Die britische Covid-Untersuchungskommission hat in ihrem sechsten Bericht schwere Versäumnisse im Umgang mit Pflegeheimen während der Pandemie festgestellt. Zehntausende Personen sind laut dem Bericht „geopfert“ worden.
Der Bericht der Kommission, angeführt von Baroness Heather Hallett, kommt zu dem Schluss, dass die Bewohner von Pflegeheimen im Frühjahr 2020 „geopfert“ wurden, um das Gesundheitssystem zu schützen. Über 43.000 Todesfälle mit Covid-Beteiligung wurden zwischen März 2020 und Juli 2022 in britischen Pflegeheimen registriert. Die Daily Mail berichtet aktuell ausführlich.
Im Zentrum der Kritik steht die Entscheidung, im März 2020 Tausende Patienten aus Krankenhäusern in Pflegeheime zu entlassen, um Betten freizumachen. Die Kommission sieht dies allerdings nicht so, dass die Patienten deshalb, weil man sie aus den Krankenhäusern entlassen hat, schneller (oder unnötig) gestorben sind. Im Sinne der Corona-Orthodoxie wurden diese Menschen Opfer des Virus. So habe es an Schutzausrüstung und Isolierung gefehlt (zugleich gibt es aber einzelne belegte Fälle, wo alte Menschen de facto an der Isolierung gestorben sind). Im Bericht wird behauptet, dass sich das Virus in den Heimen „wie ein Lauffeuer“ ausbreiten konnte. Immerhin führt man aber auch an, dass Besuchseinschränkungen zu erheblichen Schäden bei Bewohnern, insbesondere bei Demenzkranken, geführt haben.
Auch angeführt wird ein massiver Anstieg sogenannter DNACPR-Anordnungen (Do Not Attempt Cardiopulmonary Resuscitation), also die Anordnung, Wiederbelebungsmaßnahmen zu unterlassen. Diese stiegen in den ersten neun Monaten der Pandemie von rund 16.800 auf 26.500.
Abseits des Berichts gibt es weiterhin schwerwiegende Vorwürfe. Die Frage nach den Pflegeheimen während der ersten Corona-Restriktionen ist eine wesentliche in der „Aufarbeitung“. So gibt es etwa Vorwürfe, dass Patienten lebensbeendendes Midazolam verabreicht und an Beatmungsgeräte gelegt worden seien. Dies habe in den Monaten März und April 2020 einen unnatürlichen Anstieg der Todesfälle erzeugt, der anschließend als Datengrundlage genutzt worden sei, um die Covid-Todeszahlen zu erhöhen und die Öffentlichkeit in die „Covid-Täuschung“ zu treiben. Die Vorwürfe kursieren in verschiedenen Versionen de facto seit 2020.
Durchaus mit einer faktischen Grundlage: Midazolam-Verschreibungen für Sedierung und Schmerzbehandlung stiegen im April 2020 tatsächlich deutlich an (von durchschnittlich rund 17.500 monatlich auf über 38.000). Faktenchecker bremsen allerdings immer schnell ein und halten fest, dass es keine Belege für eine absichtliche Tötungspolitik gibt. Das Medikament werde standardmäßig in der Palliativversorgung eingesetzt, der Anstieg falle mit der hohen Sterblichkeit zusammen. Das Midazolam sei also an sterbenden Corona-Patienten verschrieben worden…
Der Bericht der Kommission hält jedenfalls fest, dass man das Krankenhaussystem auf Kosten der Pflegeheime priorisiert habe. Die Ergebnisse der Untersuchung bestätigen gravierende politische und organisatorische Fehler. Der Vorschlag: bessere Pandemieplanung, klare Isolierungsprotokolle und finanzielle Unterstützung für Pflegekräfte, um ähnliche Versäumnisse künftig zu vermeiden. WHO und Bill Gates dürften dies gerne hören.
