
Iran bereit für den Show-Down, was erwartet Europa?
Seit der Revolution von 1979, welche den von den USA kontrollierten Marionetten-Diktator stürzte, dessen Sohn nun als „Befreier“ des Landes vorgestellt wird, führen die USA einen Krieg gegen das Land. TKP berichtete kürzlich über die Geschichte. Nun scheint der Iran entschlossen zu sein, dem ein Ende zu bereiten.
Der ehemalige britische Diplomat und Geheimdienstoffizier Alastair Crooke hebt in einem Artikel für Geopolitica einen entscheidenden Moment hervor: In den letzten Wochen erhielt der Iran zwei Signale von den USA und Israel. Beide wurden von Teheran zurückgewiesen.
Keine faulen Vereinbarungen mehr
Die USA schlugen ein Szenario eines „begrenzten Angriffs“ mit anschließender symbolischer Reaktion des Irans vor. Teheran lehnte ab und erklärte, jeder Angriff würde als Beginn eines umfassenden Krieges gewertet.
- Israel ließ über Mittelsmänner mitteilen, dass es sich nicht an dem amerikanischen Angriff beteiligen werde und bat darum, israelisches Territorium nicht anzugreifen. Die Antwort war hart: Im Falle eines Militärschlags würde Israel direkt angegriffen.
Gleichzeitig teilte der Iran den Ländern der Region mit, dass jeder Angriff von ihrem Territorium oder Luftraum aus als Beihilfe gewertet und mit einer Gegenreaktion beantwortet würde.
Laut Crooke erzeuge dies Unsicherheit in Washington und Tel Aviv. Die Militärstrukturen der USA und Israels sehen sich einer neuen Realität gegenüber: „Einfache Kriege“ gibt es nicht mehr. Ein Konflikt mit dem Iran wird keine schnelle und kontrollierte Operation wie gegen Venezuela sein. Die wichtigste Schlussfolgerung drängt sich auf, dass Irans Weigerung, die Bedingungen der USA und Israels zu akzeptieren, bedeutet, dass Teheran den Rahmen für die weitere Entwicklung diktiert. Dies bestätigt die These, dass der Iran aus dem Zwölf-Tage-Krieg in einer Position strategischer Überlegenheit hervorgegangen ist.
Der Iran will den endlosen Krieg gegen das Land endlich beenden. So oder so. Und es ist davon auszugehen, dass das Land dies mit den strategischen Partnern Russland und China abgestimmt hat.
Natürlich bergen die massive Konzentration amerikanischer Streitkräfte in der Region und die scharfe Rhetorik das Risiko einer Eskalation. Ein potenzieller Konflikt könnte sich zu einem regionalen Krieg ausweiten, an dem Großmächte beteiligt sind und der außer Kontrolle gerät. Aber der Iran scheut nicht davor zurück. Und während der Westen nun versucht, einen Ausweg aus der Spirale der Eskalation Trumps und Israels zu suchen, bereitet sich der Iran und seine Unterstützer auf das Endspiel vor.
Netanjahu bei Trump: Maximale Forderungen
Benjamin Netanyahu traf am 12. Februar 2026 zum siebten Mal seit Trumps Amtsantritt mit dem US-Präsidenten zusammen, PBSThe Times of Israel meint, um über die laufenden Verhandlungen mit dem Iran zu beraten. Das Treffen dauerte zweieinhalb Stunden und fand weitgehend hinter verschlossenen Türen statt. Netanyahu kam mit „maximalistischen Forderungen“ nach Washington, wie Al Jazeera berichtet. Seine Kernbotschaft: Jegliche Verhandlungen müssten Beschränkungen der ballistischen Raketen des Irans und ein Ende der Unterstützung für die iranische Achse (Hisbollah, Hamas) beinhalten. Netanyahu befürchtet offenbar, dass Trump sich auf ein Abkommen konzentrieren könnte, das nur die Nuklearfrage behandelt, während er die Forderungen bezüglich Raketen und Stellvertretergruppen fallen lässt.
