pandemie“, die jede Kritik als persönlichen Angriff gegen sich selbst auffassen

    2. Verunsicherte, die sich nach außen noch als „Helden“ geben, aber einen inneren Konflikt mit sich austragen

    3. Verunsicherte, die sich aus unabhängigen Quellen informieren und die zunehmend zu „Selbstdenkern“ werden

  2. Verängstigte

    1. Menschen mit „Stockholm-Syndrom“ gegenüber den Regierungen, die am liebsten die Pandemiezeit nie mehr erwähnen möchten

    2. Menschen, die sich zunehmend dem Lager der „Selbstdenker“ zuwenden und in kleinen Schritten Abneigung gegen das intransparente Handeln der politischen Entscheidungsträger und ihrer journalistischen Helfer entwickeln

  3. Selbstdenker

    1. Aufklärer mit Zielsetzung der Rache an den Verantwortlichen für die Maßnahmen und/oder all jenen, die dem Narrativ der Regierenden gefolgt sind

    2. Aufklärer mit Zielsetzung der Versöhnung der Gesellschaft und der Verhinderung einer Wiederholung

    3. resignierte, verzweifelte Aufklärer

    4. Menschen, die ihr selbständiges Denken aufgegeben und sich dem einen oder anderen „Guru“ aus dem Lager der „Regimegegner“ angeschlossen haben

  4. Regimegegner

    1. Utopisten, die auf eine friedliche neue Welt zu ihren Lebzeiten hoffen (Age of Aquarius, Reich Gottes auf Erden etc.)

    2. Aussteiger, die abseits der Gesamtgesellschaft in Parallelgesellschaften leben (oder leben wollen)

    3. Erlöserfiguren, die sich vor allem damit befassen, ihren Anhängern unhaltbare Versprechungen zu machen und ihr eigenes Image zu pflegen

    4. Umstürzler, die auf die eine oder andere Art die repräsentative Demokratie durch ein anderes System ersetzen wollen

      1. Umstürzler, die im Untergrund verbleiben und dort weitgehend wirkungslos Ränke schmieden und Träume leben

      2. Umstürzler, die ihr Auftreten so weit angepasst haben, dass sie trotz Zensur in die Gesamtgesellschaft zurückkehren und dort wirken können

      3. Verfechter der direkten Demokratie, die auf einen Systemwechsel hin zu Bürgerbeteiligung in Sachfragen hinarbeiten

In dieser Aufstellung nicht berücksichtigt sind, wie schon eingangs erwähnt, jene Menschen, die reines Mitläufertum praktizieren und stets der gängigen – oder angenommenen – Mehrheitsmeinung folgen.

Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Gruppe der „Selbstdenker“ Zustrom sowohl aus den Gruppen der „Regierungstreuen“ als auch der „Verängstigten“ erhält, während sie teilweise Zugehörige an diverse Gruppierungen der „Regimegegner“ verliert.

Wer kann zur Versöhnung beitragen?

Lassen wir einmal die Möglichkeit beiseite, dass es zu weiterer Vertiefung der Gräben und zu einer Eskalation zwischen den Lagern kommen könnte, und konzentrieren wir uns voll und ganz auf das Szenario einer Aussöhnung der Gruppierungen und einer Überwindung der gesellschaftlichen Zerrissenheit.

Unter dieser Prämisse fallen zumindest aktuell all jene als Motoren der Versöhnung aus, die derzeit einer konstruktiven Argumentation nicht zugänglich sind. Das sind einerseits die „Helden der Pandemie“, andererseits die „Verängstigten“ mit großem Verdrängungsbedarf oder „Stockholm-Syndrom“ und schließlich alle Vertreter der „Regimegegner“ mit Ausnahme der Utopisten und der Verfechter der direkten Demokratie. Keine dieser Gruppierungen hat aufrichtiges Interesse an Aufklärung oder Debatte, sie wollen bestenfalls in kontroverse Gespräche gehen, um ihr Gegenüber „rhetorisch zu besiegen“. Dasselbe gilt für die Untergruppe der „Selbstdenker“ mit Rachegelüsten und den zu Anhängern von „Gurus“ gewordenen Menschen, die ihr selbständiges Denken aufgegeben haben. Ebenfalls nicht als konstruktive Elemente einer Aussöhnung in Frage kommen die „resignierten Selbstdenker“ und die „Aussteiger“.

Anders verhält es sich mit beiden Gruppierungen der „verunsicherten Regierungstreuen“, der „kritisch werdenden Verängstigten“, den „Selbstdenkern“ mit Zielsetzung einer Versöhnung und der Verhinderung einer Wiederholung der Fehler der Coronazeit, den Utopisten und den „Regimegegnern“ mit Zielsetzung der Einführung einer direkten Demokratie.

Diese sechs Gruppierungen können gemeinsam eine Verständigung anstreben und zur Keimzelle einer Heilung unserer Gesellschaft werden. Aber was müssen sie dafür tun?

Strategien auf dem Weg zur Heilung

Der erste und wichtigste Schritt zur Annäherung zwischen den genannten Gruppen ist der Verzicht auf despektierliche Kampfbegriffe im Sinne einer verbalen Deeskalation. Es ist dem respektvollen Gespräch ebenso wenig zuträglich, wenn man andere „Coronaleugner“ oder „Schwurbler“ nennt, wie wenn man sie als „Schlafschafe“ oder gar „Verbrecher“ bezeichnet. Aggressiv konnotierte Pauschalisierungen bringen uns nicht weiter, wenn wir uns aussöhnen wollen.

Als zweiter logischer Schritt bietet sich für jede der weiter oben als potentiell konstruktiv herausgearbeiteten Gruppierungen ein jeweils unterschiedlicher an:

  • für die „verunsicherten Regierungstreuen“, die sich noch als „Helden“ geben, sich aber nicht mehr so fühlen: der Mut, sich zu outen oder zumindest unabhängige Informationsquellen zuzulassen – und die Geduld, sich mit vielen komplizierten Sachverhalten differenziert auseinanderzusetzen.

  • für die „verunsicherten Regierungstreuen“, die bereits aus der Mediengleichschaltung ausgebrochen sind ebenso wie für die zu selbständigem Denken bereiten „Verängstigten“: der Mut, den nächsten Schritt zu gehen und sich über das reine Informieren hinaus auch selbst zu äußern – und die Geduld, eventuellen Gegenwind selbstbewusst ertragen zu lernen.

  • für die „Selbstdenker“ mit Zielsetzung einer Versöhnung und Wiederholungsprävention: der Mut, auf „Regimetreue“ immer und immer wieder zuzugehen, um die „Verunsicherten“ unter ihnen zu erkennen – und die Geduld, sich in der Auseinandersetzung mit den „rachsüchtigen Selbstdenkern“ zu behaupten und diese friedlich, aber bestimmt aus dem Hass zurück in die Liebe zu führen.

  • für die Utopisten: der Mut, als Prediger ihrer jeweiligen Philosophie in die Öffentlichkeit zu gehen und sie vorzuleben – und die Geduld, die Abkanzelung als „Spinner“ von allen Seiten zu ertragen.

  • für die Verfechter der direkten Demokratie: der Mut, politische Verantwortung zu übernehmen und konstruktiv an einer Evolution der Gesellschaft mitzuarbeiten – und die Geduld, dies im Wissen zu tun, dass es ein sehr, sehr langer Weg ist.

Schaffen es diese sechs Gruppierungen, genügend Mut und Geduld an den Tag zu legen, um über sich hinauszuwachsen und sich ihrer besonderen Verantwortung im postpandemischen Heilungsprozess zu stellen, kann es gelingen, eine deutlich sichtbare Mehrheitsmeinung auszubilden, die in weiterer Folge auch all jene anzieht, die reines Mitläufertum praktizieren.

Auf diese Weise kann sich durch Mut und Geduld einiger Vorkämpfer eine stabile, gemäßigte Mitte herausbilden, die sowohl gegen die erwartbaren nächsten Übergriffe der politischen Entscheidungsträger und ihrer medialen Gehilfen als auch gegen die umstürzlerischen Pläne aus dem „Untergrund“ widerstandsfähig ist.

Im Idealfall gelingt es uns, so weit aufeinander zuzugehen, dass sich künftig niemand mehr einreden lässt, man dürfe bestimmte Meinungen nicht anhören und nur „offiziellen Quellen“ vertrauen. Dann und nur dann, wenn wir auch in Krisenzeiten miteinander im Gespräch bleiben, immer beide Seiten einer Medaille betrachten, alle verfügbaren Informationen prüfen, alle widerstreitenden Theorien anhören und debattieren, uns eine eigene Meinung bilden und respektvoll mit Andersdenkenden umgehen, können wir unsere Gesellschaft so auf die nächste „Pandemie“ vorbereiten, dass sie nicht endgültig zerrissen wird.

