WEF: UN- Generalsekretär will globale „digitale ID“ zur Erreichung der „Nachhaltigen Entwicklungsziele“

22. Januar 2024von 3,4 Minuten Lesezeit

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, hat beim Weltwirtschaftsforum (WEF) erklärt, dass ein globales „digitales ID“-System erforderlich ist, um die „nachhaltigen Entwicklungsziele“ der UNO zu erreichen. Guterres sprach unter anderem über den Global Digital Compact der UN und die Ziele für nachhaltige Entwicklung.

Seine Forderungen nach Überwachung, Zensur und Kontrolle erläuterte er in einer Rede auf einem der Panels. Seine Äußerungen standen im Einklang mit der Agenda des Treffens, die von UNO, EU, WHO und WEF mit Nachdruck vorangetrieben wird.

Guterres sprach unter anderem über den Global Digital Compact der UN und die Ziele für nachhaltige Entwicklung. Ersterer besteht aus mehreren Vorschlägen, darunter eine digitale ID, die mit den Bankkonten der Menschen verknüpft ist.

Der zweite Vorschlag war ein Vorstoß, um den neuesten übergreifenden Plan der UN voranzubringen. Der Plan sieht vor, die Öffentlichkeit ihrer Rechte und Freiheiten zu berauben, indem eine digitale ID und die UN-Vision der „Desinformationsmoderation“, auch bekannt als Zensur, eingeführt werden.

Guterres sagte, dass der Global Digital Compact einen großen Beitrag zu dem leisten würde, was er „die digitale Konnektivitätslücke“ nannte. Der UN-Chef bezeichnete das Gesamtprojekt als Multi-Stakeholder-Projekt und merkte an, dass KI eine Rolle beim Aufbau der Fähigkeiten des öffentlichen und privaten Sektors für ein vernetztes Governance-Modell“ spielen werde.

Was unter dem Multi-Stakeholder-Projekt zu verstehen ist, hat Kollege Stephan Sander-Faes im Artikel „Machtergreifung der Konzerne – in der Uno“ ausführlich dargelegt. Der Ansatz des Generalsekretariats – “Multistakeholder Governance” – wird den Einfluss von Großunternehmen und dem international agierenden Großkapital drastisch erhöhen. Die Profiteure derartiger Reformen sind rasch ausgemacht: die Vermögensverwaltungskonzerne Blackrock, State Street, Vanguard und eine Reihe weiterer Konzerne, deren Vertreter man allesamt alljährlich in Davos antreffen kann, fordern im Hintergrund Vorrang für “Kapitalrendite” und “Investitutionsschutz” vor sozialen und ökologischen Überlegungen.

Praktisch bedeutet “Multistakeholder Governance”, dass CEOs befreundete Gruppen aus der sogenannten “Zivilgesellschaft”, Regierungen, Akademikern, UN-Mitarbeitern und anderen nichtstaatlichen Organisationen zusammen bringen, um bereits im Vorfeld alle Entscheidungen zu treffen. Eine Abstimmung, etwa in der Generalversammlung der UNO, wäre lediglich eine Formalie, die Gleichberechtigung aller Nationen am Ende.

Um die Kontrolle über die Art und Weise zu behalten, wie „KI“ in Zukunft eingesetzt wird, wollen Guterres und sein Team, dass Regierungen und private Technologieunternehmen zusammenarbeiten.

Nächstes Jahr im September steht der “Zukunftsgipfel” (Summit for the Future) der UNO an, der seitens des Generalsekretariats als “einzigartige Chance” beschrieben wird, “die Zusammenarbeit bei kritischen Herausforderungen zu verstärken und Lücken in der Weltordnungspolitik zu schließen, bestehende Verpflichtungen zu bekräftigen, auch im Hinblick auf die Ziele der nachhaltigen Entwicklung”.

Eine von Guterres geäußerte Idee ist es, globalistische Organisationen wie die G20, internationale Finanzinstitutionen und die UN selbst noch enger zusammenzuführen.

