
Gemeinsame Marine-Manöver des Iran mit Russland beginnen
Ein Hubschrauberträger der Marine der Russischen Föderation ist im Rahmen der gemeinsamen maritimen Zusammenarbeit in die südlichen Gewässer des Iran eingefahren und hat an der Basis der Ersten Marineregion der iranischen Marine angelegt.
Der Iran hat am Dienstag einen Teil der strategisch wichtigen Meerenge von Hormuz vorübergehend gesperrt, nachdem die Spannungen mit den „hyperaggressiven Vereinigten Staaten und Israel“ ( © Tucker Carlson) zugenommen hatten. Dies war die erste Sperrung der Wasserstraße im Nahen Osten seit Januar. Die Sperrung ermöglichte es der iranischen Revolutionsgarde, stundenlange Militärübungen und Tests durchzuführen, darunter den Abschuss einer Salve scharfer Raketen in die Meerenge. Der Iran erklärt sich bereit, im Falle eines Krieges die gesamte Meerenge zu sperren, was zu einem weltweiten Anstieg der Energiepreise führen würde.
Die halboffiziöse PressTV meldet zu den russisch-iranischen Marineübungen: „Die Seestreitkräfte der Islamischen Republik Iran und der Russischen Föderation werden am Donnerstag im Omanischen Meer und im nördlichen Indischen Ozean eine gemeinsame Marineübung durchführen, um die maritime Sicherheit zu verbessern und die bilaterale militärische Zusammenarbeit auszubauen.“
Konteradmiral Hassan Maqsoudlou, Sprecher der Übung, sagte, das Hauptziel der Übung sei die „Förderung der maritimen Sicherheit und nachhaltiger maritimer Interaktionen im Omanischen Meer und im nördlichen Indischen Ozean“.
Er fügte hinzu, dass die Ausweitung der gemeinsamen maritimen Zusammenarbeit und die Stärkung der Koordination bei der Planung und Durchführung gemeinsamer Operationen zu den wichtigsten Zielen der Übung gehören.
Unausgesprochen bleibt dabei freilich, dass damit ein großes russisches Kriegsschiff in einem kritischen Bereich herumkreuzt, und bei einem allfälligen Angriff leicht mehr oder weniger irrtümlich getroffen werden könnte, was zu einer erheblichen Ausweitung des Krieges führen würde.
Russland und die USA stehen allerdings in engem Kontakt wegen des Krieges in der Ukraine. Schwer vorstellbar, dass die Präsenz des Trägers in der iranischen Kriegszone nie Thema der Gespräche gewesen sein sollte.
Der Kommandeur der russischen Flottille, Kapitän Alexey Sergeev zeigte sich dem Bericht zufolge zufrieden mit seiner Anwesenheit im iranischen Hafen Bandar Abbas und dankte dem Iran für seine Gastfreundschaft. Sergeev hob die engen Beziehungen zwischen beiden Seiten hervor und sagte, das derzeitige Niveau der Zusammenarbeit zeige ihre Fähigkeit, maritime und küstenbezogene Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen und zu lösen.
Seine weitere Statements waren vermutlich Richtung USA und Israel gezielt, indem er bestätigte, dass Russland bereit sei, gemeinsame Übungen in verschiedenen Regionen durchzuführen, darunter auch Spezialübungen wie maritime Anti-Terror-Operationen, die von Schiffen und Booten beider Marinen durchgeführt werden.
Eine gemeinsame Marineübung im nördlichen Indischen Ozean von Iran, Russland und China ist für Ende Februar angekündigt. An der Übung mit dem Namen „Maritime Security Belt“ werden Einheiten der iranischen Marine, der Marine der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) sowie Seestreitkräfte aus China und Russland teilnehmen.
Laut offiziellen Angaben zielt die Übung darauf ab, die maritime Sicherheit zu verbessern und die Zusammenarbeit zwischen den teilnehmenden Ländern zu stärken.
Chinesische Schiffe, wie ein als „Carrier-Killer“ bezeichnete Zerstörer vom Typ 055, waren schon früher im Monat nahe iranischen Gewässern gesichtet worden.
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Was mich an der ganzen Iran-Story „stört“:
Gegen den Irak hat die USA 6 Carrier-Groups geschickt, jetzt gilt die Entsendung der 2. Gruppe schon als „es wird ernst“?
Ist es also nur ein Bluff? Kann sich die USA mehr nicht leisten? Weiß man schon nicht mehr, wohin man seine schwimmenden Drohgebärden noch entsenden soll?
Für mich heißt das jedenfalls, dass ein Szenario eines vernichtenden US-Erstschlags nicht eintreten wird (können), weil man den Iran niemals (schon gar nicht mit diesem Aufgebot) seiner 2.-Schlagfähigkeit berauben kann.
Die Frage ist nun also, ob der Iran den USA ermöglicht, ihr Gesicht zu wahren – amS sieht es nicht danach aus.
Egal wie es weitergeht, der Iran hat bereits gewonnen. Er hat zb bewiesen, dass man auch nicht-atomar wehrhaft genug sein kann, um sich dem Imperium zu widersetzen. Was wiederum bedeutet, dass USA/Issraell nur noch selbst atomar vorgehen können, wenn sie die Eskalation selbst bestimmen wollen – und auch das würde den eigenen Niedergang nur beschleunigen, den Westen restlos in der Welt isolieren, Issraell im wahrsten Sinne zu Staub zerfallen…
Wir werden sehen, ob sich die Rechner im Pentagon durchsetzen, oder doch ein verzweifelter Wahnsinniger wie Bibi.
Darum mein Tipp: Issraell wird den Erstschlag führen und versuchen, die USA erneut hineinzuziehen. Es wird unerheblich sein, ob das gelingt, das Unausweichliche kann sich nur verzögern: out of stock. Der Iran wird Stück für Stück Zerstörung anrichten, bis ZSA wie im „12-Tage-Krieg“ um Waffenruhe bettelt und einen Ausweg erfleht.
PS: alle reden davon, wer dem Iran welche Waffensysteme liefert, aber keiner fragt nach, was die Houthies in den letzten Monaten so als Post erhalten haben….die allergrößte Anzahl Iranischer Raketen sind die Kurzstreckenraketen zur Verteidigung der Küste. – Und niemand weiß, wo diese 1000en Dinger verstreut sind. Wäre ich der Iran……
Das geht jetzt aber gar nicht!
Eine maritime Übung mit russischen Beteiligung in den Hoheitsgewässern des alleinigen Imperiums seiner edlen Hoheit?
Na da werden wieder rote Linien überschritten.
Langsam aber sicher können makabre Wetten abgeschlossen werden wann’s so richtig kracht.