Trump postete nach dem Treffen, dass „nichts Definitives“ erreicht wurde, außer dass er darauf bestand, dass die Verhandlungen mit dem Iran fortgesetzt werden. Er ließ Netanyahu wissen, dass ein Abkommen seine Präferenz wäre, fügte aber hinzu: „Wenn es nicht gelingen kann, werden wir einfach sehen müssen, was das Ergebnis sein wird„.
Die Gespräche in Oman
Am 6. Februar 2026 fanden in Muscat, Oman, indirekte Gespräche zwischen den USA und dem Iran statt. Al Jazeera berichtete, dass Irans Außenminister Abbas Araghchi die Gespräche als „einen guten Start“ beschrieb, und sagte, eine Entscheidung über weitere Runden werde nach „Rücksprache mit den Hauptstädten“ getroffen. Erstmals nahm bei Verhandlungen zwischen den beiden Nationen der oberste US-Militärkommandeur im Nahen Osten am Verhandlungstisch Platz, berichtet die The Times of Israel. Die Anwesenheit von US-Marine-Admiral Brad Cooper, dem Leiter des amerikanischen Zentralkommandos, in Dienstuniform, diente offensichtlich als Erinnerung daran, dass der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln und andere Kriegsschiffe vor der iranischen Küste stationiert sind, meinte die The Times of Israel.
Araghchi warnte, dass es nach den US-Militärangriffen auf iranische Nuklearanlagen im Juni ein Klima des „Misstrauens“ gebe. Der Iran bestehe darauf, dass diese Gespräche ausschließlich sein Nuklearprogramm betreffen.
Irans Position: Rote Linien
Der Iran hat erklärt, dass die „Raketenfrage“ und andere Verteidigungsangelegenheiten „in keiner Weise verhandelbar sind, weder jetzt noch zu irgendeinem Zeitpunkt in der Zukunft. Laut Al Jazeera haben Diplomaten aus Ägypten, Türkei und Katar dem Iran einen Vorschlag unterbreitet, wonach Teheran die Anreicherung für drei Jahre stoppen, sein hochangereichertes Uran außer Landes bringen und versprechen würde, „keine ballistischen Raketen einzusetzen„.
Das iranische Verhandlungsteam versucht kreativ zu sein, indem es seine roten Linien aufrechterhält – einschließlich keines Einfrierens der Anreicherung und keines Deals ohne Sanktionserleichterungen – während es einige US-Forderungen berücksichtigt.
Die strategische Lage
Scott Ritter, argumentiert, dass der Iran heute weitaus stärker sei als vor einem Jahrzehnt, mit einem deutlich fortgeschritteneren und präziseren Raketenprogramm. Eine militärische Option gegen den Iran könnte sich schnell auf mehrere gleichzeitige Fronten ausweiten und regionale Interessen und Streitkräfte in den Konflikt hineinziehen.
Wenn US-Bomber im Sommer iranische Nuklearanlagen angriffen, werde der Iran einen beispiellosen Raketenangriff gegen die Al-Udeid Air Base in Katar starten, warnt CNN. Der Iran könnte auch ein Netzwerk von Stellvertretern in der Region mobilisieren, potenziell Israel und US-Basen treffen und die Schifffahrt in der Straße von Hormus stören, durch die mehr als ein Fünftel des weltweiten Öls fließt
Die Nachschub-Konstellation
China dürfte in einem zu erwartenden Abnützungskrieg eine entscheidende Rolle bei dm Nachschub für den Iran spielen. Dabei ist der Transport nicht auf den Luft- und Seeweg begrenzt. Der Landtransport zwischen China und dem Iran erfolgt über Schienen- und Straßenverbindungen der „Neuen Seidenstraße“ durch Zentralasien, die in den letzten Jahren durch neue Routen gestärkt wurden. Wesentliche Routen umfassen die Strecke von Xi’an/Urumqi durch Kasachstan und Turkmenistan nach Teheran. China plant außerdem den Bau einer Autobahn von seinen westlichen Grenzen über Afghanistan direkt in den Iran, um die physische Anbindung weiter zu diversifizieren. Dadurch wären auch politische Unsicherheiten durch Kriegsdrohungen der USA gegen Transitländer verhinderbar. Die Verbindung könnte auch schon vor der offiziellen Fertigstellung für Transporte genutzt werden.
