
Reden, die uns hunderte Jahre zurück werfen
Die durch Hinterzimmervereinbarungen wie eine Kaiserin ernannte Kommissionspräsidentin hielt eine Rede wie sie für eine Monarchin, die in den Krieg ziehen will zu erwarten ist, und US-Außenminister Marco Rubio hielt eine mit begeistertem Applaus bedachte Rede, in der er implizit die Rückkehr der kolonialen Eroberungen und des Imperialismus forderte.
Kürzlich hielt Premierminister Mark Carney, vielleicht der ultimative liberale Insider, in Davos eine wegweisende Rede, in der er das Ende der regelbasierten internationalen Ordnung verkündete und eine neue Ära der machtbasierten Diplomatie einläutete. Auf der jüngsten Münchner Sicherheitskonferenz unterstützte der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz Carney, indem er erklärte, dass die „regelbasierte Ordnung, so unvollkommen sie auch in ihrer besten Form war, nicht mehr existiere.“ Und Polen will die Atombombe. Denn nur noch Macht entscheidet in den Augen westlicher Führer, nicht irgendwelche Verträge, Regeln oder sogar ein „Völkerrecht“ oder diese „Menschenrechte„.
Kommen wir zur „Kaiserin Europas„. Speziell in Russland kommen angesichts der quasi imperialen EU-Ansprüche unter „deutscher Führung“ ganz böse Gedanken auf, die nachvollziehbar sind.
Russlands Reaktion
In den staatlichen und staatsnahen Medien (RIA Novosti, TASS, Rossija 1, Sputnik, Telegram-Kanäle von Solowjow, Skabejewa, Podoljaka usw.) herrscht eine Mischung aus:
- Alarmismus — „Die Deutschen rüsten wieder auf, genau wie in den 1930er Jahren.“
- Historischer Framing — Der aktuelle Konflikt wird als Fortsetzung des „Großen Vaterländischen Krieges“ dargestellt. Russland kämpft wieder gegen „Nazis und ihre westlichen Förderer“.
- Triumphalismus — „Wir haben sie 1945 besiegt, wir werden sie auch diesmal besiegen.“
Pistorius wird regelmäßig als „neuer Kriegsminister“ oder „deutscher Falke“ verspottet, der offen von „Töten russischer Soldaten“ spricht (was er tatsächlich in Interviews gesagt hat). Seine Forderung nach der „stärksten Armee Europas“ wird mit Überschriften wie „Deutschland will wieder die Wehrmacht“ oder „Make Bundeswehr Wehrmacht again“ (ukraina.ru) kommentiert. „Merz will deutsche Kriegsmaschine wiederbeleben„.
Die Rede einer „Kaiserin“ im Wartestand
In einer „beeindruckenden“ Rede hat Ursula von der Leyen die Details ihres Kriegsplans gegen Russland enthüllt: Zunächst die Ukraine bis 2027 in die EU aufnehmen. Wir erinnern uns, dass Anfang 2025 hier vorausgesagt worden war, dass der Krieg zwischen der NATO und Russland erst 2027 enden würde, es sei denn, die NATO eskaliert zum Weltkrieg. Dann will sie Artikel 42-7 des Vertrags aktivieren, die „gegenseitige Verteidigungsklausel“, die „nicht optional, sondern VERPFLICHTEND“ sein soll, wie sie präzisiert. D.h. wenn sich ein Land im Krieg befindet, müssen sich alle anderen auch im Krieg befinden! Dann soll dieser Prozess des Kriegseintritts gegen Russland durch einen Wechsel in der Außenpolitik „von Einstimmigkeit zu qualifizierter Mehrheit“ abgeschlossen werden! Das Vetorecht würde damit endgültig Geschichte werden! Und abschließend warnt sie: „Dafür müssen wir den Vertrag nicht ändern“, obwohl man das eigentlich müsste, aber sie weiß, dass es keine Mehrheit finden würde, also will sie es für die EU ohne Abstimmung durchsetzen!
