Windparks für Hitzewellen und Saharastaub in Europa verantwortlich?

17. Mai 2024von 3,3 Minuten Lesezeit

Windparks bedecken in Europa mittlerweile große Flächen. Teils sind sie in Nord- und Ostsee zu finden, teils in flachen Regionen in Deutschland oder im Burgenland in Österreich und natürlich in anderen Ländern. Sie wandeln Energie aus den untersten Schichten der Atmosphäre in elektrische Energie um. Das muss klarerweise Einfluss auf das Wetter und langfristig damit auch auf das Klima haben.

Einen möglichen Einfluss der Offshore-Windkraftanlagen in der Nordsee auf Wetter und Klima in Großbritannien hat Dr. Keith Johnson in einer Studie mit dem Titel „Blowing in the Wind: A Time Series Analysis of Mean UK Summer Temperature“ (Blowing in the Wind: Eine Zeitreihenanalyse der mittleren britischen Sommertemperatur) untersucht. Dabei geht es darum Veränderungen in den Temperaturtrends mit anderen Ereignisse in Verbindung zu bringen, wie etwa Veränderungen des CO2-Gehaltes der Luft oder eben der Inbetriebnahme von Offshore-Windparks.

Johnson zitiert Berichte des britischen MET-Büros, die von der BBC und dem Daily Telegraph aufgegriffen wurden, die nahelegen, dass die Hitzewelle Cerberus und andere außergewöhnliche Temperaturereignisse, die Europa im Sommer 2023 heimsuchten, möglicherweise darauf zurückzuführen sind, dass der Jet Stream länger als normal in niedrigeren Breitengraden verweilt. Ihrer Ansicht nach könnte dies als weiterer Beweis für den anthropogenen Klimawandel gewertet werden.

Als weiteren Beweis veröffentlichte der Daily Telegraph die folgende Grafik der durchschnittlichen Sommertemperaturen im Vereinigten Königreich, wobei die rote Linie einen laufenden Zehnjahresdurchschnitt darstellt. Johnson stellt die Frage, wie aussagekräftig dieser Trend ist und worauf könnte er zurückzuführen sein?

Ob die Daten allerdings wirklich stimmen ist noch eine andere Frage. Es gab jedenfalls wie hier berichtet, einige „Anpassungen“ durch das Met-Office an das Klima-Narrativ.

Darauf wendet Johnson dann die Zeitreihenanalyse an und untersucht mögliche Einflüsse mit mathematischen Methoden auf Signifikanz.

„Dieser Trend wird dann mit verschiedenen möglichen Ursachen verglichen: atmosphärisches CO2, globale Kohlenstoffemissionen, chinesische Kohlenstoffemissionen usw. Durch Detrending, die Verwendung erster Differenzen und die Berechnung der Kreuzkorrelationsfunktion (CCF) zeigt sich, dass nur die Offshore-Windkraftkapazität eine signifikante Kreuzkorrelation in der CCF aufweist.“

Dieser Zusammenhang wird auch von weiteren unabhängigen Verfahren und Methoden bestätigt. „Wenn also der steigende Trend signifikant ist, kann die Hypothese, dass er mit der Offshore-Windkraftkapazität zusammenhängt, nicht verworfen werden“, schlussfolgert der Forscher.

Der Schweizer Mathematiker und Physiker Daniel bernoulli hat wesentliche Beiträge zur Strömungslehre verfasst. In unserem Zusammenhang wichtig ist das Bernoulli Prinzip, praktisch eine weiter Formulierung des Energieerhaltungssatzes der Physik. Damit kommt der Forscher zu folgendem Schluss:

