China beschränkt technologisch die Möglichkeiten feindlicher Geheimdienste im Iran

22. Februar 2026von 5,4 Minuten Lesezeit

Die israelischen Geheimdienstoperationen im Iran haben Peking alarmiert, das darin ein neues Modell der Geheimdienstkriegsführung sah. Mit dem Iran hat das nun zu einer vertieften technologischen, sicherheitspolitischen und strategischen Zusammenarbeit geführt.

Mossad und CIA haben in den letzten Jahren in den Iran Agenten eingeschleust, Datenbanken geknackt, Radarsysteme lahmgelegt und aus dem Inneren heraus Präzisionsschläge ermöglicht. Die Aktivitäten, die nach 2015 expandieren und sich bis 2025–2026 beschleunigen, markieren eine Verlagerung hin zu dem, was chinesische Analysten als „informationsbasierte und intelligente Kriegsführung” bezeichnen. Es stellt die Konvergenz von Cybersabotage, interner Rekrutierung, technologischer Durchdringung und operativer Koordination dar. Es ist ein hybrides Modell, bei dem Geheimdienstoperationen die Verteidigungsinfrastruktur aushöhlen, bevor kinetische Maßnahmen beginnen, analysiert Prof. Nadia Helmy in The Cradle.

Peking sieht darin keine reine Regionalangelegenheit mehr. Der Iran liegt mitten auf der Belt and Road Initiative. Wenn Teheran fällt oder destabilisiert wird, ist ein Knotenpunkt der chinesischen Versorgungssicherheit gefährdet . Deshalb hat China seit Januar 2026 massiv aufgerüstet, nicht mit Truppen, sondern mit dem, was wirklich wehtut: Counterintelligence, Technologie-Transfer und Systemwechsel.

Die 9. Direktion des chinesischen Ministeriums für Staatssicherheit ist aktiv geworden: Gemeinsame Analysen von Infiltrationswegen, digitalen Schwachstellen und bürokratischen Zugangspunkten. Das Ziel war Mossad- und CIA-Netzwerke in Iran systematisch auseinander zu nehmen. China drängt Teheran, westliche Software zu entsorgen und durch sichere, verschlüsselte chinesische Systeme zu ersetzen. Eine Art digitaler „Große Mauer“ wird damit geschaffen.

Radar-Upgrades mit YLC-8B-Plattformen, Luftabwehrsysteme wie HQ-9B, Satellitenüberwachung aus dem chinesischen Netz ermöglichen Stealth-Flugzeuge und Drohnen früher zu sehen und zu neutralisieren.

Iran hat am 23. Juni 2025 offiziell den US-GPS-Dienst landesweit abgeschaltet und ist komplett auf Chinas BeiDou umgestiegen. BeiDou bietet nicht nur höhere Präzision, militärische Verschlüsselung und Resistenz gegen Jamming und Spoofing. Es entzieht damit den Angreifern den Hebel, um Navigation zu stören. Für iranische Raketen (Shahab, Sejjil), Drohnen und Kommando-Ketten bedeutet das verstärkte Abschreckung dank weniger Abhängigkeit von westlicher Infrastruktur.

Chinesische Analysten wie Fu Qianshao erklären, Mossads Erfolge seien ein „Pandora’s Box“ für die globale Sicherheit und ein Muster, das überall kopiert werden kann. Yan Wei ergänzt, die Penetration habe nicht nur technologische, sondern strukturelle Schwächen offengelegt wie mangelnde interne Kontrollen, bürokratische Löcher, fehlende Koordination.

Der Militärexperte Tian Wenlin warnt sogar, dass solche anhaltenden Infiltrationen Teheran zwingen könnten, das Atomprogramm zu beschleunigen, um sich zu schützen.

Iran ist seit 2023 Vollmitglied der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO).

Die auf 25 Jahres vereinbarte Partnerschaft zwischen Peking und Teheran pumpt 300–400 Milliarden in Infrastruktur und Handel (aktuell schon 22 Mrd. iranische Exporte, 15 Mrd. Importe aus China). Barter-Deals und sanktionsresistente Finanzierung machen den Rest. Das Kalkül für Peking ist einfach: Stabilität in Teheran schützt chinesische Interessen besser als jeder Vergeltungsschlag.

Während der Westen noch „chinesische Abhängigkeit“ beklagt, baut Beijing faktisch eine multipolare Alternative auf für Navigation, Satellitenaufklärung und Cyber-Sicherheit.

