US-Kinderkliniken verabreichen inzwischen systematisch Impfungen an bewusstlose Kinder. Während einer Narkose oder Sedierung für einen ganz anderen Eingriff wird der Grippeimpfstoff injiziert.
Das Children’s Hospital of Philadelphia (CHOP) hat dafür sogar ein Programm mit dem Namen „Close Your Eyes, We’ll Immunize“ eingerichtet. In der Saison 2025/2026 wurden dort 2.054 Influenza-Dosen an bereits sedierte oder narkotisierte Kinder verabreicht so der CHOP-Newsletter. Nicolas Hulscher von The Focal Points hat den Vorgang zusammengefasst und auf die Zahlen hingewiesen: Laut einer WakeUpSafe-Präsentation des Krankenhauses wurden im Rahmen der Initiative bereits rund 4.000 Grippeimpfungen verabreicht. Noch umfangreicher ist das Programm am Children’s Hospital Colorado: Seit 2020 erhielten dort mehr als 18.000 Kinder Impfungen unter tiefer Sedierung oder Vollnarkose – dokumentiert in einer Veröffentlichung der American Academy of Pediatrics (AAP) vom März 2026.
Besonders aufschlussreich ist der finanzielle Aspekt. In der Präsentation des CHOP heißt es ausdrücklich: „Es gab nicht nur keine Familie, die für die Grippeimpfung aus eigener Tasche bezahlen musste, sondern wir haben sogar Einnahmen von über 60.000 Dollar erzielt!“ – Die Familien zahlten nichts aus der eigenen Tasche, das Krankenhaus generierte jedoch mehr als 60.000 Dollar Umsatz (The Focal Points; Children’s Health Defense).
Die Begründung und die Risiken
Die Kliniken argumentieren mit Nadelphobie, eingeschränktem Zugang und Impfzurückhaltung. Etwa ein Drittel der Familien am CHOP habe angegeben, das Kind hätte die Impfung sonst nicht erhalten. Die Narkose werde als „Gelegenheit“ genutzt. Gleichzeitig plant man die Ausweitung: Neben der Grippe sollen künftig auch RSV- und COVID-19-Impfstoffe sowie Nachholimpfungen im selben Setting verabreicht werden.
Der Anästhesist Dr. Madhava Setty, der selbst an der CHOP ausgebildet wurde und 24 Jahre Berufserfahrung hat, nennt in X-Post das Vorgehen „stunningly irresponsible“ – atemberaubend unverantwortlich. Anästhesisten seien extrem risikoscheu. Jede zusätzliche Substanz könne allergische Reaktionen, Fieber oder Ausschläge auslösen. Treten diese unter Narkose auf, sei kaum noch zu klären, ob das Antibiotikum, das Narkosemittel oder der Impfstoff verantwortlich sei. „Es gibt absolut keine Rechtfertigung, einen weiteren Wirkstoff einzuführen, der ein Risiko birgt und nichts zum Erfolg der Operation beiträgt“, so Setty.
Einwilligung unter Zeitdruck
Formal holen die Kliniken die Zustimmung der Eltern ein. Informationen gehen vorab heraus, am Operationstag wird noch einmal nachgefragt. Gleichzeitig räumt das CHOP selbst ein, dass „Zeitbeschränkungen im perioperativen Umfeld die Möglichkeit für detaillierte Diskussionen einschränken“ können. In einer stressigen Situation vor einer Operation, mit einem Kind, das operiert werden muss, und dem Autoritätsgefälle gegenüber dem medizinischen Personal ist eine wirklich freie und umfassend informierte Entscheidung fraglich.
Die American Academy of Pediatrics beschreibt die perioperative Phase ausdrücklich als Gelegenheit, nicht nur zu impfen, sondern auch andere „pädiatrische Anliegen“ anzugehen. Der Operationssaal wird damit zum Ort der öffentlichen Gesundheitspolitik – und das Kind zum Ziel, das man sonst vielleicht nicht erreicht hätte.
Fazit
Was hier praktiziert wird, ist keine Randerscheinung mehr. Mehrere große Kinderkliniken haben entsprechende Programme, dokumentieren die Zahlen und sprechen offen über Umsatz und Expansionspläne. Die Kritik von erfahrenen Anästhesisten wird dabei weitgehend ausgeblendet. Die Frage bleibt: Darf der Körper eines bewusstlosen Kindes, das wegen eines ganz anderen Eingriffs im Operationssaal liegt, für Impfzwecke genutzt werden – und darf das Krankenhaus damit noch Geld verdienen?
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1 Kommentar
Ist doch eine gute Gelegenheit den Pharmamüll in sedierten Körpern zu entsorgen und dabei noch Geld zu machen. Ist nur eine Frage der Zeit (?) bis man dies, neben alten Pflegeheimbewohnern und Kindern, auch bei den achso informierten Patienten macht. Nach dem Unfall, schnell noch etwas MRNA rein … Die Widerspruchslösung a la „Organspende“ macht es möglich!
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