
Hersh: Russland und USA steuern auf Ukraine-Deal zu
Hochrangige Militärs würden bereits verhandeln, denn beide erkennen das Patt am Schlachtfeld. Russland würde gar einem NATO-Beitritt der Ukraine zustimmen, doch der „US-Joker“ bleibt weiterhin Selenski, berichtet Seymour Hersh.
Wer die Medien aufmerksam verfolgt, dem fällt es ganz deutlich auf: Die Erzählung hat sich geändert und der Krieg in der Ukraine schon lange weg von den Titelseiten. Nirgendwo hört man mehr Sprüche, wonach „die Ukraine den Krieg gewinnen muss“. Die Zeit ist vorbei. Jetzt hört man ganz andere Töne. NATO-Chef Stoltenberg sagte am Sonntag etwa: Dass das Militärbündnis mit „schlechten Nachrichten“ aus der Ukraine rechnen müsse.
Verhandlungen der Militärs
Die Ukraine wurde zum NATO-Stellvertreter gegen Russland hochgerüstet. Alleine in den knapp 2 Jahren des Krieges bekam die Ukraine mehr Kriegsmaterial geliefert als Nordvietnam in 20 Jahren. Die Kriegsmillionen von 2014 – 2022 sind hier noch gar nicht eingerechnet. Aber Russland hielt dem militärischen Druck (trotz vereinzelten Rückzugs) stand und ist mittlerweile wieder in der Offensive.
Was man der westlichen Öffentlichkeit fast zwei Jahre als „unmöglich“ verkauft hat, wird bald Wirklichkeit: Man wird einen Frieden verhandeln – anders als im Frühjahr 2022 ist der Kreml dabei in der eindeutig besseren Lage. Nicht umsonst hieß es letzte Woche vom bekannten Journalisten Anataol Lieven, dass die Lage auf dem Schlachtfeld in der Ukraine und damit „ein Waffenstillstand und Verhandlungen über eine Friedensregelung für die Ukraine immer notwendiger werden.“
Seymour Hersh berichtete am Freitag aus dem Inneren des politisch-militärischen Komplexes der NATO. So würden „alle in Europa“ bereits darüber reden: die Friedensgespräche. Ein US-Geschäftsmann mit Kontakten zur ukrainischen Regierung habe ihm gesagt: „Aber zwischen einem Waffenstillstand und einer Einigung gibt es noch viele Fragen“.
Hersh berichtet, dass die beiden führenden Generäle, der Russe Waleri Gerassimow und der Ukrainer Waleri Zaluzhny die treibenden Kräfte sind, die sich bereits um Frieden kümmern und in privaten Gesprächen stünden. Hersh:
„Auslöser für die privaten Gespräche war die gemeinsame Einsicht, dass Putin nichts gegen eine Regelung einzuwenden hätte, bei der die Grenzen dort festgelegt würden, wo sich die Truppen zum Zeitpunkt des Abschlusses der Friedensgespräche befanden. Russland würde die unangefochtene Kontrolle über die Krim behalten und bis zu den Wahlen, die im März unter Kriegsrecht abgehalten werden sollen, auch die Kontrolle über die vier Provinzen oder Oblaste, die Russland letztes Jahr annektiert hat: Donezk, Luhansk, Saporischschja und das immer noch umkämpfte Cherson. Im Gegenzug – ein nicht vorhergesehenes Zugeständnis – hätte Russland, d. h. Putin selbst, nichts gegen einen NATO-Beitritt der Ukraine einzuwenden.“
Kann das gelingen? Hinzuzufügen ist, dass Gerassimow einer der Hauptgegner des Wagner-Chefs Prigoschin gewesen war. Prigoschin hatte Gerassimow stets vorgeworfen, dass er zu jener Fraktion gehöre, der es nicht um einen Kriegserfolg ginge, sondern um erfolgreiche Geschäfte zwischen der russischen Oligarchie und dem Westen.