Die USA müssen den Nachschub über See oder Luft aus den USA organisieren. Mit wesentlich höheren Kosten. Abgesehen davon, dass die Grundkosten schon um ein Vielfaches höher sind, als die Kriegsmaterialien, welche aus China und dem Iran stammen.
Atomschläge?
Nur die USA haben bisher Kernwaffen eingesetzt, und bekannt dafür, Vorbereitungen für einen Einsatz getroffen zu haben, ist ausschließlich Israel. Daher drängt sich die Frage auf, ob von einem dieser Länder ein oder mehrere Atomschläge gegen den Iran durchgeführt werden könnten, um das Land in die Knie zu zwingen.
Nichts ist undenkbar. Seit wir sehen, wie ein im Internet fast live gestreamter Völkermord in Gaza ohne Folgen für den Täter bleibt, könnte dieser durchaus auf die Idee kommen auch diese letzte Rote Linie zu überschreiten. Aber das würde zweifelsohne dazu führen, dass es eine Antwort gäbe. Und wenn es „nur“ eine „schmutzige Bombe“ wäre, der das Bewohnen von Tel Aviv und Haifa unmöglich macht, oder die Nuklearanlagen Israel zerstört, und dadurch eine furchtbare Umweltkatastrophe auslöst. Denn wenn der Iran mit Nuklearwaffen angegriffen wird, werden die Falken sich im Iran gegenüber der Ethik der Kleriker durchsetzen, vielleicht sogar mit einem Putsch, und die bisher gezeigte Zurückhaltung hinsichtlich des Einsatzes von Massenvernichtungswaffen wird beseitigt werden.
Scott Ritter hatte schon vor dem 12-Tage-Krieg gewarnt, dass die USA gegen die Atomanlagen des Iran Nuklearwaffen einsetzen könnten. Aber die eigentliche Gefahr geht weniger von den USA als von Israel aus.
Die Bedeutung für Europa
Europa, besonders aber Deutschland und Österreich, mit ihrer bedingungslosen Unterstützung der Aggressionen Israels wären dann endgültig in einer politischen, ethischen, moralischen Sackgasse angekommen. Die politische Krise wäre mehr als eine Regierungskrise, denn insbesondere in Deutschland stehen die politischen Parteien, welche im Bundestag vertreten sind ja förmlich im Wettbewerb, wer der beste Israel-Freund sei.
Diese Krise würde zusammentreffen mit einer Wirtschaftskrise, die es in diesem Ausmaß auch noch nicht gegeben hat. Durch die Turbulenzen der Energiemärkte, die vermutliche Zerstörung von Ölförder- und Transportanlagen, die Blockade von Transportwegen, könnte der Preis für Energie und Öl als Rohstoff in Höhen schnellen, die wir noch nie sahen. Denn Deutschland und Österreich haben sich systematisch von Alternativen getrennt, die insbesondere durch Lieferungen aus Russland möglich waren.
Jeder Firmenchef, der seine Firma dermaßen in eine Abhängigkeit geführt hat, wäre vom Aufsichtsrat hochkant gefeuert worden. Aber wenn der „Aufsichtsrat“ der EU der Hauptprofiteur einer solchen Krise ist, passiert das natürlich nicht. So wenig wie die Aufklärung des größten Attentats gegen ein europäisches Infrasturkturprojekt, NordStream.