In der Praxis bedeutet es die Realisierung des europäischen Totalitarismus, der darauf abzielt, den Nationalstaaten ihre letzten Vorrechte zu nehmen, die nationale Souveränität abzuschaffen und auf Krieg zu drängen, um dann aus dem Hut „die europäische Armee“ und „die europäische nukleare Abschreckung“ zu zaubern! Das scheint ziemlich offensichtlich ihr PLAN! Und da Karl der Große immer als großes europäisches Vorbild genannt wird, scheint sie sich als dessen Erbe zu fühlen.
Auch Kaiser mussten erst einmal ihre Fürsten domestizieren. Und das gelang am besten durch eine erklärte Bedrohung von außen, Zwang, oder Versprechungen von wunderbaren Eroberungen von Schätzen. Ganz im Sinne der imperialen europäischen Ideen,
Wie Widerauferstehung des Kolonialismus
Arnaud Bertrand hat die Rede des US-Außenministers auf der so genannten Sicherheitskonferenz in München beschrieben, wie man sie besser nicht erklären kann.
„Endlich konnte ich Rubios Rede in München lesen: Es ist eine der revisionistischsten und imperialistischsten Reden, die ich je von einem hochrangigen amerikanischen Beamten gehört habe, und das will schon was heißen. Der Mann beklagt tatsächlich den Ausgang des Zweiten Weltkriegs, weil er das Ende der Ära markierte, in der ‚der Westen expandiert hatte‘, einen ‚Weg‘, den die USA und Europa seiner Hoffnung nach ‚gemeinsam wieder beschreiten‘ sollten.
Und um ganz klarzustellen, was er meint: Er will den Aufbau ‚riesiger, sich über den Globus erstreckender Imperien‘ wiederherstellen und macht ‚antikoloniale Aufstände‘ für das verantwortlich, was sie mit den ‚großen westlichen Imperien‘ angerichtet haben.
Er sagt auch, dass wir ’nicht länger‘ zulassen können, dass ‚Abstraktionen des Völkerrechts‚ den US-Interessen im Wege stehen. Im Grunde sagt der Mann offen, dass die gesamte postkoloniale Ordnung ein Fehler war, und er fordert Europa auf, die Früchte des Aufbaus einer neuen Ordnung zu teilen.
Das ist schon eine gewagte Behauptung für einen Amerikaner, schließlich ist sein Land selbst aus dem Aufstand gegen den europäischen Kolonialismus hervorgegangen. Aber ich vermute, von der Trump-Regierung zu erwarten, dass sie ihre eigene Geschichte versteht, ist wohl zu viel verlangt.
Am beunruhigendsten war die Reaktion des Publikums: ‚Die Hälfte des Saals in München spendete US-Außenminister Marco Rubio stehende Ovationen‚, und ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht die Hälfte aus dem Globalen Süden war.
Das zeigt nur, wie wenig reflektiert Europa seine Vergangenheit hat. Rubio versuchte zweifellos, eine Art latente Nostalgie für die westliche imperialistische Vorherrschaft unter den europäischen Eliten anzusprechen. Und es hat offensichtlich funktioniert (was an sich schon beängstigend ist). Es zeigt aber auch, wie naiv die Europäer sind, wenn sie Rubios Behauptung glauben, er wolle Europa stark machen, um an den Früchten eines neuen Zeitalters des westlichen Imperialismus teilzuhaben. Was steckt dahinter? Dass Trumps Amerika – ‚Amerika zuerst‘ – plötzlich großmütig werden und aus reiner Sentimentalität mit Europa teilen würde? So funktioniert Imperialismus nicht: Sein Grundprinzip beruht darauf, dass die Starken die Schwachen beherrschen.
