
Ukraine Abgeordneter zu Ungarn-Wahlen: Abwahl von Orbán wird gefolgt von Sparmaßnahmen und Geld für Ukraine
Der ukrainische Abgeordnete Dmytro Mikisa hat eine Videobotschaft veröffentlicht, in der er den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán warnt, dass er bald seinen Posten verlieren werde und eine von Tisza geführte Regierung im Namen der Ukraine unpopuläre Sparmaßnahmen einführen werde.
In Ungarn finden im April Wahlen statt, und viele Umfragen sagen einen Erdrutschsieg für Tisza voraus, der von Péter Magyar, dem Favoriten Brüssels, angeführt wird. Um das zu erreichen gibt es massive Einmischung in die Wahlen seitens der EU und auch aus der Ukraine. Eine von Brüssel finanzierte deutsche „NGO“ verklagt X, weil sie keinen privilegierten Zugang zu ungarischen Daten erhält. Die Klage heizt die Vorwürfe an, dass die EU versucht, die Wahl in Ungarn zu manipulieren. Seit letzter Woche ist eine EU-Wahleinmischung in nationale Wahlen bei mehreren Abstimmungen belegt. Dass sich die EU aus der ungarischen Wahl im April heraushalten wird – bei der es um den möglichen Sturz der von Orbán geführten souveränistischen Fidesz-Partei in Budapest geht –, bezweifeln viele bereits jetzt. Aus Ungarn kamen bereits entsprechende Beweise.
Die Ukraine und Ungarn liegen seit langem im Streit, weil die Fidesz-Regierung sich weigert, Waffen in die Ukraine zu liefern, sich in Brüssel gegen eine Fortsetzung der Hilfe für die Ukraine ausspricht und verspricht, jeden Beitritt der Ukraine zur EU zu blockieren. Budapest hat auch darauf bestanden, dass es aus geografischen Gründen auf die Lieferung von russischem Gas und Öl angewiesen ist, das über Pipelines durch die Ukraine transportiert wird, die Kiew kontinuierlich sabotiert hat.
In einer direkten Erklärung an die Zuschauer sagt Mikisa laut Mandiner: „Wenn Péter Magyar Premierminister wird, wird er die notwendigen Schritte unternehmen, aber diese werden beim ungarischen Volk unpopulär sein. Ungarn ist ein Land, das nur so lange europäisch ist, wie andere europäische Länder es zulassen.“
Anschließend beleidigte er Fidesz und Orbán, bezeichnete die ungarischen Staatsführer als „abscheuliche Gestalten“ und Orbán als „schmierig“ und „gewöhnlichen Niemand“ und fügte hinzu, dass er nur „vorläufig“ Ministerpräsident sei.
Der ukrainische Vertreter beklagte sich darüber, dass der ungarische Ministerpräsident die Ukraine zuvor als „Feind“ bezeichnet hatte, eine Erklärung, die vom ungarischen Außenminister Péter Szijjártó nachdrücklich wiederholt wurde. „Das werden wir sicherlich nicht vergessen, Viktor“, sagte er und behauptete, dass der nächste Ministerpräsident in Ungarn „natürlich“ der Oppositionsführer Péter Magyar sein werde.
Mikisa sagt auch, dass die ukrainische Führung „weiß“, was Péter Magyar und seine Regierung „tun werden“, was seiner Meinung nach als erster Schritt eine „Änderung des Betriebsmodells“ sein wird.
Laut Mikisa werden diese „Reformen“ bei den Ungarn unbeliebt sein. Es werde „Unzufriedenheit in der Bevölkerung“ geben, sodass die neue Regierung „ihnen erklären“ müsse, was richtig ist.
Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.
Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.
EU-Zahlungen an Ungarn angefochten vor umstrittenen EU-Gericht
EU-Wahleinmischung in Ungarn: Brüssel-NGO klagt X
Slowakei und Ungarn klagen gegen den EU-Energieplan zum Verbot von russischem Öl und Gas
Beruhigend ist, dass die Rada in ihrer jetzigen Verfassung bald aufgelöst wird und Menschen wir Mikisa zu den jeweiligen Standorten ihrer Auslandskonten reisen werden.
Wir kennen ja nur den wackeren Orban, der sich den korrupten, kriegsgeilen Brüsseler Eliten entgegen stellt. Aber die Ungarn sehen eben auch andere Dinge, die im Land nicht zum Besten stehen wie zum Beispiel die Korruption. Wenn man sich so eindeutig hinter Trump stellt, dann muß man eben auch die Rechnung zahlen, wenn Trump grad mal wieder Wild-West spielt und Länder bedroht bzw. terrorisiert oder bedingungslos den zionistischen Völkermord in Gaza unterstützt. Wenn man den Durchschnitt aller Meinungsumfragen nimmt, dann ergibt sich eben ein Verlust von etwa 10%.
Wir sind Nachbarn, und die gute Österreicher sind über die Lage in Ungarn wirklich auf die Aufklärung eines ukrainischen Abgeordneten angewiesen? Schande, Schande!