Das BeiDou-Navigation-Satellite-System (BDS) – Chinas Antwort auf GPS

BeiDou ist ein voll funktionsfähiges, globales GNSS (Global Navigation Satellite System), das seit Juli 2020 weltweite Abdeckung bietet und 2026 weiter ausgebaut wird. Peking hat hier in mehreren Punkten strategisch nachgelegt, vor allem in Resilienz, regionaler Überlegenheit und militärischer Unabhängigkeit.

Nach aktuellem Stand Februar 2026 besteht BeiDou-3 (die dritte Generation) aus einer hybriden Konstellation:

  • 24 Satelliten in mittlerer Erdumlaufbahn (MEO) für globale Abdeckung,
  • 3 in geneigter geosynchroner Umlaufbahn (IGSO) für verbesserte Asien-Pazifik-Abdeckung,
  • 3 in geostationärer Umlaufbahn (GEO) für starke Signale über China und Umgebung.

Insgesamt sind über 40–50 Satelliten (je nach Zählung inklusive Reserve) im Orbit, mit hoher Redundanz und laufenden Ergänzungen (z. B. Backup-Satelliten seit 2023). Das System ist interoperabel mit GPS, GLONASS und Galileo – moderne Empfänger nutzen oft Multi-Konstellation für bessere Genauigkeit und Verfügbarkeit.

Genauigkeit und Leistungsdaten:

  • Öffentlicher Dienst (kostenlos, zivil): Globale Positionsgenauigkeit ca. 3–6 Meter (horizontal), in Asien-Pazifik oft besser (2–3 Meter). Dual-Frequenz (z. B. B1C/B2a) erreicht unter 3 Meter (95 %).
  • Timing-Genauigkeit: Besser als 10 Nanosekunden.
  • Geschwindigkeitsgenauigkeit: Ca. 0,2 m/s.
  • High-Precision-Modi (PPP – Precise Point Positioning): Zentimeter-Level (horizontal 10–20 cm, vertikal 20–30 cm) nach Konvergenz (oft <20 Minuten), mit Post-Processing sogar Millimeter.
  • Militärisch/autorisiert: Bis zu 10 cm oder besser (verschlüsselt), mit höherer Anti-Jamming-Resistenz durch Drei-Frequenz-Signale und fortschrittliche Modulation.

GPS (eine ältere Architektur) liegt bei zivil ca. 3–5 Meter, militärisch präziser – aber BeiDou ist neuer, hat in vielen Regionen (besonders im Globalen Süden und Asien) oft die bessere Verfügbarkeit und Signalstärke.

GPS leidet stärker unter Jamming/Spoofing in Konfliktzonen; BeiDou integriert aktivere Gegenmaßnahmen und Zwei-Wege-Kommunikation (Short Message Service – RDSS), was GPS fehlt. Man kann Positionsdaten per Satellit senden/empfangen, auch ohne Mobilfunknetz – nützlich für Drohnen, Schiffe in entlegenen Gebieten oder militärische Koordination.

Technische Vorteile und strategische Bedeutung:

  • Anti-Jamming und Spoofing-Resistenz: Dank Truple-Frequenz (im Vergleich zu GPS Dual-Frequenz) und moderner Signale (B1C, B2a usw.) robuster gegen Störsender – entscheidend in Szenarien wie Ukraine oder Nahost.
  • Unabhängigkeit: Keine Abhängigkeit von US-Kontrolle (GPS kann regional abgeschaltet oder degradiert werden). Iran hat genau deshalb 2025 GPS landesweit abgeschaltet und ist komplett auf BeiDou umgestiegen.
  • Zusatzdienste: Integrierter Messaging-Dienst (bis zu 120 Zeichen pro Nachricht), Satelliten-basierte Verbesserung (BDSBAS) für präzise Landungen (CAT-I-Niveau in China/Umgebung).
  • Markt & Chips: Der BeiDou-Chip-Markt explodiert – von ca. 0,78 Mrd. USD 2025 auf 1 Mrd. 2026 und 2,5 Mrd. bis 2030 (CAGR >25 %). Integriert in Smartphones, Autos, Drohnen, Landwirtschaft, IoT ist oft günstiger.

Bis 2035 plant China ein „ubiquitäres, integriertes und intelligentes“ nationales PNT-System, also BeiDou plus Bodenstationen, 5G/6G-Integration, Low-Earth-Orbit-Satelliten und KI-gestützte Fusion mit anderen Sensoren. Es geht nicht mehr nur um Navigation, sondern um die Kontrolle über Raum und Zeit in einer multipolaren Welt.

BeiDou ist kein „chinesisches GPS“, es ist ein moderneres, widerstandsfähigeres und geopolitisch unabhängigeres System, das GPS in vielen Szenarien bereits überholt hat. Wer Iran, die Belt-and-Road-Länder oder den globalen Süden beobachtet, sieht dass die Abhängigkeit vom US-System bröckelt. Und Peking baut nicht nur Satelliten, es baut eine Alternative zur westlichen Infrastruktur-Dominanz.