Auf der anderen Seite ist Zaluzhny schon länger realistisch. Im Economist sagte er am 1. November, dass seine Truppen seit Beginn der viel beworbenen ukrainischen Gegenoffensive gegen Russland im Frühsommer letzten Jahres weniger als elf Meilen vorgerückt sind. „Es wird höchstwahrscheinlich keinen tiefen und schönen Durchbruch geben. Die einfache Tatsache ist, dass wir alles sehen, was der Feind tut, und sie sehen alles, was wir tun. Damit wir aus dieser Sackgasse herauskommen, brauchen wir etwas Neues, wie das Schießpulver, das die Chinesen erfunden haben und mit dem wir uns immer noch gegenseitig umbringen.“
Das Hauptproblem sei weiterhin Selenski, berichtet Hersh. Denn dieser „widersetzt sich solchen Gesprächen und hat angekündigt, dass er sich auf einer Plattform zur Wiederwahl stellen wird, die einen vollständigen Rückzug Russlands aus der Ukraine fordert, bevor Friedensgespräche wieder aufgenommen werden können“. Wohl akute Realitätsverweigerung. Er versucht weiter Truppen zu mobilisieren. Immer mehr Frauen und immer jünger. Indes mobilisiert auch Putin per Dekret knapp 200.000 neue Soldaten. Ein Abnützungskrieg ist für die Ukraine aussichtslos.
Hersh berichtet über Hintergründe zu Zaluzhnys Interview im Economist und Gerassimow:
Dieses sei, „ohne dass die Redakteure des Magazins davon wussten, nach einer Reihe von Gesprächen von General zu General mit Waleri Gerassimow arrangiert, der seit 2012 Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte ist. Er ist auch der erste stellvertretende Verteidigungsminister Russlands. Gerassimow stand besonders dem US-Armeegeneral Martin Dempsey nahe, der von 2011 bis 2015 unter Präsident Barack Obama Vorsitzender der Gemeinsamen Stabschefs war. Dempsey und Gerassimow hatten sich viele Jahre zuvor bei gesellschaftlichen Veranstaltungen kennengelernt, als beide Hauptleute waren und in West- und Ostdeutschland unterschiedliche Panzereinheiten befehligten.
Ein amerikanischer Beamter, der schon früh an den Gesprächen zwischen den beiden Generälen beteiligt war, sagte mir: „Dies war kein spontanes Ereignis“, sagte er. „Dies wurde von Zaluzhny sorgfältig orchestriert. Die Botschaft war, dass der Krieg vorbei ist und wir aussteigen wollen. Eine Fortsetzung des Krieges würde die nächste Generation der ukrainischen Bürger zerstören.
Der Beamte räumte ein, dass es „keine Frage“ sei, dass Zaluzhny „bei seiner Entscheidung, an die Öffentlichkeit zu gehen, von einigen wichtigen Amerikanern unterstützt wurde.“
Auf russischer Seite, so der Beamte, „erkannte Gerassimow auch, dass der Krieg in der Ukraine aus militärischer Sicht eine zerstörerische Pattsituation war“. Der russische General „überzeugte Putin schließlich davon, dass es keinen Sieg zu erringen gab. Die russischen Verluste waren unverhältnismäßig hoch.“
„Aber wie soll man Selenski überzeugen?“, so der Beamte. „Er ist ein Verrückter, der sein Leben für einen politischen und militärischen Sieg aufs Spiel gesetzt hat. Er ist ein Hindernis für eine Einigung, und er hat viele Verbündete im ukrainischen Militär. Die Botschaft an Zelensky lautet also: Wir werden mit oder ohne Sie Gespräche mit den Russen führen, und zwar von Militär zu Militär. Ihre Nachbarn haben die Nase voll von Ihnen, vor allem Polen und Ungarn, und sie wollen, dass ihre ukrainischen Flüchtlinge in ein friedliches Land zurückkehren.“
Der Deal, der jetzt für Selenski auf dem Tisch liegt, so der Beamte, bietet die Möglichkeit, dass Russland die Ukraine unterstützt, damit sie endlich der NATO beitreten kann. Die Krim würde in russischer Hand bleiben, und in den vier von Russland beanspruchten, teilweise besetzten Oblasten würden frei überwachte russische Präsidentschaftswahlen stattfinden. Vor zwei Wochen unterzeichnete Putin ein Gesetz, das es erlaubt, die Wahlen in diesen Provinzen unter Kriegsrecht abzuhalten.