„Aus der Betrachtung der Nachlaufdynamik von Windkraftanlagen unter Anwendung des Bernouilli-Prinzips folgt, dass die Entnahme großer Energiemengen zu einem niedrigen Druck im Windschatten der Anlagen führen muss. Bei vorherrschenden Westwinden und weitgehend küstenfernen Windparks bedeutet dies die Entstehung eines Tiefdruckgebiets in der Nordsee. Vielleicht ist dieses Tiefdruckgebiet, das heiße Luft aus Afrika ansaugt, ein Grund für den Anstieg der mittleren britischen Sommertemperatur? Es könnte auch für die Cerberus-Hitzewelle im Jahr 2023 und den Saharastaub verantwortlich sein. Unsere Versuche, den vom Menschen verursachten Klimawandel abzumildern, könnten also zu schädlichen Veränderungen der Wettermuster führen.“

Wenn diese Hypothese weiterer wissenschaftlicher Überprüfung standhält, dann liegt nahe, dass auch die Zigtausenden Windräder in anderen Teilen Europas großen Einfluss auf das Wetter nehmen. In Deutschland allein sind es bereits über 30.000 und in Österreich stehen etwa 1500 Anlagen.

Der Einfluss dieser Anlagen auf das lokale Wetter und Klima sollte dringend untersucht werden.


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19 Kommentare

  1. xbtory 20. Mai 2024 um 11:47 Uhr - Antworten

    Ist es hier vielleicht genehm:

    Das in die Klimawandel-Debatte, gezielt irreführend, eingeführte Wort „Strahlungsantrieb“ ist (absichtlich) fehlleitend für die Diskussion. Ein sinnvoll diskutierbares Wort dagegen ist „globaler Strahlungshaushalt“. Denn die Differenz zwischen durch Strahlung verursachtem Energie-Input und durch Strahlung verursachtem Energie-Output, also Einstrahlung der Sonne und Abstrahlung der Erde, ist EINZIG maßgeblich.

    Der Begriff „Albedo“

    („Die Albedo (lateinisch albedo ‚Weiße‘; von lateinisch albus ‚weiß‘) ist ein Maß für das Rückstrahlvermögen (Reflexionsstrahlung) von diffus reflektierenden, also nicht selbst leuchtenden Oberflächen. Sie wird als dimensionslose Zahl angegeben und entspricht dem Verhältnis von rückgestrahltem zu einfallendem Licht (eine Albedo von 0,9 entspricht 90 % Rückstrahlung).“ insbesondere dedeutsam hier die „sphärische Albedo“. „Bei der planetarischen (sphärischen) Albedo gilt als Oberfläche der obere Rand der Atmosphäre.„)

    steht als Maß für diesen Strahlungshaushalt. Der Einfluss des aktuellen CO2-Gehalts der Atmosphäre – sowie dessen Veränderungen – auf die Erd-Albedo ist völlig vernachlässigbar.

    Nun lässt sich die gesamte Erd-Albedo kaum zuverlässig messen. Man müsste dazu sowohl über den gesamten relevanten Strahlungsbereich und auch über die ganze Erdoberfläche UND über einen Zeitverlauf (Änderung durch Wolkenwanderungen und vor allem Tag-Nacht-Wechsel) integrieren. Schwierig.
    Aber sicher spielen die Beschaffenheit und Eigenheiten der Erdoberfläche, die Meere, Eisschilde, die Wolken und damit vor allem auch das Wasser, die Hauptrolle. Alle anderen angeblichen „Klimagase“ (auch so ein Lügenwort!) sind irrelevant!

    • Dr. Peter F. Mayer 21. Mai 2024 um 11:16 Uhr - Antworten

      Strahlungsantrieb ist in der Wissenschaft gebräuchlich, deshalb verwende ich es, insbesondere wenn es die korrekte Übersetzung des in Studien verwendeten englischen Ausdrucks ist (radiative forcing). „Klimagase“ ist wenig sinnvoller Ausdruck, Treibhausgase wird normalerweise verwendet, darunter alle die auf Grund von Dipoleigenschaften in einen energiereicheren Zustand versetzt werden können und durch Abstrahlung des gleichen Energiebeitrag in den Grundzustand zurückspringen. Das sind zu 95% Wasserdampf, zu 3,5% CO2, dann Methan und Lachgas ,…

