Eine neue Untersuchung des Whistleblower-Kollektivs EU-Vigil legt offen, was die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) systematisch unterschlägt: Bei den klassischen Kinderimpfungen von der Geburt bis zum 17. Lebensjahr existieren laut den eigenen Daten der Behörde 5.423 robuste Signale schwerer unerwünschter Wirkungen. Davon sind 1.038 mit mindestens einem Todesfall verknüpft.
Die französische Investigativplattform EU-Vigil hat eine umfassende Analyse der europäischen Nebenwirkungsdatenbank EudraVigilance veröffentlicht, die Fragen aufwirft, die die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) seit Jahren nicht beantwortet. Während die EMA auf ihrem öffentlichen Portal keinerlei Signaldetektion anbietet, hat EU-Vigil die vier offiziellen Detektionsmethoden der Gesundheitsbehörden auf alle 58 Kinderimpfstoffe angewendet – und kommt zu bemerkenswerten Ergebnissen.
Die Methodik
Die Analyse umfasst 76.663 Impfstoff-Nebenwirkungs-Paare bei Kindern von 0 bis 17 Jahren, verteilt auf vier Altersgruppen. Angewendet wurden die vier Referenzmethoden der Behörden:
- ROR (Reporting Odds Ratio) – verwendet von der EMA
- PRR (Proportional Reporting Ratio) – verwendet von der britischen MHRA
- BCPNN – Bayesianische Methode des Uppsala Monitoring Centre der WHO
- GPS (Gamma-Poisson Shrinker) – verwendet von der FDA
Das Entscheidende: 5.423 Signale werden von allen vier Methoden gleichzeitig detektiert, davon 1.038 mit mindestens einem Todesfall. Zwei dieser Methoden (BCPNN, GPS) sind Bayesianisch und ziehen kleine Fallzahlen systematisch Richtung Null – ein Signal, das alle vier Hürden übersteht, ist kein statistischer Zufall mehr.
Die bekannten Signale – alle bestätigt
Die Methode funktioniert. Alle in den Fachinformationen anerkannten Nebenwirkungen werden gefunden: Intussuszeption nach dem Rotavirus-Impfstoff (ROR 31,7), Fieberkrämpfe nach MMR, disseminierte BCG-Infektionen, Narkolepsie nach der H1N1-Impfung.
Plötzlicher Kindstod
Der schwerste Befund betrifft den plötzlichen Kindstod nach den Impfungen der ersten Lebensmonate. Der kombinierte DTaP-Hepatitis-B-Polio-Impfstoff erreicht einen ROR von 50,9, im ersten Lebensmonat sogar 136 für plötzliche Todesfälle. 159 Fälle von SIDS nach dem azellulären DTaP-Impfstoff, 146 nach Haemophilus b, 114 nach Polio.
Die Autoren betonen korrekt: Diese Signale sagen nicht, dass der Impfstoff jeden Tod verursacht hat. Aber sie sagen, dass im Vergleich zu allen anderen Produkten bei Kindern gleichen Alters der Tod nach diesen Impfstoffen massiv überproportional gemeldet wird – und dass alle vier Methoden der Behörden dies als Signal definieren, das einer Auswertung bedarf.
HPV: Das schwerste Profil
Bei den 12- bis 17-Jährigen sticht der quadrivalente HPV-Impfstoff hervor: 518 robuste Signale, mehr als jeder andere Kinderimpfstoff. Darunter:
- POTS (posturales orthostatisches Tachykardiesyndrom) – 233 Fälle, ROR 24,7
- Chronisches Erschöpfungssyndrom – 148 Fälle
- Multiple Sklerose – ROR 9,62
- Guillain-Barré-Syndrom – ROR 10,3
- Vorzeitige Menopause
Die EMA hat diese Syndrome 2015 geprüft und keinen Zusammenhang festgestellt. Doch die Daten in ihrer eigenen Datenbank detektieren diese Signale mit ihren eigenen Methoden.
Wobei eine Impfung gegen ein Virus um Krebs zu verhindern ohnehin komplett schwachsinnig ist und nur dem Pharma-Profit dient.
Autismus und Entwicklungsstörungen
Autismus-Spektrum-Störung überschreitet die Schwelle aller vier Methoden bei 15 Impfstoffen. Nach MMR: 497 Berichte zwischen 2 Monaten und 2 Jahren (ROR 6,52), nach Hepatitis B (ROR 9,60), nach adjuvanter Hepatitis B sogar ROR 25,8. Entwicklungsverzögerungen und Sprechstörungen folgen demselben Muster.
Dengue: Todesfälle in Serie
Der extremste Befund: Nach dem Dengue-Impfstoff wird Dengue selbst 101-mal mit 51 Todesfällen gemeldet (ROR 1.285). Dies deckt sich mit dem 2017 erkannten Risiko, dass die Impfung bei nie infizierten Kindern das Risiko einer schweren Dengue-Erkrankung erhöht – weshalb die Philippinen ihre Schulkampagne stoppten. Die EMA hat aber offenbar nun doch auch mit einer Rückziehung reagiert – spät genug.
Die eigentliche Frage
Keine dieser Berechnungen erfordert Ressourcen, die einer europäischen Behörde nicht zur Verfügung stünden. Die Methoden sind seit über zwanzig Jahren publiziert, eine davon ist der eigene Indikator der EMA. Die Daten hält die Agentur vollständig.
Die Frage ist daher nicht, ob die EMA diese Ergebnisse für Kinderimpfstoffe produzieren könnte. Sondern warum sie es nicht tut.
Die Untersuchung endet mit der zentralen Forderung: das Recht der Eltern zu wissen, was die Überwachungsdaten zu den Impfstoffen ihrer Kinder enthalten. Die EMA hält die Datenbank, die Methoden und die Mittel – und veröffentlicht nichts. EU-Vigil hat es getan.
Die Informationslücke ist absichtlich
Kinder erhalten mehr Impfungen als jede andere Altersgruppe. In Frankreich sind seit 2018 elf Impfungen verpflichtend. Die erste Dosis folgt bereits mit zwei Monaten – in einem Alter, in dem das Kind weder Schmerz noch Nebenwirkung artikulieren kann. Genau hier wäre maximale Transparenz geboten.
Stattdessen bietet das öffentliche EMA-Portal weder Disproportionalitätsberechnungen noch altersbezogene Vergleiche noch berechnete Signale. Eltern, Ärzte und Forscher sehen nur ungefilterte Falllisten, die mit dem Hinweis auf Meldebias leicht abgetan werden können.
EU-Vigil hat die vollständige Datenbank extrahiert (13,08 Millionen Fälle insgesamt, davon 6,78 Millionen, die die EMA nicht öffentlich macht). Ohne diese vollständige Basis ist keine valide Signalberechnung möglich. Die Behörde selbst könnte die Zahlen jederzeit publizieren – sie tut es nicht.
Die Untersuchung zeigt erneut ein Muster: Die Behörden verfügen über die Daten und die Methoden, veröffentlichen aber nur das, was ins gewünschte Bild passt. Alles andere bleibt im Verborgenen – während der Impfdruck auf die jüngsten Bürger ungebrochen anhält.
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Kinder Impfung mit mRNA verursacht gestörtes Immunsystem
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