„Das Weiße Haus ist absolut gegen das vorgeschlagene Abkommen“, sagte der Beamte. „Aber es wird passieren. Putin hat dem nicht widersprochen.“ Es wird davon ausgegangen, dass Putin „eine Vereinbarung treffen will“.
„Was war das Ziel dieser erstaunlichen Geschichte?“, fragte der Beamte. „Die ukrainische Führung“ – gemeint sind Zelensky und sein Umfeld – „dazu zu bringen, einer Einigung zuzustimmen und zu erkennen, dass die Fortsetzung des Krieges selbstzerstörerisch ist.“ Er nannte ein „größeres Ziel“, nämlich die ukrainische Bevölkerung „so weit zu bringen, dass sie Verhandlungen“ zur Beendigung des Krieges zustimmen würde.
Ukraine in die NATO?
Kann man das glauben, was Hersh hier berichtet? Während prowestliche Teile den Journalisten ohnehin ignorieren (zuletzt hatte er auch den Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas korrekt vorhergesagt), zeigen sich pro-russische Teile empört:
„Die jüngste Geschichte von Seymour Hersh über die Verhandlungen zwischen Zaluzhny und Gerasimov ist reine Propaganda. Die Vorstellung, dass die russische Regierung der Erhaltung eines ukrainischen Staates zustimmen würde, der dann der NATO beitreten würde, ist einfach unglaublich“, schreibt etwa ein Kanal, „Die Ukraine ist bankrott und der Gnade ihrer imperialistischen Gläubiger ausgeliefert, die Kiew alle möglichen Anreize bieten werden, um von einem solchen Abkommen zurückzutreten. Denken Sie daran, dass das Ziel der Russen weitaus größer ist, als die Ukraine zur Kapitulation zu bewegen. Sie wollen eine direkte Verhandlung mit den USA, die den Abzug der US-Streitkräfte aus Osteuropa zur Folge hat. Das ist ihr Ziel, und keine Verhandlung mit Zaluzhny wird ihnen das ermöglichen. Deshalb erklärt die russische Regierung, dass sie eine Kapitulation Kiews nur akzeptieren wird, weil die Verhandlungen mit den Führern des US-Imperialismus selbst geführt werden.“
Hersh berichtet indes über „Zeichen“:
Der russische Außenminister Sergej Lawrow bat kürzlich um eine Einladung zur internationalen Sicherheitskonferenz der NATO, die diese Woche in Montenegro stattfand. „Ihm wurde eine Einladung ausgesprochen und er hat sie angenommen“, so der Beamte. „Die Vereinigten Staaten wurden darüber informiert, haben aber kein Veto eingelegt.“
Ein zweiter Amerikaner, dessen Informationen aus Übersee stammen, bestätigte, dass Russland bereit sein könnte, „der Ukraine den Beitritt zur NATO zu gestatten“, fügte aber einen wichtigen Vorbehalt hinzu. Nach der vorläufigen Vereinbarung müsste sich die NATO verpflichten, „keine NATO-Truppen auf ukrainischem Boden zu stationieren“. Die Vereinbarung würde es der NATO auch nicht erlauben, Offensivwaffen in der Ukraine zu stationieren, aber defensive Waffensysteme wären erlaubt.
[…]Die beiden Generäle könnten weiter miteinander reden, und Putin könnte tatsächlich an einer Einigung interessiert sein, die ihm die ständige Kontrolle über die Krim und die vier von ihm beanspruchten Provinzen einräumt, aber Zelensky bleibt der Joker. Der amerikanische Beamte sagte, dass Zelensky gesagt wurde, dass „dies ein Problem ist, das von Militär zu Militär gelöst werden muss, und die Gespräche werden mit oder ohne Sie fortgesetzt“. Falls nötig, so der amerikanische Beamte, „können wir seine Reise in die Karibik finanzieren“.
Schade dass sich Herr Hersh so zum Affen macht.
Das zerstört alles wofür sein Name jemals gestanden ist.
Seit gestern müssen wir uns also an Christian M. gewöhnen.
Ja, es ist wieder zurück …
Hm, spannend.