      • xbtory 23. Mai 2024 um 11:53 Uhr

        Sehr geehrter Herr Mayer, es ist nachvollziehbar dass Sie solche Unwörter verwenden müssen wenn Sie sich auf die Texte beziehen die dieses „Wording“ enthalten. Aber warum nicht darauf hinweisen, dass dieses „Wording“ unwissenschaftliche ist? „Strahlungsantrieb“ (oder „radiative forcing“) wird AUSDRÜCKLICH nur dafür verwendet zu behaupten, mit diesem „Antrieb“ würde der Klimawandel angetrieben. Das ist doch eindeutig ein Wort, dafür geprägt den angeblichen menschengemachten Klimawandel als vermeintlichen Fakt hinzustellen. Impliziert in einem Wort. So werden wir in unserem Denken gegängelt. PR-Arbeit reinsten Wassers. Warum die PR-Arbeit von Menschheitsfeinden mitbetreiben?

      • Dr. Peter F. Mayer 23. Mai 2024 um 14:32 Uhr

        Ganz einfach, weil die Begriffe physikalische Erkenntnisse widergeben. Der Strahlungsantrieb hat Null mit menschengemacht zu tun, zb solar radiative forcing ist die Sonneneinstrahlung oder der Strahlungsantrieb der Sonne.

      • xbtory 24. Mai 2024 um 15:01 Uhr

        Herr Dr. Mayer, lesen Sie doch bitte bei Wikiblödia (ich kann es nicht anders nennen) nach:

        unter dem Stichwort „Strahlungsantrieb“ finden Sie rechts in einem Kasten den Satz „Physikalische Antriebe des Klimawandels“. Sehen Sie denn nicht, dass hier von einem Antrieb geredet wird der angeblich nichts als den Klimawandel antreiben würde? Also ohne diese Gase wäre das Klima konstant? Sehen Sie nicht den Unsinn, der in diesem Begriff steckt?
        Wenn diese Gase irgendwas bewirken, dann dass sich eine bestimmte Temperatur einstellt. Aber nicht, dass wegen denen sich generell „das Klima wandelt“. Und wenn es ein relevantes Molekül für das Klima gibt, dann ist das sowieso nur das H2O wegen seiner vielfältigen Rolle, vielfältigen Zustandsformen – und dessen und schiere Menge.
        Und eingeführt wurde der Begriff „Strahlungsantrieb“ nicht etwa von der Wissenschaft sondern von der politischen Institution IPCC. Das steht auch dort. Halten Sie so eine einseitige Institution, die schon den „Klimawandel“ im Namen trägt, für einen legitimen Präger von Begriffen in der Wissenschaft? Wenn das Schule macht (und es ist leider schon sehr weit eingeführt) bestimmen nur noch politische Organisationen was „wahr“ sei und was und wie wir zu denken hätten.

        Warum wurde nicht ein sachlicher Begriff eingeführt. Warum überhaupt diese fehlleitenden Gesichtspunkte. Um was es geht ist nichts anderes als der Strahlungshaushalt der Erde. Es gibt Einstrahlung und Abstrahlung. Mehr nicht. Fertig.
        Wenn der Begriff „Strahlungsantrieb“ irgend einen Sinn machen sollte, dann könnte man vom „Strahlungsantrieb für das Leben“ reden. Aber ganz gewiss NICHT von einem „Strahlungsantrieb für den Klimawandel“! Das Wort ist Unfug.

      • xbtory 25. Mai 2024 um 10:38 Uhr

        Danke für die Veröffentlichung meiner Erklärung – auch wenn hier kaum noch jemand mit liest.

  2. BoniBonus 19. Mai 2024 um 6:00 Uhr - Antworten

    Die Frage wird nicht sein, hat das Auswirkungen auf die Erdrotation, sondern nur wann.
    Dies beschied nicht nach und nach, sondern auf einen Schlag. Das gute ist, wir haben das Klima gerettet, die schlechte ist, wir gehen alle drauf.