Lasst uns mutig über uns hinauswachsen und geduldig den langen Weg beschreiten, der vor uns liegt: für uns selbst, aber vor allem für unsere Kinder und Kindeskinder!

Bild von Stadnik auf Pixabay

Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Mag. Alexander Ehrlich ist Unternehmer und Poltiaktivist


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55 Kommentare

  1. Frankie 10. Juli 2024 um 22:14 Uhr - Antworten

    Eine Gruppe wurde vergessen, die LMAAs… also „leck mich am Arsch“ Gruppe (5). Diesen ist generell alles egal, sie sind eher Mitläufer, denken nicht viel und versuchen den Tag zu schön und faul wie möglich rumzubringen. Bzgl. Corinna, dort waren sie auch passiv und haben einfach das getan, was am wenigsten Arbeits – oder Gehirnleistung benötigte. Also meist sind sie den Maskierern und Gebratwursteten zuzuorden.

    Ich selber bin eher in Gruppe 4, aber ich habe keinen Hass. Corinna hat ja wieder mal meine Ansichten bestätigt. Was alles o passiert, zeigt ja hauptsächlich, dass ich seit mind 2015 richtig liege. Ok ich war auch überrascht wieviele dabei unkritisch mitmachten…

  2. Ozeki 27. Mai 2024 um 20:47 Uhr - Antworten

    Versöhnung aber wie? Gar nicht. Es gibt keine Versöhnung mit einer Gesellschaft, die sich derart verhalten hat gegen Menschen, die von ihrem Recht auf körperliche Unversehrtheit Gebrauch machten. Keine Versöhnung, die könnt ihr euch wo hinstecken.

    • schicju 16. Juli 2024 um 10:25 Uhr - Antworten

      Ganz auf deiner Seite.
      Jedoch muss ich zugeben dass es mich erschrocken hat wie schnell dieses vernadern, diffamieren und ausgrenzen um sich Griff. Wie konnte man so schnell vergessen was in den 30/40′ iger Jahren passierte um es so ausufern zu lassen. Man sieht, jeder steht sich am nächsten und es würde sich auch bei einer neuen „Hysterie“ nichts ändern, schön erkennbar bei der Europaweiten Kriegsgeilheit, fast jeder spielt mit.

  3. Judith Panther 27. Mai 2024 um 10:45 Uhr - Antworten

    Ich würde eher einem reuigen KZ-Wächter verzeihen als denen, die menschlich auch beim zweiten Mal wieder auf der ganzen Linie versagt haben und sich weiterhin als charakterliche Totalausfälle outen, indem sie noch nicht einmal daran denken, für ihre Gräueltaten um Verzeihung zu bitten.

    • Unglaublich 27. Mai 2024 um 13:08 Uhr - Antworten

      Apropos KZ

      Es wurden „Quarantänelager“ angedacht von unseren Volksvertretern im NR, BR, unserer Justiz, …

      Die Dimension im Vergleich zu damals ist eine noch viel größere und steht an Menschenverachtung um nichts nach

      Wär in etwa so wie: Hitler entschuldigt sich für die KZs und Krematorien bei den Überlebenden und deren Angehörigen und baut währenddessen noch größere, weltweite Anlagen, um sein Vernichtungswerk mit seinen Nazischergen fortzusetzen bzw. zu vollenden

      Währenddessen verlangt man von den Überlebenden und Verfolgten Hitler die Versöhnungs-Hand zu reichen

      Die Verbrecher von damals wurden gehängt und an die Wand gestellt, von Simon Wiesenthal und anderen ohne Verjährung aufgespürt, vor Gericht gestellt, es wurde ihnen der Prozess gemacht

      Die Verbrecher von heute machen unbehelligt weiter wie bisher, ohne befürchten zu müssen jemals zur Rechenschaft gezogen zu werden

      Satanjahu ist das beste Beispiel, was seit dem Jahr 2020 alles legitim ist

      • Franky 10. Juli 2024 um 22:19 Uhr

        „Es wurden „Quarantänelager“ angedacht von unseren Volksvertretern im NR, BR, unserer Justiz, …“ Was heisst angedecht? Die gab es ja real, in Australien zb. Bei unser sicher auch, man kann ja ein billig Hotelzimmer wo man in „Quarantäne“ gezwungen wurde, durchaus dazu zählen. Ich schließe mich auch hier der Mehrheit an übrigens und sage, dieses ganze Gequatsche mit Verzeihen etc. oder Brücken bauen ist bullshit. Das interessiert keinen von den Gegnern.

    • brigbrei 27. Mai 2024 um 15:32 Uhr - Antworten

      Langatmiges und hilfloses Gutmenschen-Blabla…

      Judith Panther: „Ich würde eher einem reuigen KZ-Wächter verzeihen als denen,“

      Dem schließe ich mich an.

    • Andreas_Sch. 27. Mai 2024 um 23:08 Uhr - Antworten

      Zorn und Hass? Das sind diese Persönchen gar nicht wert! Wie @Judith Panther schon darlegte, war die Tragweite der begangenen Verbrechen ja aus der Geschichte bekannt und dieses Gesindel denkt nicht einmal daran, um Verzeihung zu bitten – ganz im Gegenteil. Ich für meinen Teil weiß nun, welch ein Misthaufen diese Gesellschaft ist und wünsche gar keine Versöhnung… Das ist also, nach Ihrer Darstellung, eine bilaterale Angelegenheit.

  4. Taktgefühl 27. Mai 2024 um 6:44 Uhr - Antworten

    Die Grenze der Aufklärung ist sowieso erreicht. Darauf zu setzen, daß alle hellwach werden und instinktiv das Richtige tun – wir sollten den Glauben wechseln.

  5. Taktgefühl 27. Mai 2024 um 6:35 Uhr - Antworten

    Die „Bürgerbeteiligung“ scheint mir eher das Problem zu sein, die haben wir, nämlich in Form der Umweltverbände, NABU, Greenpeace, Amnesty, Schleuserboote im Mittelmeer, Antifa, Omas gegen Rechts, die enervierende Pressemacht, Parallelgesellschaften, Clans, Fucktenchecker, verdie, Fridays for Future usw., die NGOs haben mehr zu sagen als wir. Die „Bürgerbeteiligung“ ist aus dem Ruder gelaufen, die läuft verdeckt ab, beeinflußt die Politik aber so massiv, daß sie die Bewegung lähmt.

  6. Andreas_Sch. 27. Mai 2024 um 2:14 Uhr - Antworten

    Versöhnung? Wozu? Warum? 🤔
    Die Schnupfenpanik hat mir vielmehr gezeigt, mit welcher Sorte Mensch ich gar nichts zu tun haben möchte … Wer so derartig servil ist, dass er sogar zulässt, dass seine Kinder gequält und verstümmelt werden, kann von mir aus auch gern für die Werte© mit einer Komödiantenarmee, geführt von (Generalstabs-)Offizieren, die sich gern in Darkrooms bummsen lassen gegen richtiges Militär ins Feld ziehen. Viel Spaß!
    Der Misthaufen von Gesellschaft, die hier unter tätiger Mithilfe von den ganzen Was-will-man-denn-machens geschaffen wurde, kann von mir aus gern den vorgesehenen Weg gehen. Ich weine dem ganzen schlechten Theater keine Träne nach.
    Früher hat man sich gern über die Primitiven lustig gemacht, die sich mit Glasperlen haben abzocken lassen – die haben aber wenigstens noch Glasperlen bekommen! Mir waren generell Zeiten lieber, als man noch nicht ahnen konnte, dass Die Menschen™ von so unterirdischem Niveau (nein nicht die Handcreme) sind, dass sie sich von einer Inszenierung à la Ein Schnupfen namens Corinna so derartig vorführen lassen.
    Globale Bevölkerungsreduktion? Ich würde mir das ja nicht auf das Gewissen laden wollen, aber dafür gibt es ja Typen wie den, der auf mich immer den Eindruck macht, als hätte eine Schildkröte ihren Panzer verloren… Sowas kann dann gleich mit in den Orkus und wir haben unseren Great Reset®: Alles auf Anfang und nochmal von vorne. Die Evolution geht ihren Weg und wird diesen Brei namens Mööönschhoid auch überwinden …

  7. Roland Kaschek 27. Mai 2024 um 1:20 Uhr - Antworten

    Versöhnung, aber wie? Hm, hm, hm …

    Eine Verschwörung mit dem Ziel der Tötung bzw. gesundheitlichen Schädigung größter Teile der Bevölkerung hat stattgefunden, wurde identifiziert, aufgedeckt und gestoppt. Erstaunlicherweise wird dann über Versöhnung und Vergebung geredet. So, als ob die Opfer dieser Verschwörung eine Bringschuld zu irgendetwas hätten.