Wenn eine imperialistische Macht von Gefühlen spricht, von ihrer Zuneigung und ihrem Wunsch nach einer Partnerschaft mit dem deutlich schwächeren Partner, ist das Anlass zur Sorge, nicht zum Beifall.“
Zusammenfassung
Diese beide Reden, sowie der unbestrafte, fortlaufende Völkermord in Gaza und die Expansion Israel, die Belagerung Kubas, der Angriff auf Venezuela und die Kriegsdrohungen gegen den Iran sind alle die gleichen Zeichen des Größenwahns. Ihre Wurzeln entstanden nach der Auflösung der Sowjetunion, als niemand den aggressiven Kapitalismus mit seinen Auswüchsen mehr bedrohte. Und es war logisch, dass eine solche Entwicklung stattfinden würde, weil es gab nichts, was dem gegenübertrat.
Die logische Folge werden mehr Kriege, mehr Zerstörung und Versuche des Wiederaufbaus sein, wobei in beiden Fällen die gleichen Kräfte „verdienen“ werden. Das ist das Muster der bösartig interpretierten Schumpeter Ideologie der „schöpferischen Zerstörung„, umgesetzt auf Staaten und soziale Gemeinschaften, statt auf ökonomische Knoten und Verkrustungen. Und nun verbunden mit dem Glauben die „auserwählten Klasse“ habe das Recht, die Welt nach ihrem Ebenbild zu formen. Rasse wurde ersetzt durch Klasse. Der Klassenkrieg ist zurück.
Bewertung der Reden
Russland, das im Westen mit „imperialistischen Gelüsten“ in Zusammenhang gebracht wird, sieht sich in Wirklichkeit als Erbe antiimperialistischer und antikolonialer Geschichte. Daher sind beide Reden direkte Angriffe nicht nur gegen China, das sich als Kern des Globalen Südens versteht, sondern auch gegen Russland. Die Entwicklung des Globalen Südens, der nun von der herrschenden Klasse in den USA und der EU als Bedrohung für die Durchsetzung der, (im Prinzip kolonialen) Interessen angesehen wird, basiert zum großen Teil auf Aktivitäten dieser Länder.
Während die BRICS-Länder immer wieder betonen, dass ihr Aufstieg nicht GEGEN jemanden gerichtet ist, sehen die USA und die EU das offensichtlich anders. Sie sind nicht bereit, nur die Rolle eines „Gleicher unter Gleichen“ zu spielen. Sie glauben, die Zeit zurückdrehen zu können, in der sie die Gesetze und Regeln bestimmten, statt sich dem Grundsatz von „Win-Win“ Verbindungen zu unterwerfen.
Die letzten Nägel durch den Westen in den Sarg des Völkerrechts
Die Welt der brutalen Großmachtrivalität geht auf die kapitalistische Moderne und den tödlichen Kolonialismus im 19. Jahrhundert zurück. In dieser Welt war es immer so, dass „die Starken tun können, was sie können, und die Schwachen ertragen müssen, was sie müssen“ – wie ein Jahrhundert kolonialer Demütigung China und dem Globalen Süden lehrte.
Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist eine internationale Ordnung, die auf der UN-Charta und internationalem Recht basiert, ein solideres Rezept für Frieden und Entwicklung als die vage und diskriminierende, regelbasierte internationale Ordnung, die im Grunde eine erzwungene Ordnung ohne bindende und universelle Regeln ist.
Die nicht gerade angenehme Fiktion der von den USA geführten, regelbasierten Welt ist seit den 1970er Jahren verschwunden. Als der Westen nicht mehr davon profitierte, schlugen Carney, von der Leyen, Merz und andere westliche „Führer“ die letzten Nägel in den rostigen Sarg.
Fazit
Wieder einmal steuert die Welt auf eine Zerstörung zu, die angeblich von niemanden gewollt ist, aber die von allen so vorbereitet wird, dass man selbst die größte Zerstörungskraft besitzt.
Der „Westen“ will offensichtlich den Show-Down. Und Russland scheint das zu verstehen. Die Vergleiche zwischen der EU und dem 3. Reich sind kein Randphänomen mehr – sie sind tägliches Brot in RIA, TASS, Sputnik, 1TV, Rossija 1 und den großen Telegram-Kanälen. Sobald Pistorius oder von der Leyen etwas sagen, kommen innerhalb von Stunden Artikel mit „1930“, „Wehrmacht 2.0“ oder „Viertes Reich“.