Die Bewegung des Herrn Magyar ist genau 2 Jahre alt, und es wurde sehr viel darüber geschrieben, und auch über die Gründe, warum eine Mehrheit der Ungarn mit Viktor Orban die Schnauze total voll hat. Der einstige Jungkommunist und von Soros finanziell unterstützte spätere Liberale wurde erst zu einem „Nationalisten“ und auch noch „christlich“, als er gemerkt hatte, dass man in Ungarn mit dem modernen, verlogenen Liberalismus nicht weit kommen kann. In der Anfangszeit verspottete er noch die Christen im ung. Parlament. Er hatte das Land seit den letzten 16 Jahren nach und nach heruntergewirtschaftet, und sich und seine Familie und Freunde zu Milliardäre gemacht, während es noch die Gelder aus der EU ausgiebig flossen. Er nützte die erste 2/3 Mehrheit, alles so zu verändern, dass sie später auch mit weniger Stimmen zweidrittel haben konnten. Die Staatsmedien, aber inzwischen auch viele privaten, sind reine Propagandaschleuder seiner Partei, wo geübt massiv gelogen und verdreht wird, die demokratischen Gegner völlig skrupellos dämonisiert und verleumdet werden und natürlich nie zu Wort gelassen.
Orban hat nach und nach die Rechtsstaat und die Demokratie gänzlich abgebaut, die Löhne blieben niedrig, und damit sehr viele, hauptsächlich junge Menschen ins Ausland verjagt.
Er regiert wie ein Kaiser, seit der Covid-Zeit herrscht in Ungarn bis heute ein Ausnahmezustand und wird per Dekret regiert. Seine Kreise sind korrupt bis zum geht nicht mehr, deshalb fürchtet er jetzt eine Niederlage, nicht wegen dem Land!
„viele Umfragen sagen einen Erdrutschsieg für Tisza voraus“, ja und gerade deshalb braucht niemand, weder die EU, noch die Ukraine oder sonstwer sich da einzumischen. Nur die ein-zwei regieurungsnahe Institute sehen der Fidesz-Partei vorn. Man weiß hier, welche Institute lügen, und die Wahlen können auch nur von der Regierung manipuliert werden, wie es sicher auch schon früher geschehen ist. Was der zitierte ukrainische Abgeordnete bezüglich der Partei TISZA von sich gibt ist auch reine verlogene Fidesz-Propaganda! Allein in der Russland-Frage gebe ich Orban Recht, wie auch viele Andere, aber der Péter Magyar will die Ukraine auch nicht bedingungslos unterstützen.
Orban ist der beste Freund von Benjamin Netanyahu, er wird im März hier wieder erwartet, trotz eines internationalen Haftbefehls. Orban hat es mehrmals verhindert, dass Israel von der EU wegen des Völkermords verurteilt werde. Braucht man noch mehr dazu? Er ist ein unterweltlicher, ehrloser skrupelloser Gauner und solche Typen hat er auch um sich geschart. Und für Sie ist das alles neu? Schande! Aber die Ungarn, die ihn endlich los werden wollen, sind natürlich alle blöde Deppen.
Die Ukraine hat den Krieg angefangen innerhalb des Landes gegen die eigenen Staatsbürger im Donbass anno 2014 und wollte den Krieg gegen Rußland schon 2019. Bis 2022 kamen dabei 14 000 hauptsächlich Zivilisten ums Leben.
Kriegsverbrechen en masse.
offensichtlich herrscht in ungarn neuerdings ein eklatanter fachkräftemangel an architekten sowie zahnärzten und die exilierten krauts werden sich bald in einem neuen debilistan wiederfinden.
dann können sie ja wieder nachhause zurückkehren ….
Ich hoffe SEHR, dass Orban weiter Ministerpräsident bleibt!
„Ukraînischer Abgeordneter“ – heißt das, sein Salär wird von USAID bezahlt, oder von uns?….
Die EU ist zu allem möglichen geworden, nur nie zu dem, was sie zu sein behauptet. Ihr Kollaps ist bereits überfällig.
Wahlumfragen in Ungarn sind völlig unzuverlässiger Schrott bzw. getürkt. Der Regierung nahestehende Institute haben Orban vorne, die der Opposition nahestehenden Magyar. Orban wird jedenfalls weit schwächer abschneiden als zuletzt. Es wird vermutlich ein knappes Rennen.
Welche Aktivitäten Orbans haben denn gegen die Interessen des ungarischen Volkes verstoßen und damit seine Position stark geschwächt?
Denn nur aus diesen Gründen könnte er ja „…weit schwächer abschneiden als zuletzt“.
Oder wollen Sie damit andeuten, dass es Wahlmanipulationen sind, die dazu führen werden, dass Orban „weit schwächer abschneiden wird als zuletzt“?
Wenn die Ungarn nicht darauf hellhörig werden, ist ihnen nicht zu helfen. In der typischen Überheblichkeit und Arroganz die die Ukrainer an den Tag legen, hat er schon im voraus das Drehbuch offengelegt, was in Ungarn passieren wird.