  3. Jens 17. Mai 2024 um 15:15 Uhr - Antworten

    Als Bewohner aus Norddeutschland muss ich feststellen, dass die klassische Luftströmung aus Nord-West, die uns im Sommer kühle und feuchte Wetterlagen beschert sowie relativ milde Winter immer seltener wird. Zunehmend gibt es jetzt Südströmungen vor. Das würde zu der Theorie der Tiefdruckgebiete über der Nordsee passen. Hier wäre mal die Bewertung eines versierten Meteorologen interessant.

  4. Kai Weil 17. Mai 2024 um 12:46 Uhr - Antworten

    Schon durch die abschwächung des Windes wird es wärmer.In GB hat man schon vor Jahrhunderten Bäume im Flachland in Reihen gepflanzt um den Wind abzubremsen.

    Aber der Abrieb der Windräder(Ewigkeitschemikalien etc) ist noch vel zu wenig bekannt.Hinter einem Windpark sind es schon Tonnen.Lecker wenn dort Kühe grasen oder Gemüse angebaut wird…

  5. Glass Steagall Act 17. Mai 2024 um 12:40 Uhr - Antworten

    Man kann den deutschen Wahnsinn an Windrädern anhand Österreich vergleichen. In meinem Bundesland NRW stehen ca. 3.600 Windräder! Österreich hat laut Artikel 1.500. Die Fläche von NRW ist nicht einmal halb so groß. Wenn Österreich auf die Dichte von Windrädern wie NRW kommen wollte, müsste es auf 7.200 Windräder aufrüsten! Können sich die Bürger Österreichs vorstellen, sich mit weiteren 5.700 Windrädern die Landschaft zu verschandeln? So irre sind wir hier in Deutschland bereits. Bei Windflaute stehen sie alle gleichzeitig, aber Habeck will noch viel mehr.

    • 4765 17. Mai 2024 um 17:02 Uhr - Antworten

      „German Green Madness“ ist ja schon länger international ein geflügeltes Wort.

      Der Gesamtkontext kurz beschrieben in einem Artikel von Fritz Vahrenholt vom April dem man nun wirklich keinenen mangelnden Sachverstand vorwerfen kann. Die Kernenergie ist großflächig auf der Rückkehr, nicht zuletzt wegen des immensen Bedarfs an zuverlässiger Energie für die riesigen Rechenzentren die der KI-Hype benötigt.

      Fritz Vahrenholt
      „Die gesicherte Stromversorgung in Deutschland gerät in Gefahr
      „Klimagerechtigkeit“ auf Kosten von Industrie und Wirtschaft

    • Rüdiger Schmidt 23. Mai 2024 um 14:20 Uhr - Antworten

      aber Habeck will noch viel mehr.

      Dafür wird er ja schließlich auch bezahlt ähm „motiviert“

      https://reitschuster.de/post/deutschlands-zerstoererischer-windrad-wahn/
      Ambitionierte Pläne der Bundesregierung trotz massiver Schäden

      https://reitschuster.de/post/erstmals-negative-strompreise-an-acht-tagen-hintereinander/
      Grüne Klimapolitik wird zunehmend zur Farce

  6. suzi 17. Mai 2024 um 11:59 Uhr - Antworten

    Die Entnahme von Energie aus einem System muss zwangsläufig das System beeinflussen.
    Sollte logisch sein. Es sei denn man glaubt an Energie vom Weihnachtsmann.

  7. Martin 17. Mai 2024 um 11:24 Uhr - Antworten

    wird der Wind abgebremst, wird weniger feuchte Luft von den Meeren nicht an Land transportiert. Daraus folgt eine geringere Abkühlung.

    Es ist Physik.

  8. Jan 17. Mai 2024 um 9:22 Uhr - Antworten

    Große Nuklearanlagen verdampfen in ihren Kühltürmen Unmengen an Wasser. Müsste dies nicht ebenfalls zu Wetterphänomenen führen?