    Sollte jemand tatsächlich an Versöhnung interessiert sein, so sollte diese Person zunächst in Vorleistung treten um sich der Versöhnung würdig zu erweisen. Diese Vorleistung besteht m. M. Nach

    darin zunächst ein öffentliches Bekenntnis der Schuld abzulegen, das insbesondere eine Darstellung der eigenen Taten beinhaltet.
    Sodann sollten 2. die betreffenden Personen öffentlich um Entschuldigung bitten und im Vorhinein alle Versöhnungsauflagen pauschal akzeptieren.
    Des Weiteren ist 3. eine voll umfängliche Offenlegung aller im Zuge der Verschwörung erreichten persönlichen Vorteile und Gewinne zu tätigen und sind alle Gewinne voll umfänglich der Gemeinschaft (zwecks Schadensregulierung) zur Verfügung zu stellen.
    Darüber hinaus ist 4. Öffentlich zu machen in welcher Weise ein angemessener persönlicher Beitrag zur Schadensregulierung bis zu welchem Zeitpunkt geleistet sein wird und mit diesem Beitrag ist unverzüglich zu beginnen.
    Schließlich ist 5. Unverzüglich ein Rücktritt von allen öffentlichen Ämtern durchzuführen und öffentlich eine Verwirkung der bürgerlichen Ehrenrechte zu erklären.

    Ich wäre bereit mich mit jemandem zu versöhnen, der diese 5. Dinge in einer Weise tut, die dem Ausmaß und der Tragweite der Verschwörung gerecht wird. Mit jemandem, der diese Dinge nicht tut versöhne ich mich nicht. Natürlich könnte jemand anders noch andere, weiter gehende Forderungen stellen. Eine öffentliche Diskussion um die Bringschuld eines Corona-Verschwörers muss daher geführt werden. Man könnte diese Diskussion als eröffnet betrachten und sie vielleicht bis 1.6.2025 begrenzen.

    Man wird dann sehen, wie groß das Bedürfnis der Verschwörer nach Versöhnung ist und ob nicht doch eine strafrechtliche Behandlung der Sache in Gang gesetzt werden muss.

    Abschließend möchte ich etwas zum Hass sagen, der im Artikel zur Sprache kam. Im engeren Sinne hat er m. M. Nach nichts mit der Vergebungsproblematik zu tun. Hass ist einfach eine menschliche Emotion, die dazu führt, dass ein Individuum zur Anspannung aller seiner Kräfte in der Lage ist um sich eines Angreifers erwehren oder einer gefährlichen Situation zu entziehen. Es gibt also keinen Grund sich negativ über Hass zu äußern. Eine ganz andere Sache ist, dass nicht jede Person in jeder Situation mit ihrem Hass richtig umgeht. Derartige Probleme werden aber durch die Verteufelung des Hasses nicht kleiner, sondern größer.

  8. andi pi 26. Mai 2024 um 23:26 Uhr - Antworten

    den meisten außerhalb der „linksliberalen“ blase („linksliberal“ deshalb in anführungszeichen gesetzt, weil für mich eine befürwortung der corona“maßnahmen“ weder links noch liberal ist) wird es vermutlich entgangen sein, aber dieses wochenende wurde im rahmen der wiener festwochen unter der leitung von irmgard griss ein fiktiver corona-gerichtsprozess (mit zeugen und 7 hobby-geschworenen) mit drei anklagepunkten als eine art schauspiel aufgeführt:

    I die coronamaßnahmen waren zu streng.
    II die vulnerablen gruppen wurden zu wenig geschützt.
    III die ungerechte förderpolitik der cofag.

    kooperationspartner war der standard, wodurch schon im vorhinein eine gewisse einseitigkeit zu befürchten war. habe das wichtigste der drei sitzungen nachgelesen und mir heut abend dann auch die „urteilsverkündung“ im stream angeschaut. ja, es war natürlich ziemlich einseitig, aber wenigstens mal nicht ausschließlich (wohl erstmals bei einer corona-veranstaltung dieser blase) – es kamen erfreulicherweise auch einige kritische stimmen zu wort (heinrich staudinger z.b. oder eine kritische künstlerin). manche antworten der großteils maßnahmen-fans von damals waren zwischen selbstentlarvend (anschober gab mehr oder weniger zu, dass der grund für die maßnahmen die „bilder aus bergamo“ waren) und völlig realitätsfremd (der orf-wissenschaftschef meinte, der orf hätte über die maßnahmen ja eh kritisch berichtet). interessant aber dann die urteile: im fall cofag gab es einen vergleich zwischen anklage und verteidigung, beim schutz vulnerabler gruppen einen 7:0-schuldspruch und beim wohl deutlich wichtigsten punkt, der anklage bezüglich zu strenger maßnahmen, einen 4:3-freispruch (hätte zuvor auf 7:0-freispruch getippt, aber es meldeten sich zwei der drei jury-mitglieder der minderheitsmeinung mit recht vernünftigen statements zu wort – und da die „geschworenen“ wohl alle aus der betreffenden blase kamen, immerhin eine positive überraschung, dass sich da immerhin drei vernünftige gefunden haben. könnten gemäß obiger kategorisierung evtl. menschen aus der gruppe der regierungstreuen aus der unterkategorie c gewesen sein (oder auch verängstigte und b).

  9. Steve acker 26. Mai 2024 um 23:12 Uhr - Antworten

    Echte Versöhnung kann es nur bei umfassender Aufarbeitung geben.
    Davon kann ich aber nichts erkennen.
    Im Gegenteil: es ist eher die Einstellung „schwamm drüber“.
    Und bei nächster Gelegenheit wird die gleiche Nummer abgezogen.
    Insbesondere werden nach wie vor Menschen die irgendwie aufbegehrt haben, verfolgt, zb. Ärzte die
    Impfatteste ausgestellt haben.

    Es haben sich sehr viele Leute , und insbesondere auch sehr mächtige Leute, schwere Schuld auf sich geladen, und die blockieren dann Aufarbeitung.

    ich persönlich habe die Corona-zeit aufgrund meiner Lebenssituation relativ gut überstanden,
    Aber ich weiss dass es Menschen gibt ,die ganz fürchterliches erlebt und durchgemacht haben.

    Die notwendige Aufarbeitung ist vom Ausmass her ähnlich der Entnazifizierung nach dem 2. weltkrieg.
    Aber damals gab es die Alliierten als höhere Autorität durchgesetzt haben.
    eine höhere autorität gibt es heute nicht.
    Und es haben alle Länder diese Corona-Diktatur betrieben, also alle Schuld auf sich geladen.

    • andi pi 26. Mai 2024 um 23:52 Uhr - Antworten

      @ Steve acker
      26. Mai 2024 at 23:12

      für mich persönlich (da geht’s jedem wohl unterschiedlich) das allerschlimmste an dieser ganzen zeit war der völlig paranoide und fanatische zwangsmaskenwahn. der hat mir psychisch sogar noch weit mehr nerven gekostet als das impfthema. vielleicht auch deshalb, weil mich das zeitlich viel kürzer belastet hat (impfthema: spätherbst 21 bis anfang frühling 22, also um die 4 monate – der zwangsmaskenwahn ging hingegen v.a. in wien ganze drei jahre lang). es war echt nicht leicht, ein konsequenter maskenverweigerer zu bleiben (o.k., die erste zeit, in der auch schals und tücher erlaubt waren, hab ich mich auf diesen kompromiss noch eingelassen), aber ich habe es tatsächlich durchgezogen. besonders ärgerlich fand ich so sätze aus meinem umfeld wie: „aber das bissi maske tragen wirst du doch schon aushalten“. menschlichkeit gleich null – und das nicht in grad celsius, sondern in grad kelvin.

      noch zu:

      „Die notwendige Aufarbeitung ist vom Ausmass her ähnlich der Entnazifizierung nach dem 2. weltkrieg.
      Aber damals gab es die Alliierten als höhere Autorität durchgesetzt haben.
      eine höhere autorität gibt es heute nicht.“

      gutes argument. die alliierten gibt es in dem fall eben leider nicht. da hilft nur ein einmahnen der aufarbeitung durch die bevölkerung. das kann z.b. über wahlen, volksbegehren etc. passieren (demonstrationen zu dem thema, so wünschenswert ich sie auch fände, gebe ich hingegen aus heutiger sicht nicht so viele chancen auf erfolg – trotzdem könnte man natürlich auch diesen weg versuchen). worauf ich noch (aber das ist ein eher längerfristiges thema) meine hoffnung setze: so wie seinerzeit die 68er-bewegung damals von in den 1940ern geborenen ausging, die ihre eltern fragten, wie sie so etwas damals zulassen konnten, so könnten die kinder von heute in 10, 20 jahren ihren eltern ähnliche fragen stellen. irgendwann wird diese generation nach aufarbeitung rufen. spätestens dann wird es auch hoffentlich eine geben. dass aufarbeitungen meistens viel zu spät passieren, ist leider etwas sehr übliches. aber ein zu spät ist immer noch gegenüber einem nie zu bevorzugen.