Und da die Meinung des normalen Bürgers in Deutschland und anscheinend auch anderen westlichen Ländern wenig Einfluss auf die Politik der Elite hat, stehen und dunkle Zeiten bevor. Wie sagte Angela Merkel schon 2010 noch:
„Wir können im Rückblick auf die Geschichte der Bundesrepublik sagen, dass all die großen Entscheidungen keine demoskopische Mehrheit hatten, als sie gefällt wurden.“
Und für sie und die anderen Politiker ist das auch vollkommen richtig so. Offensichtlich sind Untertanen immer noch einfach Figuren auf einem Schachbrett, wie vor hunderten von Jahren. Und „Merz (…) von der deutschen Bevölkerung forderte er die ‚Bereitschaft … zu Opfern‘ ein – ‚und zwar … jetzt'“.
Hypothetisches Modell eines zukünftigen idealen Staates: https://tinyurl.com/idealstaat …
Irgendwann wird der russische Bär so weit gereizt, dass er beschliesst, abrupt Gegenmassnahmen zu ergreifen, noch weitreichender als bisher.
Aber der Bär weiss wohl, dass nicht das in die Enge getriebene Volk der eigentliche Verursacher allen Übels ist, sondern die sich selbsterwählte, abgrundtief verlogene Elite, die sich anmasst, die europäischen Völker auf den blutigen Pfad des Krieges hin zu nötigen.
Der weise Bär muss sich nun wohlüberlegt seine Ziele mit chirurgischer Präzision auswählen, um Europa von den bereits stark stinkenden Fischköpfen zu befreien, so frei nach dem Spruch: «Der Kopf des Fisches ist stets jener Ort, wo der Gestank zuerst sich entfaltet!»
@Jakob … Die Frage was man machen kann ist berechtigt. Aber es gibt keine schnelle Lösung. Ich hatte in einem früheren Beitrag darauf hingewiesen, dass derzeit keine „revolutionäre Stimmung“ vorhanden ist, und keine wirkliche Alternative politisch in Sichtweite. Aber die Aufklärung hatte hunderte Jahre gedauert. Und wie alle Revolutionen wurde auch die Revolution, durch welche sich dann die Gedanken der Aufklärung verbreiteten, durch eine Katastrophe, durch Not ausgelöst.
Was ich sagen will: Wir müssen die Flamme der neuen Aufklärung am Brennen halten. Wir werden es nicht schaffen, daraus eine Revolution zu entzünden. Aber wir müssen die Gedanken weitergeben, an zukünftige Generationen. Bis der nächste „Reset“ wieder einmal ansteht. Damit er diesmal wieder für ein paar Jahrzehnte den Menschen in den Vordergrund rückt, und vielleicht diesmal wieder ein Stück näher an die Situation des selbstbestimmten Menschen führt.
Niemand sollte sich wünschen, dass die auslösende Katastrophe schnell kommt. So viel Not, Opfer und Trauer mag ich niemanden wünschen. Dann vielleicht doch lieber noch ein paar Generationen das Licht der Aufklärung weiter tragen, auch wenn es immer wieder 3 Schritte vor, dann manchmal vier zurück geht. Vielleicht beim nächsten Mal dann doch 5 Schritte vor.
Ich bin ja sehr froh über die Arbeit die hier von Ihnen, dem TKP – Team und den anderen Unerschrockenen geleistet wird.
Durch solche Seiten gibt es einen zumindest kleinen Kontakt von Gleichdenkenden.
Der Gedankenaustausch ist wichtig. Aber auch die Bestätigung nicht allein zu sein. Für mich hat das große Bedeutung.
Ich wollte und will mit meiner Frage auch kein Engagement klein reden.
Aber immer darauf hinzuweisen dass ‚unsere‘ XXX weg müssen ohne konkrete Vorschläge klingt für mich so wie der Brief ans Christkind.