In einem kürzlich erschienenen UN Policy Brief wird die komplexe „Pyramide“ von Initiativen erörtert, die bisher unter der Bezeichnung „Our Common Agenda“ (zu der auch der Global Digital Compact gehört) dazu diente, die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu beschleunigen.

Nun sollen auch die G20 und andere in dieses Spiel einbezogen werden – in einigen Berichten wird dies als wirtschaftsorientiertes Gegenstück zum UN-Sicherheitsrat bezeichnet. Die Befürchtung dabei ist, dass sich dies auf das internationale Bankensystem auswirken könnte – und damit auf die finanziellen Freiheiten der Menschen.

Was den Global Digital Compact betrifft, so sieht er wie eine weitere dystopische Variante einer Idee aus, die überall auf der Welt in verschiedenen Formen auftaucht. Mit der digitalen ID als unvermeidbarem Bestandteil würde ein zentralisiertes – und daher leicht kontrollierbares – Netzwerk von Bürgern geschaffen.


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12 Kommentare

  1. 4765 22. Januar 2024 um 20:39 Uhr - Antworten

    Hier und da, auch in Kanada als „5 eyes country“ regt sich Widerstand. Gleiches sollte hierzulande erfolgen. 1 Million Unterzeichner und die Sache kippt.

    preventgenocide2030: Rima Laibow and James Roguski

    https://preventgenocide2030.org

    GET CANADA OUT OF UN / WHO NOW! – PARLIAMENTARY PETITION CLOSES 07 FEBRUARY

    (bisher 85.000 Zeichner)

  2. Hans Mayer 22. Januar 2024 um 20:37 Uhr - Antworten

    Da er meint, die Erde ‚kocht‘, sollte man ihn zum Mond schießen!