      • Steve Acker 27. Mai 2024 um 22:27 Uhr

        In der Stadt war es sicher schwieriger . kann ich mir gut vorstellen.
        ich habe das Glück ganz am Land zu wohnen, viel Homeoffice gearbeitet., mein Arbeitgeber generell sehr fair.
        In meiner Verwandschaft gab es zwar Corona-besorgte und Impfgläubige, aber keine Paniker/hysteriker.

  10. Henning 26. Mai 2024 um 21:08 Uhr - Antworten

    Die 0. Frage sollte sein: „Was ist ‚Corona‘?“ Oder genauer: „Was hat Herr Drosten wieder in seinem Labor gemacht oder auch nur am Computer zusammengepuzzlet?“ Oder eben auch: „Was bedeuten die positiven PCR-Testergebnisse? Korreliert das mit irgendeiner Krankheit oder ist das akademische Wichtigtuerei?“

  11. Georg Uttenthaler 26. Mai 2024 um 19:59 Uhr - Antworten

    NOCH SITZT IHR DA OBEN, IHR FEIGEN GESTALTEN……..
    VOM FEINDE BEZAHLT UND DEM VOLKE ZUM SPOTT.
    DOCH EINST WIRD WIEDER GERECHTIGKEIT WALTEN, DANN RICHTET DAS VOLK
    UND ES GNADE EUCH GOTT…..!!!
    Theodor Körner-……
    Dazu meinte Eberhard Cohrs:
    Gehe ich zum Arzt, der verschreibt mir was, der will ja von was leben.
    Gehe ich zur Apotheke, der Apotheker gibt mir was, der will ja von was leben.
    Gehe ich nach Hause, schmeiß das ganze Zeug weg, will ja schließlich auch leben.

  12. Suchender 26. Mai 2024 um 19:13 Uhr - Antworten

    Die Frage von Spaltung und Versöhnung der Gesellschaft nicht so wichtig wie die Hilfe für die vielen Opfer der experimentellen Genwirkstoffe (Übersterblichkeit 2021-23: 120.000; schwere Schäden als Longcovid umfirmiert). Wenn sich alle um diese Opfer bzw die Hinterbliebenen kümmern würde, könnte man hierüber auch einer Versöhnung näherkommen.

  13. […] Alexander Ehrlich: Versöhnung nach Corona – aber wie? […]

  14. Unglaublich 26. Mai 2024 um 18:09 Uhr - Antworten

    K(aum)ein Unterschied zum Kommentar „Von der Unbarmherzigkeit der Ungespritzten“

    In Hinblick auf die statt gefundene und anhaltende weltweite Verwüstung, Zerstörung, Verstümmelung, Mord, Nötigung, Drohung, Existenzvernichtung, Tötung Ungeborener, Diebstahl und Geldwäsche von Steuergeld, Rufmord, und viele Grausligkeiten mehr, wirkt der Ruf nach Aus-/Versöhnung geradezu zynisch, zumal genau dieselben Verbrecher, ja Verbrecher, den nächsten Coup bereits in die Wege geleitet haben

    Die Schreibkünstler können diese Kriminellen gar nicht kategorisieren, so viele hat es während der letzten Jahre von ihnen gegeben, von Planspielern über Impfgesetzunterschreibern bis hin zu Auftragskillern

    Freie, gesunde Kindeskinder wirds über kurz oder lang nicht mehr geben

  15. B.Recht 26. Mai 2024 um 17:50 Uhr - Antworten

    Solange man denen „oben“ nicht beikommt, da sie die Justiz u. sämtliche Machtapparate in der Hand haben, hat all das Geschriebene keinen Sinn. Mit der Corona Inszenierung ist auch das GG u. der Rechtsstaat beerdigt worden!

  16. rudi fluegl 26. Mai 2024 um 16:04 Uhr - Antworten

    Danke! Ein netter Versuch!
    Der scheitert allerdings schon bei den sogenannten Regimegegnern!
    Seit mehr als einer Generation wurden die Bestrebungen des Kapitals von den vormals zumindest, jüngeren, in ihr politisches Denken einbezogen und mittels Karriere so etwas wie dem „Vergessen“
    anheim gegeben!
    Schon von Illich, Vogt und vielen anderen, die auch in der Wissenschaftshistorie, speziell der Medizin -historie bewandert waren, breitete sich Menschenfeindlichkeit in Form eines „primitiven“ „No, na , net,“ Bilderbuches aus!
    Kritikpunkte die auch Ideologie übergreifend wirkten. Wenn auch die Abhandlung derselben widersprüchlich war!
    Ergo ergibt sich auch ein Ideologie übergreifender Widerstand und der Versuch wenigstens in „diesem“ Widerstand, zusammen zu halten war nicht selten!
    Da die Begriffe Regime, Regimegegner nicht so einfach von Ideologien zu trennen sind, ist wenigstens Punkt 4 aus meiner Sicht aus, ab zu lehnen.
    Ich würde gerne dem Umfang Ihrer Thesen, ähnliches entgegensetzen, da ich den Versuch der Kategorisierung und damit eine breitere Zustimmung zu finden, interessant finde.
    Aber schon an meinem „kleinen“ Einwand, sehen Sie dass es ohne mühevolle. individuelle Auseinandersetzung, bei dieser Geschichte, die intensiv mit Dingen verwoben ist, die wir allgemein als schwere Verbrechen– entwickelt obendrein in historischen Dimensionen– definieren, nicht gehen wird!

  17. andi pi 26. Mai 2024 um 15:38 Uhr - Antworten

    ein sehr spannender artikel. ich würde mich da ganz klar der kategorie „selbstdenker“ zuordnen, aber bei den unterkategorien fällt mir dann diese klare zuordnung viel schwerer. da habe ich je nach phase und stimmung von a, b und c etwas in mir (nur d fällt bei mir komplett weg). wobei das c nun auch langsam zum glück abzunehmen beginnt. und zu a: „rache“ ist vielleicht nicht so zutreffend, aber gerechtigkeit ist irgendwie eine voraussetzung dafür, dass sich das ganze niemals mehr wiederholt.

    wobei bei der frage der versöhnung das politische vom persönlichen bereich zu trennen ist. im persönlichen bereich ist eine versöhnung (aber nicht um jeden preis) durchaus erstrebenswert. politisch heißt meine antwort z.b., dass ich parteien, die für die corona“maßnahmen“ eintraten, einfach grundsätzlich nicht mehr zu wählen beabsichtige (außer, es gibt eines tages mit einer neuen parteiführung in dieser thematik einen kurswechsel und eine entschuldigung für die in den jahren 2020-23 vertretene linie).

    • Jan 26. Mai 2024 um 18:43 Uhr - Antworten

      Das Private gehört in den privaten Bereich und ist öffentlich nicht versöhnbar. Das Öffentliche ist die Frage, wie wir die Strategie des Versagens bei der nächsten Pandemie vermeiden – jetzt, wo Zeit dazu ist!

    • Andreas_Sch. 27. Mai 2024 um 2:02 Uhr - Antworten

      Versöhnung? Wozu? Warum? 🤔
      Die Schnupfenpanik hat mir vielmehr gezeigt, mit welcher Sorte Mensch ich gar nichts zu tun haben möchte … Wer so derartig servil ist, dass er sogar zulässt, dass seine Kinder gequält und verstümmelt werden, kann von mir aus auch gern für die Werte© mit einer Komödiantenarmee, geführt von (Generalstabs-)Offizieren, die sich gern in Darkrooms bummsen lassen gegen richtiges Militär ins Feld ziehen. Viel Spaß!
      Der Misthaufen von Gesellschaft, die hier unter tätiger Mithilfe von den ganzen Was-will-man-denn-machens geschaffen wurde, kann von mir aus gern den vorgesehenen Weg gehen. Ich weine dem ganzen schlechten Theater keine Träne nach.
      Früher hat man sich gern über die Primitiven lustig gemacht, die sich mit Glasperlen haben abzocken lassen – die haben aber wenigstens noch Glasperlen bekommen! Mir waren generell Zeiten lieber, als man noch nicht ahnen konnte, dass Die Menschen™ von so unterirdischem Niveau (nein nicht die Handcreme) sind, dass sie sich von einer Inszenierung à la Ein Schnupfen namens Corinna so derartig vorführen lassen.
      Globale Bevölkerungsreduktion? Ich würde mir das ja nicht auf das Gewissen laden wollen, aber dafür gibt es ja Typen wie den, der auf mich immer den Eindruck macht, als hätte eine Schildkröte ihren Panzer verloren… Sowas kann dann gleich mit in den Orkus und wir haben unseren Great Reset®: Alles auf Anfang und nochmal von vorne. Die Evolution geht ihren Weg und wird diesen Brei namens Mööönschhoid auch überwinden …

      • Andreas_Sch. 27. Mai 2024 um 2:07 Uhr

        Ups. Verrutscht!