Ich will zwar nicht ausschließen, dass Russland nun doch einen Nato-Beitritt der Ukraine duldet – denn schließlich weiß Russland nun ja auch, dass es ja bereits erwiesen hat, von der Nato nicht besiegt werden zu können. Zudem könnte man auf den Zerfall der Nato wetten, falls man sich das traut. Oder mit einem Twist, an den hier noch keiner denkt, auch ich wüsste nicht welcher.
Ich halte es dennoch für sehr unwahrscheinlich. AmS wird Russland höchstens auf Odessa verzichten, aber da können wir alle nur vermuten
die Idee einer NATO in der Ukraine klingt zunächst absurd, könnte aber tatsächlich eine friedenslösung beschleunigen und festigen. warum?
– die Ukraine bleibt so oder so in der direkten US-Einflußsphäre. war sie schon lang vorher und bleibt sie auch. ein NATO-Betritt macht lediglich offiziell, was eh jedes Kind weiß.
– Finnland und Schweden wurden durch den Krieg auch schon in die NATO getrieben, es gibt somit eh keine Puffferzone mehr
– die Ukraine in der NATO bedroht defacto Russland kaum bis gar nicht. ein (Vergeltungs-)angriff der Ukraine auf Russland ist als NATO-Mitglied noch unwahrscheinlicher als wenn es Pseudo-eigenständig bleibt. Aber es genügt für Putin um seine Streitkräfte in Halbalarmstimmung zu halten.
– die schleimige EU kann einen „Erfolg“ vermelden und Putin wieder rehabilitieren
– die USA können die pipelines kontrollieren
– Russland hat die Krim zurück – voll und ganz
– eine Annährerung Deutschlands an Russland rückt in ganz weite Ferne
Ob das alles so oder ähnlich kommt kann ich überhautp nicht beurteilen, aber unlogisch wäre die Lösung absolut nicht. Der Verlierer heißt EU, das steht schon mal fest.
Russland wird niemals einem NATO Beitritt der Ukraine zustimmen, die Konsequenzen dessen wären verheerend für Russland und auch für Europa. Interesse daran kann nur die USA haben, die bei dem geringsten „Vorfall“ die Legimitation eines neuen Kriegsschauplatzes hätte bzw. eines Angriffskrieges gegen Russland. Eine deutsche Regierung, die einem Beitritt zustimmt begeht Hochverrat gegen die deutsch Bevölkerung bzw. hat sie schon durch die Duldung der Nordstream 2 Sprengung begangen.
Der obige Artikel bzw. die Aussagen Hershs sind obsolet!
In Ö1, von dem ich vom endlich wiederangeschlossenen Sond..rkom…ndo „Die Weh…..acht gibt bekannt“ gehört habe „Die russische Armee hat 70 000 Soldaten verloren.
Aktuelle Zahlen aus der Ukraine liegen nicht vor.“
Und mehr als die 2 Sätze an Info kam nicht?!?!
Eh klar! Der Russische Außenminister Lawrow hat untertänigst bei der NATO um eine Einladung „gebeten“! Tendenziöser geht es kaum noch. Journalistische Schmiererei, Punkt, aus!!!
Seltsame Kritik. Das ist ein Zitat (von Hersh), nicht die journalistische Wertung von Dr. Meyer.
„Nordvietnam“ in 20 Jahren?! Die USA werden kaum ihrem Feind Nordvietnam…
meine zeit beim militär ist zwar schon lange her, aber ich frage mich, warum diese ganzen militärischen auseinandersetzungen im allgemeinen derart dilletantisch geführt werden. russland hätte definitiv genug schweres gerät, um kiew einfach platt zu machen. dann ist der deckel drauf und auch ruhe im failed state. auf z.b. eine dnepjr-linie kann sich der russe dann „in ruhe“ zurückziehen.
Sehr geehrter P. Sie machen die Annahme Russland würde gegen die Ukraine kämpfen. Weit gefehlt. Russland hat mitnichten das Interesse die kleinrussische Bevölkerung zu verlieren. Sie wollten lediglich die Nazis und Russophobiker loswerden. Ob ihnen das gelingen kann ist allerdings fraglich.