Das einzige was ICH tun kann und auch tue, ist in meinen Bekanntenkreis zu versuchen andere Informationen als die Systempropaganda zu verbreiten.
Wie unten geschrieben: Die einen wissens ohnehin, für die anderen ist es lästig, ist es Propaganda (aber das vom System Erzählte die Wahrheit), oder überhaupt Schwachsinn über den sie nicht reden wollen.
Das ist mühsam und frustrierend. Und wegbringen werde ich damit keine dieser Figuren.
Sollte tatsächlich eine Lösung existieren, so müsste dies im Inneren eines jeden Menschen ruhen, darauf wartend, dass es eines Tages entdeckt und gefördert wird, was logischerweise nur durch einen dazu berufenen Lehrer auf den Weg gebracht werden kann …
Das Problem ist ähnlich gelagert wie das, was Sie oben selbst beschrieben haben: Das Erwachen der inneren seelischen Dimension lässt auch die falsch laufenden Dinge im Aussen erkennen, was für das Kollektiv leider ein sehr langsamer Prozess ist. Es ist eben keine Massenbewegung möglich, es bleibt eine individuelle Entscheidung, sich für den schmalen Pfad i4joy.com zu entscheiden …
Revolutionen werden nicht durch Aufklärung und Not ausgelöst, sondern dadurch, dass ein kleiner elitärer Kreis sich Chancen ausmalt und Gelegenheit schafft, um Macht zu erreichen/auszubauen. „Die Menschen ©“ wahlweise auch als „Massen“ bezeichnet, stellen dabei genau das dar – die Statisten. Was einen Statisten bewegt interessiert dabei keine Sau …
Und echt jetzt? Generationen über Generationen Aufklärung, um dann für ein paar popelige Jahrzehnte „Den Menschen™“ (was soll das sein?) in den Vordergrund (wovon?) zu rücken? Wem soll das wozu nützen?
Die Kreise, die seinerzeit die Originalaufklärung in Umlauf gesetzt haben, haben damit über Generationen Ziele verfolgt. Ohne Ziel, ohne Plan und ohne möglichst korrekte Ahnung wird man zum Statisten degradiert oder steigt besser ganz aus.
Ganz ehrlich? Bei dem Niveau, den das Ganze mittlerweile unterschritten hat, bin ich für ein „Ende mit Schrecken“ eher zu haben als für die Alternative.
Die Selbstberauschung durch Verbreitung von Schwachsinn im Kreis der Gleichgesinnten ist das Markenzeichen der extrem grün-linkssozialistischen Kabale, die aktuell in Europa herrscht.
Ich finde ja alle alternativen Experten, die vom xten „Reich“ schwadronieren kognitiv sehr interessant. Es sind exakt dieselben, die den EU-„Führern“ (hier kabarettreif „Kaiser“) richtig unterstellen, nicht eigene, sondern überwiegend fremde Interessen zu vertreten. Das „reicht“ mir aber nicht, um als Experte durchzugehehen. Nicht zuletzt in Sachen Klimaschwachsinn (den die zitierte fernöstliche Brille B. übrigens voll unterstützt, wie mit Sicherheit auch eine etwaige nächste „reichs“übergreifende Impfkampagne). Rosinenpickerei und Absurditäten wohin das Auge blickt. Die Clownerie nervt, nicht nur jene Trumps und E-Uschis. Um einmal groteske Früchte der anderen Seite vorzuführen, empfehle ich KKneissls jüngsten Auftritt bei The Cradle. Insbesondere mit Augenmerz auf das grotesk antiquierte und mit den laut piepsenden Petersonchen dieser Welt einhergegehende Wildwest-Männerbild einer (zugegeben schlimmst in Ö) verfolgten Frau. Ob ihr alternativer Flavio von Witz Zeitlebens zum Abschluss desselben wie einst die Jugend ohne Gott abermals und in Gottes Namen ein solch „männliches“ Verenden am Felde an den Tag legen möchte? Ich glaube kaum. Deshalb bissl eine Obacht im ureigenen Interesse, welchen weiblichen Urbefindlichkeiten mann vertraut. Es ist nicht alles (echtes) Gold, was sich am Bildschirm wehrdienstbefreit dem Krieg über Projektionsflächen andient.