  18. Leontinger 26. Mai 2024 um 13:50 Uhr - Antworten

    Sehr guter Artikel! Aber ich kann mich selbst keiner Kategorie zuordnen. War lange Zeit Mitläufer. Ich litt von Kindheit an über 40 Jahre lang an schmerzlichen Magen- Zwölffingerdarmgeschwüren. Bis ich 1994 in England auf BBC einen Artikel über die beiden australischen jungen Ärzte sah, die (zufällig) den Helico Bacter Pilory entdeckten. BBC erzählte wie die beiden Ärzte von ihrer „Kollegenschaft“ und vor allem von der Pharmaindustrie bekämpft wurden. Der „Stand der Wissenschaft“ war, dass im Magen KEINE Bakterien überleben können. Die zwei Ärzte bekamen nach zehn Jahren 1994 endlich Recht und ich bin seit 1994 geheilt. Wenn die Pharma gesiegt hätte, müsste ich noch immer die entwürdigenden Chefarzt-Untersuchungen über mich ergehen lassen.
    Seit 1994 sehe ich die Pharma nicht mehr als Helfer, sondern hauptsächlich als Geldmaschine! Ich sage hauptsächlich; es gibt doch noch ehrliche Forschung.
    Ich danke allen Ärzten, die Anfeindungen in dieser „Pandemie“ erdulden mussten, weil sie nicht mitgelaufen sind. Es gibt deren viele! Danke!!

    • Leontinger 26. Mai 2024 um 14:02 Uhr - Antworten

      Versöhnung gibt es für mich keine. Als Ungeumpfter wurde ich ausgegrenzt, angefeindet, der Tod wurde mir gewünscht. Die Gerichts-Sachverständige Adelheid Kastner beschimpfte Ungeumpfte als Dumme! In einem Klenk- Blog machte sie sich mit Florian Scheuba über Impfkritiker lustig. Ministerin Edtstadler sprach uns das Recht ab, in Österreich zu leben. Die Zahl der Corona-Kritiker-Hasser ist sehr groß!
      Versöhnung nach Corona – aber wie?

  19. Soulmaster 7 26. Mai 2024 um 13:49 Uhr - Antworten

    Alle Verbrecher aus Politik, Pharmazie, Ärzteschaft und Gefälligkeits-Justiz ins dunkelste Verlies, dass die Welt zu bieten hat und gut.

  20. Rumpelstilz 26. Mai 2024 um 13:28 Uhr - Antworten

    Eine Versöhnung kann es in der Tat erst nach einer Aufarbeitung geben – versöhnen kann man sich nur über das Gute, nicht das Schlechte.

    Bevor also darüber gesprochen wurde, wie, wo und von wem in den USA dieses Virus hergestellt und nach China exportiert wurde, wo es dann ausbrach, und die selben Protagonisten dieses leugneten, wie auch gleichzeitig mit der Spritze in der Hand bereit standen, bleibt alles exakt so, wie es ist.

    Und dazu gehört nun mal im Detail die Aufarbeitung der Tatsache, daß in den USA seit den 90ern am Coronavirus herumgeschnippelt und gedoktort wird (Ralph Baric, UNC, Chapel Hill), um zu sehen, wie man ihn verstärken kann („Gain of Funktion“), zuletzt gefördert über das NIH des Anthony Fauci durch das US-Militär, dann diese Virus und das Wissen darüber im Rahmen einer obskuren Zusammenarbeit (oder einer vorgetäuschten solchen) auf dem Gebiet der Biowaffenforschung ausgerechnet nach China exportiert wurde, weil zu Hause zu gefährlich, durch den selben Peter Daszak, der nach dem Ausbruch aus dem dort kurz zuvor von Europa gebautem und mit ausgebildetem Personal bestücktem Level 4 Hochsicherheits – Labor von der UN / WHO dazu beauftragt wurde, dem WIV in Wuhan den Persilschein zu überreichen und die Mär von den Fledermausfressern in die Welt zu setzen, und dann eine internationale Bande, die unsere mit einschließt, sich an der anschließenden weltweiten „zivilen“ Militärübung mit Millionen von realen und tatsächlichen Opfern beteiligte.

    Alles bereits hier und da zugegeben, u. a. vor dem US-Congress, und deshalb nicht mehr zu leugnen; nur eben nicht zusammenfassend vor einem Gericht.

    Im Grunde wurde hier der IV. Weltkrieg geübt, um beim nächsten mal besser zu sein.

  21. niklant 26. Mai 2024 um 12:18 Uhr - Antworten

    Alle, die sich am Verdienst mit Corna-Impfungen bereichert haben, alle die Hetze zur Impfung betrieben haben sowie alle Politischen Sitze sollten geräumt werden! Die ÖRR Anstalten sind der Hauptreibende Schlüssel für alle Politiker und müssen entweder geschlossen oder Vollständig umbesetzt werden mit Neuen Bürgerlichen Führungen! Wenn dieser Weg beschritten wurde, kann man von einem Anfang der Aufarbeitung reden!

  22. audiatur et altera pars 26. Mai 2024 um 11:52 Uhr - Antworten

    Spannend, die Arbeit hier an der orwellschen Unspaltung durch die Einteilung in versöhnungsgeeignete und versöhnungsungeeignete Gruppen.

    “Hass” ist ein schwammiger PR-Begriff, der es gezielt auf die Meinungsfreiheit abgesehen hat. Teiler- und Herrscher von blassrosa bis giftgrün (ge-)brauchen ihn ohne Anführungszeichen.

    „Spaltung“ ist nur die Negativseite des Propagandabegriffs der „Solidarität“. Während letztere die totalitäre Gruppe formt, sorgt erstere dafür, dass keiner aus ihr ausbricht. „Spaltung“ pathologisiert die natürlichen Meinungsverschiedenheiten des und der Einzelnen zu unterschiedlichen Themen, also den demokratischen Normalzustand zu Gunsten des totalitären Gruppendenkens.

    „Lasset uns“ (beten?) ist so gesehen nur folgerichtig. Demokratie ist anstrengend, ja. Aber sich deshalb zwingend anzumachen? Nope.

    • Rotewelt 27. Mai 2024 um 12:51 Uhr - Antworten

      Mit dem im Artikel beschriebenen „Hass“ habe ich auch meine Probleme bzw. kann hier nicht zustimmen. Hass erscheint mir momentan eher wie ein inflationär benutzter Propagandabegriff von Regierung und Medien, der zur Diffamierung von Kritikern jeglicher Art und zur weiteren Spaltung der Gesellschaft benutzt wird. Als schon immer Selbstdenkende und Skeptische (man nennt mich auch „Ja, aber…“), die in den letzten vier Jahren endgültig zur Regimegegnerin geworden ist, spüre ich eher Wut auf die Täter und Verachtung für die Regierungstreuen. Auch mit dem Begriff „Rache“ kann ich nichts anfangen. Es geht vielmehr darum, dass die Täter für ihre grausamen Taten juristisch zur Rechenschaft gezogen, also bestraft werden.

  23. Amokimpfender Amtsarzt 26. Mai 2024 um 11:30 Uhr - Antworten

    Was viele, die den Wahnsinn einfach „aussitzen“ wollen, allerdings vollkommen falsch einschätzen: Mensch hält Lügen in solch monströsem Maß auf Dauer nicht aus. Wie man sieht, ist die Volksgesundheit auch bereits am Zusammenbrechen. Noch nie dagewesene Arbeitsausfälle und Invaliditätsfälle, Krebs, Demenz und insb. Frühdemenz gehen durch die Decke.

    Das durch die Impfungen, aber noch viel mehr durch die pausenlosen Lügen geschwächte Immunsystem macht das alles nicht mehr mit. Wir sollten uns auf ziemlich üble Verhältnisse gefasst machen.

  24. Ogmios 26. Mai 2024 um 10:55 Uhr - Antworten

    Nach dieser Definition des Autors wäre ich wohl selbst ein selbst denkender Regimegegner, der alles und jeden „hasst“.