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Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb
Euthanasie in Frankreich: Worum es bei der Sterbehilfe wirklich geht
Sterberisiko in Pflegeheimen bei COVID-Geimpften nach Infektion höher als bei Ungeimpften
8 Kommentare
UK und Frankreich schenk(t)en den Alten nichts. Das war sogar in den Medien um 2021/2022. Ist das Geld aus, werden die Alten in den Heimen in UK euthanisiert.
Sie mussten ja die Anzahl der „Covid-Txten“ erhöhen, um Panik zu schüren. Sonst hätte sich ja keiner „freiwillig“ mit der experimentellen Gen-Suppe spiken lassen.
Die erschütternde Erkenntnis aus dieser Zeit ist immer wieder durch das Milgram Experiment erklärt, dass Menschen bewusst anderen schaden, nur weil es eine vermeintliche Autorität von ihnen verlangt. Die meisten gingen soweit, bis der Patient daran stxrbt. Das muss man Ärzten vorhalten, aber auch dem Gesundheits- und Pflegepersonal. Sie alle wussten, was sie taten. Die Impfärzte tun es immer noch…
Die juristischen Probleme, die sich aus dieser Faktenlage ergeben, zumindest im deutschen Recht, lassen sich möglicherweise durch Claus Roxins Ansatz der „Organisationsherrschaft“ in den Griff bekommen. Es verjährt nicht.
Tja, im „Ernstfall“ darf dem Staat kein Opfer zu groß sein… das ist einfach alternativlos.
Es gab Videos, wo völlig hysterische Patienten (rein aus Covid-Panik wegen eines positiven Tests) kreischten Hilfe, Hilfe und die Krankenschwester sie beruhigte mit: Sie bekommen gleich eine Narkose und Beatmung! Nur ruhig…. und so ging es vermutlich massenhaft. Das Personal war panisch, dass die Betroffenen das Virus „ausatmen“ könnten und alle anstecken, daher besser „auf intensiv“ legen… lauter solche haarsträubenden Dinge. Es war offenbar Irrenhaus pur und nur aus einem einzigen Grund: Hetze und Panikmache – gezielt und geplant.
…Panik wegen eines positiven Tests…
Der Haupt-Enabler des globalen CV19-Bevölkerungsabbauprogramms, dank Dr. Osten. Gut, wenn er es nicht gemacht hätte wäre sicher jemand anderes eingesprungen. Wie die in Berlin noch nachts schlafen können ist mir schleierhaft.
Karma wird es richten.
„Studie: PCR Test nur zu 1% positiv und davon 86% falsch-positiv“ 7. November 2025 – Dr. Peter F. Mayer
Nicht nur in UK, auch in unserer Operettenrepublik:
Siehe report24 Interview, den 15.Juli 2022 mit Barbara Hauer
„Barbara Hauer ist ehemalige Mitarbeiterin der Sozialversicherung der Selbstständigen. Sie hat genug davon, dass sämtliche Zahlen, Daten und Impfschäden unter den Teppich gekehrt werden und bricht ihr Schweigen. Auch ihre Entlassung als unbequeme Mitarbeiterin hindert sie nicht daran auszupacken…„
Sie verließ unsere Welt nach schwerer Krankheit am 18. Oktober 2025:
Zu einer Sommerneige
klar im späten Licht des Vormittages
auf letzten Gängen ins Hospiz
Wie unvollkommen
ein Besucher unter Einigen
von Sonnenblumen eingeschmerzt
ins gold’ne Kleid manch sanfter Herbstesmilde
schlichtem Abschied zugeneigt
Die Tochter ist nun heimgegangen.
Zu dieser Sommerneige
erinnern wieder die Blätter an unser kommen und gehen
Wie in der Tiefe unbestaunter Jahresneigen
wird selbst das Gute in den Wurzeln überwintern…
An Barbara Hauer gleich Friedrich Hölderlin
Mit Untertänigkeit:
Rusitschker, den 03.11. – 14.12.2025
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