Vielleicht an dieser Stelle einmal etwas anderes zum Thema Krieg oder Frieden…
Warum hört man hier eigentlich kein einziges Wort über die wunderbaren 108 Tage „Walk for Peace“ der buddhistischen Mönche in den USA? 1.300 km zu Fuß – „zufällig“ begleitet von „Aloka“, einem Streunerhund aus Indien. Man kann denken, was man will über Religion, Glauben und Bla bla… aber dazu einmal googlen und ein paar Videos anschauen – dann geht einem vielleicht ein Licht auf, wie viel Gutes in dieser miesen Welt dennoch geschieht und wie absurd und widerwärtig das dreckige Geschwafel aller Kriegsverrückten tatsächlich ist. So etwas würden wir langsam auch in Europa brauchen, denn da gehen die Massen mit!
Hat man das einmal gesehen, können einen die Zustände hier nur noch anwidern – auch das politische Hick-Hack. Man sehnt sich nur noch danach, so etwas täglich zu erleben…
Sinngemäß nach Bertold Brecht bzw. Thomas Bernhard:
Selbst im Unausweichlichsten Kollateraluntergang Aller Zeiten brüllen sie noch nach ihren Sklaven…
Die sogenannte Elite war als auch ist immer in jeder Sekunde im grundausschließlichst fundamentalen vorauseilendsten Selbsterhaltungsmodus, naturgemäß unter grundpflichtschuldigster Mitwirkung vorauseilendst kadavergehorsamster Untergospoden einschließlichst sämtlicher Subalternenherden – Das war immer so als auch wird immer so sein.
Menschliche Sozialsysteme sind schon alleine auf Grund zu übermäßiger seit jahrtausenden anhaltenden Expansionstendenz bereits zu komplex geraten, um sich überhaupt überschaubar für die Einzelnen Individuen ausregeln zu können – Daran ändert Technologie sowie die damit einhergehende Optimierung von Organisation aller Art in jedweder Form nicht nur absolut gar nichts, ja beschleunigt nachgerade diesen selbstverstetigenden Explosionsvorgang gewaltsamster Ausdehnungstendenz des Weiteren in dero folgerichtigster Brachialstbestialität tendenziell in alle Unendlichkeit – Zeit spielt daher nach wie vor keine Rolle, da Knappheit von Zeit in jedem Fall auf die sich selbstproduzierende als auch unausgesetzt selbstverstetigend selbstvernichtende Subalternenmasse gnadenlosest in schlichtester Folgerichtigkeit ausgelagert wird. Der Subalterne ist daher immer in dessen vorauseilendst pflichtschuldigster Zeitnot um die Befehlsabsonderungskaskaden von „Denen da Oben“ zeitnähestens abzuschuften zu dürfen.
Herrschaft ist schlicht das destruktivst extremstparasitärste Selbsterhaltungskonzept Einzelner sowie kleinster Interessensgruppen menschlicher Provinienz, da Herrschaft sich ausschließlichst durch Expansion in alle Unendlichkeit stabilisieren kann, indem sie Abhängigkeiten selbstverstetigend als auch selbstbeschleunigend in alle Unendlichkeit herbeiführt – Was in logischer Grundbanalität letztlich immer in Maximalimplosion also in den geometrischen Nullpunkt gesamtgrundvölligst totalkollateralster Selbstauslöschung, den erweitertsten Totalsuizid Aller Zeiten tendiert.
Finde Du Deine Auswege und zwar bereits lange vor Vorvorgestern – Jetzt war immer schon allerlängstens Gestern gewesen.
Herrschaft ist immer k-r-i-m-i-n-e-l-l.
Herrschaft ist einfach.
Nichtung ist Güte.
Der Vorteil, welchen sich der Geringe zu erheischen wähnet, nähret immer dessen Untergang.