Die USA gewinnen immer
Die USA mögen politisch längst Bankrott angemeldet, und durch die jüngste Rede von Rubio dem Globalen Süden den neo-kolonialen Krieg erklärt haben. Aber wirtschaftlich ziehen sie aus jeder Krise letztlich einen Profit, dann eben zulasten der Vasallenstaaten. Sollte es tatsächlich zu einem Showdown kommen, der die Wirtschaft in Europa zusammenbrechen lässt, haben die USA noch schneller die Möglichkeit, die Industrie der Vasallen in die USA zu holen. Denn dort gibt es eigene Energie, und wenn die langsam ausgeht, überfällt man ein paar Nachbarländer und holt es sich günstig dort. Venezuela ist erst der Anfang.
Statt von einem Patrioten wie de Gaulle wird Frankreich von einem ehemaligen US-Banker, Macron regiert, und Deutschland statt von einem deutschen Schlitzohr Adenauer von einem ehemaligen(?) Interessenvertreter der größten Investmentgesellschaft der USA. Das ist bedauerlich. Denn schon Jacques Ellul in den 1960er Jahren hat erklärt, wie Schule, Studium, Clubs und Arbeitgeber das Weltbild von Menschen formen, aus dem sie sich meist nicht nicht mehr befreien können. Es gibt Ausnahmen, wie Prof. Jeffrey Sachs. Aber die werden wegen ihres Werdeganges vom dissidenten Kreisen kritisch betrachtet, und in den Kreisen, aus denen sie stammen, als Nestbeschmutzer verachtet.
Und damit die Alternativlosigkeit für den Wähler auch garantiert bleibt, wird natürlich die Bundestagswahl hinsichtlich der offensichtlichen Falschzählungen zum BSW nicht überprüft.
Bild: Teilkopie aus Wikipedia mit gelb markierten kritischen Handelsengpässen für Öl- und Gastransporte.
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„Aber wirtschaftlich ziehen sie aus jeder Krise letztlich einen Profit, dann eben zulasten der Vasallenstaaten.“
Halte ich nur für bedingt richtig: alle militärischen „Interventionen“ der ZSA waren in Summe ein Verlustgeschäft und haben mehr gekostet, als wirtschaftlichen Ertrag befördert.
Der entscheidende Punkt ist, dass es die Allgemeinheit bezahlt (also nicht nur die üblichen West-Vasallen, sondern auch das eigene US-Volk, der größte Vasall), während den Gewinn nur eine Oligarchen-„Elite“ einstreift.
Kein US-Krieg hat je der US-Wirtschaft geholfen oder dem Land insgesamt gedient.
(Bsp: seit die USA das Öl Venezuelas stiehlt, ist der Benzinpreis in den USA nicht gesunken – weil die US-Ölkonzerne das Öl an China verkaufen und den Gewinn verbuchen, während wir Steuerzahler die „Militäroperation für die Demokratie“ finanzieren).
Wie kommen die USA überhaupt dazu, dem Iran irgendwelche Verpflichtungen aufzunötigen ? Moralisch, völkerrechtlich ist das einfach nur haarsträubend. Und dann noch der Schwanz, der mit dem Hund wedelt (Israel / USA). OK, faktisch ist es militärische Gewalt. Unter den gegebenen Bedingungen muß man dem Iran die Atombombe wünschen, leider. Noch wünschenswerter wäre der Verzicht Israels auf die Atombombe (und letztlich auch der USA), aber das hat die USA vergeigt, JFK, der wirklich wissen wollte, was in Dimona geschieht, wurde aus dem Rennen genommen und durch LBJ ersetzt.
Und die Kriegsführung verändert sich gerade, Panzer sind entwertet, es zählt nur noch, wer mehr Infanteristen als Drohnenfutter, und mehr Drohnen an die Front schickt. Vielleicht werden große Kriegsschiffe und Flugzeugträger genau so entwertet, Ru hat bereits schlechte Erfahrungen gemacht, jedenfalls in einem Binnenmeer.