    Das ist gewaltiger Blödsinn. Man sah das kommen, es zeichnete sich einfach bereits seit 30 Jahren ab. Wenn man die Augen öffnet und einen Bezug zur Geschichte hat, der weiß, dass sich Geschichte immer und immer wieder wiederholt, wenn man nicht bereit ist, aus Geschichte zu lernen.
    Es war einfach eine Frage der Zeit.
    Und ich gebe zu, deswegen mag ich Menschen im Allgemeinen nicht besonders, aber von einem „Hass“ zu schreiben, ist weit hergeholt, im Gegenteil. Menschen haben unglaubliches Potenzial, nur leider vergeuden es die meisten Menschen. Aber bei all den „Luftstudiengängen“ und der Zerstörung der Familienstrukturen kein Wunder.

    Im Gegenteil, es gibt noch nach wie vor vermehrt „Spinner“, die einen „Ungeimpften“ nach wie vor beleidigen und beschimpfen, erst jüngst selbst erlebt. Aber auch da denke ich, geschieht es eher aus Zorn und Wut auf sich selbst heraus, da nun jedem langsam auch klar wird, dass alles erstunken und erlogen war.

  25. Micaelle 26. Mai 2024 um 10:52 Uhr - Antworten

    Wie folgerichtig die Argumentation auch sein mag: Es wird nicht wieder gut.

  26. Jan 26. Mai 2024 um 10:25 Uhr - Antworten

    Demokratie ist nicht die Diktatur der Mehrheit über Minderheiten!

    Demokratie bedeutet, einen Weg der Schicksalsgemeinschaft ins Ungewisse zu probieren, der mehrheitsfähig sinnvoll erscheint. Sie ist nur möglich, wenn wir als kleinsten gemeinsamen Nenner die Grundrechte beachten.

    Werden Grundrechte aufgehoben, ist der contrat social für den Angehörigen der Minderheit kein Vorteil mehr, sondern ein Nachteil, und er kündigt ihn innerlich: Der Mensch ist dem Menschen wieder ein Wolf. Das können relevante Mengen sein, die demokratische Minderheit ist definitionsgemäß 49%.

    Die Staaten haben in krimineller Weise und im vollen Wissen ihrer kriminellen Handlung Grundrechte geschliffen. Laut RKI-Files war klar, dass keine echte Pandemie bestand, jedem Arzt hätte bewusst sein müssen, dass die Spritzen weder Transmission noch Infektion verhindern und dass Gentoxizität, Kanzerogenität und Pharmakologie nicht geprüft waren: Diese Daten waren auf der EU-Website unmissverständlich abrufbar und sogar ein medizinischer Laie wie ich konnte sie verstehen.

    PEI-Präsident Cichutek war ein Fachmann für die mRNA-Technologie und hatte in Publikationen vor Nebenwirkungen gewarnt. Wider besseren Wissens hat er den Substanzen Unbedenklichkeit bescheinigt. Die EU-Kommission hat in geheim gehaltenen Verhandlungen eine Vielzahl von Spritzen, die medizinisch keinen Sinn machen, auf Kosten der Steuerzahler erworben. In Österreich wurden etwa zehn Spritzen pro Person, vom nicht-spritzbaren Baby bis zum Greis bestellt. Die Gesundheitsämter und die Ärtzekammer haben unsachlichen Druck ausgeübt.

    Medikamente wirken je nach Organismus verschieden. Das führt zu einem individuellen Risiko. Bei einer schnell entwickelten, ungenügend getesteten Substanz kann und darf der Staat Menschen ein Risiko nicht aufzwingen und die Opfer als Kollateralschaden betrachten – und dann nicht einmal entschädigen.

    Die Behörden haben klar versagt, haben teilweise kriminell gehandelt und die Justiz war bisher nicht in der Lage, überfällige Strafverfahren einzuleiten.

    Ich gehe davon aus, dass der Fall der österreichischen Impfpflicht nicht nur eine Frage der Demonstrationen war, sondern dass die Justiz in Hintergrundgesprächen deutlich gemacht hat, die Regierung und Nationalrat allenfalls zu stoppen. Beweise sind mir dafür jedoch keine bekannt.

    Steuerfinanzierte Institutionen sind keine Vertriebsorganisationen für schadhafte Medikamente. Wie in der Justiz gilt ein gewisser Wahrheitsanspruch und Wissenschaftlichkeit jenseits der Propaganda von Faktencheckern.

    Eine psychologische Kategorisierung der Bevölkerung bringt uns nicht weiter. Der Staat hat seine Aufgaben ins Gegenteil verkehrt. Dieses Fehlverhalten muss sanktioniert und korrigiert werden. Ansonsten wird der Staat an Autorität verlieren.

    Wenn die Behörde nicht neutral prüft, sondern die finanziellen Interessen der Pharmaindustrie vertritt, dann brauchen wir keine Behörde mehr, sondern können gleich die Pharmaindustrie zur Behörde machen. Die Industrie hat sich des neutralen Rufs der Behörden bedient und damit das in diese gesetzte Vertrauen nachhaltig beschädigt.

    Wenn kein Erfolgsnachweis der Maßnahmen, Lockdowns, Masken, Spritzen, möglich ist, müssen wir neue, wirksame Maßnahmen aushandeln, die wir bei einer eventuellen neuen Pandemie einleiten wollen.

    Lockdowns, Masken und Spritzen haben keine nachweisbare Wirkung gezeigt. Wir hätten Salz über die Schulter werfen können. Die Maßnahmen sind aber als Möglichkeit in den Köpfen und auch juristisch verankert.

    Wenn eine neue Pandemie, die möglicherweise letaler ist als Omikron, auftritt, und diese Maßnahmen im Irrglauben, man sei geschützt, angewendet werden, gibt es mehr Tote als unvermeidbar.

    Die Maßnahmen werden nicht dadurch effektiver, dass man Kritik an ihnen untersagt.

    Politik und Wirtschaft funktionieren ähnlich wie Wissenschaft: Man arbeitet Thesen aus, die Erfolg versprechen. Bleibt der Erfolg aus, wendet man sich einer anderen These zu. Daher ist es sinnvoll, die gedankliche Vielfalt zu bewahren. Das inkludiert Meinungen, die mehr Staat, weniger Staat, oder andere Veränderungen vorschlagen oder die Virushypothese ablehnen. Diese Vielfalt ist unser gesamtgesellschaftliches Ideenreservoir, man muss sie nicht auf Linie zwingen.

    Der Staat muss klar kriminelles Handeln strafverfolgen, sonst macht er sich angreifbar oder überflüssig. Der Staat wird nicht durch Kritik oder Vorschläge delegitimiert, sondern er delegitimiert sich selbst, wenn er die ihm zugewiesenen Aufgaben nicht mehr erfolgreich wahrnimmt.

    Gesamtgesellschaftlich müssen wir jetzt aushandeln, welche Maßnahmen wir in einer nächsten Pandemie vornehmen möchten.

    Eine bereits gescheiterte Strategie, die über den Verlust der Grundrechte zudem Demokratie und Rechtsstaat zerstört, nochmals anwenden zu wollen, sollten wir vermeiden.

    • Andreas_Sch. 27. Mai 2024 um 2:37 Uhr - Antworten

      @„Eine bereits gescheiterte Strategie, […], sollten wir vermeiden.“

      Wäre die angemessene Conclusio nicht vielmehr: Demokratie ist gescheitert?

  27. xbtory 26. Mai 2024 um 10:17 Uhr - Antworten

    Der Verfasser ignoriert gekonnt die mächtigen, asozialen Kräfte mit selbstsüchtigen Interessen, die gezielt desinformieren, spalten, lügen, täuschen, beeinflussen, klandestin arbeiten, weitgehend die Meinungsoberhoheit innehaben und dies missbrauchen.

    So wird das nichts. Herr Ehrlich.

    Was sind eigentlich Sie in Ihrere Kategorisierung? „in regimekritischen Kreisen bestens vernetzt“ – aber doch selbst nicht regimekritisch? Brückenbauer. Unternehmer (welcher Art?). Politaktivist (in welche Richtung?). Also sich selbst nehmen Sie anscheinend aus Ihrer Kategorisierung aus. Sie sind was ganz besonderes? Nur wir anderen passen in Ihre paar Schubladen?

    • Ächtung 26. Mai 2024 um 10:43 Uhr - Antworten

      Sehr richtig, was Sie schreiben.
      Mit Assis will ich mich nicht „versöhnen“, denn Versöhnung bedeutet, dass ich eine Mitschuld an dem Gewesenen hätte; habe ich aber nicht.
      Ich wurde aus dem Besuch der Bibliotheken ausgeschlossen (wegen meiner Verweigerung, die Gesichtswindel zu tragen). Ich wurde von der spd-Frau Esken öffentlich als Covidiotin beschimpft und heruntergemacht.