Wird ein Krieg vermieden wäre uns allen gedient.

Bild: AKAMGO yalms, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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17 Kommentare

  1. Patient Null 23. Februar 2026 um 11:13 Uhr - Antworten

    Ich denke eine nicht unwesentliche Rolle spielt dabei, das die USA China bekämpft (Wirtschaft, Taiwan,..) und China versucht sich Einflusssphären zu sichern. Für China ist das WinWin weil es gleichzeitig auch seine Produkte verkaufen kann.

  2. Daisy 23. Februar 2026 um 3:39 Uhr - Antworten

    Das ist jetzt blöd, denn eine Geheimdienstaktion kostete weniger Opfer.
    Es ist zudem nicht ungefährlich, wenn China und Russland dem Iran den Rücken stärken, sodass er nicht einlenkt, denn wenn der Ami dann doch angreift – was dann? Russland pfeift aus dem letzten Loch – Musk hat Starlink abgedreht, russ. Soldaten kommen nicht mehr ins Telegram, die Ukraine erobert Gebiete zurück, zuletzt hat sie tief im Inneren Russlands eine Iskander-Fabrik zerstört…und das chinesische Zeugs ist unerprobt. Ein Durchbruch mit einem 6G Chip ist ihnen schon gelungen, im Labor. Man freut sich auch schon drauf. Die EU möchte ab 2030 auf 6G umstellen, denn das revolutioniert die totale Überwachung.

    Kann Russland Starlink ersetzen? Ein analoges russisches Satellitensystem ist geplant, dürfte sich aber verzögern, weil die Produktion der Satelliten noch nicht begonnen hat. Ein chinesisches Starlink namens «Tausend Segel» ist auch ins Stocken geraten. Also greift die russische Armee auf herkömmliche Glasfasernetze oder Funksender zurück. Die funktionieren zwar, aber sind viel komplexer aufzubauen und weniger verlässlich.
    https://www.srf.ch/news/international/ukraine/ukrainische-gelaendegewinne-starlink-sperre-fuer-russland-das-sind-die-folgen-an-der-front

    Es wäre wirklich Zeit, wenn dieser seltsame Krieg bald aufhôrte! MMn hat Putin den rechten Augenblick verpasst bzw. stimmt was nicht mit ihm. Selenski will einen möglichst langen Krieg, die WEF-EU auch und Putin lässt sich Zeit….

    Ich hoffe, Trump bleibt cool und hat einen unblxtigen Plan B, falks sein Imponiergehaben mit den vielen Kriegsschiffen nichts bringt. Eine hinterfotzige Geheimdienstaktion könnte aber noch traditionell, analog sozusagen, durchgeführt werden. Es gibt ja noch die vielen Oppositionellen und Demonstranten. Die Kurden stehen an der Spitze der Proteste. Alle hat das Mullah-Regime ja noch nicht abgemurxt….die warten wahrscheinlich nur auf einen Anruf…

    • OMS 23. Februar 2026 um 7:13 Uhr - Antworten

      Russland pfeift aus dem letzten Loch – Das haben Franzosen und Deutsche schon einmal geglaubt bis die rote Armee in Paris und Berlin gestanden sind!

      • Jakob 23. Februar 2026 um 7:14 Uhr

        Daisy muss diesen Unsinn schreiben – wird dafür bezahlt.

      • Daisy 23. Februar 2026 um 8:56 Uhr

        OMS, nur damals hatten sie keinen vierjährigen Abnutzungskrieg hinter sich. @Napoleon und Htler: in beiden Fällen haben sie die Heimat verteidigt. Da hatten die Menschen ein anderes Engagement. Da haben alle gekämpft, nicht nur die Soldaten. @ NS-D: Hier haben sie gemeinsam mit den Alliierten gekämpft – USA, GB, F und SU zogen an einem Strang. Danach hat sich die Sowjetunion die Ostblockstaaten einverleibt und bei uns zB in NÖ viel geplündert und vergewaltigt, wie ich aus der Familiengeschichte weiß – in der amerikan. Zone hingegen wurden die Kinder mit Schokolade beschenkt, sie entlausten die Bevölkerung und brachten das Penizilin, sodass die Kinder nicht mehr an Lungenentzündung stxrben mussten. Die Amis haben nichts genommen, sondern den Marshallplan gebracht. Österreich ist es gelungen, sich aus der Umklammerung des K-ismus zu befreien, dank unserer Politiker, die alle zusammengehalten haben, auch Kreisky. Sonst wären auch wir hinter dem Eisernen Vorhang gelandet.