Die Transportkosten zu Wasser waren immer die niedrigsten und für militärische Kraft gilt das weiter, freilich ändert sich gerade Einiges durch chinesischen Eisenbahnbau, namentlich in Eurasien.
Aktuell jedenfalls hat die USA die Macht, den Iran militärisch zu zerstören, fragt sich nur, wie skrupellos Trump mit deren Einsatz ist.
eigentlich ist die usa nicht zum angriff berechtigt, es ist aber eine gewohnheit.
der schwanz ist viel größer als der hund weil er die meinung der westlichen
welt vor allem in deutschland, wie oben beschrieben, bestimmt und in usa
dazu noch die politik für den mittleren osten.
Die Fähigkeit des Iran, dem zionistischen Israel einen vernichtenden Schlag zu versetzen, ist eine gute Versicherungspolizze. Außerdem würde eine Eskalation im Nahen Osten mit explodierenden Ölpreisen Trump einen K.-o.-Schlag versetzen – das wäre definitiv sein Ende bei den Midterms. Und dann würde die große Jagd auf ihn beginnen. Also wird ein US-Angriff eher nicht stattfinden. Aber ausschließen kann man natürlich nichts.
wir wissen wenig. allerdings seht in den alten bücher, dass rs ein groß israel gab, und wenn dieses ein
anderes land überfiel die gesamte bevölkerung umbrachte. daraus leitet sich die berechtigung für
gaza ab, mit dessen behandlung der ganze werte-westen einverstanden ist.
ich hoffe es noch gut aus, und iran hat nächstes jahr ein paar nuklear bomben, und dann seinen frieden.
„Jeder Firmenchef, der seine Firma dermaßen in eine Abhängigkeit geführt hat, wäre vom Aufsichtsrat hochkant gefeuert worden.“ Das stimmt nicht (ganz). Die angestellte Bürokratenklasse – zumindest in den großen Konzernen (die „Manager“) – unterscheiden sich äußerst wenig von den politischen Eliten und bewegen sich in denselben abgeschlossenen „Expat“-Zirkeln. Aufsichtsräte (siehe ein sehr absehbares Zinsenfiasko aus dem Innsbrucker Gemeindebau) sind oft nicht viel mehr als besser bezahlte Sparvereine sogenannter „Verantwortungsträger“. Und die Eigentümerstruktur wird nicht selten von zerstreuten bis degenerierten Erben und den üblichen Investoren (Usurpatoren) beherrscht. Wie konnte sich etwa der Klimaschwachsinn in der deutschen Autoindustrie durchsetzen? Indem sie alle meinten, Bank spielen zu wollen? Die schwerfälligsten Bürokratenplanwirtschafter wurden und werden von Suppenköchen als „Markt“ verkauft. Alles „Bio“, alles Labels, sprich: „Marketing“. Oft mehr Schein als Sein. Wenn „man“ ES denn sehen will. Ein frivoler GebrauchtwagenTTTesthändler von Oligarchengnaden als Kanzler war die leider treffende, aber zwingende Folge dieses Irrwegs.
Der beste Artikel zu diesem Thema, der weit und breit zu lesen ist!
Wenn die neuseste Meldung stimmt, dass dass die USA und der Iran ein umfassendes Handelsabkommen mit Lieferung von 100 Verkehrsflugzeugen vortbereiten, dann hat der 12- Tage- Krieg wirklich die Welt verändert.
Mir missfällt die Tendenz zu bedauern, dass Europas Rolle immer weiter geschmälert wird. Werden hier die Bewegungen des Kapitals außer Acht gelassen? Wo ist der Klassenstandpunkt?
Quelle bitte
Die USA und Israel können einen Krieg gegen den Iran nicht gewinnen, es sei denn es werden Nuklearwaffen eingesetzt.
Das große Problem für die USA ist die große Entfernung vom Kernland.