      Mit solchen widerlichen faschistoiden „Corona“-Elementen, (von Menschen kann ich da gar nicht mehr schreiben) möchte ich nur noch mitbekommen, dass die wahlweise in der Gummizelle in der Klapse oder in der JVA für ihre Restlebenslaufzeit eingesperrt, entschädigungslos bis auf die Unterhosen enteignet und zum Schuften in der JVA (wahlweise in der Klaspe) angehalten werden.
      Ächtung dieser widerlichen faschstoiden Elemente.

    • brigbrei 28. Mai 2024 um 10:28 Uhr - Antworten

      @xbtory 26. Mai 2024 at 10:17
      „Der Verfasser ignoriert gekonnt die mächtigen, asozialen Kräfte mit selbstsüchtigen Interessen, die gezielt desinformieren, spalten, lügen, täuschen, beeinflussen, klandestin arbeiten…“

      Hervorragend analysiert – ich stimme jedem Ihrer Sätze zu!

  28. Glass Steagall Act 26. Mai 2024 um 10:06 Uhr - Antworten

    Man stelle sich einmal vor, solche Vorschläge und Einteilungen wären nach dem Holocaust gemacht worden. Und mit diesem ist alles um Corona definitiv vergleichbar! Es war ein Krieg gegen die gesamte Menschheit! Und er dauert noch an!

    Wir dürfen nicht vergessen, die Massenmörder und ihre Helfer sind immer noch aktiv! Auch die Helfershelfer stehen Gewehr bei Fuß, wenn die Sache mit der Krankheit X oder dem Mikrobiom losgeht! Corona war erst der Anfang! Ein Versöhnen mit Transhumanisten bedeutet gleichzeitig das Ende der Menschheit!

  29. Andreas I. 26. Mai 2024 um 9:48 Uhr - Antworten

    Hallo,
    „exakte Analyse der Situation, pragmatische Überlegungen, klare Forderungen und zielstrebiges Handeln.“

    Jeder Mensch denkt in den Begriffen bzw. Wörtern, die er benutzt.
    Das beginnt bei der Bezeichnung der Zeit 2020 bis 2022 als „Corona-Zeit“ oder wie hier im Titel „nach Corona“.
    Aber Corona war NICHT das Besondere dieser Zeit, Corona gab es immer und wird es immer geben, „Corona-Zeit“ war genausogut 1979 undf „Corona-Zeit“ wird auch 2053 sein.
    Also diese Zeit als „Corona-Zeit“ zu bezeichnen lenkt das Denken schon in die m.E. falsche Richtung.
    Besonders an dieser Zeit war die bis dahin in ihrem Umfang beispiellose Aushebelung von Menschenrechten und die Massenpsychose (durch welche die Mehrheit meiner tollen Mitbürger sich bereitwillig ihre Menschenrechte nehmen ließen).
    Inzwischen bezeichne ich diese Zeit als die Zeit der großen Hustenhysterie . Das erscheint mit zutreffender.

  30. Hans E. 26. Mai 2024 um 9:42 Uhr - Antworten

    Corona-Lager Nummer 5: Warmduscher, die lange Verstehertexte schreiben, entweder weil sie nix kapiert haben und sich die Welt schönzuschreiben erhoffen, oder weil sie dafür von einem Puppenspieler bezahlt werden.

  31. Peter Ruzsicska 26. Mai 2024 um 9:28 Uhr - Antworten

    Der Verfasser des Artikels scheitert schon an den definitorischen Grundvoraussetzungen:

    z. B.: in dem er „Urvertrauen“ vom individuellen Du zu Du der Mutter mit ihrem Baby, Kleinkind, Kind auf größere Sozialverbände projiziert, welche die Realität von tatsächlich gleichzeitig sich dynamisch gestaltenden fundamentalen Abhängigkeiten verwobenen sowie sich widersprechenden Interessenslagen von Sozialverbänden unter- von- als auch übereinander bedingen.

    z. B.: in dem er Ethisch, Moralische Kategorien grundsätzlich eingeschlossen also verdeckt bzw. offensichtlich vorausgesetzt postuliert und dabei außer Acht läßt, daß in Herrschaftlichen Belangen allärtliche Ethik, Moral als auch jedwede Form von Recht ausschließlich dem Fortbestand als auch der Erweiterung von Herrschaft in allen Belangen dient.
    Eingeschlossen der formalen Tatsache geschuldet, daß jede Art von Herrschaft sich selbst zu stabilisieren trachtet, indem sie u. a. dazu tendiert sich selbst ins Unendliche auszudehnen – Nach Außen wie nach Innen gleichzeitig (Siehe dazu z. B. Hannah Arendt).

    z. B.: in dem er der Fundamentalillusion anhaftet, daß komplexe Sozialgebilde schon auf Grund unterschiedlichster Interessenslagen welche in solchen Zusammenhängen grundsätzlich dazu neigen immer mehr ins Chaotische abzudriften, mittels selbstbeschränkenden Selbstdisziplinierungstechniken verschiedenster Art zu Gunsten einer umfänglich moderierbaren Systemstabilität führen könnten.
    Selbstbeschränkung ist letztlich immer eine Fähigkeit des Einzelnen bzw. kleinerer Gruppenstrukturen, welche Individuelle Daseinsmächtigkeit (Siehe z. B. Ivan Illich) sowie Selbstbeschränkungsmächtigkeit grundsätzlich voraussetzt.

    Zur Erinnerung:
    Ich empfehle dringendst sich mit fundamentaler Herrschaftslogik zu beschäftigen bei gleichzeitiger Konzentration auf föderale Subsistenzverwirklichung auf unterster Daseinsebene – Familie, Dorf, Gemeinde – sonst wird das nix.

    Auf den Rest will ich hier nicht eingehen, da die sich wie immer auch notwendige Komplexitätsreduktion gegenwärtig selbstverstetigend ausartendst technischer Extremrationalisierung Herrschaftlicher Gewaltüberdehnungskaskaden letztlich sowieso kollateralst grunddestruktivst ereignet als auch fürderhin ereignen wird.

  32. BangBang 26. Mai 2024 um 8:43 Uhr - Antworten

    Sehr gut erfasst und kommentiert
    Doch es ist so dass diejenigen die dem Fake aufgesessen sind sich nicht aus ihrem Eck heraus bewegen trauen. Es wäre dazu nötig sich selbst gegenüber ehrlich zu sein und das trifft nicht ein. Daher läuft es weiter wie bisher wie nach jedem bisherigen Medizin Skandal.

  33. Daisy 26. Mai 2024 um 8:42 Uhr - Antworten

    Ahm, da ich zu den Selbstdenkern zähle, war ich vorher schon ideologie- und religionskritisch. Dem Mainstream vertraue ich seit ca. 2000 nicht mehr. So lange ist es ~ her, dass ich mir den ORF zuletzt angetan habe. Broukal brachte das Fass zum Überlaufen. Manchmal noch Schirennen, in der C-Zeit Teletext, weil dort die Propaganda nicht so ausgeprägt war wie bei Krone & Co. Man erfuhr dort über die neuesten Schikanen – etwa, dass man im Wirtshaus auch beim Essen die Maske auflassen soll. Zur Gastronomiemaske s. Gernot Kulis auf YT

    „GASTRONOMIE ÖFFNEN! Bundesministerium für Irreres – Gernot Kulis“

    So blieb ich geistig gesund und habe kaum psychischen Schaden genommen. Ich habe nach ein paar Wochen Plandemie den Konsum der MSM gänzlich eingestellt und mich stattdessen alternativ informiert.

    Die meisten Menschen wurden zur Spikung gezwungen. Sie wagten es nicht, sich zu widersetzen. Es wurde auch bewusst auf Gruppendruck und gesellschaftliche Spaltung gesetzt. Sie tun mir leid. Sie werden mit ihrem Impfschaden allein gelassen, bestenfalls attestiert ihnen der Impfarzt eine psychische Störung. Das ist besonders schlimm! Viele sind mittlerweile aufgewacht und leben nun in Angst vor Schäden wie Krebs, Herzinfarkt etc. In deren Haut möchte ich nicht stecken.