        Ich habe argumentiert, warum ich das meine, dass Russland zu schwach ist. Ich glaube, Putin hat sich verkalkuliert. Er kommt da nicht mehr so leicht raus. Die eigenen Leute kritisieren das langsame Vorwärtskommen auch schon.

        Das Fenster ist aber immer noch nicht ganz zu. Trump steht ihm immer noch bei und verlangt von S, dass er den Donbass aufgeben muss. Trump hat auch noch kein einziges Mal gesagt, dass die Ukraine zur NATO darf …das ist ja die Linie der „Demokraten“. Wenn Trump aber nicht den Druck auf S. erhöht, wird das nichts mehr. Zur Zeit könnten Fico und Orban was bewirken. Ich drücke wie immer noch die Daumen, aber zuviele wünschen sich den Krieg und hoffen, dass Russland Amerika besiegen wird…was völlig unrealistisch ist.

      • Varus 23. Februar 2026 um 9:59 Uhr

        Da hatten die Menschen ein anderes Engagement. Da haben alle gekämpft, nicht nur die Soldaten.

        Mein Großvater mütterlicherseits nicht – er hat sich lieber versteckt als in den Volkssturm eingezogen zu werden, für den Fürrer zu kämpfen. Und ich bin sogar stolz darauf – auch wenn Manche offenbar auf die Fürrer-Nibelungentreue stolz sein mögen.

      • Daisy 23. Februar 2026 um 12:23 Uhr

        Varus, „Da hatten die Menschen ein anderes Engagement. Da haben alle gekämpft, nicht nur die Soldaten„…damit waren übrigens die Russen gemeint. Sie reißen was aus dem Zusammenhang und interpretieren es dann um…um mir irgendwelche Nazisachen anzuhängen?

        Ich weiß auch nicht, ob Sie meinen, weil die Österreicher eh alle N. gewesen wären, wären die Plünderungen und Vergewaltigungen eh OK gewesen? Was meinen Sie damit?

    • Varus 23. Februar 2026 um 9:46 Uhr - Antworten

      die Ukraine erobert Gebiete zurück

      Welche denn? Zuletzt versuchten sich die Banderas mit einer Offensive in den Oblasti Saporosche/Dnepropetrowsk – die Fahrzeuge-Kolonnen wurden weit vor der Frontlinie zerschossen. Die Ukros besetzten für ein paar Tage Teile von Ternovaty (nördlich von Guljajpole), inzwischen haben die Russen diese Stadtteile zurück.
      Weiter nordöstlich konnten einige kleine Gruppen relativ weit eindringen, doch ohne Verstärkung werden die aufgespürt und eliminiert. Mit Kolonnen gelang es den Ukros auch hier nicht.

      russ. Soldaten kommen nicht mehr ins Telegram

      Für militärische Aktionen brauchen sie es auch nicht.

      • Daisy 23. Februar 2026 um 11:16 Uhr

        Varus, das steht alles in dem Link, den ich oben angeführt habe. Ja, die Ukraine machte vor allem östlich der Stadt Saporischja Boden gut. Das erklärt auch, weshalb Russland nur langsam voran kommt. Es erobert wohl die Gebiete wieder zurück, aber hat in der Summe nur wenig weitergebracht. Ja?

        Dass die Ukr. eine Iskander-Fabrik angegriffen hat, habe ich von Raue, Vermietertagebuch.

        Ich hatte übrigens auch einen Urgroßvater, der Sozialist war…aber stolz? Wozu? Das ist mir sowas von wurscht, was die damals waren. Die meisten Menschen sind Mitläufer. Ich weiß nur eins, ich hätte da sicher nicht mitgemacht, weil ich heute auch nirgends mitmache. ZB würde ich nicht im Rudel auf einen Andersdenkenden losgehen. Alle treten hin, der Schwache ist nur stark zu Zwein, heißt es. Sowas wäre mir peinlich. Im Gegenteil, ich habe Menschen, die von den anderen gemobbt wurden, immer geholfen. Habe mich nie feige verdrückt, so wie es die meisten tun. Darauf bin ich stolz.

      • Daisy 23. Februar 2026 um 11:21 Uhr

        @ Telegram:
        Im Link oben steht:

        Offenbar ist auch der Messengerdienst Telegram nicht mehr zugänglich für die russischen Soldaten. Was sind die Folgen?