    • xbtory 17. Mai 2024 um 13:02 Uhr - Antworten

      Jede Wärme-Kraft-Anlage braucht Kühlung weil die Effizienz der Umwandlung von Energie von der Differenz zwischen warm und kalt bestimmt wird.

  9. niklant 17. Mai 2024 um 9:09 Uhr - Antworten

    Diese Windparks laufen nicht ohne Wind! Der Einfluss auf unsere Umwelt stammt auch aus den Amerikanischen Eingriffen mit Versuchs-Wahn, unsere Umwlt zu beeinflussen! Bill Gates will die Erde abkühlen und spielt mit unserer Umwelt und unserem Wetterverhalten. Die Dummheit der Reichen Lobby ist kaum noch zu bremsen.

    • Jan 17. Mai 2024 um 12:35 Uhr - Antworten

      Es geht um Selbstvergöttlichung, einen Einblick ermöglicht der Faust-Stoff, Gnosis wäre auch ein Stichwort.

      Ich riskiere einen Shit-Storm, wenn ich im Folgenden eine Abhängigkeit der Bevölkerungsgröße von Ressourcen annehme: vor dem fossilen Zeitalter bestanden etwa 0,5 Mrd Menschen, dazu gibt es kritikwürdige Arbeiten, aber es hängt nicht im luftleeren Raum. Seit Erfindung des Haber-Bosch-Verfahrens sind diese um 7,5 Mrd angestiegen – Umsetzung fossiler Ressourcen zu Dünger.

      Man kann die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit als Mittel sehen, die Ernährung, Ernährungssicherheit, Hygiene, Bildung, etc, zu verbessern.

      Es wurde ein ökonomisch-wirtschaftliches System geschaffen, das dies ermöglicht hat. Wir stehen an einer Wende, wo dieses System an seine Grenzen gerät.

      Nach über 30 Jahren Auseinandersetzung kann ich berichten, dass es weltweit fast Null Vorschläge zu einer Alternative gibt.

      Dr Mayer befürwortet Tiefenbohrungen, da sich in 15km Tiefe Öl neu bilden würde. Dem sollte man eine Chance geben, aber: es ist noch nicht bewiesen, dass die Energie, die dabei herauskommt größer ist als jene, de hineingesteckt werden muss. Zudem muss das Ganze finanziert werden, was bei Degrowth eher nicht möglich sein wird. Wachstum wird nicht nur durch Energie beschränkt, sondern auch durch Raum. Nicht umsonst postuliert Larry Fink Wachstum bei sinkenden Bevölkerungsgrößen, er begründet es aber nicht überzeugend.

      Ich rede seit Jahren dem Kleingarten plus Ziege im Hinterhof das Wort, da es Logistik reduziert und vor allem, da ohne Einschuss von Nährstoffen aus fossilen Ressourcen jedes Quantum Nährstoff eines Bodens wieder zurückgeführt werden muss. Das beinhaltet auch menschliche Fezes. Derzeit laugen wir Böden aus, verfrachten deren Erzeugnisse in die Stadt, spülen die Nährstoffe ins Meer und düngen. Das wird künftig nicht möglich sein und dann bleibt sehr wenig, um eine Auslaugung zu verhindern.

      Alle anderen Ideen befinden sich innerhalb des oben angedeuteten Systems und sind oft die Zeit nicht wert, sich die Argumente anzuschauen. ZB sind die Dokumente zur Energiewende auf den EU-Servern eine Katastophe – ich weiß, dass ich damit einen ganzen Wissenachaftszweig desavouiere.

      Wir stehen also vor der Herausforderung, früher oder später ein neues System finden zu müssen oder der Mensch wird in eine deutlich niedrigere Entwicklungsstufe zurück fallen. Dazu gibt es so gut wie keine Ansätze!

      Die „Eliten“ wissen das. Zusammen mit mehr oder weniger bedeutsamen esoterischen Überlegungen postulieren sie eine Zeitenwende, die schon rein biologisch kommen wird.