  3. Peter 22. Januar 2024 um 20:04 Uhr - Antworten

    Die UN ist seit jeher eine extrem korrupte und US dienliche Vorfeldorganisation. Mio. Menschen mussten schon durch das totale Versagen dieser UN leiden. Guterres hat ein bankrottes Portugal hinterlassen und auch als EU Lobbypolitiker agierte er massiv gegen die EU Bevölkerung. Er ist ein Handlanger des bösartigen Schwab WEF, der Gates WHO, und reichen abzockenden US Eliten sowie deren Konzerne. Auch die EU mit einer nicht gewählten und geradezu kriegsgeilen Deutschen Von der Leyen, sowie die EU Führung, haben sich völlig von den Bürgern in Europa abgewandt und dienen nur mehr den reichen kleptokratischen US Eliten und deren Konzernen. Das WEF, die WHO oder ein Bill Gates, uvm., fordern bereits offen und radikal die Abschaffung von Wahlen und die totale KI Zensur aller kritischen Medien und Bürger. Die Bürger und kritischen Medien sollen mundtot gemacht und verfolgt werden. Die EU hat sich defacto zu einem totalitären diktatorischen Moloch entwickelt und arbeitet mit Hochdruck an der Abschaffung des Friedens, sowie der Bürger-u.Freiheitsrechte, sowie Menschenrechte in Europa. Dazu passt natürlich auch das elitäre und präpotente WEF Champagner und Sextreffen in DAVOS. Den immer ärmer werdenden europäischen Bürgern will man in Zukunft Insekten und künstliches 3D Druckerfleisch aufzwingen. Man forciert sogenannte 15 Minuten Radius SMART CITY GULAGS. Zum Schutz des Planeten, so die radikalen Co2 Klimalügenpolitiker und ihre gekauften Massenmedien und Experten. Auch das Pharma-Menschheitsverbrechen mit den MRNA Spikespritzen war erst der Anfang, so die Politilobbys der Konzerne.
    Die sogenannten Weltenlenker, reichen abzockenden Eliten und ihre Konzernebosse treffen sich in DAVOS,den Bilderberger Geheimtreffen usw.,um ihre menschenfeinlichen sowie Eugeniker Pläne und Maßnahmen zum Bevölkerungsaustausch bzw. Bevölkerungsreduzierung zu koordinieren.Solche Berichte zeigen daramatisch auf, wie arrogant,präpotent und bösartig diese in DAVOS versammelten globalen Weltherrscher gegen eine freie Menschheit agieren. Dem Bürgern werden von einer Kriegs-EU mit Von der Leyen diktatorische und faschistische Zensurvorgaben aufgezwungen. Die Zensur von kritischen Medien, Jounalisten und Bürgern sind wichtiger als Kriege und Klimawandel, so die VDL. Diese EU hat schon lange nichts mehr mit einem Friedensprojekt zu tun, im Gegenteil. Machtmissbrauch, Korruption, Kriegshetze und die Demolierung des sozialen Friedens,sowie Bürger-und Freiheitsrechte in ganz Europa sind deren dystopischen Orwellschen Diktaturpläne. Europas Bürger werden durch diese US dienliche kriegslüsterne EU in eine dystopische und faschistische Zukunft getrieben. Massenmigration von vielen mio. jungen Männern aus Afrika und der muslimischen Welt, eine Vernichtung der Industrie und Volkswirtschaft, eine Zersetzung der sozialen und gesellschaftlichen Strukturen sind die Agenda. Der sogenannte SCHWAB WEF GREAT RESET, der linksgrüne radikale Green Deal zur Demolierung der Bürger- und Freiheitsrechte, die digitale EZB EURO Währung und geplante Abschaffung des privaten Bargeldes führt zur totalen Kontrolle und Überwachung aller Bürger, die QR Code Kontrolle und KI Überwachung aller privaten Lebensbereiche, sowie die pervertierte CO2 Klimalügenpolitik soll in einer transhumanen digitalen Orwellschen Überwachungsdiktatur und neuen Normalität der reichen Eliten und deren Konzerne enden. Der tiefe und übergriffige ÜBERWACHUNGSSTAAT mit ihren WEF Young Global Leaders Politiker, dem WEF und Gates hörige WHO und UN arbeiten mit Hochdruck an einer dystopischen und menschenfeindlichen Zukunft. Für sich selber vergönnen sie sich in DAVOS usw., mioteure Champagner-Luxuspartys u.Sexorgien. Dieses Treffen diente wieder einmal der Zerstörung an einer friedlichen sozialen und glücklicheren Zukunft für die Weltbürger. Dass in der ach so neutralen und demokratischen Schweiz, solche bösartigen menschenverachtenden WHO und WEF Treffen stattfinden können, ist eine Schande. Mio. Bürger müssen dafür auch noch zahlen. Unfassbar.

  4. andi pi 22. Januar 2024 um 19:48 Uhr - Antworten

    gegen das, was da gefordert wird, liest sich selbst george orwells „1984“ fast schon wie ein niedliches kinderbuch. digitale zwangsidentität verknüpft mit einem zwangskonto, von dem man ohnehin nichts mehr abheben wird dürfen (erst bargeld-„obergrenze“, in weiterer folge wohl völliges bargeldverbot) – und das ganze als tüpfelchen auf dem i auch noch von einer künstlichen intelligenz gesteuert… das ist dann nicht bloß ein „großer bruder“, sondern ein ritt mitten in die apokalypse hinein.

  5. elfenzauberin 22. Januar 2024 um 9:34 Uhr - Antworten

    Der Hr. Guterres war genau derjenige, der vor ca. 20 Jahren in seiner damaligen Eigenschaft als EU-Ratspräsident die Sanktionen gegen Österreich verkündete.

    Politiker, die gegen demokratisch gewählte Parteien vorgehen und diesen keine Regierungsbeteiligung erlauben, gehören aus ihren Ämtern entfernt.

  6. niklant 22. Januar 2024 um 9:30 Uhr - Antworten

    Egal was auch gefordert wird, immer stecken der WEF und Amerikanische Reiche hinter diesen Forderungen, um die Diktatur zu vervollständigen! Europa spielt mit dem Gadanken einen Krieg mit Russland zu starten, warum also noch solche kranken Spiele? Hat man Angst, nicht alle an die Front zu schicken wie in der Ukraine?