        Das ist eher ein Eigentor von russischer Seite. Telegram ist der beliebteste Messenger in Russland nach Whatsapp. Aber nun werden beide von den Behörden technisch gestört und arbeiten nur sehr langsam oder gar nicht. Der Kreml will die Bevölkerung dazu bringen, den eigens entwickelten Messenger Max zu benutzen. Diesen können die Sicherheitsbehörden viel besser überwachen.

        Der Autor, SRF-Korrespondent Calum MacKenzie, schätzt die Bedeutung auch nicht sehr hoch ein, dennoch sind das alles Dinge, die die Russen halt bremsen.

        Die militärische Bedeutung von Telegram wird aber meines Erachtens überschätzt. Dieses Narrativ kommt vor allem von russischen Kriegsbloggern, die ihre Influencerkarrieren Telegram zu verdanken haben. Effektiv fehlt den Soldaten neben Starlink nun aber ein weiteres Kommunikationsmittel. Das macht ihre Situation nicht einfacher – gerade angesichts der konstanten Verluste.

  3. Jan 22. Februar 2026 um 23:20 Uhr - Antworten

    Iran liefert knapp 2 Mio bpd Rohöl nach China, in etwa die Menge, die Norwegen oder Saudi-Arabien in die EU liefern. Die Produktion des Iran wäre aber mittelfristig auf 7 Mio bpd ausbaubar und langfristig vielleicht bis auf 10, das wären saudi-arabische Verhältnisse.

    Na klar wäre es günstig, dass die Infrastrukturinvestitionen der Chinesen nicht verlustig gehen. Wenn die chinesische Führung so strukturiert ist wie die amerikanische und die deutsche, Epstein lässt grüßen, dann sind die Menschen den Chinesen herzlich egal.

    Die Amis hingegen meinen, wenn sie ein wenig Teheran bombardieren, dann läuft die Zivilbevölkerung über die Grenze nach Aserbajdschan, für dessen EU-Beitritt seit Jahren getrommelt wird. Dann könnte der ungewählte blonde Friedensengel die Aserbajdschaner in Aserbajdschan und die Aserbajdschaner im Iran miteinander wiedervereinen und schwupps samt 7 Mio bpd in der EU beglückwünschen!

    Und das Energiedrama hätte ein Ende. Oh, Große Ungewählte, wir huldigen dir!

    China könnte den Verlust der iranischen Lieferungen sicher über die russischen Pipelines ausgleichen. Aber dies würde Investitionen erfordern.

    Da man ja immer nicht weiß, inwieweit es nur um ein böses Spiel geht, ist eigentlich nicht einsichtig, warum man diese Rochade nicht als Deal lösen kann, sondern immer Menschen draufgehen müssen?

  4. Andreas_Sch. 22. Februar 2026 um 23:15 Uhr - Antworten

    Mir fällt immer wieder ein alter Schimanski ein … so sinngemäß übertragen, würde ich meinen: Die USA sind die rechte Backe, die Chinesen (mittlerweile) die linke Backe und wir befinden uns mitten in der Ritze. Und was ist dort? Das schwarze Loch. 😂

  5. Jurgen 22. Februar 2026 um 23:08 Uhr - Antworten

    Bei Dou Galileo Ross nass Geh PS

  6. triple-delta 22. Februar 2026 um 21:01 Uhr - Antworten

    Den USA geht es wie dem 3. Reich 1941. Hitler musste angreifen, obwohl die Voraussetzungen schlecht waren, aber ihm lief die Zeit davon.

    • OMS 23. Februar 2026 um 7:09 Uhr - Antworten

      Dann ist ja alles gut! Anschließend wird die USA aussehen wie Deutschland 1945 und aufgesplittert in 50 Staaten nach dem Muster Jugoslawiens? Oder steht dann auf der Welt kein Baum mehr?

      • Varus 23. Februar 2026 um 9:53 Uhr

        Auf Joyn kann man umsonst „Civil War“ mit Kirsten Dunst sehen – am Ende wird das Weiße Haus von den Western Forces gestürmt, die im Oval Office den US-Diktator aus seinem Versteck zerren.

        Journalist: Wartet!… Ein kurzes Statement?
        Diktator: Lassen Sie nicht zu, dass die mich umbringen…
        Journalist: Ja… Das sollte reichen…

        Realer Bürgerkrieg: Die Trump-Miliz ICE hat in Minnesota kapituliert und milizioniert nicht mehr. Das Heimatschutzministerium verbleibt ohne Finanzierung – Fluglotsen und Flughafen-Sicherheit sollen ohne Bezahlung arbeiten. Wie lange werden sie es?

  7. VerarmterAdel 22. Februar 2026 um 17:47 Uhr - Antworten

    Läuft alles nach Plan: Eurasien ohne die USA.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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