    Aber kurz: Wie wird es wieder gut? Die Verantwortlichen gehören hinter Gitter. Es muss endlich alles auf den Tisch. Die MSM sind voll verantwortlich, denn bestimmt wussten sie es besser und viele andere auch, besonders die falschen „Experten“. Entlassen, Schluss mit Förderungen, Gefängnis. Erst dann kann man über Versöhnung reden und zwar ausschließlich mit den echt Geimpften, die wirklich dazu gezwungen wurden. Denn es wird so sein wie damals… Typen wie Szekeres zB waren dann plötzlich eh von Anfang an im Widerstand, gell? Das wird nicht akzeptiert! So manchen möchte ich am liebsten teeren und federn oder den mittelalterlichen Pranger wieder einführen…

    • Hans E. 26. Mai 2024 um 9:52 Uhr - Antworten

      Genau so ist es. Ein „seids wieder lieb zueinander und weitermachen wie immer“ reicht nicht. Die Verantwortlichen müssen entweder hinter Gitter, oder in Anbetracht des Völkermordes und der Verpfuschung der menschlichen DNA und somit Spezies vielleicht sogar in einem entsprechenden US-Bundesstaat das Höchststrafmass ausfassen. Also wie das, was man mit korrupten Politikern und Funktionären 1793 in Paris gemacht hat. Diese mRNA/DNA Technologie muss unter (capital punishment) verboten werden, alle Gain-of-Function Forschung muss beendet werden, und an den Verantwortlichen muss ein Exempel statuiert werden, welches so hart ist dass es die Leute für die nächsten 100 Jahre abschreckt.

      • Konrad Kugler 26. Mai 2024 um 23:19 Uhr

        An denen die eigenen Konstruktionen tessten?

    • küss die Hand küss den mund küss das ganze entzückende ensemble 27. Mai 2024 um 6:31 Uhr - Antworten

      Die wirklich Schuldigen könnte man meiner Meinung nach ganz leicht ermitteln. Man muss nur all jene, die öffentlich behauptet haben, „geimpft“ zu sein, testen, ob das auch stimmt.

  34. Gabriele 26. Mai 2024 um 8:33 Uhr - Antworten

    Obwohl ich nicht der Meinung bin, dass die obige Expertise in allen Details so richtig ist, zeigt sie die Lage doch sehr gut auf. Wie viele geistig Obdachlose es noch immer gibt, zeigt sich hier alleine bei den aktuellen Auftritten von Dr. Hubmer-Mogg, seit man sie nicht mehr ignorieren kann, weil sie für die EU kandidiert. Journalisten und Interviewer zeigen sich erst einmal erstaunt über ihr Wissen und ihre Festigkeit in der Argumentation und sie erkennen, dass sie sie nicht einfach als „Schwurblerin“ abtun können. Dann folgen Reaktionen von verlegenem oder zynischem Lächeln bis hin zu gehässigen Antworten und offenen Angriffen – interessanterweise vor allem von Frauen (Hackordnung!).
    Das Bemühen der Angreifer um Rationalisierung und Verleugnung von Fakten scheint endlos und es ist zu hoffen, dass sie sich damit entsprechend blamieren und Zuschauer die Wahrheit erkennen.
    Was mir aber mehr Sorgen macht ist, dass diese erwünschte „postpandemische Aufarbeitung“ bald durch eine neue „Pandemie“ unterbrochen werden wird und dann von „Aussöhnung“ sowieso keine Rede mehr sein wird, sondern nur noch, wie jeder – vermeintlich – seine Haut retten kann. So ist „der“ Mensch und das wird sich auch nie ändern. Wenn es um alles geht, ist auch alles möglich…

  35. therMOnukular 26. Mai 2024 um 8:24 Uhr - Antworten

    Danke für diesen Artikel, der eigentlich ein Buch sein müsste, um sich von der „Oberflächlichkeit“ seiner Denkwege befreien zu können.

    Wenn ich mir ein solches Geschehen der Gesellschaft gedanklich vereinfachen (also auf den Kern „reduzieren“) will, dann differenziere ich schlicht in offene und geschlossene Persönlichkeitsstrukturen. Dieser Punkt entscheidet stets, ob sich der Verängstigte aus seiner Angst befreit oder in ihr versinkt, der Regimekritiker tatsächliche Strukturen entdeckt oder einen Guru, der Selbstdenker sein Weltbild teilt oder verheimlicht, der Mitläufer rennt oder mal innehält…usw.

    Entscheidend ist also, wie eine Gesellschaft ausgerichtet ist und dazu beiträgt, ob sich Persönlichkeitsstrukturen in der Bevölkerung eher öffnen oder verschließen. Die Corona-Politik war amS jedenfalls auf Verschluss getrimmt – und das mit voller Absicht. (Darum wird der Kurs auch bei anderen Themen quasi identisch fortgesetzt bzw verfeinert).

    • Andreas I. 26. Mai 2024 um 11:52 Uhr - Antworten

      Hallo,
      habe ich eigentlich schon jemals den Begriff der normopathischen Gesellschaft erwähnt? :-)
      Dieser Begriff wurde gefunden vom Psychiater Hans Joachim Maaz und der hat eine interessante Biographie, nämlich alsd Kind gegen Kriegsende Flucht miterlebt, dann DDR und ab 90 BRD. Vor diesem Hintergrund hat ihn lebenslang der Typ des Mitläufers besonders interessiert, wie er in einem Interview bzw. Gespräch sagte, welches zur Zeit der großen Hustenhysterie aufgezeichnet wurde.
      Als entscheidendes Merkmal eines Mitläufers identifizierte er den Wunsch dazu zu gehören – was ja an sich natürlich ist – aber auch dann noch unbedingt dazu gehören zu wollen, wenn die Gruppe, zu der jemand dazu gehören will, immer krankhafter und immer zerstörerischer wird.
      So.
      Nun litten und leiden etliche Kritiker darunter, aus der Mehrheitsgesellschaft ausgeschlossen zu sein. Aber auch wenn die Kritiker darunter leiden, letztendlich halten sie das Ausgeschlossen-Sein aus, weil si eben nicht nur um des Dazugehörens willen bei etwas mitmachen wollen, was immer krankhafter und immer zerstörerischer wird. Da entscheiden sich die Kritiker bewusst, dort nicht dazu zu gehören.
      Und daraus entsteht zum Thema „Versöhnung“ für mich die Frage: Wozu eigentlich, wenn ich mit dieser Mitläufer-Mehrheit so wenig wie möglich zu tun haben will?
      Selbst wenn ich einen Heiligenschein machen wollen würde und die Prüfung zur Erlangung des Scheins wäre „Versöhnung“; sorry aber wer bis jetzt noch nichts selber gemerkt hat, bei dem wird das auch nix mehr, dem ist nicht zu helfen. Und wenn er Mitläufer sein und bleiben will, bitteschön, das ist seine Entscheidung, – und dann ist es meine Entscheidung, mich von demjenigen fern zu halten.

      Mal abgesehen davon, dass bei den Energiepreisen, die mit meine teuren Mitläufer-Mitbürger beschert haben, ein Heiligenschein nix nützt. Ein Kettensägenschein wäre besser, für Brennholz im Kamin; wenn das Kaminfeuer gemütlich knistert, dann kann man das Ausgeschlossen-Sein durchaus ertragen. :-)

      • therMOnukular 26. Mai 2024 um 14:10 Uhr

        „wenn das Kaminfeuer gemütlich knistert, dann kann man das Ausgeschlossen-Sein durchaus ertragen. :-)“

        Sehr richtig, darum sucht Mann mit Kettensäge auch Frau mit Wald….;))))
        Aber ohne Scherz haben Sie mit diesem Satz bei mir mitten ins Schwarze getroffen. Holz sammeln und aufbereiten, um es anschließend in Brand zu setzen und lodern und knistern zu lassen, ist für mich ein derart kathartischer Kreislauf, dass er mir deutlich mehr inneren Frieden schenkt, als jeder Heiligenschein.

        Auch mir ist persönlich egal, was die Mitläufer nun tun und wo sie jetzt gerade aufs Trittbrett springen – nur die Familie kann man sich nicht aussuchen. Die muss ich zwar auch nicht „bekehren“, aber dass es auch andere Weltbilder gibt, haben sie zu akzeptieren und dafür „streite“ ich gerne.

        So gesehen hat sich für mich kaum etwas verändert: den Mitläufern bin ich immer schon aus dem Weg gegangen, ihren Anführern habe ich nie vertraut. Autorität ist für mich die logische Folge von Fähigkeiten, aber nicht von Gewalt. Mich muss man inhaltlich überzeugen. Und als „EPU“ seit 30 Jahren kann man auch beruflich kaum mehr „Einzelgänger“ und unabhängig sein als ich. Und als ich vor den versammelten ORF-Spartenchefs saß und nach dem „Widerspruch“ in meinen Angaben gefragt wurde (dem TV mehr Zukunft einzuräumen und dennoch lieber fürs Radio arbeiten zu wollen), habe ich mit „man muss immer gegen den Trend arbeiten“ geantwortet. Zu meinem eigenen Erstaunen hat mich der ORF dann damals trotzdem an Bord geholt….aber das war vor 30 Jahren und noch ein bisschen andere Zeiten…..(und ich habe diese Leute damals schon nicht länger als ein paar Monate ertragen)

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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