Trotz aller Militärbasen weltweit kann die Logistik für einen Iran-Krieg nicht geschützt und aufrechterhalten werden.
Der Iran hat Möglichkeiten den Nachschub zu zerstören.
(Vom Flugzeugträger – Schifferlversenken wurde hier ja schon öfter geschrieben)
Das ist nicht so!
Durch die Druschba-Öl-Pipeline fließen Schätzungen zufolge zwischen 1,6 und 2,3 Mio Barrel pro Tag von Russland in die EU, ihre Kapazität liegt bei 2,5 Mio bpd. 2,3 Mio bpd entsprechen etwa 1.430 TWh pro Jahr. Durch die eingestellte Gas-Pipeline Nordstream flossen 550 TWh pro Jahr.
Das bedeutet, durch die Druschba fließt knapp das Dreifache wie durch die zerstörte Nordstream geflossen ist. Leyen will die Druschba möglichst bald einstellen, um die Abhängigkeit von Russland zu verringern.
Der große Energiemangel steht uns erst bevor, wenn diese Person nicht gestoppt wird!
Das Öl der Druschba ist auf den Energiemärkten nicht anderswo zu beschaffen.
Die EU importiert knapp 10 Mio bpd Öl und Ölprodukte, das sind etwa 6.200 TWh in Jahr.
Aus Windkraft, Photovoltaik, Wasserkraft und Biomasse erzeugt die EU etwa 286 TWh Strom, die 2,3 Mio bpd Öl aus der Druschba mit jährlich 1.430 TWh wären regenerativ nicht zu ersetzen!
Zum Vergleich: Frankreich erzeugt jährlich etwa 350 TWh Atomstrom.
Könnten wir bitte aufhören zu debattieren, ob die Leyen in Tradition Lenins oder Mussolinis steht und stattdessen katastrophale Entscheidungen in Brüssel und Berlin verhindern?
Bei einem Krieg gegen Russland wird Putin die Lieferung natürlich einstellen. Wo will man die Mengen herbekommen? Aus den USA und Kanada sicher nicht! Aus Venezuela und Grönland würde es Jahre dauern.
Die Zerstörung der EU-Wirtschaft steht uns erst bevor und lässt sich noch verhindern!
Sie haben ja nicht unrecht.
Aber machen Sie bitte einen konkreten Vorschlag wie die katastrophalen Entscheidungen in Brüssel verhindert und vdL (+ Anhang) entfernt werden können ohne sich auf ein kriminellen Niveau zu begeben.
@,
die ganze eu ist ein krimineller, korrupter haufen, der sich nicht mal an seine eigenen verträge hält
wir erleben den kollaps des liberalen zeit alters, das sich seit dem tod der udssr entfaltet hat und das
jetzt im niedergang die politsche klasse, die regierenden und das großkapital so verschreckt, dass sie
verzweifelt, keine lösungen zu haben, das volk mit faschistischem terror und vielen lügen pazifizieren
wollen.
man müsste die brüsseldespotie beenden, denn es kommen die kosten für den ukrainekrieg
zu der verkommenden wirtschaft, und dann terror über terror, wenn das volk seinen mund aufmacht. natürlich geht der zerfall des dekadenten liberalsystems mit dem untergang der europäischen kultur hand in hand.
@Jakob
Wer anständig bleiben will, der darf nicht auf Lügen hereinfallen, nur weil sie einem gerade schmeicheln … Diese Leute sitzen da, weil „Die Menschen ©“ sie dort haben wollen! Auch solche Leute, die eigentlich nur noch Verachtung für dieses System aufbringen, machen mit dieses System am Leben zu erhalten, welches diesen Gestalten erlaubt zu machen, was sie machen. Der einzige Weg der Lösung bestünde darin, – nicht mehr mitzumachen!
Aber die Hypothek muss abgezahlt werden, die Kinder stehen auf Reebok und Nintendo, bisschen „leben“ will man auch … Tja!