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Im Gespräch

Wiener Symposium: Brüssels Kriegskurs, Umprogrammierung, Zeitwende

0 Kommentare 2. November 2026 2 Minuten Lesezeit von Thomas Oysmüller

Die Wiener Initiative Demokratie & Grundrechte lädt am Freitag zum Herbstsymposium 2026 ein. Unter anderem diskutiert Ulrike Guérot Brüssels Kriegskurs und die kulturelle Umprogrammierung der Bevölkerung.

„Mit Begriffen wie ‚Sondervermögen‘ oder ‚Sparta 2.0‘ tarnt die Europäische Union ihre Entschlossenheit, in den kommenden Jahren auf Krieg zu setzen. Aufrüstung statt Wohlstandssicherung lautet die Devise. Eine offene Debatte darüber wird durch Einschränkung der Meinungsfreiheit und Interventionen in nationale Wahlen verhindert. Den dadurch entstandenen Vertrauensverlust kompensiert Brüssel durch Repression nach innen.

Geopolitisch wird der Bedeutungsverlust bzw. der Zerfall der alten transatlantischen Weltordnung immer sichtbarer. Doch im Abstieg schlägt das Imperium wild um sich, um ein sich abzeichnendes eurasisch-pazifisches Zeitalter unter chinesischer Führung so lange wie möglich zu verzögern.“

So bewirbt die Gruppe um den Wiener Verleger und Autor Hannes Hofbauer die mittlerweile fast traditionelle Herbstveranstaltung im Wiener Martinsschlössl (Martinstraße 18, 1180 Wien). Auf drei Vorträge von Andrea Komlosy, Sabine Schiffer und Ulrike Guérot folgt eine abschließende Podiumsdiskussion mit den Referentinnen.

Wir wollen uns von den sozialen und geopolitischen Verwerfungen ein Bild machen, um friedens- und demokratiepolitischen Widerstand leisten zu können. Der Eintritt ist frei, die Initiative freut sich über regen Besuch.

Das Programm:

  • 14:00 Uhr
    Andrea Komlosy
    Die große Zeitenwende: Vom amerikanischen zum chinesischen Jahrhundert.
    Moderation: Corinna Oesch
  • 15:30 Uhr
    Sabine Schiffer
    Die Rolle der Medien auf dem Weg in den autoritären Staat.
    Moderation: Anja Ezirim
  • 17:00 Uhr
    Ulrike Guérot
    Brüssels Kriegskurs und die kulturelle Umprogrammierung der Bevölkerung.
    Moderation: Hannes Hofbauer
  • 19:00 Uhr
    Was tun? Perspektiven widerständigen Handelns.
    Podiumsdiskussion mit den drei Referentinnen.
    Moderation: Thomas Oysmüller

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