      Nehmen Sie an, Ihr Großvater oder Urgroßvater hätte Teil an dieser bahnbrechenden Entwicklung gehabt, die 7,5 Mrd Menschen das Leben geschenkt hat, Sie könnten auf die Idee kommen, dass die Götter, zumindest der Demiurg, in Form Ihres Großvaters auf der Erde weilt. Die Götter schenken aber nicht nur Leben, sie nehmens auch. Da haben wir die Selbstvergöttlichung.

      Alle anderen verstehen die elementaren Zusammenhänge nicht, die vor 100 Jahren einer Magd in Tirol noch völlig klar waren. Sie ersetzen Brot durch Kuchen, sie betreiben Flickschusterei.

      Aus diesem Grund werden die Eliten gewinnen, die Menschen verweigern ihre Pflicht zur Selbständigkeit, sie flehen die Eliten an, ihr Luxusleben noch etwas zu verlängern. Damit machen sie sich abhängig von sadistischen Spielchen.

      Dass Problem ist, dass die Herrschaft des Tieres nicht lange dauern wird. Und danach ist nichts. Tabula rasa.

      Die Bruchstücke, die ein Systemzusammenbruch überleben werden, sind derart klein und verstreut, dass es lange dauern wird, sie zu einem neuen System zusammen zu setzen.

      Es sei denn, wir fangen heute an!

      • xbtory 20. Mai 2024 um 12:12 Uhr

        Ihr nicht ausgesprochener aber angedeuteter angeblicher Zusammenhang zwischen Haber-Bosch-Verfahren und Weltbevölkerungs-Ernährung existiert nicht.

        Wer kann ernstlich meinen, der Erfinder und Antreiber des deutschen Gaskrieges (Fritz Haber wurde als „Vater des Gaskrieges“ tituliert, zurecht) wäre ein Menschheitsernährer, Menschheitsbeglücker?

        Fast alle angeblichen Segnungen der Groß-Technik seit Nutzung des Erdöls sind Falschdarstellungen, nämlich Werbung und PR. Und die haben nunmal das innewohnende Prinzip, dass man nur Positives und angebliche Vorteile benennt und Nachteile verschweigt oder anderen Ursachen zuschiebt. Irreführung, Vernebelung, Beschönigung, Täuschung, Lügen und Betrug.

        Wer Augen hat zu sehen, hat das gerade wieder „live“ miterlebt: „Pandemie“ und Impfung. Alle Profitmaschinen werden in der breiten Öffentlichkeit (über die Konzertmedien) verlogen und falsch dargestellt, eben als irreführende bis sogar lügende Werbung und PR. Es gibt eine ganze „Groß-Industrie“ dazu. Und die macht nicht etwa die Werbung in den Medien, über der ausdrücklich und offen „Werbung“ steht, sondern (neben Lobbyismus) die machen „Nachrichten“, Artikel, angebliche Berichte, schreiben „Studien“, schicken „Experten“ in Nachrichtensendungen und Quatschrunden, beeinflussen Unis und Studium, beeinflussen Lehrer und stellen Lehrmaterial her, haben Schreiber für digitale Medien, für Foren, Kommentarspalten, …

        Ansonsten schreiben Sie ja sehr Vernünftiges, was ich aus unterschreiben würde.

        Neben dem ersten dringendst notwendigen Schritt, die Konzertmedien zu zerschlagen um endlich wieder zu einem freien, offenen Diskurs in der Öffentlichkeit zu gelangen, muss der nächste Schritt eine Entstädterung sein, sowie die Ermöglichung von Volkssouveränität durch Verkleinerung und gegenüber heute umgekehrte Gewichtung der Entscheidungsebenen: oben am wenigsten, unten, da wo jeder sich persönlich wirklich beteiligen kann, fast alles. Subsidiarität eben. Aber echte!

        Nur das ist ein System, das den Namen Demokratie verdient hat.

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