Frieden wäre in jedem Fall schön: bald ist Weihnachten. Dafür bin ich! Ansonsten ist mir Ihr Artikel suspekt, denn warum sollte Russland die Ukraine in der NATO wollen? Dann hätte man sich doch den ganzen Schmonz mit – wievielen Toten und Verletzten ? – sparen können. MfG
Wer einen Vertrag mit NATO und den USA eingeht, hat schon verloren. Der Wertewesten mit den USA hält sich an keine Verträge. So traurig es auch sein mag, diese NATO versteht nur den Knüppel!
Die NATO hat sich bereits verpflichtet, keine Truppen in Osteuropa zu stationieren, was seit Jahren umgangen wird. Die Bundeswehr will demnächst eine Brigade in Litauen aufbauen.
Die Bundeswehr will überhaupt nichts. Die Bundeswehr ist ein Befehlsempfänger. Und die Befehle gibt eindeutig die im Westen dominierende USA.
Ich denke ja, dass Russland die gesamte Schwarzmeerküste und damit auch Odessa beansprucht! Drunter wird es Russland nicht machen!
Gewisses Medium zitierte vor ein paar Tagen einen Politiker, der sich mit Putin getroffen hat – geplant sei demnach nicht nur die Rückkehr in die Stadt Cherson, sondern auch Odessa und Nikolajev. Ich glaube auch nicht, dass Charkiv so einfach aufgegeben wird, zumal in der Region schon länger eine Offensive läuft (bei Kupiansk).
Ich glaube ferner nicht, dass die Neutralität Ukrostans so leicht aufgegeben wird, wo dies bisher das wichtigste Ziel war. Dies müsste übrigens auch für eine „EU“-Mitgliedschaft gelten, so wie die „EU“ zuletzt extrem bellizistisch wurde.
Die USA müssten die unipolare Weltherrschaft aufgeben, danach sieht es bisher nicht aus. Erst neulich zitierte gewisses Medium US-Ankündigungen, bis 2030 russische Rohstoffe-Einnahmen halbieren zu wollen – ein extrem feindseliges Ziel.
Hier ist wohl der Wunsch der Vater des Gedanken. Nicht jener von Hersh. Russlands Strategie ist eindeutig: Entnazifizierung der Ukraine! Das schließt unbedingt den Beitritt der Ukraine zur NATO aus. Ohnehin waren alle bisherigen roten Linien seitens des Westens überschritten worden, um Russland zu „erledigen.“ Es gibt ferner gar keinen Grund zu der Annahme, dass der NATO-Westen die elementarsten Sicherheitsinteressen Russlands respektieren würde. Die jüngere Geschichte lehrt in dieser Hinsicht eben gerade das.
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Ukraine in der NATO (trotz Auflagen)? wäre schon sehr bemerkenswert!
und was passiert mit Kherson? dem Teil nördlich des Dnjeprs und der Stadt? wurden von Russland ja auch annektiert, aktuell aber Ukrainisch besetzt?
würde mich schon sehr wundern wenn die Russen sich auf so einen Deal einlassen, wo die Ukrainer kurz vor dem Zusammenbruch stehen: keine Lieferungen mehr aus dem Westen und nur noch Alte, Frauen und inzwischen sogar Kinder an der Front. Verlustrate wahrscheinlich 10:1 im Vergleich zu den Russen.
wir werden sehen.
„Ein zweiter Amerikaner, dessen Informationen aus Übersee stammen, bestätigte, dass Russland bereit sein könnte, “der Ukraine den Beitritt zur NATO zu gestatten”, fügte aber einen wichtigen Vorbehalt hinzu. Nach der vorläufigen Vereinbarung müsste sich die NATO verpflichten, “keine NATO-Truppen auf ukrainischem Boden zu stationieren”. Die Vereinbarung würde es der NATO auch nicht erlauben, Offensivwaffen in der Ukraine zu stationieren, aber defensive Waffensysteme wären erlaubt.“
Nach dem Minsk-Theater würde Putin NATO-Vereinbarungen trauen?
Das kann ich mir nicht vorstellen.
Aber die USA hätten erreicht, was sie (laut Rede von George Friedman 2015) erreichen wollten: Die Angst vor einer politisch-wirtschaftlichen Verbindung von Deutschland-Russland ist vorbei.