Die Firma dankt und wütet fürderhin…
„Menschliche Sozialsysteme sind schon alleine auf Grund zu übermäßiger seit jahrtausenden anhaltenden Expansionstendenz bereits zu komplex geraten, um sich überhaupt überschaubar für die Einzelnen Individuen ausregeln zu können“
Ein wahrer Satz amHinterteil!
Zuvörderst kommt komplexes aus und abwringen exkrementierter Notverbände gegen widerständigste Feudalallüren um nicht nur am Grunde, der durch aufgebrochene Geschwüre expandierten Latrine, den Wundschorf durch Eiterdruck abgehoben zu bekommen.
Was denn sonst.
Rubio ist – für mich – die gefährlichste Schlange im Team Donald.
Bevor wir vor den Schlangen in Übersee warnen, sollten wir zuerst einmal das eigene „Team“ von Schlangen befreien. Damit haben wir genug zu tun!
Und nocheinmal gefragt: wie?
Es ist so schön und schnell hingeschrieben, das eigene Team von den Schlagen befreien. Es ist ja richtig. Nur wie?
Wie schaffen ‚wir‘ es, ‚wir‘ die wir das wollen?
Durch Demonstrationen? Funktioniert nicht. Gibt leider genug Beispiele.
Durch Aufklärung? Die Systempropaganda ist stärker.
Durch Gespräche im Umfeld? Die paar wenigen habens schon verstanden, die andere große Mehrheit ist nicht zu überzeugen.
Durch eine Revolution? Wenn’s überhaupt zu einer käme müsste sie sehr stark sein um sich durchzusetzen.
Durch kriminelle Aktionen? Erstens würde man sich auf dasselbe Niveau dieser Verbrecher begeben, zweitens ist der Erfolg mehr als zweifelhaft.
Gibt’s andere Vorschläge?
Ich wäre sehr dankbar dafür!
Meine Post von oben sollte eigentlich hier landen, dazu noch eine kurze Grog-Analyse: (tinyurl.com/y5d654wj), alles Weitere kann zu einer inneren Entdeckungsreise werden …
Damit müsste jeder Verfassungsgerichtshof die Integration versagen.
Die wiedergeborene Maria Theresia… nur dass sie jetzt sogar Englisch redet. Mutti sagt der Welt, was zu geschehen hat.
Wohl eher Marie Anoinette. Maria Theresia haben wir eventuell einige gute Dinge zu verdanken.
Marie Antoinette wollte nie nach Frankreich – und mit Krieg hatte sie auch wenig am Hut. Unserer Mutti Maria Theresia „verdanken“ wir eher das Biedermeier und die Spitzelei bis in die Schlafzimmer, nur weil ihr Göttergatte ständig fremdging. Die Schulpflicht – ok., aber auch die war damals kein Honigschlecken für die Kinder.
Es sind weniger als 100 Jahre…
Der großen Vorsitzenden des obersten Sowjet der EUdSSR schwebt eine Art Kriegsunion unter Brüsseler Führung vor. Der Kontinent, der durch die Agenda 2030, Green Deal und Net Zero seine Industrie vernichtet, soll unabhängig werden. Deutschland hat zudem seine AKWs gesprengt und will die Gasinfrastruktur vernichten, die Stahlindustrie ist schon hin, und da will es die stärkste Armee EUropas, der Welt? Hahaaa…lustig. Mörds erinnert an Comical Ali…
Die wissen ganz genau, dass das alles nicht geht, aber der Zweck, dem das ganze Gebrabbel dient, der ist realisierbar. Es ist die ganz große Enteignung und Verarmung der europäischen Völker.
Und was hat Rubio gesagt? Er kritisiert die Massenmigration als Gefährdung der Souveränität der Staaten, er kritisiert den Klimawahn und setzte ein klares Zeichen gegen die Kriegstreiberei der Brüsseler Blase (österr. Blodern), indem er bewusst die Teilnahme an einem Treffen im „Spitzenformat“ absagte, bei dem europäische „Leader“ mit Waldi Schneehase über die weitere Ukraine-Hilfe berieten…