  7. Jan 22. Januar 2024 um 8:27 Uhr - Antworten

    Der Vorrang von Konzerninteressen passiert aktuell: Die Pfizer-Verträge werden mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP geheim gehalten, Milliarden fließen an Pfizer (so dass die Regierungen „sparen“ müssen), während die eingekauften Spritzen vernichtet werden.

    Das kann nicht im Sinne einer funktionierenden Weltwirtschaft sein!

    Die digitalen Zahlungen werden auf US-Servern laufen und machen Europa erpressbar für den Fall, dass man sich von den USA emanzipieren will (was immerhin auch von US-Denkern gefordert wird).

    Checks und Balances sind aus der Kontrolle geraten, so wird eine stabile und friedliche, prosperierende Gesellschaft nicht funktionieren.

    Die Gewinne des Großkapitals mögen beeindrucken. Sie verschwinden jedoch, wenn sie nicht mehr angelegt werden können oder ihr Wert verfällt, weil die Inflation steigt, niemand mehr einkauft oder der Immobilienmarkt einbricht – oder der Dollar fällt.

    Autoritäre Systeme sind extrem ineffizient. Sie sind daher meiner Meinung nach keine Lösung für die Dauerrezession, weil sie diese extrem verstärken.

  8. Stunning Greenhorn 22. Januar 2024 um 8:10 Uhr - Antworten

    Orwellsches Zwiedenken angesichts der Vereinten Nationen: Licht auf eine Wahrnehmungslücke. Geht es um den Klimawandel, die Agenda 2030, „Unsere gemeinsame Agenda“ (die berüchtigten Kurzdossiers), die Weltgesundheitsorganisation oder die Weltbank, dann sind die Vereinten Nationen nicht nur ein rotes Tuch, sondern die Darstellungsfläche allen Misstrauens, dessen die kritische Öffentlichkeit fähig ist. Heben die Vereinten Nationen aber den moralischen Zeigefinger gegen den Nahostkonflikt, so verlangen der gleiche Kreis, dass wir vor Anteilnahme und Vertrauen zerfließen; immerhin hat niemand geringeres als die Vereinten Nationen zur Mäßigung aufgerufen. Für mich ist das ein Widerspruch. Mein Vertrauen in eine Person, auch eine juristische, hängt nicht von ihrer Tageslaune ab, sondern von ihrem Charakter! Ich wünsche mir, dass diese Dissonanz einen Platz im Debattenraum erhält, beleuchtet und aufgelöst wird.

  9. Hasdrubal 22. Januar 2024 um 6:39 Uhr - Antworten

    @„Der Plan sieht vor, die Öffentlichkeit ihrer Rechte und Freiheiten zu berauben, indem eine digitale ID und die UN-Vision der “Desinformationsmoderation”, auch bekannt als Zensur, eingeführt werden.“

    Die totalitären Diktaturen des Westens setzen immer mehr auf Zensur – dabei beklagen die sich ob des ausbleibenden Vertrauens der zensierten Völker. Können die wirklich nicht schnallen, dass viele Leute durchschauen, wie wir beklaut und stumm gemacht werden sollen?

    Ich hoffe, die künftigen Proteste werden den Verzicht auf jegliche Zensur und mediale Manipulation als Forderungen beinhalten.

  10. Karl Linka 22. Januar 2024 um 6:26 Uhr - Antworten

    Guterres, die Globalisten-Marionette. Wäre spannend zu wissen, womit der erpresst wird.

    • Hasdrubal 22. Januar 2024 um 6:43 Uhr - Antworten

      Nicht erpresst, sondern bezahlt – der wusste ja, für welche Agenda er den prominenten Job kriegt. Es ist ein höchst korruptes System mit dem Ziel, dass Oligarchen und Finanzkonzerne den Normalmenschen den letzten Cent aus der Tasche ziehen können.

    • Daisy 22. Januar 2024 um 10:15 Uhr - Antworten

      Ich möchts nicht wissen…!!

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